Stop Killing Games Kampagne

Mach mir da keine Sorgen, auf inoffiziellen Wegen wird das alles irgendwie verfügbar sein. Wenn ich sehe wie irgendwelche Freaks das halbe PSN, Patches usw. gesichert haben - dann wird der große Kram safe irgendwo gesichert. Zeug wie Pretendo welches die Onlineumgebung von Nintendo Handhelds für Onlineplay vorgaukelt gibt es auch. Und ich selber habe mir auch mal eine eigene Instanz von WoW-classic aufgesetzt und bin da mal als admin durch die Zonen gerauscht. Zukünftig wird es sogar eher einfacher weil viel größere Speichermedien, Übertragungsgeschwindigkeiten, mehr Rückgriffe auf standardisierte Bibliotheken usw. usf.

Schlimmer trifft es wahrscheinlich kleinere Produktionen, aber Schwund ist immer - Filmfans kennen das ja schon vom Umstieg von VHS auf DVD auf Bluray.

Zusätzlich ist mir gerade bei Onlinespielen auch absolut klar das es sich um eine vergängliche Erfahrung handelt. Aus vielfältigen Gründen empfinde ich einen Großteil der heutigen Spiele als schlimmere Wegwerf-Erfahrungen als früher das x-te, britsche Shmup-derivat von semi-talentierten Kindern auf Heimcomputer.

Wenn man heute durch Story und mit Platin durch ist (und ich nehme mir mehr oder weniger ein großes Spiel vor und spiel das bis zum Ende), dann ist es meist auch so das es mir dauerhaft reicht (meist trägt das gameplay eh nicht über die notwendige Distanz) - moderne Titel funktionieren für mich nicht wie alte Spiele und haben auch diesen „immer mal wieder“-Faktor gar nicht, insofern bin ich viel weniger interessiert jeden Online-Loot-Survival-Shooter-Roguelike-Clone für die Nachwelt zu sichern. Für das meiste Zeug brenne ich wirklich überhaupt nicht. Die paar Spiele die mich ernsthaft bei den Eiern haben, stelle ich mir dann aber gerne noch mal in den Schrank in Form irgendeines sonder-physical release - sind aber erschreckend wenig im Vergleich zu früher. Aber wahrscheinlich auch typische Boomer-Einstellung bei mir in diesem Punkt.

Für meinen Geschmack sind viele heutige Produktionen auch deutlich weniger „Kulturgut“ als früher, weil die viel mehr als Produkt konzipiert sind und per Fokustest und Co. so auf maximalen Profit hinoptimiert sind - das ist mir alles zu glatt, zu konsumorientiert, irgendwie austauschbar und zu wenig Vision des Designers (und schon klar, Computerspiele sind schon immer da um Geld zu verdienen).

Insofern, wenn ich in 5 Jahren CAPCOMs Exoprimal nicht mehr zocken kann, dann ist es mir mit großer Wahrscheinlichkeit egal. Genauso wie ich auch Rise of Incarnates keine Träne nachweine. War spaßig, ist jetzt durch.

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Geht mit ähnlich. Dieses „och - das könnte ich mal wieder auspacken“ Gefühl habe ich so gut wie gar nicht mehr bzw. ganz ganz selten. Dazu fehlt mir auch die Zeit und es kommt eh zu viel Neues nach. Games werden von mir mittlerweile einfach „wegkonsumiert“, wie Serien und Filme auf Netflix. Bin ich ein oder zweimal mit einer Sache durch, gibt es eigentlich keine Rückkehr mehr.

Ich kaufe daher auch schon lange keine Musik, Hörspiele, Filme und Serien mehr auf Disc und habe dafür auch keine Abspielmöglichkeiten. Generell ist mir der Punkt, etwas dauerhaft zu besitzen auch gar nicht mehr sooo wichtig. Ist das so ein Ding das erst mit dem Alter kommt? :grin: Diese Gelassenheit?

Das es irgendwelche Spiele irgendwann nicht mehr geben wird, sehe ich auch eher gelassen. Die Erinnerung bleibt ja trotzdem bestehen und es wird außerdem ständig was Neues entwickelt. Gibt es Option A irgendwann nicht mehr, greife ich eben zu Option B, C oder D. Passt schon.

Ich habe die letzten Jahre aus Nostalgie auch viele Klassiker auf GoG gekauft, immer mit dem höheren Ziel mich in den ein oder anderen Titel aus meiner Kindheit und Jugend nochmal so richtig einzuarbeiten. All diese Versuche sind gescheitert und irgendwann musste ich einfach so realistisch sein und einsehen, dass es einfach nicht mehr zu meiner aktuellen Lebensrealität passt. So habe ich z. B. die DSA Nordland-Trilogie damals als Jugendlicher mit den gleichen Charakteren von Spiel 1 bis 3 gespielt, schön mit Export- und Speicherdiskette für die Charaktere. Klar wäre es schön, dieses Erlebnis mit der Lebenserfahrung von heute nochmal zu rekonstruieren. Aber diese Zeiten sind einfach vorbei, was im Endeffekt für mich auch nicht schlimm ist und bei mir auch kein Gefühl der Trauer hinterlässt. Life goes on. :slightly_smiling_face:

Und einfach nur „archivieren“ zum Selbstzweck gibt mir kein befriedigendes Gefühl, sondern „stresst“ mich eher.

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Hm, ich das dahingehend anders dass ich für etwas bezahlt habe, und es dann auch nutzen können wollen will. Ob ich es konkret nutze ist mir dabei egal. Mich belastet auch das Sammeln nicht, da es ja rein digital ist. (Ich hab sogar schon Spiele gekauft, wohlwissend, dass ich die vermutlich nie groß spielen werde). Ich will etwa physische PC-Spiele-Packungen (samt Inhalt) nur in ausnahmefällen. Bei Konsolen tatsächlich andersrum; meine letzte aktuelle Konsole war die PS4, und dort hab ich mir etwa MGSV:GZ nochmal auf Bluray gekauft, obwohl ich es digital schon durchgespielt hatte. Da will ich halt nicht vom Hersteller abhängig sein. Dass das nicht unbegründet ist hat Sony/Konami ja mit der PT-Demo bewiesen. Auch wenn ich dafür nichts bezahlt habe, ich hatte sie ja „besessen“ - oder auch eher nicht.
Am PC vertraue ich (naiverweise) Valve/Steam, auch wenn ich mir manche Titel zusätzlich bei GOG gönne. Von wo ich wie gesagt mir dann die Installer auf Platte spiegle, unregelmäßig circa 1-4 mal pro Monat aktualisiert.
Ich schätze halt sehr den Komfort von Steam, dass ich mal eben was runterladen kann, wobei ansonsten quasi nichts in Windows hinterlegt wird. Im Gegensatz zu GOG oder physischen Spielen, wo dann ein Installer läuft, der sich in der Registry einträgt und so.
Daher finde ich das nachträglich unspielbarmachen (wovor physische Releases ja nicht mal schützen) durchaus problematisch.

Nur kurz dazu, auch Valve/Steam bieten nur Lizenzen und es verschwinden auch Spiele von dort. Es gibt dann sogar die doppelte Möglichkeit - Steam entfernt was und/oder Server werden abgestellt.

PT ist ein extremer Sonderfall - aber wer es wirklich spielen möchte, könnte das tun. Ist nicht convenient und senkt das Vertrauen in das gesamte Businessmodell, aber ich gebe mich da keinen Illusionen hin. Viel Geld in moderne Spiele reinbuttern macht keinen Sinn, weil es einfach unsicher af ist (was nicht heißt das ich nicht auch mal Vollpreis kaufe oder auch mal bei DL only hinlange). Wenn man wirklich Kontrolle über seine Daten haben will, bleibt nur der Download dort wo der Wind salzig schmeckt :pirate_flag:

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Bei Steam kann man auch nicht alles kaufen, zum Beispiel einer der Blood-Titel ging nicht, nicht mal mit Key. Deshalb hab ich dann doch begonnen, nochmal physisch PC-Spiele zu sammeln :see_no_evil:

Da es mir genauso geht und ich nahezu alle Deine Äußerungen nur zu gerne unterschreiben kann, stimme ich Dir auch in diesem Punkt zu: Ja, es ist die Gelassenheit des Alters, die auch mich in diesem Punkt viel entspannter sein lässt als noch vor x Jahren. Die Entscheidung, das Sammeln und die Fokussierung auf physisches Gedöns ein großes Stück weit hinter mir zu lassen, war für mich persönlich eine der besten meines Lebens.

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Hm … also einerseits bewundere ich die Gelassenheit, die einige von euch hier an den Tag legen und sehe es wiederum auch nicht so dramatisch wie andere, aber ich muss sagen, dass ich es teilweise schon kritisch finde, wenn mediale Erzeugnisse für immer verschwinden. Nicht unbedingt, weil ich sie besitzen muss, aber weil ich denke, dass sie zumindest in Museen für die Nachwelt konserviert werden sollten. Wobei es auch hier so ist, dass natürlich nicht alles konserviert werden muss/kann. Wenn allerdings in 50 Jahren niemand mehr etwas von Monkey Island weiß oder so, das fände ich schon irgendwie traurig :sweat_smile: .
Bei mir persönlich ist es so, dass ich, bei Filmen z.B. die solche, die ich besonders gut finde und für besonders wertvoll halte, auf Blu-ray kaufe. Bei Musik tue ich das leider nicht, da sollte ich vielleicht mal schauen, wie ich da am besten was konservieren kann.
Bei Spielen ist es heutzutage ja teilweise leider fast unmöglich geworden. Bei Konsolenspielen geht es noch einigermaßen, aber auch da nicht bei Indie-Releases und bei PC Spielen wüsste ich gar nicht, wo ich eine Realkopie, so richtig mit Schachtel und Anleitung und so, herbekommen sollte, geschweige denn, ob es sowas überhaupt noch gibt (ich vermute nein).
Ich habe mir aber vorgenommen, tatsächlich auch angeregt durch diesen Thread, in Zukunft auch mehr bei GOG zu kaufen und die Spiele dann auch auf externer Festplatte zu sichern.
Bei Online-Spielen kann ich die Studios übrigens gut verstehen, dass da die Server irgendwann abgeschaltet werden. Immerhin kostet es ja auch Geld, solche Server zu betreiben und wenn das nur noch 3 Leute spielen, dann lohnt sich das einfach nicht mehr. Wäre natürlich super, wenn dann irgendwie dafür gesorgt würde, dass Fans eigene Server machen könnten, aber ich nehme an, das ist nicht immer so leicht möglich.

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Mittlerweile sind ja desöfteren die guten alten mp3-Dateien wieder etwas im Kommen. Nachdem Amazon beispielsweise diese eine Zeitlang nicht mehr im Programm hatte, kann man dort (und natürlich an vielen anderen Stellen) entsprechende Veröffentlichungen erwerben. Und wenn es mehr Richtung Underground gehen darf, ist Bandcamp weiterhin DIE Adresse für mich. Angenehmer Nebeneffekt hierbei: Es landet mehr Geld beim Künstler als beim Streaming. Und das von Dir angesprochene „Konservieren“ geht recht einfach. Sicherungskopien auf externen Medien, NAS etc. sind schnell erstellt.

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Ich habe vor einiger Zeit mehrere CD Spindeln mit Spielen und einen ordentlichen Stapel original Spiele in die Tonne gekloppt, weil ich sie eh nie mehr angefasst hätte und auch auch dem Flohmarkt oder online keiner „hier“ gerufen hat. Und bei 99,9% aller Spieletitel welche released werden, geht echt nix verloren. Ich rede dabei nicht von den ganz großen Innovationen oder Meilensteinen, das wären die 0,1%. Und die bleiben irgendwie erhalten und zugänglich. Ich gehe ja auch in’s Kino oder auf Konzerte um den Moment zu genießen.

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Ja, da ist schon was dran. Wobei ich schon ein paar Dinge gerne real besitzen mag. Bei Büchern z.B., welche die mir wichtig sind, habe ich gerne im Regal stehen, weil ich mich dann immer daran erinnere, wenn ich sie sehe, wie es war sie zu lesen. Außerdem kann ich sie dann spontan jemandem in die Hand drücken, der oder die das Buch noch nicht gelesen hat. Bei Filmen geht mir das ähnlich und ich sehe auch gerne Filme öfters. Ich sehe sogar häufig lieber Filme noch mal, als mir neue Filme anzuschauen. Bei Spielen wäre es schon schön, dass ähnlich handhaben zu können oder wenigstens in digitaler Form, was ja teilweise immerhin auch geht.

@spatenpauli Bei mir geht es eher darum, mal zu schauen, was ich eigentlich konservieren möchte. Ich höre kaum noch ganze Alben und zu einem guten Teil weiß ich nicht mal, von welcher Person die Songs eigentlich stammen. Ich muss da einfach mal meine Spotify Favorites durchgehen und dann mal schauen, denke ich.
Aber gut zu wissen, dass mp3s noch verkauft werden. Im DJ-Bereich hat das ja auch, meines Wissens nach, nie aufgehört. Bandcamp mag ich auch ganz gerne, da hab ich tatsächlich auch schon ein paar Sachen gekauft, aber nur sehr nieschiege Musik.

Mit Büchern geht es mir ähnlich wie dir. Zum Glück lese ich ziemlich langsam, aber dennoch haben sich hier einige Quadratmeter Bücherregal angesammelt und spätestens beim nächsten Umzug wird man Flüche hören können. :slight_smile:

Es wird dich schockieren, aber es werden auch noch echte Tonträger verkauft!! :smiley:

Grotesk! :smile:

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Weiß ich nicht. Wenn man da von vornerein darauf setzt, sollte das problemlos möglich sein. Reicht ja, wenn man etwa auf sowas wie Docker setzt. Dann kann man ein handliches Paket schnüren, das alle Abhängigkeiten mitbringt, und jederzeit irgendwo gestartet werden kann.
Früher konnte man ja auch relativ leicht Dedicated Server für die gängigen Shooter aufsetzen.
Ich würde es begrüßen, wenn der Gesetzgeber hier vorgibt, dass Software nach Ablauf des Supportzeitraums weiter betrieben können werden muss, ohne auf Infrastruktur des Herstellers angewiesen zu sein.

Heute Abend läuft eine Ebay-Auktion aus, wo ich derzeit noch Höchstbietender bin. Wenn das so bleibt hab ich in den nächsten Tagen wieder eine Maxi-Single-CD mehr. :-D

Kleinere Studios setzen ja von Anfang an auf die Zusammenarbeit mit der Community oder bieten drm-freie Lösungen an. Einige Entwickler verstehen auch, dass der Erfolg ihres Produktes stark an der aktiven modding-Szene hängt und bieten dann früher oder später die nötigen tools an.
All dies ist, wie in diesem Fall, bei UbiSoft ja leider nicht der Fall. Gibt ja Gründe, warum diese Firma schon seit vielen Jahren EA als Spieleantichrist abgelöst hat. :slight_smile:

Viel Erfolg! :wink:

Ich kenne mich zu wenig in der Spieleentwicklung aus, um das wirklich beurteilen zu können, aber ich weiß, wie lange es bei uns auf der Arbeit teilweise dauert winzige Änderungen umzusetzen wegen Konzernstruktur und Abhängigkeiten zu anderen Teams etc. und aus der Spielebranche höre ich fast ausschließlich von schlechten Arbeitsbedingungen und jede Menge druck. Ich kann mir vorstellen, dass dort einfach die Zeit fehlt, um solche Sachen im Auge zu behalten. Ich habe auch gehört, dass immer mehr Studios auf den AWS-Zug aufgesprungen sind und je nachdem, welche Tools da verwendet werden, könnte ich mir vorstellen, dass das relativ schwer wird für Privatpersonen, ein Spiel so weiterzubetreiben. Hinzu kommt, dass die Firmen natürlich überhaupt kein finanzielles Interesse daran haben, dass ein altes Spiel noch weiterläuft. Die Leute sollen ja kein Spiel spielen, an dem die Firma nichts mehr verdient, sondern „das Neue“ ™, mit den Lootboxen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Realität für einen Konzern wie Ubisoft oder EA deutlich anders aussieht als für ein kleines Indiestudio.
Wie gesagt: Alles nur Mutmaßungen, aber bei allem, was mit Software zu tun hat, bin ich inzwischen ziemlich vorsichtig geworden mit Aussagen ala „man kann doch einfach schnell …“, vor allem, wenn ich die Codebasis nicht kenne.

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Danke. :wink:

Ich kenne mich ja auch nicht wirklich aus. Ich weiß aber als Spieler (und privater Betreiber von Dedicated Servern), dass das früher möglich war. Und ich habe mitbekommen, dass zumindest einzelne Spielehersteller ihre Server „in der Cloud“ mit AWS oder Azure oder sonstwas betreiben. Und nach meinem Verständnis könnte man, wie gesagt, wenn man es von vornerein darauf auslegt, den Leuten die Server als Container oder VM oder sonstwas zum runterladen bereitstellen. Ob das Otto Normalverbraucher dann hingkriegt, einen Server aufzusetzen steht auf einem anderen Blatt - aber es gibt garantiert ein paar Leute, die das hinkriegen. Ich meine, es gab doch sogar illegale WoW-Server vor ein paar Jahren, bis Blizzard dagegen vorging.

Ja, ich ja eigentlich auch. Deswegen ja „wenn man da von vornerein darauf setzt“. Das nachträglich für jedes aktuelle Spiel zu machen ist vermutlich unrealistisch.

Deswegen hoffe ich hier auf den Gesetzgeber. Wenn die EU da mal was sagt… mit den Ladekabeln hat’s ja auch geklappt. Es geht ja auch nicht darum, alles bis in die Ewigkeit weiter zu betreiben - sondern darum, es den Kunden selbst zumindest zu ermöglichen.

Solche gibt es auch immernoch. Einige MMORPGs haben private Server, da ist WoW auch kein Einzelfall.

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Christian Solmecke hat ein interessantes Video zu dem Thema veröffentlicht:

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Es tut mir leid, dass du dich so fühlst als sei es allen anderen egal. Ich bin mir sicher, dass es das nicht ist. Ich denke aber das es menschlich ist, dass man sich nicht in allen Bereichen seines Lebens mit allem auseinandersetzen kann. Jede*r sollte sich da so gut es geht Prioritäten setzen. Du hast deine gesetzt und informierst andere darüber. Das ist doch gut und damit solltest du auch nicht aufhören. Alle kann man nie überzeugen, aber wenn du ein paar zum Nachdenken gebracht hast, hast du auch schon viel erreicht.
Ich glaube, es ist der irreale Wunsch unserer Generation alles immer „politisch korrekt“ zu machen und daran scheitern wir dann oft, weil man gar nicht alles umsetzen kann.
Meiner Meinung nach sollte jeder sich seinen Ort suchen, auf den er/sie achtet in der Gesellschaft/für die Gesellschaft und dann passt das auch und man sollte sich seine Kämpfe aussuchen und auch auslassen können.
Sage ich der Mutter eines Freundes meines Sohne die mir beim zweiten Treffen sagt, dass „Kinder nicht so zappelig wären wenn sie keine Videospiele spielen würden“, dass ich das für ausgesprochenen Schwachsinn halte? - Nein. Erzählen meine Sohn und ich das irgendwann nebenbei, falls unsere Beziehung länger hält, ja. Dann habe ich eine Basis mit ihr ins Gespräch zu gehen und meine Seite zu erläutern. Der Holzhammer ins Gesicht schockt kurz, aber dann ists es schnell wieder vergessen.

Jetzt habe ich weit ausgeholt… Was ich sagen wollte: mach weiter so, mit fundierten Argumenten überzeugt man auf Dauer. Bitte nicht unsere Gesellschaft aufgeben! :muscle:t2: :smiling_face:
Ei, wie pathetisch :roll_eyes: :grimacing:

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Ich fand deinen Text schön, danke :hugs: