Welche Unterstellung habe ich deiner Meinung nach getätigt?
Es kann als Belehrung empfunden werden, wenn man z.B. beim Beispiel der Gewerkschaften bleibt. Man kann Gewerkschaften als positiv, neutral oder negativ sehen, sowie Vor- und Nachteile. Der Kommentar klang für mich so als wäre es so, dass Gewerkschaften pauschal nur positiv sind. So kam es jedenfalls an. Das ist aber, wie schon gesagt, eine subjektive Sicht und muss nicht die Intention der beiden Podcasterinnen gewesen sein.
Wenn du einen Denkanreiz als von oben herab siehst, dann mag das deine Ansicht sein. Es ist aber kein Befehl. Ich habe nirgends verlangt, dass die beiden das sie mir zuhören müssten oder es sich zu Herzen zu nehmen haben. Es steht den beiden vollkommen frei meinen Kommentar zu ignorieren.
Das stimmt doch nicht. Ich wollte wissen wie andere Leute das sehen und eine Diskussion starten ob man das im Zweifelsfall verbessern kann. Evtl. kann man so Kommentare in einer anderen Form besser integrieren oder die Formulierung so gestalten, dass es klar ist, dass das eine rein persönliche Meinung oder Sicht ist. Das ist ja manchmal auch erfolgt, dann klingt das gleich ganz anders.
Es sollte natürlich um die Spiele gehen, allerdings ist keines dieser Spiele in einem Vakuum entstanden. Wenn es für Darstellungen im Spiel hilfreich ist die Gesellschaftspolitische Lage rund um die Entstehung oder die politischen Ansichten der Entwickler:innen zu diskutieren,dann sollte es auch stattfinden.
Ich denke, mittlerweile ist durch viele Podcasts und wenn nicht, allein durch das, was Gunnar dir geschrieben hat, ziemlich klar, wie die Haltung zu politischen Statements ist und dass sich da nichts ändern wird.
Dann leg dich doch jetzt fest. War es eine Belehrung oder nicht für dich? Genau das meine ich mit konkretisieren.
Die Unterstellung, dass wenn du es konkreter und provokativer formuliert hättest, darauf eine zu erwartende Reaktion gefolgt wäre, wie so oft in Online Diskussionen. Das ist eine Unterstellung an alle anderen hier.
Mich würde im Übrigen mal interessieren, was ihr mit „Hörfluss“ und „Immersion“ meint bei einem Podcast, der kein Gespräch in einer fiktiven Welt ist, sondern eine Unterhaltung zwischen zwei Menschen?
Für mich persönlich entkräftest du viele deiner ausführlich formulierten Argumente ehrlicherweise allein durch diesen Absatz. Ich kann jetzt aus der Erinnerung nicht aus dem Stehgreif konkrete Episoden benennen, aber politische Anmerkungen und Einordnungen gab es im Stay Forever Universum auch schon durch die männlichen Hosts.
Das mag dir dann im Hörfluss nicht so hängen geblieben sein, aber macht es das dann ehrlicherweise nicht zu einem individuell-subjektiven Problem, dass du männliche und weibliche Stimmen unterschiedlich hörst/liest?
Ich habe mich zwar nicht speziell auf diesen Podcast bezogen, aber bestätigst du damit nicht gerade meinen Punkt? Das Setting von Lara Croft ist die echte Welt, in der Linkshänder die Minderheit sind. Trotzdem findest du das Thema in diesem Kontext nicht erwähnenswert, und ich kann dich sehr gut verstehen, weil es off-topic ist.
Aber fairerweise hatte ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Es ging mir bei dem Beispiel um Reviews in Podcasts, die jedes Spiel auf Repräsentanz von Minderheiten abklopfen, die mir persönlich völlig egal ist.
Es ist halt ein regelmäßiger Podcast und keine Doktorarbeit. Folglich muss man halt ein Thema finden, sich einarbeiten, vielleicht noch einen Gast suchen und dann 90 bis 120 Minuten füllen. Und das jeden Monat aufs Neue und neben dem Kram, den man sonst noch so macht. Natürlich wirst du da nie alle Facetten eines Themas abbilden und Dinge mit reinnehmen, über die du vielleicht im Gesprächsfluss stolperst. Mal unter der Prämisse, dass die Beiden (und früher Rahel alleine) vielleicht nicht in allen Themen zu 100% drinstecken, ist es eh alles erstaunlich gut recherchiert und es wird (fast) kein inhaltlicher Unsinn erzählt.
Wenn mich jetzt Sachen, wie z.B. genderneutrale Sprache, so aufregen dass ich das nicht mehr anhören kann, dann muss ich es halt lassen. Ich meine es ist prinzipiell ein kostenloses Format, heißt ich hab erstmal keinen Invest drin und keiner zwingt mich dazu.
Andererseits ist natürlich jeder berechtigt Kritik zu äußern. Ich denke das ist auch okay und wichtig, solange sie höflich und sachlich vorgetragen wird. Was SF dann draus macht, ist wieder ihre Sache.
Und ja, manchmal finde ich auch, Rahel und Mháire harmonieren manchmal etwas zu gut in ihren Meinungen und dann kommen solche Sätze wie „und natürlich ist es ein Ich bin versucht, aber ich glaube, das schneiden wir später raus, hinzuzufügen, von einem schlecht erzogenen männlichen Androiden.“, im entsprechenden Sprachduktus und anschließendem Gelächter dabei raus. Dann roll ich halt mal mit den Augen und gut.
Insgesamt habe ich aber die Welt von Folgen alle gerne und teils sogar mehrfach gehört. Nur bei Tomb Raider bin ich raus. Das interessiert mich halt so gar nicht.
Ich kann deine Sicht verstehen aber Ich hatte ja schon gesagt, dass auch in anderen Formaten solche Kommentare kommen, siehe FON z.B. und es IMHO in dem Format einfach anders zu bewerten ist.
Gerade Gunnar bringt da ja auch manchmal Kommentare, die ich in einem anderen Format in der Form auch kritisieren würde.
Und nochmal, es macht ja Sinn bei bestimmten Themen eine politische Einordung zu tätigen. Die soll ja nicht pauschal weg, sondern passend eingebettet werden. Und ich hab ja die Pirates Folge erwähnt, dort war ja eine Frau als Wissenschaftlerin eingeladen, die diese Einordnung machte. Das hat aus meiner Sicht super gepasst.
Daher kann ich deinem letzten Punkt nicht zustimmen, was die Stimmen betrifft. Zumal ja eh der Inhalt an Stelle 1 kommt und dann die Verständlichkeit, die unabhängig vom Geschlecht ist.
Und abgesehen davon höre ich ja die „Welt“ Folgen ja sehr gerne und lobe das ja auch explizit. Nur weil es einen kleinen Aspekt gibt der mich evtl. stört ist das ja keine pauschale Kritik an die beiden Caster.
Wieso denn? Wenn ich jetzt angefangen hätte mit Provokationen, was meinst du wie dann die ersten Reatkionen gewesen wären?
Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus
Das ist doch im Netz zumindest nicht unüblich? Umgekehrt, was spricht dagegen es etwas freundlicher und zuvorkommender zu formulieren um erstmal mit einer positiven Grundeinstellung an die Thematik heranzugehen.
Insofern bist du schon mit einem konkreten Ziel in dein „Nischen Feedback“ gegangen.
Durchaus nicht, es weicht nur weiter meiner Frage aus.
Ich habe nach deiner Auffassung gefragt, die verschweigst du uns.
Zum Rest hat der gute NRG alles gesagt. Insofern belasse ich es jetzt mal dabei, wünsche dir einen schönen Abend und den Mut, bei der nächsten Welt von-Folge, die dich zur politischen Podiumsdiskussion anstachelt, einfach mal hier im jeweiligen Folgen-Thread dazu was zu schreiben, so könnte man ja zumindest dein persönliches Problem beilegen.
Nein, gar nicht. Du stellst da halt einen Strohmann auf, der so nicht funktioniert und die Diskussion auf ein anderes Thema schiebt. Mal davon abgesehen, dass Tomb Raider nicht in der echten Welt spielt, sondern in einer fiktiven, so wie jede andere vermeintlich echte Welt auch.
Ich unterstelle dir auch keine pauschale Kritik am Format, das hast du ja mehrfach deutlich gemacht. Und vermutlich wird dir niemand hier absprechen, dass du dich ernsthaft bemühst, dein Feedback passend zu formulieren.
Mir fällt es nur immer noch sehr schwer, den Kern deines Arguments zu erkennen.
Grundsätzlich bist du offen für politische Einordnungen in einem Spielpodcast. Finde ich persönlich cool, sehe ich auch so. Mehr davon und größere Tiefe sind sicher Geschmackssache und ich vermute mal allen Hosts ist durchaus bewusst, dass es schwierig sein kann, dass in der Balance zu halten.
Ich verstehe allerdings nicht, warum du für „die Welt von…“ zu einer anderen Bewertung kommst, als für die anderen Formate?
Deshalb meine Vermutung, dass es vielleicht auch was mit Prägung zu tun haben könnte. Passiert, ist nicht schlimm, kann sich ändern.
Das Ziel hab ich weiter oben ja schon erwähnt. Mich haben andere Meinungen interessiert, ob das andere Leute auch so sehen und davon leitet sich ja erst ab ob es Sinn macht etwas zu ändern. Ich hab nicht verlangt, dass etwas genpasst werden muss oder behauptet meine Sicht sei zwingend die korrekte Sicht und zu befolgen. Ob etwas zu verbessern ist steht ebenso zur Diskussion wie letztendlich auch das wie und und mehr ging es doch nicht.
Es weicht deiner Frage nicht aus, es beantwortet sie sogar konkret, wie das bei mir angekommen ist.
Evtl. sollte ich es nochmal konkreter machen. Für mich ist das „Die Welt von..“ Format auf einer ähnlichen Ebene wie die SF/SSF Folgen, als auch die Technik Folgen. Wenn ich so darüber nachdenke sogar noch besser es auf die Technik und „Wusstet Ihr…“ Ebene zu packen. Das sind Formate die sehr sachlich sind und schon auch zu einem gewissen Teil wie eine wissenschaftliche Betrachtung beinhalten. Daher ja auch oft der rote Faden, die Chronologie, wie sind die Zusammenhänge im Franchise usw.
Formate wie FON, Das Quiz oder z.B. auch Young in the 80s (wenn auch nicht direkt StayForever Format) sehe ich mehr als Unterhaltung an. Da hat man eine ganz andere Erwartungshaltung. Die Formate hört man leichter mal nebenbei.
Damit ergibt sich, dass ich für die Formate im ersten Absatz eine andere Erwartungshaltung habe und daher so Aspekte da eine andere Rolle spielen.
Würde also so ein Kommentar in einer FON Folge mit einer der beiden Damen als Gast erfolgen, dann würde ich das auch ganz anders bewerten, weil es da einfach passen würde und nicht stört.
Jeder Podcaster im StayForever Team hat so seinen eigenen Fingerabdruck, daher ist es allein deswegen auch schon immer ein unterschiedliches Hörerlebnis. Da hat vmtl. auch jeder manch einen Favoriten.
Ich habe meine persönliche Wahrnehmung beschrieben und eine Analogie erstellt, um sie anschaulicher zu machen. Du musst es ja nicht so sehen, aber wo ist da der Strohmann?
Ich muss persönlich sagen, dass ich keinen der Podcasts als wissenschaftliche Betrachtung sehe und auch keine solche Einteilung für mich vornehme.
Klar lässt sich feststellen oder persönlich einordnen wo auf dem Spektrum zwischen „Laberpodcast“ und ausführlich recherchiertem und artikuliertem Format sich ein Beitrag befindet.
Im Grunde nehme ich die Beiträge aber immer als persönlichen Wortbeitrag von entsprechendem Sprecher oder Sprecherin wahr.
Von daher beinhaltet das meines Erachtens auch das Recht, auch politisch gefärbte Kommentare einzubauen und so weit auszuführen wie es angemessen erscheint. Man kann dem ja hier im Forum hervorragend widersprechen oder zustimmen, dafür ist es ja schließlich da. Einem Beitrag aber einen gewissen inhaltlichen Beitrag quasi zu untersagen halte ich für schwierig. Dahin geht m.E. deine Bemerkungen wäre es ein Gastbeitrag der „Damen“ in einem anderen Format wäre es in Ordnung.
Es gibt einmal den reinen Audio Anteil, also keine Hintergrundgeräusche, passende Geschwindigkeit, guter Wechsel der Gesprächspartner, v.a. nicht ins Wort fallen, Sprache etc. Das ist in den Formaten generell ja eh schon top, ganz selten ist mal in einem Interview ein Gast nicht ganz so gut zu verstehen, da kann es teilweise anstrengender sein. Aber das ist einfach, wie gut kann man zuhören.
Der andere Teil sind Brüche oder Kontextwechsel, abzweigen vom roten Faden. Wenn man sich also auf ein Thema konzentriert und diesem folgen will. Ebenso gute Übergänge oder dann z.B. kurze Pausen zwischen den Kapiteln.
Mmh, zumindest kenne ich jetzt deine persönlichen SF-Tiers.
Klar, kann man so machen und daraus dann die entsprechenden Wünsche ableiten, aber es bleibt halt auf allen Ebenen höchst individuell, sowohl die Sortierung, als auch die Wünsche.
Ich richte an ein Lore-Format wie „die Welt…“ nicht die gleichen Erwartungen, wie an eine Technikfolge. Aus ehrlichem Interesse: Wie funktioniert für dich denn das Pixelkino? Die beiden Herren gehen ja durchaus ähnlich vor. Sind halt nur Männer.