Danke für die Antwort. Ich muss zugeben, dass ich den Retro-Gamer-SF-Fall damals zwar mitbekommen, aber schon wieder verdrängt hatte. Zu einer gefühlten Zweitverwertung von Paul-Content kann ich auch nur bedingt was sagen. Schlicht, weil er mir viel zu schnell in seinen Podcasts redet und ich daher sehr froh bin, seine toll geschriebenen und recherchierten Sachen lesen zu können. Noch dazu mit Bildern ![]()
Du hast vollkommen recht, dass die RG weder ein Coffee Table Content ist noch für Hardcore-Enthusiasten gemacht ist. Halte ich allerdings auch für einen verwegenen Ansatz für ein Heft, das auf dem Markt bestehen und auch im Bahnhofskiosk seine Käufer finden soll. Ich wünsche mir ja wie du ein Heft, das quasi SF in gedruckter Form ist, glaube aber nicht, dass es auf Dauer Bestand haben würde.
Die Sonderheft-Abstimmung habe ich offenbar verpasst. Ja, da sind spannendere Themen dabei als die 90er. Nur wären die ebenso kurz abgehandelt worden wie die Sachen, die in in das Heft geschafft haben. 50 zentrale Titel habe ich leider nicht gelesen, “Einfach journalistische Tiefe, Analyse, Verortung, neue oder verquere Sichtweisen auf Bekanntes” klingt nicht so einfach zu erreichen.
Ich habe die Retro Gamer fast seit Anbeginn im Abo und habe mir bis auf ein oder zwei Sonderhefte die fehlenden Sachen nachgekauft. Ich freue mich auf jedes Heft und habe trotzdem bei jedem Artikel das Gefühl “Schade, hätte gerne mehr erfahren”. Das ist bei der Return meiner Meinung nach mehr gegeben, nur ist dort der Schwerpunkt auf neuen Spielen für die alte Hardware - und mich interessieren mehr die Geschichten hinter der Entwicklung. Also lese ich zwei Hefte, die nicht hundertprozentig für mich gemacht sind, weil es nicht das perfekte Heft für mich gibt. Auch wenn ich immer wieder mit der Abo-Entscheidung hadere, habe ich mich bisher immer wieder dafür entschieden. Bei dir klingt das anders und das ist ja vollkommen in Ordnung. Vielleicht dreht sich der RG-Wind ja mal mehr in deine Richtung.









