Spiele immer noch Rise of the Tomb Raider.
Die Story ist seit dem Wochenende durch, aber das ist mal wieder so ein Spiel bei dem ich auch alle Trophies inkl. Erweiterungen für mein Profil haben will.
Der Cold Darkness DLC war spannend, quasi eine Zombie Map mit Roguelite-ish Elementen. Hat sich in so einem AAA-Spiel frisch angefühlt.
Als Nächstes die Gold Scores für die 27 Challenge Maps aus dem Hauptspiel.
Ich habe das schon vor einigen Jahren am PC durchgespielt und habe es mir nun nochmal für die Series X geholt um es gemütlich auf dem Sofa zu spielen.
Leider sieht es ziemlich pixelig aus (720p?). Vielleicht hätte ich mir anstatt der XBox doch lieber eine Steam Machine zulegen sollen? Wie auch immer, das Gameplay finde ich immer noch sehr gut. Für Story und Dialoge sollte man das aber nicht spielen.
Nochmal kurz zu Star Wars: Zero Company: Nach knapp zehn Stunden im Spiel bin ich im Großen und Ganzen positiv überrascht, würde aber empfehlen, mit dem Kauf vielleicht noch ein paar Wochen oder Monate zu warten. Das Ding hätte ein bisschen mehr Zeit im Ofen gut vertragen - nicht nur in Hinblick auf Performance und Bugs, sondern auch auf QoL-Kram wie die etwas unübersichtliche Karte und die bisweilen mangelhaften Informationen hinsichtlich Trefferwahrscheinlichkeit, Bewegungsradius etc. Da wurde zum Schluss offensichtlich mit der heißen Nadel gestrickt.
Ich tu mich mit dem Begriff des XCOM-likes ansonsten ein bisschen schwer, weil damit oft nur die taktischen Rundenkämpfe gemeint sind, nicht jedoch die strategische Ebene, welche die Reihe für mich aus- und einigermaßen einzigartig macht - aber Zero Company versucht sich zumindest daran: Es gibt ein ausbaubares Hub, auswechselbare Teammitglieder, allerlei Upgrades für Waffen, Räume und Einheiten sowie optionale Missionen. Allerdings keine sich wirklich zuspitzende Bedrohung, die einem im Nacken sitzt. Keinen Zeit- oder Gelddruck, der ein vorzeitiges Game Over provozieren könnte.
Bei dem Hub hatte ich befürchtet, es könne so in Richtung Midnight Suns gehen, in dem zwanzig „Superhelden“ in ihren Kostümchen und Masken zusammen in einem Kloster abhängen und Haus spielen, aber hier passt es für mich wesentlich besser zur Fantasie - Kapitän und Crew verbringen halt fast zwangsläufig ihre Downtime zusammen -, das Bonding ist wesentlich kompakter und subtiler: Gemeinsame Filmabende wie mit dem Spinnenmann stehen nicht auf dem Programm.
Ein bisschen umständlich ist es in Teilen dennoch; neben den Kampfmissionen gibt es beispielsweise reine, recht dröge Textoperationen, für die man Intel (eine von mehreren Währungen) ausgibt, durch den man im Gegenzug primär Einfluss erhält, für den man in letzter Konsequenz mit weiteren Upgrades belohnt wird. Da den Überblick zu behalten, ist schon einen Tick aufwendig.
Aber alles in allem ist das ein tatsächlich sehr gelungener XCOM-Verschnitt, der es annähernd mit dem Original und Jagged Alliance 3 aufnehmen kann.
Danke für das Feedback. Kann ich so unterschreiben und du hast mir die „Arbeit“ gespart, selbst eins zu verfassen.
Anscheinend war es wesentlich schlimmer. Dem Studio ist das Geld ausgegangen und ein paar Wochen vor Release hat man wohl 80% der Belegschaft in unbezahlten Urlaub geschickt.
Ich hab jetzt die Hoffnung, da sich der Bums ja nicht schlecht verkauft, dass man die Leute wieder zurückholt.
Könnte allerdings auch sein, dass es so wie es ist gelassen wird und gar nichts mehr passiert.
Zitat von heise.de: Laut Game File beziffert eine Quelle den Anteil der freigestellten Mitarbeiter auf 80 Prozent der Belegschaft. Eine zweite sagt, dass nur eine Rumpfmannschaft für die Fehlerbehebung nach dem Release übrig blieb. Die Entscheidung habe allein bei Bit Reactor gelegen und sei weder von Publisher Electronic Arts noch von Lizenzgeber Disney gekommen. Ob und wann Bit Reactor die freigestellten Mitarbeiter zurückholt, ist offen.
Seit gestern Blood of the dawnwakler. Ich bin begeistert. Hat zwar nicht die grafische Qualität von einem Cyperpunk aber die Story gefällt, die Action gefällt und der Ansatz das man nicht jedes Quest in der Open World dank Zeitbegrenzung abhacken ist super. Klare Kaufempfehlung und zwar jetzt nicht erst zum 10 Euro Schnapper damit wird die IP unterstützt.Für wenn ist nichts, für alle Spieler die Zeitbegrenzung „hassen“ oder wer keine 50 Stunden Minimum übrig hat.Vergesst den ollen Raziel, vergesst den ollen Kaine, Coen ist der nächste Stern am Vampirhimmel.
Nachdem ich es hier angedroht hatte, bin ich jetzt mitten im letzten Doom drin.
Nach Forbidden West ein ziemlicher Change of Pace
Ich bin ja eigentlich ein gemütlicher Spieler. Bei Strategiespielen lieber einmauern als angreifen. Bei 1st- oder 3rd-Person-Actionspielen aus bequemer Distanz erstmal soviel wie möglich abräumen, bevor mir jemand zu nahe kommt.
Das funktioniert bei den (neuen) Dooms natürlich überhaupt nicht. Zwischen den eher ruhigen „Erkundungs“- und „Schlüsselsuch“-Phasen wird man immer wieder in arenaähnliche Bereiche geworfen, in denen das Spiel üppig viele Dämonen entgegen wirft und das Tempo bis zum Anschlag aufdreht und der Soundtrack auf Heavy Metal umschaltet. Dann fliegen so lange Geschosse durch die Gegend, bis entweder der Spieler oder alle Gegner tot sind.
Und das macht so unglaublich viel Spaß Ein reiner Adrenalinrausch
Doom 2016 war da noch eher der klassische FPS, während Ethernal viel auf schnelle Bewegung gesetzt hat. Dark Ages ist da wieder… ich will nicht sagen „langsamer“, weil das trifft es nicht. Statt Ausweichen ist das hier eher Kontern und Blocken.
Mit dem Schild kommen einige neue Gameplay-Mechaniken dazu. Zum Beispiel sind manche Geschosse und Angriffe der Gegner grün statt rot. Diese kann man dann mit einem Block zum richtigen Zeitpunkt zum Gegner zurückwerfen und dabei noch verschieden, freischaltbare Schadenseffekte auslösen. Außerdem dem kann der Schild geworfen werden und dabei kleine Gegner sofort halbieren und größere stunnen und Damage over time anrichten.
Ich fand alle drei neuen Dooms großartig, Dark Ages gefällt mir allerdings bisher am Besten.
Läuft unter Linux ohne Probleme, man darf nur nicht Frame-Generation einschaltet.
Das finde ich interessant. Doom2016 habe ich mich größter Freude durchgespielt und auch alles gesammelt was es zu finden gab. Für mich fühlte es sich wie das echte Doom in echtem 3D an. Mit Eternal habe ich mir schon sehr schwer getan, wegen dem sehr aufgezwungenen melee-Funktionen und den zu offensichtlichen Arenakämpfen, welche durch belanglose Schläuche verbunden waren.
Dark Ages kenne ich bisher nur aus streams. Mir erscheint da alles, was ich im Vorgänger nicht mochte, nochmal 2 klicks hochgedreht. Und auch das setting wirkt auf mich eher wie Hexen anstatt Doom.
Die Mechanik der Arena mit Feindeshorden ist eher aus Serious Sam, plus der Schildmechanik aus Doom Dark Arena mit Feindeshorden betäuben macht das total Spass. Sowas gab es in keinen Hexen Teil.
Mehr Bewegungsfreiheit, würde ich sagen. Gab ja auch in der wirklichen Welt Armschutz nur für die Unterarme. Ich würde aber auch sagen: Es ist Doom. Vielleicht lieber nicht hinterfragen. Im Zweifelsfall dient das nur dazu seine Muckis zu zeigen und damit seine Gegner einzuschüchtern. Also eine Art psychologische Kriegsführung.
P.S.: Und ja, ich habe es bewusst vermieden eine Mehrzahl von Armschutz zu formulieren, um evtuellen Peinlichkeiten zu entgehen.
Alle 3 Teile sind irgendwie verschieden voneinander und versuchen was neues, auch wenn sie alle den Geist der Ur-Dooms atmen (schnelle Balleraction, Ausweichen, Höllenszenario)
Man fliegt/springt nicht mehr durch die Luft, es gibt keine Jumppads (mWn) in den Arenen und der Slayer beweg ich auch deutlich langsamer. Fühlt sich zumindest so an. Bei Eternal durfte man nie stehenbleiben und hat überspitzt formuliert auf seiner Flucht nur gezielt um sich geschossen.
Bei Dark Ages weicht man eher aus und guckt, wie man sich zu den Gegnern positioniert. Wenn man zum Beispiel zwei große Brocken als Gegner hat, versucht man ein Hindernis zwischen sich und einen Gegner zu bringen während man sich auf den anderen konzentriert. Das Spiel ist aber immer noch schnell und hektisch, bei weitem kein Deckungsshooter
Viele Level sind bei Dark Ages sehr offen und man kann sich seine nächste „Arena“ ein bisschen aussuchen, oder Secrets suchen oder umherstreifen. Es gibt keine Nebenquests im eigentlichen Sinne, aber wenn man aber nur dem Questmarker hinterher läuft sieht man nicht alles.
Das ist sehr wechselhaft. Es gibt diese „Mittelalterlevels“, aber auch SciFi-Settings, wie Basen oder große Hangars. Das passt aber alles ganz gut zusammen. Und natürlich gibt es die obligatorischen Abstecher in die Hölle.
Es gibt dann noch die Abschnitte, in denen man einen Titanen steuert oder einen Drachen fliegt. Die sind okay. Nette Abwechslung, aber nichts großartiges. Und meist auch nicht sehr lang.
Der Serious-Sam-Vergleich trifft es tatsächlich ein bisschen, nur dass ich das als deutlich simpler und stupider in Erinnerung habe. Doom ist da schon eine andere Liga.
Style? Badass-haftigkeit? Ich muss da ein bisschen an die bauchfreien Ketten-„Rüstungen“ aus den 2000er Jahren denken
Ich bin von Doom Eternal auch zweimal abgeprallt und hab beim dritten Mal auch fast die Flinte ins Korn geworfen. Ich hab dann online mehrfach gelesen, dass selbst hartgesottene Doom-Fans die Schwierigkeit erstmal auf „Hurt Me Plenty“ runtergestellt haben und das macht einen himmelweiten Unterschied. Auf einmal bin ich nicht mehr alle 10 Sekunden ein schmieriger Tropfen Blut an der Wand, sondern hab wieder richtig Spaß, aber ohne mich gemächlich zurücklehnen zu können.
Das Spiel profitiert trotzdem von Key Rebinds. Ich hab alle Tasten meiner Maus belegt (inkl. Mausrad hoch für Shotgun, Mausrad runter für Super Shotgun), um einige Tasten um WASD herum für Waffen freizukriegen. Das Weapon Wheel ist einfach zu langsam, wenn die Party gerade so richtig im Gange ist.
Hab ein paar neuere Spiele anzubieten welche mir zumindest das gefühl gaben als wäre ich in die Zeit von Damals zurückversetzt auch wenn ich selbst nie solche Erfahrung gemacht habe, hatte ich besonders bei Symphony of War eeextreeeme nostalgische gefühle. Für mich ein gutes Zeichen das man damit vibed. Hab leider nicht überall hochauflösende Screenshots, hoffe ihr überlebt das .