Gibt es unter den Stay Forever Hörern Linux Gamer? 🐧

Faugus
Der Launcher Launcher

Muss den hier mal kurz raushauen. Weil geil.

Der Launcher-Wahnsinn ist unter Linux ja noch gaga-rer als unter Windows schon. Mittlerweile habe ich für mich ein sehr passendens Setup gefunden.

steam ist eh klar.
gog, Epic und amazon werden mit dem Heroic Games Launcher verwaltet. (Der übrigens eine geile Theme-Auswahl hat. Seit ich auf gruvbox umgestellt habe, fühlt sich HGL gleich nochmal so gut an :smiley: )

So, und der ganze Rest war immer ein Gehoppe und mal hier und mal da, etc. Bis ich Faugus entdeckt habe. Ich nenne es den Launcher Launcher, oder modern: Double L.
(Schmarn…)

Das Teil ist so perfekt um alle restlichen Launcher zu verwalten. Noch besser: die können nahezu alle über ein Dropdown ausgewählt und installiert werden. Mehr ist möglich. Battle.net? Klick. Fertig.
Sogar die EA App? Klick. Fertig. Mit Anleitung, dass das Login Fenster zu schließen ist und kurz zu warten. Alles auf das Nötigste reduziert. Einfachste Proton-Auswahl. - Was für ein geiles Tool.

Faugus screenshot

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Oh, den schaue ich mir an. Gerade Battle.net hat mich unter Linux so genervt, dass ich dann doch immer nochmal in das Windows boote.

Ohh! Faugus kenne ich noch gar nicht. Ich starte (wenn ich überhaupt dazu komme) den Battle.net Launcher, direkt aus Steam heraus. :see_no_evil_monkey:

Ein Minitip.
Man kann steam auch per shortcut schließen. Die Standards STRG+Q oder ALT+F4 schließen steam ja nicht richtig oder gar nicht.
Einfach den Befehl steam -shutdown auf eine Tastenkombi legen und fertig.

Ich frage mich wie hoch eigentlich der Performance-Verlust bei Proton ist, wenn man etwas moderneres aus den letzten paar Jahren spielen will.

Gibt es da brauchbare Vergleiche? Irgendwer hat da ja sicher mal die fps unter Windows mit Proton auf gleicher Hardware gemessen und verglichen?
Oder ist das garkein Thema?

Ich vermute dass Proton kein Thema ist, eher Treiberqualität. Es gibt Tests die sagen dass es unter Linux schneller lief, weil weniger bloat drum herum ist. Aber da finden sich viele Tests im Internet zu, mal fällt es so aus, mal anders herum. Ob das hier gut ist weiß ich nicht, aber hier will jemand eine DB aufbauen:

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Klassische Antwort „it depends“. Es gibt Spiele bei denen du kaum einen Unterschied mehr merkst, bei manchen Spielen dann schon ein paar Prozent Verlust. Es hängt aber auch von den Grafikfeatures ab die das Spiel bietet und man auswählen kann.

Und ja vereinzelt gibt es auch Fälle in denen die Performance unter Linux schneller ist. Wobei das auch da stark von Distri zu Distri, Kernelversion, Treiber usw. abhängt.

Die Verbesserungen sind aber die letzten Jahre schon ziemlich gut geworden. Siehst du ja auch im Link von Jakob.

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Faugus ist auch super um einfache Binaries die man von alten Installern hat (oder eben auf CD) zu starten und ein Game zu installieren :smiley:

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Also es gibt viele Variablen, ganz pauschal sagen kann man es nicht, aber die gröbsten Nenner sind:

  • AMD-Karten laufen unter Linux runder als Nvidia, weil Nvidia seine Treiber nicht offenlegt. Der Abstand wird aber laufend kleiner.

  • Ältere Grafikkarten holen unter Linux oft mehr FPS raus als unter Windows, vor allem auf Gaming-Distributionen wie CachyOS oder PikaOS.

  • Bei wenig Grafikspeicher (8 GB oder 4 GB) ist CachyOS klar vorne: ein Klick auf „GPU Boosters“ im Willkommens-Tool, und das laufende Spiel bekommt Vorrang beim Speicher statt zu ruckeln. Gilt nur für AMD.

  • Linux braucht bei mir im Leerlauf nur rund 2 GB Arbeitsspeicher, bei den heutigen Speicherpreisen ein Segen.

  • Treiber und die Windows-Übersetzungsschicht von Valve werden ständig besser, jedes Update bringt über die Zeit mehr FPS. Unter Windows tut sich da praktisch nichts mehr.

  • Ältere Spiele laufen besser als aktuelle Raytracing-Titel. Da verliert man aktuell noch grob 10 bis 20 Prozent gegenüber Windows, Tendenz sinkend.

    ich hoffe die paar Einblicke helfen dir :slight_smile: Man sieht in den Benchmarks oben, dass ein paar FPS-Unterschiede sind, aber meistens ist das nicht mehr der Rede wert.

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Ein Hauptnachteil ist noch, dass bei Multiplayer die Anti-Cheat Tools sich dann oft beschweren. Sollte also kompetitiver Multiplayer jemandem wichtig sein, sollte man das vorher bei den Spielen prüfen.

Ein kleiner Nachteil ist noch beim Modding, da kann es teilweise sein, dass die Module der Community auf Windows ausgelegt sind. Aber auch das hat sich gebessert, gerade bei Spielen die Modding direkt supporten. Alternativ gibt es dann oft kleine Tools die Dateien umwandeln.

Es werden schon einige Konkurrenten für den Nexus Mod Manager gecoded - ich bin gespannt wie das früchte tragen wird !

Und die Games die ein solches Anti-Cheat haben, welches mich ganz aussperrt…

joa die sind mir bisher egal gewesen :smiley:

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+1 von meiner Seite für Faugus + Battle.Net

Ich hatte das bisher über Lutris gelöst, aber da war mindestens die Installation schon arg fummelig. Faugus war problemfrei.

Bazzite & Nvidia hier

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Sid Meier’s Alpha Centauri
andere Auflösung einstellen

Bei mir funktioniert das hier prima (cachyos, kde plasma, gamescope)
Startoptionen in steam:

gamescope -w 1280 -h 800 -W 1920 -H 1200 -f -- %command%

-w 1280 -h 800 die Auflösung, in der das Spiel laufen soll
-W 1920 -H 1200 Auflösung des Monitors
-f Vollbild starten
-- Ende der Flags
%command% steam ersetzt das durch den Pfad zur Spieldatei

Kann sein, dass man etwas warten muss.
Dann geil.

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Gleich vorab, alles nachkommende ist meine persönliche Meinung und mein persönlicher Eindruck zu dem Thema „Omarchy“ Ich erhebe keine Hoheit auf 100% Fakten außer meinen Aussagen nach bestem Wissen und Gewissen. Ebenso ein Sorry für ein politisiertes Thema, wer das nicht mag einfach den Beitrag ignoreren:

Ich mach mal wieder ein kontroverses Päckchen auf, weil die CT als einer der wenigen Outlets sich traut, mal einen Beitrag über Omarchy zu machen und zu erwähnen, wer eigentlich hinter dieser Distro steckt:

Ich finde die Aufarbeitung und Einordnung in diesem Beitrag wirklich super (ist mit Timestamp wenn ihr auf Play drückt). Die Distribution AN SICH ist okay, ein Tiling Window Manager, Cloud First, AI first, teilweise sinnvoller Bloat, schnelle Installationszeit, LEET/ASCII Deisgnsprache die wirklich schön ist.

Aber die Person die hinter Distro steckt hat es in sich - ebenso seine Spender die langsam 13 Millionen in das Projekt gebuttert haben.

Ganz wichtig: Es steht jedem frei das Betriebssystem auszuprobieren, es objektiv und subjektiv zu bewerten, es zu benutzen und es zu mögen. Niemand wird zu einem Rassisten oder Bigoten wenn man ein technisches Produkt mag. Aber ich habe so meine Probleme:

  1. Das Weltbild des Machers

DHH ( DHH Is Way Worse Than I Thought | jakelazaroff.com ) ist kein „edgy Tech-Typ, der halt mal aneckt“, sondern jemand, der das sehr bewusst und sehr regelmäßig macht. Sein Blogpost vom 21. Juli 2026 („Wolves, sheep, and gypsies“) vergleicht Einwanderer mit Wölfen und fordert die Abschiebung von Angehörigen ethnischer Minderheiten, das wurde von vielen als Aufruf zu ethnischer Säuberung gelesen. 2025 hat er sich positiv auf den britischen Rechtsextremisten Tommy Robinson und die Anti-Migrations-Proteste in UK bezogen. Dazu kommt die Vorgeschichte: der Basecamp-Eklat 2021 samt Abschaffung der DEI-Bemühungen und dem berühmten „You are the person you are complaining about“ an die eigenen Mitarbeiter, woraufhin rund ein Drittel der Belegschaft gegangen ist. 2023 hat die Duke University Basecamp unter anderem deswegen aus ihrem Angebot geworfen. Und dann kokettiert das Projekt auch noch offensiv mit dem „Non-Woke“-Label in einschlägigen Listen. Das mag für spezielle Menschen ein Verkaufsargument sein, aber es ist schon lächerlich wenn der gesamte Linux Kernel und die weiteren Arbeiten an den einzelnen Komponenten ganz gewiss AUCH von LGBTQ+/-, people of color und anderen Minderheiten zustande kommen und diese damit nicht nur diskreditiert werden, sondern ganz klassisch im Rassismus / Bigoterie ausgelotet werden. Mich nervt dass der Kulturkampf hier natürlich wieder Einzug hält, jedoch ist die Berichterestattung um Omarchy so viel „Fluff“ und Wohlwollen, da wird nicht eingeordnet und das nervt mich tierisch.

  1. Fremde Arbeit, eigenes Label.

Omarchy ist Arch + Hyprland + Quickshell. Vermarktet wird es als eigenständiges Ding. Siehe Bootloader: das ist Limine von mintsuki, alle reden trotzdem vom „Omarchy Bootloader“. Lizenzkonform, klar. Aber es ist der Move, den wir sonst Großkonzernen vorwerfen.

  1. Die Geldgeber.

Lütke, Collison, Dell, Dorsey, Prince, Houston, Armstrong, Fried, dazu 1Password und Token von Meta, OpenAI und Anthropic. Rund 13 Millionen Cash, laut Omarchy 18,5 Millionen an Zusagen. Kein Graswurzelprojekt, sondern die US-Tech-Elite die unter anderem gerade sehr brav vor Trump kuscht. Und die Stiftung ist nicht community-governed wie Apache oder Mozilla, sondern gehört ihrem Gründer.

  1. Das YouTube-Wohlwollen.

Kaum war das Geld da, hatte jeder zweite Tech-Kanal ein Omarchy-Video, durchweg schwärmerisch. Bezahlt? Keine Belege. Aber die Stiftung budgetiert selbst über 4 Millionen im Jahr für Promotion und Grants. Organische Begeisterung sieht anders aus. Mich nerven auch die Creator die maximal dort aufgehüpft sind ohne das zu hinterfragen. Habe diese deabonniert.

  1. Technisch.

Ansichtssache aber: Bloat ab Werk: LibreOffice, OBS, Kdenlive, Typora, Spotify, 1Password, ChatGPT- und Grok-Web-Apps und ausgerechnet die Basecamp-App des Machers. Viel davon proprietär, und mindestens ein Anbieter steht gleichzeitig in der Spenderliste. AI First heißt hier: Agents dürfen an der Systemkonfiguration schrauben, „vibe your way through every alteration“. Die UI ist schön, bleibt aber ein sehr gutes Hyprland-Rice, das als Desktop-Revolution verkauft wird.

Fazit:

Nicht die Distro ist das Problem, die Charaktere drumherum sind es. Arch + Hyprland selbst aufsetzen dauert einen Nachmittag länger und kommt ohne Beigeschmack. Oder nimmt gleich Cachyos mit NIRI wenn man Tiling Window Manager ausprobieren will:

Gerne lasse ichs auch drauf ankommen, dass jemand sagt: solange das Produkt toll ist, ist es mir egal wer es mit welcher Philosophie entwickelt hat. Ich persönlich habe da nur mehr als Bauchweh.

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Selbst wenn einem das egal ist, könnte man sich vielleicht daran stören, dass das Teil nach einer PErson benannt ist.

„Linux by DHH“ - so ein claim ist schon fast frech. Die Distribution mag ja von DHH sein. Aber Linux ist von tausenden Menschen, von denen auch dieses Linux wohl noch viel mehr „von ist“.

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Ich sehe das ähnlich. Technisch macht es einen ganz netten Eindruck, aber bei den Nasen dahinter habe ich auch Bauchschmerzen.

Da Niri mit dem Scrolling doch merklich anders ist als klassisches Tiling, würde ich noch i3 und sway noch für manuelles Tiling in den Ring werfen. Da gibt es zumindest zwei Fedora Spins.

Ich selbst bin vor zwei Wochen von Hyprland zu Niri gewechselt, bin insgesamt zufrieden.

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