Sonderfolge: Die Faszination des Sammelns (22. Juni / ursprünglich von 2017)

Ich habe die Tage voller Vergnügen das Gespräch von Gunnar und Chris über die Faszination von Sammeln gehört. Chris hat Gunnar das Thema näher gebracht. Tendenziell stehe ich auch eher auf der Seite von Gunnar, da ich kein Sammler bin.

Auf der anderen Seite habe ich als Schüler diese Cola Dosen mit den Bands und Bundesligamannschaften mal gesammelt. Dann hatte ich ab 94 alle PC Player „gesammelt“. Ich bin mir nicht sicher ob das Sammeln ist, aber bei manchen Dingen möchte ich auch manche physische Objekte besitzen, z.B. von meinen 3-4 Lieblingsbands kaufe ich mir immer noch die CD, obwohl ich zu 98% deren Musik über Streaming-Anbieter höre. Bei Games möchte ich von manchen Firmen deren Spiele besitzen. So hab ich viele ID Software Spiele gekauft. Aktuell kaufe ich mir vermehr die Bitmap Books, falls mich das Genre interessiert. Aber ich stelle die Bücher nicht nur ins Regal, ich lese sie vorher noch.
Wie man sieht, habe ich nur hier und da ein paar Züge eines Sammlers, aber ein richtiger Sammler wie Chris bin ich natürlich nicht.

Da ich mir auch ein Analogue Pocket bestellt habe, um alte Handheld Spiele wieder zu zocken, kaufe ich mir ab und zu bei Ebay alte Game Boy Spiele. Das geht dann eher in die Richtung wie bei Chris, der bestimmt auch viel auf Ebay unterwegs ist. Etwas frustrierend ist das schon, vor allem wenn dann Auktionen nicht klappen. Ich habe es aber noch recht einfach, da ich nur die cartridges brauche ohne Verpackungen.

Wie steht ihr zum Sammeln?

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Angefangen hat das Sammeln schon in meiner Kindheit. Ich erinnere mich z.B. an die Asterix Hefte. Lange vor Pokemon hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht mir alle zu schnappen. Witzig ist rückblickend betrachtet, dass ich als Kind immer nur beim Bäcker auf der Insel Föhr im Urlaub mit den Eltern Hefte gekauft habe und dachte, dass es die auch nur da gibt.^^

Als Jugendlicher habe ich irgendwann angefangen viel zu lesen. Meine ersten Romane sind von Raymond E. Feist. Danach habe ich Star Wars Romane für mich entdeckt und über viele Jahrzehnte versucht alle Romane zu sammeln. Ich habe auch ein paar Star Wars „Sachbücher“, z.B. die Star Wars Archives zu Episoden I bis VI und andere ähnliche Werke im Großformat.
Aus dem neuen Kanon kaufe ich keine Romane mehr, außer sie spielen in den Klonkriegen. Mir hat die neuste Film-Trilogie einfach nicht gefallen. Ich werde noch ein paar Romane besorgen, die zum „alten“ Expanded Universe gehören, aber viel fehlt ohnehin nicht mehr.

Ich kaufe mir nachwievor Filme, die mir gefallen, als 4k-Discs oder auf Blu-ray Disc, obwohl ich manches davon streamen kann. Viele Filme meiner Film-Sammlung kann man aber auch gar nicht oder jedenfalls nicht immer streamen.

Was Games betrifft habe ich mir Big Boxen zu ein paar Spielen gekauft, die mich während meiner „Gamer-Karriere“ begleitet haben, aber ich habe nicht den Anspruch daraus eine richtige Sammlung zu machen. Meine beiden Schränke sind jetzt ohnehin voll. Ich habe z.B. Spiele wie Betrayal at Krondor, Baldur’s Gate 1 & 2, die Gothic Reihe, Master of Orion 2, Heroes III The Shadow of Death, Comanche 3 Gold, Operation Flashpoint und alle Diablo Boxen als Big Box. Im Grunde habe ich nur Spieleboxen von Titeln besorgt, die ich wichtig fand oder die mir einfach gut gefallen haben.
Digital habe ich auch eine Art Sammlung angelegt. Ich habe vieles bei gog gekauft, manchmal sogar, wenn ich es bei Steam schon hatte, um die Installer runterzuladen und sozusagen selbst zu archivieren - für den unwahrscheinlichen Fall, dass Steam irgendwann ersatzlos seine Pforten schließt . Das ist sicher etwas irrational von mir.^^

Ich glaube alles in allem ist bei mir schon ein Sammeltrieb vorhanden, aber ich steure das auf verträgliche Art und Weise, indem ich Grenzen definiere.

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Einen gewissen Hang zum Sammeln hatte ich schon immer, der Fokus hat sich aber ein bisschen verschoben und ich ärgere mich ständig über mein Kindheits-Ich, das die Verpackungen der ganzen NES- und SNES-Spiele überhaupt nicht wertgeschätzt hat. Nun habe ich fast ausschließlich nur noch die Cartridges im Regal stehen und die machen ja nun optisch leider überhaupt nichts her.

Und damit komme ich auch schon zum nächsten Punkt: Beim Sammeln ist mir zunehmend auch die Optik wichtig, die Sammelobjekte sollen schon auch was hermachen im Regal. Ob es um die Einbände von Büchern oder die Hüllen von DVDs oder Games geht: Mir ist da echt der optische Eindruck wichtig, dass es auch zusammengehörig aussieht. Wenn ich von einer Romanreihe die ersten Teile als Taschenbuch habe, würde es mir im Traum nicht einfallen, den nächsten als Hardcover zu holen oder umgekehrt. Gerade aus dem Grund, dass die meisten Dinge inzwischen easy gestreamt oder heruntergeladen werden können, gewinnt für mich der optische Aspekt der physischen Variante zunehmend an Bedeutung.

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Ich hab diese Folge damals auch gehört. Persönlich kann ich mit dem Thema Sammeln überhaupt nichts anfangen, mir erschließt sich die Faszination nicht. Vielleicht braucht man dazu ein Sammler-Gen. :slightly_smiling_face:

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