Alley Cat (SF 168)

Die Folge hat mir sehr gut gefallen, vorallem der Teil über Bill Williams. Eine, wie es mir scheint, sehr vom Leben gebeutelt Person, die zeigen wollte, dass er mehr als nur eine Krankheit ist.

Wenn Bill Williams euren Podcast noch hören könnte, würde er sich bestimmt freuen, dass ihr ihn und sein Werk mehr Menschen näher gebracht habt und er etwas der Welt hinterlassen hat.

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Hier, genau so war es bei mir auch. Nur ist meine Frustrationstoleranz heute geringer als damals. Und statt dem PC-Gedüdel lief bei Alley Cat immer eine (kopierte) Europe-Kassette…

Herzlich Willkommen an Bord!

Ich wüsste gar nicht, was ich heute schlimmer fände. Speaker Sound oder Europe. :sweat_smile:

Ich hatte so etwa 1990 einen Amiga und einen Freund dessen Eltern einen Olivetti PC hatten. Es gab 3 Spiele die wir immer wieder gespielt haben: Alley Cat, Digger und MS Flight Simulator. Alley Cat fand ich ziemlich schwer, aber an den Besen kann ich mich noch erinnern.

Hi!

Ich habe gerade das zweite Mal die Endbesprechung über Bill Williams Leben gehört und bin erneut bewegt davon.

Es gibt genau einen Typen auf Youtube bzw. Twitch, der in über 10 Stunden ohne Pause „Knights of the Cristallion“ durchgezockt hat. Ich habe ein wenig durchgeklickt, um einen Eindruck vom dem Spiel zu gewinnen, in das Bill Williams seine ganze Seele gesteckt hat (wenn ich die Aussage recht erinnere… naja, das Spiel ist super weird).

Allerdings lässt sich der Streamer „Billbull“ voll drauf ein. Am Ende findet er diese wertschätzenden Worte:

*„Wonderful game. Wonderful game… wonderful game. What a cool game! Holy smokes! I am like floored. I am floored. 10 out of 10. I take back every bad word back I ever said about it beeing terrible, bad… . Its immaculat. I is a masterpiece“

„Was für ein fantastisches Spiel. Was für ein fantastisches Spiel … einfach unglaublich. Was für ein cooles Spiel! Heilige Scheiße! Ich bin echt sprachlos. Ich bin komplett überwältigt. 10 von 10. Ich nehme jedes einzelne schlechte Wort zurück, das ich jemals darüber gesagt habe, wie schrecklich oder schlecht es sei … Es ist makellos. Es ist ein Meisterwerk.“*

Die Lobhudelei mag etwas vom Moment des Triumphs eingefärbt sein, aber am Ende schließt es vllt. auch ein ganz ganz klitzeklein-wenig den Kreis von Williams Laufbahn und Anspruch in der Spieleentwicklung, dass es in der Jetztzeit genau einen Nerd zu geben scheint, der sich darauf eingelassen hat und in dem es auch irgendwo etwas berührt zu haben scheint.

https://www.youtube.com/watch?v=YjpBfZXzP_A&t=2903s

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Ich selbst hatte damals einen C64, aber Alley Cat war auf jedem PC in meinem Umfeld. Ich wusste damals nicht wie das Spiel heißt. Es war nur das mit der Katze. Ich hab mich so gefreut.

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Die Folge zu Alley Cat ist für mich eine besonders eindrückliche Stay Forever Episode. Ich kannte das Spiel vorher nicht, konnte mit dem emotionalen Teil „Das haben wir als Kind alle gespielt“ noch nicht sehr connecten. Der biografische Teil zu Bill Williams Leben hat mich dann recht unvorbereitet erwischt. Obwohl ich am Ende meiner Autofahrt schon zu Hause war, bin ich noch ein paar Minuten in der Garage sitzen geblieben, um die Folge zu Ende hören zu können. Das war vorgestern. Gestern und heute habe ich mich noch ein paar mal an die Geschichte erinnert. Dass ihr in Stay Forever den Kontext der Entstehungsgeschichte in dem Maße mitberücksichtigt war für mich schon immer der Grund warum ich Stay Forever gerne gehört habe. SF 168 war auch auf dem Level nochmal außergewöhnlich und Chris hat das in einer sehr angemessenen Weise vorgestellt. Das Bedürfnis dieses Feedback hier zu lassen hatte ich jetzt mal. Danke für den tollen Podcast.

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Herzlich willkommen im Forum! :waving_hand::joystick:

Und wie passend dein erster Post ist. Ich könnte nahezu das gleiche schreiben. Sogar der Teil mit dem Sitzenbleiben stimmt überein.

Fantastische Folge. Ein Spiel das fast jeder kennt, aber nahezu niemand gekauft hat, inhaltlich besprochen in der gewohnt guten Stay Forever Qualität. Getoppt durch die Würdigung der tragischen Geschichte von Bill Williams, für mich die perfekte Balance zwischen Empathie und Sachlichkeit.

Vielen Dank dafür!

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Ich muss mich hier vielen anschließen. Eine herausragende Folge, von der ich auch nie zu träumen gewagt hätte, dass sie jemals kommt, und gleichzeitig ein kleines Denkmal für Bill Williams.

Ich hatte das Spiel nie - weil ich damals auf dem C54 unterwegs war. Aber mein Kumpel hatte es auf dem PC der Eltern. Dort lief es neben Xonix, Nebulus, Roger Rabbit und Digger sehr oft. Ich hab meistens zugesehen, weil ich mit der Steuerung nicht so klar kam, aber das Spiel hat sich dermaßen eingebrannt.

Eine sehr schöne Folge! Sie war wie immer viel zu schnell durchgehört. Die bewegende Geschichte von Bill Williams kannte ich zwar schon grob, aber in das Detail mit seiner Biografie zu gehen war dann doch sehr bewegend. Vielen Dank für diese tolle Recherche!

Kleiner Kritikpunkt. Ich finde das ihr die Atari 800 Version hättet etwas mehr würdigen könnten. Ich weiß das ihr keinen persönlichen Bezug zu Atari’s 8bit Rechnern habt, aber in dem Fall hätte das Original und auch die Plattform selber etwas mehr Fokus verdient. Ich persönlich kannte Alley Cat auch zu erst als CGA-PC Spiel und war Jahre später erstaunt zu sehen, das es eine sehr gute Atari-Portierung gab… ach .. nee warte mal.. das war ja gar kein Port sondern die Vorlage! Das war mir ehrlich gesagt erst erstaunlich spät so richtig bewusst.

Was man noch erwähnen könnte ist das sich Bill Williams wegen seinem musikalischen Background auch sehr intensiv mit dem Atari Pokey-Soundchip beschäftigt hat. Er hat bei der Entwicklung von Salmon Run und dann auch bei Alley Cat die Fähigkeiten des Chips geschickt genutzt und wert auf besondere Sound-Effekte gelegt. In der Atari Welt gilt das bis heute als legendär und ist Zeugnis seiner Fähigkeiten. Mich persönlich hätte ja noch interessiert wie zufrieden Bill mit seiner CGA Version war im Vergleich zu seiner Atari Version und wie es ihm bei der Portierung ging :slight_smile:

Das Spiel ist auf dem Atari wundervoll. Sehr farbenfroh und spielerisch auf den Punkt. Ich kann es nur jedem empfehlen dieses Spiel auf dem Original auf echter Hadrware mit Joystick zu spielen. Es lohnt sich!

Und noch mal zur Atari-Platfform. Ich weiß das der 800/XL/XE in West-Deutschland wenig verbreitet war. Aber stellt die Plattform doch bitte nicht immer als absoluten Exoten dar. Bill Williams hatte vermutlich 1982/1983 einen Atari 800, weil es eine anerkannt leistungsstarke Platform war und in den USA eine gute Verbreitung hatte. Siehe auch mal weitere „Stars“ wie Sid Meier, Dany Bunten, Doug Neubauer, David Crane oder Archer Maclean. Die haben alle auf dem Atari 800 angefangen. Auch in Osteuropa (DDR, Polen, Tschechien) war die Plattform alles andere als ein „Exot“. Auch wenn ihr persönlich niemanden kanntet, der einen Atari 800/XL/XE hatte. Versucht es doch einfach mal so einzuordnen, ich würde mich darüber jedenfalls sehr freuen :slight_smile:

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Das ist sicher nicht böse gemeint, aber so wie es da steht, ist das ein ganz schön herber Vorwurf, vor allem mit dem Wort „darstellen“, was man böse so lesen könnte, dass wir mit Absicht eine Plattform historisch falsch einordnen. Das klingt für jemanden, der den Cast nicht gehört hat, schon ein bisschen so, als hätten wir Alley Cat als ein natives PC-Spiel beschrieben, das irgendwie noch einen Vorläufer auf einer Mini-Plattform hatte. Du schreibst in der zweiten Erwähnung „Exot“ sogar in Anführungszeichen, vermutlich eher als Emphase, aber die Anführungszeichen liest man gemeinhin so, dass das ein Zitat aus dem Podcast ist.

Ich habe extra nochmal das Transkript gelesen, um sicher zu sein, dass wir uns da nicht verrannt haben ohne es zu bemerken, aber der Podcast gibt diese Deutung imho gar nicht her. Wir verwenden auch das Wort „Exot“ nicht. Worauf beziehst du denn diese Wahrnehmung?

Wir leiten doch Bills Schaffen aus seiner Atari-Zeit her, beschreiben sein Wirken dort, auch die Chance durch die einzigartige Atari Exchange. Wir stellen die Atari-Version nicht bloß als missglückte Vorstufe dar, sondern erklären, dass die ursprünglich und bessere Version ist, ihre Veröffentlichung aber durch den Zusammenbruch des Atari-Geschäfts und fehlendes Marketing behindert wurde.

Und wir gehen akribisch die Unterschiede zwischen den Versionen durch, nicht nur bei der Grafik, auch im Gameplay, spielen einen Audio-Beispiel der Atari-Sounds ein, erwähnen sogar Nebenaspekte wie den, dass die Atari-Version mit der Necromancer-Erwähnung eine Art Plattform-internes Easter Egg hat. Das wäre doch totaler Quatsch, wenn wir aus irgendwelchen Gründen den 800ern als „absoluten Exoten“ ansehen (oder darstellen wollen) würden, warum uns die ganze Mühe machen, diese Unterschiede zu erwähnen und (zu erspielen!)?

Klar, wir geben zu, dass wir das Spiel aus der PC-Version kennen und gehen selbstverständlich davon aus, dass das bei unserem mitteleuropäischen Publikum auch so ist. Aber auch das ist ja einfach eine korrekte Einordnung, das stimmt ja sogar für dich.

Ich sage, ziemlich am Ende, der 800er sei eine „total experimentelle Plattform“, das ist ein bisschen unscharf formuliert und IMHO die einzige Stelle, wo man, aus dem Kontext gerissen, denken könnte, ich schätze den 800er falsch ein - aber ich finde, es ist an der Stelle(1) schon klar, dass ich das auf die Lebendigkeit der Spieleszene beziehe, es geht ja an der Stelle darum, wie Alley Cat so vermutlich nur auf dem Atari entstehen konnte und in der Folge auf dem PC ein so ungewöhnliches Spiel war.

(1) Teil einer längeren Einordung zur Arcade. zu den Heimcomputern und dem PC ab 54:47.

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Wow ich habe das Spiel damals als ca. 7 Jähriger auf dem PC von meinem Dad gespielt. Das muss Anfang der 90er gewesen sein, kurz nach der Wende. Wir haben es damals auf einem Monitorgespielt, der nur grün und schwarz konnte. Wenn ich jetzt die Bilder sehe, wie es in CGA ausgesehen hat, muss ich sagen, in grün/schwarz war das in meiner Erinnerung deutlich ansehnlicher :rofl: Ob mein Dad das Spiel legal oder auch als Schwarzkopie hatte oder auf was für einem PC mit 5,25 Zoll Laufwerk wir das damals gespielt haben, kann ich leider nicht mehr fragen, da mein Dad leider dieses Jahr überraschend verstorben ist :sad_but_relieved_face:. Das hätte ich wirklich lieben gerne gefragt und gemeinsam in Erinnerungen geschwelgt, aber so ist das Leben. Aber dank meines Dads bin ich schon sehr früh in Kontakt mit PCs und Spielen gekommen, auch wenn das sehr oft Schwarzkopien waren. Sehr schöne Erinnerungen und für die bin ich unheimlich Dankbar. Danke an dieses schöne 15 Jähriges Jubiläums Spezial. Das war ein unerwartet schöner und für mich emotionaler Rückblick in meine schöne Kindheit. :smiling_face_with_three_hearts:

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Was für eine schöne und anrührende Folge - vielen Dank!

Ich habe in den Achtzigern auf dem Rechner meines Vaters auch Alley Cat vorgefunden. Ein paar mal habe ich es auch probiert; doch nicht verstanden, auch weil ich es viel zu schwer fand. Ich erinnere mich, dass ich in den Raum mit den Käse kam und im Fischglas bin ich sicherlich auch mal geschwommen.

Ich habe dann doch lieber Digdug oder GW-Basic Pacman gespielt.

Das alles waren Kopien.

Das Spiel war mir komplett unbekannt. Bin aber auch Jahrgang 1986, deshalb kein Wunder. Aber ich finde das Setting und Idee interessant, zu dieser Zeit war gefühlt alles ein Space-Shooter. Da hat sich der Entwickler wirklich Gedanken gemacht und etwas interessantes erstellt. Das macht seine eigene Geschichte nochmal um so tragischer…

Ich habe Alley Cat damals auf dem Atari XL 800 gespielt, und es ist tatsächlich eines der wenigen Spiele, die ich auch heute noch ab und zu mal in den Emulator packen kann. Das spielt sich fluffig, sieht niedlich aus und hat dieses tatsächlich sehr eigenwillige, tolle Sounddesign.

Ich staune nur, dass in der Besprechung nicht die offensichtlich wahrscheinlichste Inspirationsquelle genannt wurde: Tom & Jerry. Tom eifert auch schon mal einer hübschen Katze nach und will ihr imponieren, oder bekommt den Wecker auf den Kopf geworfen, wenn er draußen auf dem Zaun zu laut ist. Und - seine Besitzerin ist nie vollständig zu sehen. Wenn sie Tom mit dem Besen aus dem Haus jagt, sind immer nur ihre Beine sichtbar. Deshalb ist das für mich im Spiel auch kein „magischer Besen“, sondern einfach stilisiert der Mensch im Raum.

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Das hab ich auch immer so empfunden, Codierung vielleicht so gewählt, um keinen Menschen darstellen zu müssen oder eben künstlerische Freiheit.
Nach der Besprechung musste ich aber erkennen, dass unabhängig davon, dass der Kater bewusste Anstrengungen unternimmt, um seine Herzensdame zu erobern, doch die eine oder andere fantastische Komponente wie riesiger Käse oder ein Aquariumsraum eingeflossen sind.

Bin mir da jetzt unschlüssig, wie ich es heute deuten soll :blush:

Einerseits naheliegend, aber vermutlich fehlen da doch Mehrheit eindeutige Parallelen.

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Superspannende Doppelfolge und bewegende Biografie. Alley Cat kannte ich nicht und trotz VV20/C64/Amiga/PC-Historie auch nie gesehen. Im Gameorama in Luzern heute freudestrahlend entdeckt!

Fazit: überraschend schnell, erstaunlich schwierig und spielerisch… nun ja. Mag auch an meinem Skilling gelegen haben - aber manno waren die Zitteraale schnell und Mäuse wendig.

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Ich kann mich der Begeisterung Vieler anderer hier nur anschließen: Nicht nur hat die Folge tatsächlich Lust auf dieses Spiel gemacht, sondern auch der letzte große Abschnitt, der noch einmal sehr detailliert auf Bill Williams’ schwere Erkrankung und deren Folgen eingeht, war wirklich gelungen. Gut gemacht fand ich das vor allem deshalb, weil ihr eben gerade nicht direkt von Beginn an auf die „Wir erzählen heute die Geschichte von einem Spiel, dessen Entwickler es ganz, ganz schwer hatte“-Tränendrüse gedrückt habt, sondern weil ihr erst einmal das Spiel und die Entwicklungsleistung dahinter völlig unbelastet für sich habt sprechen lassen. Das fand ich einfach total angemessen so.

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Hallo @Chris, ab Minute 60 erzählst Du ganz en-passant, wie die PCjr-Version von M.U.L.E. beauftragt und vermarktet wurde. Das galt in der World of M.U.L.E. community bislang als nebulös. Hast Du Zugriff auf diese „The Directory“-Kataloge von IBM oder weitere Unterlagen dazu?