Vorab zum sportlichen Hintergrund - ich war ein sehr unsportliches und ĂŒbergewichtiges Kind (Jahrgang 1970) - wenn im Schulsport die Mannschaft zusammengestellt wurden stand ich immer als letzter in der Reihe der auszuwĂ€hlenden âNa gut, dann kommst Du halt zu unsâ - das hab ich eigentlich immer gehört. Schulsport war wirklich grauenhaft fĂŒr mich, GerĂ€teturnen, Ballsport, Laufen, alles furchtbar. Ich war aber immer schon gerne drauĂen und Outdoor-affin, wir haben hier den Wald nicht weit entfernt. So mit 12 wollte ich unbedingt ein BMX Rad haben (nicht zuletzt inspiriert von E.T.), da war aber meiner Mutter dagegen, zu gefĂ€hrlich.
Als ich 16 wurde und in der Ausbildung mein erstes eigenes Geld verdient habe wurde dann nach etwas sparen im Januar 1987 das erste Mountainbike gekauft. Mountainbikes waren gerade dabei sich als SportgerĂ€t zu etablieren. Das wurde sehr schnell meine groĂe Passion, ich arbeite auch seit inzwischen mehr als 36 Jahren in der Fahrradbranche. Seit 1987 fahre ich also mit Mountainbikes oder inzwischen auch Gravelbikes (im Grunde RennrĂ€der mit dickeren Reifen) durch die WĂ€lder, bin Rennen gefahren, unter anderem auch Downhill-Weltcup in den frĂŒhen 90ern, als das noch mit einer Tageslizenz ging.
In den letzten Jahren hat sich der Focus bei mir ein wenig in Richtung Gravelbikes verschoben, wobei das dem Mountainbike der 80er und frĂŒhen 90er doch sehr Ă€hnlich ist - ich merke halt mit inzwischen 56 doch, das die Reflexe und auch die RegenerationsfĂ€higkeit nicht mehr so ist wie mit 25, deshalb spare ich mir die ganz kniffligen Trails und SprĂŒnge inzwischen aus. Ich sammele auch ein wenig alte MTB aus den 80ern und hin und wieder fahre ich auch mit so einem Rad eine Tour.
Also, meine Sportwoche sieht ĂŒblicherweise so aus:
so seit etwas ĂŒber 2 Jahren 2x Krafttraining im Gym mit je eine Stunde, 11 Ăbungen a 3 SĂ€tze, jeweils bis zur Muskelerschöpfung. Das ist mir inzwischen fast wichtiger als Radfahren, ich merke halt im Alltag, wie gut mir das Krafttraining tut. Ich hab zwar ordentlich Gewicht zugelegt (bin eher Typ Sprinter und weniger Bergfloh, baue schnell Muskulatur auf), was jetzt beim Bergauffahren nicht hilft, aber insgesamt halte ich Kraftraining fĂŒr Ă-50er fĂŒr unverzichtbar.
1-2x kurze Radfahrten 45-60min, entweder drauĂen oder auf dem Rollentrainer
Am Wochenende eine lange Radfahrt, Dauer (irgendwas zwischen 3-4 Stunden) wichtiger als Kilometer, da wechsele ich auch zwischen Mountainbike und Gravel, mit und ohne Motor (mit einem eBike kann man sich auch gut auspowern wenn man will)
Dazu alle Alltagsfahrten im Umkreis von 15km mit dem Fahrrad (eCargobike), Schneller, praktischer und natĂŒrlich umweltfreundlicher als mit dem Auto
Also, der richtige Mix aus Ausdauersport und Krafttraining ist mir wichtig, und nochmal die dringende Empfehlung fĂŒr Ă-50: Krafttraining priorisieren! 
Achja, BMX Rad (fĂŒr den Pumptrack) habe ich jetzt auch, eine Replica des Mongoose Supergoose Race-BMX der frĂŒhen 80er. AKtuell gibt es in der NĂ€he aber keinen Pumptrack, also schaue ich es nur an 