hier eine paar weitere nerdige Infos/Gedanken zum Thema Computerschach, Elo und künstlicher Intelligenz ![]()
Es gibt durchaus Unterschiede in der Elo-Berechnung, deshalb ist es wichtig zu erwähnen, nach welchem Bewertungssystem eine Zahl ermittelt wurde. Es fallen mir außer dem Elo-Ranking noch USCF, SSDF und DWZ ein. Ein “normaler” Vereinsspieler in Deutschland hat kein ELO-Ranking, sondern wird im DWZ gelistet und Computerschach-Engines im SSDF. Wenn ich mich richtig erinnere, war der Unterschied zwischen USCF und Elo damals so um die 200 Punkte. Auf den Verpackungen der Schachprogramme wurde dann auch gerne das USCF-Rating abgedruckt, 2200 klingt eben besser als 2000! Das SSDF-Rating wurde durch Spiele Mensch gegen Computer an das Elo-Rating angeglichen, aber es ist trotzdem keinesfalls gleichzusetzen.
Ich habe mir mal eine SSDF-Liste von 1991 rausgesucht, im PC-Schach gab es nur M-Chess auf einem 486/33 mit einem Rating von 2198, daß mit den Top-Schachcomputern von damals mithalten konnte. Als nächstes kommt dann erst Rexchess, weit abgeschlagen mit 2048, allerdings auf einem 386/33. Die bekannten Programme wie Chessmaster oder Sargon sind nicht aufgeführt, nach meiner eigenen Liste, die ich versuche nach der SSDF zu eichen, kommen die auf damaliger Hardware auf ein Rating von ca. 1900 bis 2000.
Es stellt sich die Frage, ob die damaligen Schachprogramme als KI bezeichnet werden können. Im Grunde arbeiten sie alle nach der Alpha-Beta-Suche und sind so ein regelbasiertes System. Nach meiner Definition ist das noch keine KI, aber das kann sicher auch anders interpretiert werden ![]()
Ganz tolle Folge!
Generell sind die Neuzugänge eine Serie, von der ich gerne viel mehr hätte, gerade weil Ihr damit eben viele unterschiedliche Aspekte ansprecht, auf die man ein Spiel kulturell einordnen kann und sich schon innerhalb einer Folge eine große Abwechslung ergibt und spannende Ideen.
Ganz nebenbei dürfe sich Herr Wayne über den sprunghaften Anstieg der Abrufzahlen seines War of the Worlds in der, natürlich lächerlich geringen, Spotify-Abrechnung wundern. Ich werde nicht dieder einzige sein, derdie natürlich gleich mal reinhören mußte und hängengeblieben ist. Tatsächlich schleiche ich schon lange um die Platte herum, die ist aus unerfindlichen Gründen immer wieder in meiner Aufmerksamkeit aufgetaucht, gehört habe ich sie aber nie, JETZT aber schon, bereits mehrfach, vielleicht gar nicht meine Musik, ein bißchen synthiehaft, dann aber wieder gebrochen und mit anderen Elementen und aus der Zeit eben, und dann fand ich es eben doch irgendwie ganz toll und erzählerisch, ich mag übrigens die deutsche Version mit Curd Jürgens, ein bißchen steif, aber für mich griffiger als Burton.
Dann die Einlassungen zum Thema Go und Schach…. im Übrigen bin ich der Meinung, daß Schach zerst… quatsch endlich eine eigene Folge benötigt, wenn nicht sogar viel lieber Schachcomputer!
Clever und Smart habe ich tatsächlich auf dem CPC gespielt… und natürlich nicht verstanden. JETZT würde mich übrigens sehr sehr etwas zum unsäglich merkwürdigen „Werner“-Spiel interessieren, könntet Ihr das nicht bitte auch mal kaufen, ich hatte das nämlich bei meinen gekauften(!) CPC-Spielen, und das war… merkwürdig! Überhaupt habe ich in viel erwähntes reingespielt, die Western Games (optisch hübsch aber voll lahm), ich meine sogar den rosaroten Panther, auch irgendwie unverständlich, muß aber schon in der CPC-Spätzeit gewesen sein, Loriciel habe ich sehr geschätzt Mission Elevator geliebt…
manchmal genügt schon die Erwähnung eines Begriffs für eine hübsche Erinnerung, ein gedankliches Abschweifen hier hin und da hin… und dann den Podcast zurückspulen weil Kopfmäandert!
Ich wollte nur sagen: Tolle Folge, vielen lieben Dank!
Sensationelle Platte, die Tales of… JEDES Lied ein Banger, sehr schön musikalisch erzeugt Bilder und Stimmungen, für mich fast besser als die Geschichten, ich habe sogar beide Vinyl-Versionen von damals, die Remix-Version hat ein hüllengroßes sehr schönes Booklet ins Aufklappcover genagelt, höre ich heute noch öfter.
Muss ich mir mal anhören
Ich las Metal, ich wähle hoch!
![]()
Hab die Folge jetzt ganz durch, und bin echt super glücklich, dass die Neuzugänge im alten Format zurück sind. Das war einfach wieder ein herrliches Potpourri an Interessanten Spielen, die zwar (meist) keine ganze Folge hergäben, die aber in der Kürze besprochen ob ihrer Kuriosität oder ihrer Hintergründe jeweils super kurzweilige kleine Geschichten abgaben.
Und nebenbei habe ich noch einiges über die Go-KI-Welt von anno dazumal gelernt, durfte in Clever&Smart-Erinnerungen schwelgen, und hab auch ein neues (altes) Album in der Playlist.
Und dass “Ein Spiel und seine Geschichte” sehr gut als dediziertes zusätzliches Format herhalten kann, hat sich jüngst auch (wieder) gezeigt.
An das Clever & Smart kann ich mich sogar noch erinnern. Gabs da nicht eine Stelle, wo man die Unterschrift auf einem Scheck pixelgenau fälschen musste, um eine sehr große Menge Geld zu bekommen? Ich meine, dass wir da ne Stunde am Bildschirm gesessen haben, aber ohne Erfolg. ![]()
@Chris Die Frage nach dem ersten CD ROM only - PC Spiel treibt mich mittlerweile mehr als mein halbes Leben um.
Und zwar, weil ich damals in der PC Games (sofern ich mich erinnere) eine heiß ersehnte, damals noch unbelastete, Bomberjacke zu Commanche gewonnen habe. 2/3 Fragen konnte ich beantworten, aber für “was ist das erste CD ROM Spiel?” einen Bekannten befragt und seine Antwort “the 7th guest” eingetragen.
Nun ist das kein Beweis der Richtigkeit. Zumal mein zweiter Gewinn jemals (wieder in der PC Games) Dragon age 2 war. Hier musste man raten welche Screenshots von EA kamen und welche aus der Redaktion. Der Gewinn ergab sich, aufgrund der höchsten Trefferquote, da niemand 100% erreicht hat. Vielleicht war das auch damals der Fall.
Wer, wenn nicht ihr, könnte diese ursprüngliche Frage nicht recherchieren und beantworten ![]()
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Jacke für einen ~12 Jährigen viel zu groß war und als sie passte, nicht mehr in (zumindest in meinem Umfeld). Meine Mutter hat sie stillschweigend entsorgt.
Same here. Habe den Podcast unterbrochen um in War of the Worlds reinzuhören und jetzt laufen die diversen Versionen seit Stunden hoch und runter bei mir… Danke für den Tipp!!
War of the Worlds.. damit hab ich irgendwie nicht gerechnet, im Zusammenhang mit alten Spielen. Hübsche Überraschung. Das Hörspiel oder Ausschnitte davon hatten wir mal im Deutsch-Unterricht durchgenommen, mit dem Hinweis dass viele Menschen, die damals am Radio saßen und erst mittendrin eingeschaltet hatten, dachten die Alien-Invasion wäre echt…
An die Musik kann ich mich auch gut erinnern inklusive dem Intro-Text, hatte aber überhaupt keine Ahnung mehr wann und wo.
Irgendwann später hatte ich die “Synthesizer Greatest” Reihe von Ed Starink gefunden und die Alben rauf und runter gehört. Meiner Meinung nach hat er die besten Versionen von so ziemlich allen bekannten Synthesizer-Liedern gemacht. Mit dabei war natürlich auch eine Interpretation von The Eve of the War:
Das ganze Album von Jeff Wayne werde ich mir auch mal wieder geben.
Cooles Thema für die Schule, finde ich. Auf vielen Ebenen: Radio als neues Medium mit frischer Relevanz, die Brillanz des jungen Orson Welles, das Stück an sich, die Übertragung des britischen Stoffes in die USA etc.
Aber am Rande:
Die zeitgenössischen Medienberichte, dass das eine Art Massenhysterie ausgelöst haben soll, waren wohl eher Fake News oder zumindest stark übertrieben, motiviert u.a. von dem Interesse der Zeitungen, das damals neue Medium Radio als unverantwortlich zu diskreditieren.
Siehe auch: Broadcast Hysteria: Orson Welles's War of the Worlds and the Art of Fake News - A. Brad Schwartz - Google Books
Orson Welles’ War of the Worlds panic myth: The infamous radio broadcast did not cause a nationwide hysteria.
Ich möchte nur ergänzen, falls jemand einen Podcast zum Thema hören möchte, Geschichten aus der Geschichte hat sich in Folge 143 auch damit befasst.
Haha, kann ich mir gut vorstellen, dass die Zeitungen übertrieben haben, auch wenn das in meinen Augen eher Werbung für Radio gewesen wäre. Danke für die Klarstellung.
Die Tripods gingen mir damals in jungen Jahren ganz schön unter die Haut. Später gab’s so ähnliche Dinger in der Jugendserie “The Tripods” (dt. “Die Dreibeinigen Herrscher”), wo ich sie genauso faszinierend fand, und dann wieder in der Neuverfilmung von 2005. Für mich sind sie eine besondere Art von alien.
Ich bin sehr froh, dass ihr (wie angekündigt) wieder auf das alte Neuzugänge-Format zurückgegangen seid, auch wenn es in Sachen Verhältnis von Arbeitsaufwand und Auskommen (Abrufzahlen/Beliebtheit/Relevanz) für euch eher nachteilig ist, gleichzeitig sind (für den Hörer bzw. zumindest für mich) diese kleinen Folgenineinerfolge ein schöner “Ich renne mit verbundenen Augen in Christians Sammlung rum und greife wahllos ins Regal/Stapel/Karton”-Podcast zu Titeln, die sonst gefühlt niemals besprochen worden wären (Podcast-übergreifend).
Für mich hatte diese Folge zudem die Erkenntnis, dass ich mit dem Jeanne d’Arc-Spiel zu Amiga-Zeiten sehr viel Zeit verbracht habe, da mein Gehirn meinte, dass ich zwei Sekunden nach Beginn des Sound-Schnipsels bei 13:22 min das “Lied” mitsummen konnte. War das nicht das Thema, wenn man eine Runde/Jahreszeit fortgesetzt hatte?
:dudududududumm.dumm.dududumm.du.dudududuudududududumm:
