# Homeserver

**URL:** https://community.stayforever.de/t/homeserver/7592
**Category:** OFF-TOPIC!!!??
**Created:** [23. November 2025 um 14:14 UTC](https://community.stayforever.de/t/homeserver/7592 "2025-11-23T14:14:36Z")
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#### Post date: [24. November 2025 um 17:08 UTC](https://community.stayforever.de/t/homeserver/7592/11 "2025-11-24T17:08:11Z")

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Ein allgemeiner Typ für Einsteiger: **RAID ist kein Backup!** RAID ist Verfügbarkeit; wenn eine der Festplatten mit einem Defekt ausfällt, kann man sie im laufenden Betrieb durch eine neue ersetzen, und die Daten werden rekonstruiert. Aber wenn man sich irgendwie irgendwo eine Ransomware einfängt, die alles verschlüsselt wo sie dran kommt, dann gilt das auch für das RAID. Oder wenn man schlicht versehentlich was löscht, und dann feststellt, dass es eigentlich noch wichtig war.

Beim Backup verfolgt man idealerweise die 3-2-1-Strategie (oder besser): 3 Kopien auf 2 Medien wovon 1 an einem anderen Ort ist.

Ich selber würde da 3-3-1 bevorzugen, kann das aber derzeit leider nicht umsetzen. Was ich aktuell aber habe ist 3-2-0:

- Ich habe einerseits meine „Arbeitskopie“, womit aktiv hantiere, verteilt auf verschiedene Geräte und Festplatten.
- Die Festplatten nutzen alle [BTRFS](https://de.wikipedia.org/wiki/Btrfs), und mit [Snapper](http://snapper.io/) mache ich da stündlich und vollautomatisch einen Snapshot von _allem_. Das geht so schnell, quasi instant, das kriege ich gar nicht mit. Ähnlich schnell aber mit Tipparbeit verbunden ist da ein Restore von einzelnen Dateien oder halt allem.
- Alle Festplatten werden zusätzlich einmal täglich mit [Borg-Backup](http://borgbackup.org/) auf dem NAS gesichert, das exklusiv Backups erhält, Nutzdaten auch nur in Kopie mit wenigen unwichtigen Ausnahmen.

Für Borg habe ich ein eigenes Backup-Skript geschrieben. Es gibt allerdings grafische Oberflächen, die das ganze wohl recht einfach und übersichtlich machen. Ich wollte aber wissen, wie Borg so tickt, und mehr oder weniger das letzte bisschen Leistung rausholen. ;﻿-﻿)

Das schöne an Borg ist, dass die Daten standardmäßig auf dem zu sichernden Rechner komprimiert und verschlüsselt werden. Die sind diesbezüglich in meinem Fall deutlich schneller dabei, als das NAS, auf dem die Daten dann landen. Dedupliziert wird dabei auch gleich: Man mach quasi immer ein komplettes Backup, aber konkret übertragen werden nur Daten, die noch nicht im Repository vorliegen.  
Man kann aber auch Borg auf dem Backup-Server einrichten, die zu sichernden Rechner über’s LAN ansprechen, und die Daten ziehen. Dann kommt da auch erstmal so schnell kein Ransomware-Angreifer dran.  
Oder man kann die Repositories so anlegen, dass keine Archive (= Snapshots) gelöscht werden können. Dann braucht man aber viel Platz und muss vielleicht irgendwann doch nochmal von vorn anfangen.

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