Was habt Ihr zuletzt an Sport getrieben? Auf Wunsch geĂ€ndert. 😄

Da ist auf jeden Fall was dran. Ich habe auch wenig Lust fĂŒr alltĂ€gliche Kleinigkeit auf andere angewiesen.

Wenn ich jetzt so drĂŒber nachdenke
 Wer körperlich fit ist stĂŒrzt nicht so leicht, wie jemand der ohne Hilfsmittel nicht laufen kann. Das darf man auch nicht unterschĂ€tzen. Da gab es in meinem erweiterten Familienkreis auch Vorkommnisse.

Bei mir Ă€hnlich, da neigen bzw. neigten fast alle in der Familie zu Übergewicht, Desinteresse an Bewegung etc. - und entsprechend sah es dann leider oft schon mit 50-60 Jahren aus.

WĂŒrde sagen, meine Motivation zum Sport ist dreiteilig:

Wie FuLong schrieb, das kurz- und mittelfristige GefĂŒhl der mentalen und körperlichen Besserung, das sich nach der Bewegung einstellt. Halt der klassische Ausgleich zum Rumsitzen, den ich stark spĂŒre.

Dann die schon erwÀhnte Hoffnung, zwar nicht zwangslÀufig lÀnger zu leben, aber lÀnger gut zu leben. Klar, Sport feit nicht vor allem, aber man kann damit zumindest eine Grundlage legen. Und ein paar Dinge - niedrigerer Blutdruck, gute Blutwerte, chilliger Ruhepuls - sind ja durchaus messbar.

Ich mag’s aber auch, mich einigermaßen kontinuierlich in etwas zu verbessern. Gibt natĂŒrlich beim Laufen und anderen Sportarten immer Ups und Downs, aber wenn ich mir ĂŒberlege, dass mein erster Lauf vor knapp 6 Jahren gut 5 km in 40-45 Minuten mit mehreren Gehpausen dauerte und ich danach drei Tage zu nichts mehr zu gebrauchen war, liegen heute schon Welten dazwischen.

3 „GefĂ€llt mir“

Mein Motivator war ursprĂŒnglich auch zu sehen, wie zwei Kollegen, zwar 10 Jahre Ă€lter, aber in einem Ă€hnlichen TĂ€tigkeitsfeld, in ihren Mitte-40ern, RĂŒckenprobleme und Bandscheibenprobleme bekamen und quasi aus vielen FamilienaktivitĂ€ten rausgerissen wurden. War nicht geil zu sehen - das wollte ich fĂŒr mich vermeiden: deshalb ist’s die Rudermaschine fĂŒr mich geworden.

Damals hab ich auch angefangen zu laufen - aber nach dem Umzug auf “den Berg” ist’s schwieriger geworden, einfach die Schuhe anzuschnallen, aus der TĂŒr raus und loslaufen. Jetzt mĂŒsste ich immer bisschen Auto- oder Fahrradfahren, was das flexible Laufen etwas madig macht. Und mit Steigung (auf oder ab) wieder von Vorne anzufangen hat’s mir bisher madig gemacht. Will ich aber auf jeden Fall wieder anfangen.

Ich bin ĂŒber viele Jahre regelmĂ€ĂŸig (alle 2-3 Tage) ca. 9-10 km gelaufen, musste das zuletzt jedoch immer hĂ€ufiger unterbrechen bzw. um lĂ€ngere Ruhephasen ergĂ€nzen, da ich doch recht starke Knieprobleme (Schmerzen) entwickelt habe. Ich versuche das nun durch Radfahren (1-2 pro Woche, jew. mind. 50 km) zu kompensieren.

1 „GefĂ€llt mir“


Das Gute, wenn man auf dem Land wohnt: Man kann sich einfach aufs Fahrrad setzen, in irgendeine Richtung losfahren und ist sofort in der Natur :slight_smile: Bei schlechtem Wetter stattdessen Serien-Streaming auf dem Ergometer oder Podcasts auf dem RudergerÀt.

3 „GefĂ€llt mir“

Ich konnte aufgrund einer Morbus Basedow Erkrankung ein paar Monate keinen Sport machen. Jetzt taste ich mich langsam wieder an Joggen und Krafttraining heran. Ich kann vielen hier nur zustimmen, fĂŒr mich fĂŒhlt es sich mental und körperlich gut an Sport zu treiben. Und der Aspekt mit dem gesunden Altern ist fĂŒr mich auch motivierend, gerade dafĂŒr ist das Krafttraining sehr wertvoll. Heute Abend bin ich das erste Mal bei einer Hobby-Fußball-Runde und hoffe, dass ich morgen davon berichten kann :smiley:

2 „GefĂ€llt mir“

Mein Sportpensum hatte ich in meinen Dreißigern etwas zurĂŒckgefahren. Ihr kennt das sicher: Job, Familie und phasenweise dann einfach zu wenig Elan, die nötigen FreirĂ€ume dafĂŒr zu schaffen. Das Ergebnis waren mehr Gewicht auf den Rippen und eine deutlich schlechtere Fitness als frĂŒher. So etwas beginnt schleichend, und zunĂ€chst merkt man es kaum. Ich mache nun seit gut vier Jahren wieder regelmĂ€ĂŸig Sport, bin grundsĂ€tzlich viel draußen unterwegs und dabei aktiv.

Ich treffe mich montags immer mit einer „Outdoor Gym“ Gruppe, wir machen 45 Minuten lang abwechselnd HIIT, Krafttraining, oder auch mal einfach MobilitĂ€tsĂŒbungen (mit Kraft/Cardio eingemischt) unter Anleitung einer Personaltrainerin, und das bei jedem Wetter, ganzjĂ€hrig.

Außerdem bin ich in der DLRG als Rettungsschwimmer und Ausbilder aktiv, trainiere dafĂŒr jeden Mittwoch selbst mit meiner Gruppe im Wasser. Das sind aktuell meine beiden festen Termine in der Woche.

Mit meiner Partnerin gehe ich regelmĂ€ĂŸig auf lĂ€ngere Wanderungen, gerne auch mit grĂ¶ĂŸeren Höhenunterschieden. Ab etwa 500 Höhenmetern wird es fĂŒr uns interessant. Sonntags gehe ich in der Regel laufen. Nicht besonders weit, meist zwischen fĂŒnf und zehn Kilometern. Große Ambitionen habe ich dabei nicht. Ich sehe das Laufen eher als ErgĂ€nzung zu meinen anderen sportlichen AktivitĂ€ten.

Unter der Woche versuche ich außerdem, mindestens eine zusĂ€tzliche Krafttrainingseinheit zu Hause einzubauen. Das gelingt allerdings nicht immer. Wenn es zeitlich passt, fahre ich in der Mittagspause eine kurze Runde mit dem Mountainbike aus. Der Odenwald ist dafĂŒr wunderbar geeignet: viele interessante Trails, und selbst bei kleineren Ausfahrten kommen schnell 400 Höhenmeter zusammen. Innerhalb von zehn Minuten bin ich auf der Höhe und im Wald. Das schĂ€tze ich sehr.

Im Sommer wechselt sich das gelegentlich mit einer kurzen Runde im Freibad ab: entspannt ein paar Bahnen ziehen, kurz auf der Wiese liegen und anschließend wieder an die Arbeit.

Zum Krafttraining zuhause starte ich oft mit Rudern zum AufwĂ€rmen. Habe einen WaterRower, bin damit auch ganz glĂŒcklich, allerdings halte ich es auf dem GerĂ€t nicht allzu lange aus: Zu eintönig, zu langweilig. 10 Minuten unter mittlerer Anstrengung rudern ist aber tatsĂ€chlich ein ganz gutes Warmup.

Das alles in den Alltag mit Familie und Kind zu integrieren, ist logistisch und zeitlich nicht immer einfach, zumal Letzteres natĂŒrlich immer PrioritĂ€t hat. Möglich ist es aber durchaus.

4 „GefĂ€llt mir“

Seit mittlerweile 18 Jahren (beinahe mein halbes Leben fĂ€llt mir gerade auf) regelmĂ€ĂŸig und ohne nennenswerte Unterbrechungen Krafttraining im Gym. Musste damals zwangsweise wĂ€hrend meiner Studienzeit in einem Gym anfangen, um nach einem Kreuzbandriss die Muskulatur wieder aufzubauen, davor spielte ich noch klassisch Fußball in der Aktivenmannschaft. Mein WG-Mitbewohner hatte schon Gym-Erfahrung und hat mich dann dazu gebracht, auch generell dabei zu bleiben, was bis heute anhĂ€lt.

Dazu kam vor ca. 10 Jahren noch HIIT-Training, was man auch daheim machen kann. Nutze immer noch meine Shaun T DVD-Boxen von Programmen wie “Insanity”, “Insanity MAX 30” etc. Nach wie vor einfach mega der Kick, wenn man die Session geschafft hat und komplett am Ende ist :grinning_face_with_smiling_eyes: . Typisches Home-Fitness-Zeug ist auch vorhanden (aka BĂ€nder, Klimmzugstange, kleine Hanteln), wenn mal keine Zeit fĂŒrs Gym ist.

Seit zwei Jahren mit Freunden auch Padel angefangen, aber schon kompetitiv, damit es einen auch fordert und man besser wird mit der Zeit. Macht Spaß, wird aber nie meine Gym-Sessions ersetzen. Aber bekanntlich haben ja Racket-Sportarten den grĂ¶ĂŸten Einfluss auf eine höhere Lebenserwartung, nehme ich also gerne mit. :slightly_smiling_face:

1 „GefĂ€llt mir“

Was hast Du denn bisher gegen die Knieschmerzen probiert ? Ich kann Dir mal einen Chirotherapeut empfehlen. Hatte letztes Jahr auch Knieprobleme, seit ich die Behandlung mache, habe ich wieder 5-6 Tage Training die Woche und hab sogar mal wieder bisschen mit Tempotraining angefangen. Bisher keinerlei Knieprobleme.

Vorab zum sportlichen Hintergrund - ich war ein sehr unsportliches und ĂŒbergewichtiges Kind (Jahrgang 1970) - wenn im Schulsport die Mannschaft zusammengestellt wurden stand ich immer als letzter in der Reihe der auszuwĂ€hlenden “Na gut, dann kommst Du halt zu uns” - das hab ich eigentlich immer gehört. Schulsport war wirklich grauenhaft fĂŒr mich, GerĂ€teturnen, Ballsport, Laufen, alles furchtbar. Ich war aber immer schon gerne draußen und Outdoor-affin, wir haben hier den Wald nicht weit entfernt. So mit 12 wollte ich unbedingt ein BMX Rad haben (nicht zuletzt inspiriert von E.T.), da war aber meiner Mutter dagegen, zu gefĂ€hrlich.

Als ich 16 wurde und in der Ausbildung mein erstes eigenes Geld verdient habe wurde dann nach etwas sparen im Januar 1987 das erste Mountainbike gekauft. Mountainbikes waren gerade dabei sich als SportgerĂ€t zu etablieren. Das wurde sehr schnell meine große Passion, ich arbeite auch seit inzwischen mehr als 36 Jahren in der Fahrradbranche. Seit 1987 fahre ich also mit Mountainbikes oder inzwischen auch Gravelbikes (im Grunde RennrĂ€der mit dickeren Reifen) durch die WĂ€lder, bin Rennen gefahren, unter anderem auch Downhill-Weltcup in den frĂŒhen 90ern, als das noch mit einer Tageslizenz ging.

In den letzten Jahren hat sich der Focus bei mir ein wenig in Richtung Gravelbikes verschoben, wobei das dem Mountainbike der 80er und frĂŒhen 90er doch sehr Ă€hnlich ist - ich merke halt mit inzwischen 56 doch, das die Reflexe und auch die RegenerationsfĂ€higkeit nicht mehr so ist wie mit 25, deshalb spare ich mir die ganz kniffligen Trails und SprĂŒnge inzwischen aus. Ich sammele auch ein wenig alte MTB aus den 80ern und hin und wieder fahre ich auch mit so einem Rad eine Tour.

Also, meine Sportwoche sieht ĂŒblicherweise so aus:

so seit etwas ĂŒber 2 Jahren 2x Krafttraining im Gym mit je eine Stunde, 11 Übungen a 3 SĂ€tze, jeweils bis zur Muskelerschöpfung. Das ist mir inzwischen fast wichtiger als Radfahren, ich merke halt im Alltag, wie gut mir das Krafttraining tut. Ich hab zwar ordentlich Gewicht zugelegt (bin eher Typ Sprinter und weniger Bergfloh, baue schnell Muskulatur auf), was jetzt beim Bergauffahren nicht hilft, aber insgesamt halte ich Kraftraining fĂŒr Ü-50er fĂŒr unverzichtbar.

1-2x kurze Radfahrten 45-60min, entweder draußen oder auf dem Rollentrainer

Am Wochenende eine lange Radfahrt, Dauer (irgendwas zwischen 3-4 Stunden) wichtiger als Kilometer, da wechsele ich auch zwischen Mountainbike und Gravel, mit und ohne Motor (mit einem eBike kann man sich auch gut auspowern wenn man will)

Dazu alle Alltagsfahrten im Umkreis von 15km mit dem Fahrrad (eCargobike), Schneller, praktischer und natĂŒrlich umweltfreundlicher als mit dem Auto

Also, der richtige Mix aus Ausdauersport und Krafttraining ist mir wichtig, und nochmal die dringende Empfehlung fĂŒr Ü-50: Krafttraining priorisieren! :slight_smile:

Achja, BMX Rad (fĂŒr den Pumptrack) habe ich jetzt auch, eine Replica des Mongoose Supergoose Race-BMX der frĂŒhen 80er. AKtuell gibt es in der NĂ€he aber keinen Pumptrack, also schaue ich es nur an :wink:

6 „GefĂ€llt mir“

Ich war in grĂ¶ĂŸeren AbstĂ€nden (hatte frĂŒher schon einmal schmerzbedingt aufhören mĂŒssen) bei OrthopĂ€den. Beide Male wurden Einlagen verschrieben, die ich tragen solle (Straßen- und Laufschuhe). Diese haben aber nach meinem Eindruck keine grundlegende Verbesserung geschaffen. Im vergangenen Sommer wurde auch eine Aufnahme des Knies gemacht, auf der man wohl altersbedingte (bin 45), aber nach seiner Aussage dafĂŒr völlig “normale”, leichte “Abnutzungs-”schĂ€den (mir fehlt gerade leider der Fachbegriff dafĂŒr) sehen konnte. Mit den Einlagen soll man das Knie entsprechend leicht entlasten können, um dem entgegenzuwirken. Aber wenn ich regelmĂ€ĂŸig laufe, bekomme ich leider immer wieder recht schnell diese Schmerzen und muss dann direkt fĂŒr einige Wochen unterbrechen, da ich sonst sogar nicht einmal mehr normal gehen kann ohne Schmerzen. Was macht denn der Chirotherapeut in derartigne FĂ€llen?

Du meinst Arthrose. Hab ich auch dritten Grades. Ärzte sagen so gut wie immer kein Sport (zumindest Laufen)mehr,dabei hilft das sogar.War bei mir auch so die Aussage mit nie wieder Laufen nach MRT. Bei der Therapie geht es um die Körperhaltung, Du belastet das Knie dann anders bzw. weniger. Google mal danach.

Vielen Dank fĂŒr den Tipp - ich werde mich da mal informieren. Und es ist tatsĂ€chlich realistisch, dass man allein aufgrund einer verĂ€nderten Köperhaltung wieder ein (weitgehend) schmerzfreies Laufen trotz vorhandener SchĂ€den aufnehmen kann?

Also ich bin frĂŒher ambitioniert gelaufen. 10er in 37min und Halbmarathon in 1:24. So ein Training fahre ich jetzt nicht mehr vom Tempo her., aber mal flotter und normale DauerlĂ€ufe bin ich zur Zeit völlig schmerzfrei. Ob das bei jedem 100 Prozent hilft, keine Ahnung, aber ich bin ĂŒberzeugt, dass man auch mit Arthrose laufen kann und es sogar gut fĂŒrs Knie ist.

Ich habe Sport immer mit Inbrunst gehasst. Schon als Kind keinen Bock auf Fußball gehabt, im Schulsport immer irgendwo um eine 3 herum, mal halbherzig beim Judo mitgemacht (weil das halt auch alle Freunde gemacht haben), ums Abi rum ein bisschen im Tanzkurs und -Training. Im Studium ist auch das dann komplett weggefallen.

Was mich immer ein bisschen „gerettet“ hat waren ein guter Stoffwechsel und viel „ach, das lauf ich eben zu Fuß“/„30 Minuten mit dem Fahrrad, easy, da muss mich niemand mit dem Auto fahren“. Also quasi viel Alltagsbewegung, kein Sport.
In den Zwanzigern ein paarmal halbherzig was versucht, aber richtig Freude hat nie was gemacht.
Dann mit Anfang 30 mal von einem Date ein paarmal mit zum Bouldern genommen worden. Das habe ich einer Freundin (N.) erzĂ€hlt und ihre Reaktion war „Oh, das wollte ich auch lange wieder machen, wir gehen jetzt jede Woche!“

N. schleppt mich also jetzt seit ein paar Jahren jede Woche mit zum Bouldern. Sieht mir Àhnlich, den Trendsport erst anzufangen, wenn er schon wieder uncool geworden ist.
Und seit das Fitnesstudio wirklich exakt auf dem Arbeitsweg liegt und ich eine gewisse Freude an Podcasts und Audiobooks gefunden habe, baue ich auch ein- bis zweimal pro Woche das Studio in meinen Wochenplan ein. Hinzu kommt natĂŒrlich weiterhin „Ach, keinen Bock auf U-Bahn, die halbe Stunde von der Arbeit laufe ich heim“ bzw. „Mit der U-Bahn brauche ich lĂ€nger als mit dem Drahtesel, also los da!“.

So richtig krasse Unterschiede merke ich nicht, aber Numbers Go Up, also scheint sich schon irgendwas zu tun. Und das ist ja auch nicht schlecht. Schnell aus der Puste bin ich immer noch, was auch daran liegen mag, dass ich Ausdauersport hasse wie die Pest


4 „GefĂ€llt mir“

Ich bin ganz bei Chris. Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit und gehe gerne spazieren. Das muss reichen, denn was keinen Spaß macht – oder gar quĂ€lend ist, kann nur ungesund sein. Ich habe auch mein Auto verkauft und nehme ungerne Öffis um noch mehr Rad zu fahren. Außerdem denke ich das Staubsaugen auch Sport ist.

1 „GefĂ€llt mir“

Bei mir ist es das Rennrad, im Winter auch gern mal Gravel und/oder Cyclocross. TatsĂ€chlich ist mein Gravelrad eigentlich ein Cyclocrosser. Seit Anfang des Jahres bin ich auch in einem Radverein. Als Ausgleich gehe ich hin und wieder auch Laufen, im Sommer aber eher unregelmĂ€ĂŸig, im Winter deutlich öfters, wenn es nach der Arbeit zu dunkel zum Radfahren ist. Außerdem ist es im Winter gern nass und kalt, wo das Radfahren dann doch eher weniger Spaß macht.
FrĂŒher habe ich auch Fußball gespielt, das habe ich mittlerweile aufgegeben.

1 „GefĂ€llt mir“

Ich bin beim Thema Sport eher so bei der ersten HÀlfte des Beitrages von @Frodo_Brömmelkamp aber ohne das Judo und Bouldern :grinning_face_with_smiling_eyes:

Ich habe einfach nichts gefunden was mir Spaß macht und das sich nicht wie Arbeit und QuĂ€lerei anfĂŒhlt.

Ich hab mich mittlerweile damit abgefunden, ich bin einfach faul und hab schon immer nur das Nötigste gemacht, gute Gene tun den Rest. Das tĂ€gliche Radfahren zur Schule hat mich damals fit genug gehalten, nach der Ausbildung Bundeswehr war zumindest in der Grundausbildung vermutlich das einzige mal an dem ich mich lĂ€ngere Zeit regelmĂ€ĂŸig mit echtem „Sport“ beschĂ€ftigt habe (z.B. diverse 20 Km-MĂ€rsche ĂŒberlebt ^^). Irgendwann musste ich zur Arbeit und mir ein Auto besorgen, spĂ€testens da wars vorbei mit regelmĂ€ĂŸiger Bewegung.

Ich versuche schon mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren wie Treppe statt Aufzug und was man halt an Kleinigkeiten so machen kann im Alltag aber „Sport“ in dem Sinne nee

Meine Frau und ich haben uns irgendwann im Fitness-Studio angemeldet. Eher so aus PflichtgefĂŒhl (Man muss ja was machen) als aus richtiger Lust. Dementsprechend ging das auch aus. Neben der QuĂ€lerei an den GerĂ€ten (Warum muss ich eigentlich bezahlen fĂŒr die Arbeit!?) die ich hasse und nur mit Hilfe von Podcasts und Musik ĂŒberhaupt ertrage gefĂ€llt mir das Gym-Ambiente an sich ĂŒberhaupt nicht. Überall (schwitzende) Menschen bah und stĂ€ndig ist irgendwas besetzt was man benutzen will und in die Hantelecke kriegen mich sowieso keine 10 Pferde. Meiner Frau gehts Ă€hnlich und wir habens eingesehen und schließlich gekĂŒndigt.

Sport draußen wie Laufen oder Rad fahren wĂ€re ne Option aber es ist ja sowieso immer zu kalt, zu heiß, zu nass, zu windig nee da sehe ich mich auch nicht. Laufen Marathon und so fĂŒhle ich irgendwie sowieso nicht. Wandern könnte ich mir vielleicht vorstellen aber das ist ja nichts fĂŒr regelmĂ€ĂŸig einmal oder gar mehrmals die Woche.

Ich habe mich neulich mit dem Thema Fitness-Apps beschĂ€ftigt. Ich bin der Meinung man kann das Meiste was man an diesen FoltergerĂ€ten im Gym macht bestimmt sehr gut zuhause mit irgendwelchen Übungen ersetzen und die HĂŒrde nach der Arbeit extra noch irgendwo hin zu mĂŒssen fĂ€llt auch weg. Hat auch so halbwegs funktioniert trotz meiner mangelnden Selbstdisziplin, blöderweise kam jetzt der Sommer mit 40 Grad dazwischen ahem
 :face_with_peeking_eye: Aber ich versuche dran zu bleiben, das ist die beste Option die mir bisher einfiel.

1 „GefĂ€llt mir“

Selbstdisziplin ist immer das Problem.
Ich persönlich habe mit 32 Jahren das erste Mal ein Gym betreten, meine Frau musste nochmal 10 Jahre Ă€lter werden 


Man sollte sich grundsĂ€tzlich fragen, warum will/soll/muss ich das machen. Die Gesundheit ist ja schon mal ein guter Grund. Und dann muss man natĂŒrlich etwas finden, das sich a) in den Alltag integrieren lĂ€sst (ohne Schmerz) und b) idealerweise bisschen Spaß macht. Sonst wirds einfach nix.

Ich bin sehr froh, dass wir als gemeinsames Hobby das Wandern entdeckt haben. Wir können kleine und große Runden (6km bis 20km) jederzeit von zuhause starten. Oder wir fahren IRGENDWO hin und entdecken neue Flecken. Das geht tatsĂ€chlich am Wochenende als auch entspannt als Abendspaziergang. Apps wie komoot sind da schon hilfreich.

Da muss ich sagen, wir haben fĂŒr jedes Wetter passende Klamotten, und wenn man einmal durch UngemĂŒtliches musste, merkt man ja auch, dass man nicht aus Zucker ist :grin:

Mich hat meine Huawei Watch wieder drauf gebracht, was man theoretisch (und praktisch) gleich neben dem Sofa erledigen kann, jederzeit. Also EigengewichtsĂŒbungen usw.
Die mitgelieferte App ist auch voll von Übungen und Workouts, und ansonsten gibt’s ja auch YT und was weiß ich alles.

Mein Geschwafel wird dich jetzt nicht gerade aufspringen lassen :grinning_face_with_smiling_eyes: aber vielleicht hast es deinen Schweinehund ein wenig erheitern können

6 „GefĂ€llt mir“

Genau das. Man kommt mit Eigengewicht-Training schonmal SEHR weit. Kommt natĂŒrlich drauf an, welche Ziele man hat. Wenn man so ein richtiges Musikelpaket werden will, wird’s auf Dauer ohne GerĂ€te nicht gehn. Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass man mit nur 10, 15 Minuten Eigengewichttraining pro Tag seinen Körper bzw. seine Muskulatur auf einen richtig guten Stand bringen kann (und den dann auch hĂ€lt).

Ich mache zwischen 30 und 50 LiegestĂŒtze, danach einige Sit-ups und ein paar Übungen fĂŒr die RĂŒckenmuskulatur. Das ganze tĂ€glich. Kostet mich 15 Minuten. Da kommt natĂŒrlich kein Schwarzenegger raus, aber die Auswirkung spĂŒre ich den ganzen Tag. Sowas reißt dir auch nicht die Kilos runter, aber etwas mehr Kraft und generelle StabilitĂ€t steigert das Wohlbefinden ungemein. Automatisch steigt dadurch auch die Motivation fĂŒr andere sportliche AktivitĂ€ten. Und ich hab NULL RĂŒckenschmerzen (und das war nicht immer so). FĂŒr alles gilt natĂŒrlich, dass man sich vorher kurz darĂŒber informiert, auf was bei den Übungen zu achten ist. Und dann mal so Dinge wie den SeitstĂŒtz versuchen. Ist dann schon etwas fortgeschritten, aber ich finde, das Zeit/LeistungsverhĂ€ltnis ist bei Eigengewicht-Training zumindest fĂŒr die muskulĂ€re „Alltags-Fitness“ unschlagbar.

6 „GefĂ€llt mir“