Die Welt von Shannara

Das mit dem starken Schnitt ist mir auch aufgefallen. Wirkt etwas unnatürlich teilweise.

Heritage of Shannara habe ich hier auch noch, allerdings auch ungelesen, als riesiges Gesamtausgabe Buch:

Das ist ein Hardcover aus demselben Büchereiverkauf, da wurden ganz viele Shannara Bücher verkauft.

Über tausendzweihundert Seiten, vier Bücher in einem. Shannara ist wirklich eine gigantische Serie.

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das war ne sehr schöne Folge!
Meine Kontakte zu Shannara sind eher diffus, eine Freundin hat seinerzeit viel davon gelesen, ich habe also mitbekommen, daß das eine auf mehreren Ebenen „große“ Welt ist, dann habe ich das Adventure von Legend zum Erscheinen 1995 gespielt, das fand ich sehr schön, leider auch nicht mehr, als ob das nicht reichte…

Und nun dachte ich, gut daß diese Folge keine Arbeitsaufträge enthalten wird, was auch vom Start weg exakt so klang, daß ich das auslassen kann. Ich hab mich sogar schon gefragt, warum bespricht man die Plagiatswelt überhaupt in einer eigenen Folge… naja, und dann hat es mich doch zunehmend interessiert, oder es war einfach nur Eure Performance.
Gewünscht hatte ich mir, daß Ihr ein Buch nennen würdet, das nicht das erste ist, das hölzern geschriebene, das man lesen sollte, wenn man EINMAL reinschnuppern möchte, leider war es das erste, das ich ganz dringend NICHT lesen möchte. Die Sache mit dem Buch ÜBER die Welt interessiert mich, das Faible für solche Bücher kann ich richtig gut verstehen.

Auf jeden Fall, danke für die schöne Weltvonfolge.

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Interessante Folge, danke dafür.

Kenne aus dem Universum nur die Serienverfilmung. Die fand ich ganz in Ordnung, aber ehrlichweise auch eher so medium. Die Schauspieler haben mich bspw. kaum abgeholt. Manu Bennett war für mich als Crixus aus der Spartacus-Softporrno-Serie vorbelegt und dort zwar wirklich gut eingesetzt, aber als staatstragender Druide für mich jetzt nicht die glaubhafteste Besetzung. An den milchgesichtigen Schönling als künftigen Weltenretter musste ich mich auch gewöhnen. Dazu hat es sehr langen Anlauf genommen, bis es einigermaßen Spannung aufgebaut hatte. Danach war es okay, aber emotional eher so auf Xenia-Level. Dass es eigentlich eine postapokalyptische Welt ist, hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht. Allerdings fand ich sie in der Serie auch recht spartanisch umgesetzt. War jetzt nicht so aufwändig produziert. Ich hätte auch noch eine weitere Staffel angeschaut, aber im direkten Vergleich wäre mir eine weitere Staffel Rad der Zeit deutlich lieber.

Die Bücher werde ich mir aber tendenziell nicht mehr geben. Klingt für mich als Universum doch eher nach basic Fantasy. Da finde ich die erwähnten Flüsse von London schon deutlich ansprechender. Das Adventure sieht ganz schmuck aus, wenn das irgendwann auf GOG auftauchen sollte, würde ich es mir holen. Dort bislang nur auf der Dreamlist, wer einen Account hat, kann ja mal gerne hier abstimmen:

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Hat die passende Größe zum unterlegen, unbedingt aufbewahren. Seit ich Hörbücher konsumiere sind solche Schwarten für mich ein No-Go.

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Obwohl ich selten Kontakt mit den Welten habe, die Rahel und Mháire besprechen, bin ich für dieses Format sehr dankbar. Es macht immer Spaß, den beiden bei diesem Format zuzuhören. Freue mich auf weitere Folgen.

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Ich würde sagen, “Elfstones of Shannara” kann man sehr gut alleine lesen, da werden alle wichtigen Dinge innerhalb des Buches erklärt, wobei sich der Schauplatz halt stark auf die Elfenlande fokussiert.

Es gab schon einen Grund, warum sie das als Basis für die TV-Verfilmung genommen haben, das ist insgesamt eine stimmige Story.

Wobei man streng genommen wahrscheinlich sogar jede “Generation” gut für sich alleine lesen kann, weil durch die Zeitsprünge (fast) keinerlei Figuren aus anderen Werken auftauchen. Außer Allanon, bzw. wer auch immer gerade derzeit der Druide in Paranor ist. :smiley:

edit: So gesehen könnte “Wishsong” sogar auch eine Option sein, weil es die “reifere” Kopie von “Sword of Shannara” ist; sehr ähnliches Konzept, aber weniger “Herr der Ringe”, stattdessen zwei Geschwister, die komplett unterschiedliche Plot-Stränge haben. Und der “Dwindling Party”-Trope, der zu einem Markenzeichen der Reihe wurde, ist klarer umgesetzt, weil der Großteil des Ensembles, das dann stirbt, eh verhältnismäßig spät dazu kommt. :smiley:

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Ich hab die Folge jetzt zweimal gehört und find sie an sich gut, obwohl ich die besprochene Welt zum ersten Mal nicht kannte (außer aus dem SF Podcast zum Spiel).
Aber Shannara lässt mich immer noch erstaunlich kalt. Der einzig coole Twist ist die Verortung in einer postapokalyptischen Zukunft. Der Rest ist halt „hab ich schon zig mal gehört“. Klar, die Welt ist alt, aber mir fällt es erstaunlich schwer Erscheinungsdatum und Inhalt zu trennen. Vor allem weil der HdR vorher kam.
Ich hab den HdR das erste mal mit 11 oder 12 durchgesuchtet. Erst der Bakshi Film, dann das WDR Hörspiel im Radio, dann die giftgrüne Schuberbox.
Shannara klingt für mich echt wie ein HdR light. Sowas mag bei mir einfach nicht zünden.

Edit: Ich finde das Tolkien einfach viel mehr Aufmerksamkeit in seine Welt gelegt hat. Schon allein die Namen. Gandalf klingt in seinem Duktus der Namensaussprache schon weise und geduldig, Boromir hart und man weiß, da lauert etwas. Faramir klingt wesentlich weicher, obwohl die Namensbildung analog zu Boromir läuft. Um so schockierter war ich über Faramirs Verhalten in Henneth Annun. Sprach-theoretisch und literarisch ist das ganz großes Kino. Und dem stellt man nun Allanon und abgekupferte Namen wie Elessedil oder einfallslose Schnarchzapfen wie Wil Ohmsford und Shea entgegen. Für mich ist das fast eine Frechheit.

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Ich habe die Folge eben fertig gehört. Sie gefällt mir insgesamt großartig. Beim Zuhören musste ich ständig an andere Welten wie Wheel of Time und Dragonlance denken. Es ist interessant, wie ähnlich viele dieser Welten sind. Es gibt wahrscheinlich nur ein paar Formeln, die in dieser Art Fantasy gut funktionieren.

Ich habe mir im Kopf ein Gespräch zwischen den Autoren auf einer Buchmesse vorgestellt. „Aber meine Zwerge sind doch ganz anders als deine! Meine mögen keine Höhlen!“ :slight_smile:

Das erinnert mich an Brettspiele, wo es auch nur wenige Elemente wie Worker Placement, Deck Building usw. gibt, die erwiesenermaßen gut funktionieren, und die immer neu zusammengewürfelt werden. Hat mein ein paar Dutzend Brettspiele gespielt, hat man fast schon alles gesehen, und freut sich dann über jede kleine Neuerung.

Das Problem mit dem starken Schnitt und dahergehenden fehlenden Atempausen ist später in der Folge nicht mehr so präsent. Es gibt hin und wieder Passagen, wo offensichtlich viel geschnippelt wurde, aber das sind nur sehr wenige. Von daher ist das alles schon ok.

Ich bin eigentlich kein Freund davon, wenn man am Namen die Gesinnung ablesen kann. “Ich taufe Dich auf den Namen ‘Doomdark Smith’ und Du sollst mal Kalif werden anstelle des Kalifen - was kann da schon schiefgehen?” :wink:

Tolkiens Sprachkünste in allen Ehren und ja, Shea Ohmsford ist nun echt nicht der Bringer, aber das wäre jetzt nicht mein Kriterium.

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Lohnt es sich, die Bücher zu lesen?

Eine Frage, die im Podcast womöglich behandelt wird!

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Ah, Spoiler! :grin: gut, da hätte ich selber drauf kommen können

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Fantastische Folge die auf jeden Fall Lust auf mehr Shannara gemacht hat. Danke an @Rahel und Mháire!