Night in the Woods war super! Das war das erste Spiel in diese Richtung das ich gespielt habe.
Danke für die Tipps! Road96 hatte ich sogar mal eine Demo gespielt. Die anderen sagen mir nichts, ich werde die mir mal angucken! Danke dir!
Also bei Bloom & Rage haben mich die Szenen gestört wo ich z.B. 8 Filaufnahmen machen sollte und sonst nicht viel passiert ist. Z.B. Im Zimmer, in der Garage bei der Bandprobe. Die Dialoge fand ich gut und Umgebung fande ich wirklich richtig schön und detailliert gestaltet. Vielleicht guck ich doch noch mal rein.
LiS muss ich mir wohl auch noch angucken.
Probier es ruhig nochmal, wenn die das Drumherum zusagt. Die Filmsequenzen sind nur vereinzelt und teilweise auch optional, zumindest was den Umfang angeht.
Ich mochte das Horror Spiel / Film Konstrukt „Until Dawn“ vor über 10 Jahren recht gern, da es klischeehaften Teenie Horror gekonnt in ein spannendes Spiel gepackt hat. Zudem sorgten bekannte Gesichter wie Rami Malek (Bohemian Rhapsody) und Peter Stormare für ein Kinoreifes Flair. Die nachfolgenden Projekte kamen in der Presse dann aber weniger gut an und ich verzichtete. Mit „The Quarry“ erschien jedoch 2022 wieder ein besserer Teil (glaubt man den Reviews), der nun für 8,50€ im Sale war.
Der Einstieg war schon mal richtig gut, wenn man auf klischeehafte Charaktere im Hinterland der USA steht, die in einem Feriencamp Urlaub machen. Klassisches Teenie Horror Futter eben. Mit dabei sind erneut einige bekannte Gesichter wie Ted Raimi, Lance Henriksen und Ariel Winter (von Modern Family). Audiovisuell wird mit teils Klasse Grafik (die nur selten schwächelt) und einen mehr als gelungenen Score mit schönen Vocal Songs viel geboten. Schaut also alles nach einem gelungenen Spiel aus.
Allerdings gibt’s doch viele Schwächen die mich störten. So ist „The Quarry“ im Prinzip zu 80% Film und zu 20% Spiel, wobei die 20% seeeehr dürftig sind. Man läuft im Kriechgang umher und ab und an drückt man eine Taste. Was mich ebenfalls störte war, das fast keine Spannung aufkam und man nie das Gefühl hatte, das jetzt jemand sterben könnte. Und wenn jemand starb, war man es oft nicht ersichtlich. Gehe ich nach links oder rechts? Wo der Tod lautet, weiß man nicht. Bei „Until Dawn“ war das ersichtlicher und dadurch spaßiger. Auch waren die QTE viel zu lasch und einfach (hab an den Einstellungen nichts geändert), was ebenfalls negativ zur Spannung beitrug.
Und die 80% Film? Öde. Da hat mich ebenfalls „Until Dawn“ viel mehr gepackt. Sei es von den Charakteren her oder den Überraschungen in der Story. Bei „The Quarry“ passiert nichts, wo man mal denk: „Oh, das ist aber cool“. Ich weiß nicht woher die guten Wertungen kommen, den für mich ist es eine Enttäuschung. Ich habe 11h verteilt auf vier Abende gebraucht und für die 8,50€ war der interaktive Film zwar OK, aber wenn ich es nicht gespielt hätte, hätte ich auch nichts großartig verpasst.
Ich habe gerade Pentiment abgeschlossen. Das Spiel hat mich dermaßen in seinen Bahn gezogen, dass ich den großen Teil des heutigen Tages verbraten habe, um das Ende zu erreichen. Nun bin ich so beeindruckt vom Gesamterlebnis, dass ich meine Gedanken zu dem Spiel hier loswerden will.
Pentiment sieht wie ein Adventure aus, ist aber im Grunde ein Walking-Simulator. Man redet viel mit Leuten, trifft Entscheidungen, die gravierende Konsequenzen haben, und erkundet die Gegend. Gameplay-technisch ist das Ganze trivial, aber inhaltlich wird man extrem gefordert. Der Plot um das kleine bayrische Dorf Tassing und das anliegende Kloster Kiersau gehört zum Besten, was ich je in einem Computerspiel erlebt habe. Das liegt nur oberflächlich an dem spannenden Mysterium rund um eine Mordserie. Der wahre Wert dieser Geschichte versteckt sich in der Tiefe der behandelten Themen. Es geht um Verlust, Glauben, Freiheitskampf, Familie und Selbsterfüllung. Eine Warnung an Perfektionisten: Es ist nicht nur unwahrscheinlich, dass man alle Entscheidungen „richtig“ trifft, sondern sogar komplett ausgeschlossen. Es ist nämlich im Spieldesign und in der Handlung angelegt, dass man als Ermittler zwangsläufig Fehler machen muss. Diese Tatsache hat mich am Anfang etwas irritiert, wurde aber von der Handlung später ausgezeichnet aufgegriffen und sorgte für ein Aha-Erlebnis.
Ich fand es wirklich beeindruckend, wie gut recherchiert das bayrische Spätmittelalter in Pentiment dargestellt wird. Obsidian – immerhin ein amerikanisches Studio – hat hier ganze Arbeit geleistet. Es gibt Verweise auf diverse berühmte Persönlichkeiten und ihre Werke, Latein-Passagen, historische Ausführungen zu antiken Zivilisationen, geographische Einordnung des Handlungsortes zwischen Innsbruck und Augsburg, Beschreibung der Lebensweise von Völkern der damaligen Zeit, theologische Abhandlungen und der Umriss der politischen Situation im Heiligen Römischen Reich der Deutschen Nationen. Als Laie kann ich die Korrektheit der historischen Fakten im Spiel natürlich nicht verifizieren, aber es wirkt alles sehr durchdacht und plausibel. In den Credits gibt es sogar ein Literaturverzeichnis (und mein Lieblingsbuch Der Name der Rose ist selbstverständlich mit dabei).
Das Spiel dauert so um die 15-20 Stunden – und die meiste Zeit davon liest man Texte. Pentiment ist praktisch eine Visual Novel. Die Handlung wird vollständig über Dialoge und innere Monologe transportiert. Im Spiel gibt es rund vier Dutzend NPCs. Alle sind wunderbar ausgearbeitet, entwickeln sich plausibel weiter und wachsen einem schnell ans Herz. Die Exposition umfasst einen großen Anteil der Texte. Das Spiel nimmt sich sehr viel Zeit, jeden Charakter detailliert einzuführen. Das kann zuweilen langatmig wirken, diese Akribie zahlt sich aber aus, weil Schlüsselereignisse dann umso wuchtiger wirken. Auch das Ende empfand ich als meisterhaft umgesetzt. Alle Mysterien wurden befriedigend und elegant aufgelöst, jeder Charakter bekam seinen würdigen Abschluss, und die krassen Twists wirkten nicht aufgesetzt sondern rückblickend logisch hingeleitet, klares Foreshadowing inklusive. Generell fand ich das Writing im englischen Original ausgezeichnet.
Peinlicherweise ist die naheliegende deutsche Version voll von Fehlern. Meine Lieblingsstilblüte war der Spruch: „Er ist verliebt wie ein Schuljunge“, was anno 1518 in einem von Analphabeten bewohnten Dorf schon absurd klingt. In Dialogen wird flüssig zwischen „Du“ und „Ihr“ gewechselt, Ortsangaben sind schlecht übersetzt, Glossar-Einträge verweisen auf falsche Artikel – man sollte das Spiel auf jeden Fall auf Englisch spielen.
Noch ein Paar Worte zum Artstyle Die schlichte Grafik ist an die mittelalterliche Malerei angelehnt. Am Anfang befürchtete ich, dass das seltsam aussehen würde, aber zum Glück war das nicht der Fall. Das Spiel sieht optisch originell aus, ohne Kompromisse bei der pseudorealistischen Darstellung zu machen. Perspektiven sind korrekt, man sieht den Charakteren ihre Gefühle an, Landschaft und Architektur sind wunderschön in Szene gesetzt. Außerdem gewinnt Pentiment bei mir den Award für die süßeste Darstellung von Kleinkindern in einem Computerspiel. ![]()
Dialoge nutzen verschiedene Schriften und Animationen. Bauernsprache wird anders visualisiert als zum Beispiel die Sprache von Gelehrten oder Mönchen. Dabei erscheinen die Texte nicht einfach so in den Dialogboxen, sondern werden zuerst skizziert und dann eingefärbt, wobei man das Kratzen der Feder hören kann. Der Effekt dauert etwas und kann abgestellt werden, aber es wirkte so befriedigend, dass ich ihn bis zum Ende angelassen habe. Cool auch, dass immer wieder absichtlich Tippfehler eingebaut und dann retuschiert werden. Sprachausgabe gibt es nicht.
Die wäre sowieso fehl am Platz, denn das ganze Spiel wird konsequent als ein illustriertes Buch in Szene gesetzt. Bei Ortswechseln blättert man eine Seite um, Glossareinträge erscheinen auf den Seitenrändern rund um den Bildschirmausschnitt. Die Metapher passt. Man kann Pentiment nämlich kaum ein Spiel nennen. Es ist interaktive Literatur auf dem höchsten Niveau.
Ich habe zuerst auf dem PC, dann auf der Switch 2 gespielt – und dabei keinerlei technische Probleme beobachtet. Pentiment gibt es auch im XBox-Gamepass.
Fazit: Ein Meisterstück.
Ich habe gerade The Room: Old Sins auf dem iPhone durchgespielt. Das ist ein sehr schönes Escape Room Puzzlespiel mit Lovecraft Atmosphäre.
Damit habe ich jetzt The Room 1-4 alle durch, ohne Lösung oder anderes Mogeln. Teil 1 habe ich damals auf der Switch gespielt, die anderen alle auf iPhone. Die gesamte Reihe ist grandios!
Als nächstes steht The Room VR A Dark Matter auf meinem neu gekauften Meta Quest 3S VR Headset an, und danach das neueste Werk der gleichen Entwickler: Ghost Town auch auf VR.
The Artful Escape (PS5)
Jemand hier postete was zu „Mixtape“ und daraufhin kam ich zu „The Artful Escape“, welches gerade für 5€ im Sale war. Nach knapp 4h bin ich allerdings mit gemischten Gefühlen raus. Der Artstyle ist wahnsinnig gut und fast jede Szene könnte man auch an die Wand hängen, aber das Gameplay ist dünner als ein Blatt Papier. Zudem hat mich die musikalische Einbindung überhaupt nicht überzeugt.
Ich geb zu, ich habe mich vorher null informiert und ich dachte, die Musikeinlagen funktionieren ähnlich wie in Musikspielen und ergeben richtige Songs, doch die Senso Einlagen waren sehr ernüchternd für mich, da diese eben keine richtigen Songs ergaben. Das diese einfach waren, konnte ich verschmerzen.
Die Jump n Run Einlagen waren ebenfalls sehr anspruchslos, aber darüber konnte ich auch hinwegsehen. Die Story war immerhin nett geschrieben und super vertont. Alles in allem taten die 5€ jetzt nicht weh, aber ich habe mir viel mehr erhofft. Schade. Übrigens eine sehr leichte Platin Trophäe, wo man bis auf zwei einfach nur durchspielen muss.
Haben wir mit Freunden zusammen im Couch Coop aka „Controller weitergeben wenn der Charakter wechselt“ gespielt. Auch Until Dawn, und schon diverse Teile aus der The Dark Pictures - Reihe.
Alles kein AAA, aber alles hat seine Momente und hat uns gerade in der Gruppe gut unterhalten bisher.
Mein letztes komplett durchgespielt war „Crimson Desert“
Was für ein Majestätisches Spiel. Habe 350 Stunden darin versenkt.
Pro
- Ein wirklich fantastisches Spiel mit einer riesigen, beeindruckenden Open World
- Übernimmt gute Mechaniken aus RDR2, Skyrim, Kingdom Come, AC, Far Cry, Zelda, Dragon’s Dogma und mehr
- Packendes Action-Kampfsystem, das sich schön direkt und reaktionsfreudig anfühlt
- Läuft unter Linux (CachyOS) mit ein paar Tweaks einwandfrei
- Das Spiel hält mich ausnahmsweise mal nicht für Dumm - ich kann mit den Tools experementieren um meine Ziele zu erreichen, ich kann physikalische Rätsel logisch lösen, wenn ich von Gegnern platt gemacht werde, dann ist es wie in Gothic: ich sollte noch nicht in diesem Part der Welt sein, aber ich KANN es, was total toll ist
Contra
- Das Writing wirkt stellenweise sprunghaft
- Teilweise fummelige Steuerung, die man aber lernen kann
- Questziele sind teilweise schlecht ausgeschildert - insbesondere kommen im letzten Drittel des Spiels Tutorials für Sachen, die ich am anfang schon selbstständig herausgefunden habe
- Manche Mechaniken ergeben im Kontext nicht immer Sinn
- Die Story ist okay, braucht aber lange, bis sie einen wirklich packt und es gibt einen Arbiträren Weg „die wahre Story“ kennen zu lernen der aber nicht erreichbar ist für die meisten 0815 Spieler
Fazit: Crimson Desert ist ein ambitionierter Genre-Mix, der Elemente der aktuell größten Open-World-Titel erfolgreich zusammenbringt. Die Welt zu erkunden macht richtig Spaß, und das Action-Kampfsystem hält die Spannung oben. Es schwächelt beim ungleichmäßigen Writing und den gelegentlich merkwürdigen Quests, aber wer den zähen Einstieg übersteht, bekommt hier eine Menge geboten.
Ich kann mich deiner Meinung nur anschließen, ich war von dem Spiel auch total in den Bann gezogen und finde es absolut fantastisch!
Ich hätte ja auch gedacht, dass es aufgrund des Hintergrund auch etwas für unseren @Chris sein könnte, meine mich aber zu erinnern, dass es ihm leider nicht gefallen hat.
Ja, es nimmt sich sehr viel Zeit für Exposition. Da bin ich vor einigen Jahren auch zwei Mal abgeprallt.
Schön geschrieben!
Ich mochte das Spiel auch, fand es stellenweise allerdings auch seltsam frustrierend: Wie Du schon sagst, zwingt dich die Story dazu, wider besseren Wissens grobe Fehlentscheidungen zu treffen, und das missfiel mir meiner Erinnerung nach doch sehr. Erzählerisch liegt der Sinn auf der Hand - die Entscheidung ist ja insbesondere für die Gestaltung des zweiten Kapitels ein elementarer Plotpunkt -, aber es stellt in dem Moment den Twist über den eigenen Willen, den eigenen Geist, und damit ein bisschen über die Fantasie, die das Spiel verkaufen will.
Andreas ist in der Welt von Pentiment zwar nur ein junger, unbedeutender Mann, der im Grunde nichts zu sagen hat, aber irgendwie hätte ich mir da eine andere Lösung gewünscht. Sei es, dass mich der Täter in die Irre führt und ich in gutem Glauben den Falschen beschuldige. Sei es, dass die richtige Entscheidung mit derart negativen Konsequenzen behaftet ist, dass ich sie nicht ruhigen Gewissens treffen kann. Sei es, dass man mir schlichtweg nicht glaubt.
Aber so kam mir mein Handeln bisweilen seltsam sinnlos vor. Erinnerte mich in den Momenten an das ansonsten ganz nette LA Noire, das dich im Morddezernat - Spoiler! - glatte fünfmal wissentlich den Falschen verhaften lässt.
Das ist aber schon Meckern auf hohem Niveau, ansonsten sehr schönes Spiel!
Genau, das war irritierend. Aber ich habe darüber nochmal nachgedacht, und glaube jetzt, dass es gar keine Fehlentscheidungen waren, sondern dass man da als Spieler durch die Beschuldigung den kanonischen Mörder erst definiert hat. Es war ja am Ende so, dass Thomas und Amalie durch ihre lila Botschaften andere zu Morden angestachelt haben. Jemand musste es dann sein. Ausserdem hinterfragt das Spiel deine Wahl nie. Vielleicht ist einfach jede Wahl „richtig“.
Ich fand aber die ganze Krimigeschichte nebensächlich. Mich haben eher die Schicksale der Dorfbewohner beschäftigt, vor allem bei Zeitsprüngen.
Was ist denn das für ein Monster-Spiel! Jedes Mal, wenn ich ein Screenshot davon sehe, ist es wieder was anderes, so wie hier die Artillerie und die Hochhäuser. ![]()
Mir jucken die Finger, es zu holen, aber ich bin immer noch nicht sicher, ob ich es mögen werde. Ist das eher ein Assassin’s Creed oder ein Skyrim?
Es gibt kaum ein Spiel, bei dem ich so froh über eine Demo wäre, die den ersten Spielbereich (Pailune) abdeckt.
Also, es gibt zwar eine First-Person-Sicht, die ist aber nur für die Atmosphäre da, Kämpfe und der Großteil des Spiels finden wie in Assassin’s Creed in Third-Person-Sicht statt.
Die Steuerung ist zugegeben teils überladen (Buttons sind teilweise doppelt belegt), ich habe mich gefühlt, als würde ich zum ersten Mal ein Videospiel spielen. Nach ein paar Stunden hat man aber den Dreh raus.
Die Exploration ist ähnlich wie in Skyrim: Du kannst der Main Quest folgen oder einfach in die Welt rausziehen und questen. Die Quests kommen nicht mit tiefgehenden Dialogen daher, sondern mit den typischen Fetch-Quests und „Töte Monster ABC“. Manche sind gut geschrieben, aber das ist nicht die Stärke des Spiels.
Du hast halt zig Möglichkeiten, dich fortzubewegen (zu Fuß, später „fliegen“, Reittiere etc.), und du hast eine wunderschöne Welt mit zig Biomen (Wüste, Bayerischer Wald, Eisregion wie in Skyrim und einige weitere, die ein Spoiler wären). Ebenso hast du zig Waffen und co die Aufrüsten kannst. Weiterhin kommt ein Camp-Minispiel wie in Red Dead Redemption 2 dazu, wo du auch teils Sachen anbauen kannst und Housing betreiben kannst. Du kannst das Spiel auch als Waren-Händler-Simulator nutzen und mit deinen Händerwagen Routen abfahren und Gold framen. Weiterhin gibts zu den Action-Gameplay viele Rätsel und Geheimnisse die man überall entdecken kann.
Das Schlauste wäre wahrscheinlich, es auf Steam zu kaufen, zwei Stunden zu spielen und es innerhalb der zwei Stunden zu refunden, falls es absolut nichts taugt. Wobei man nach zwei Stunden absolut nichts gesehen hat, aber einen groben Eindruck bekommt, wie das Game ist. ![]()
Echt schön geschrieben. Leider schrecken mich Open World Spiele in letzter Zeit ab bzw. sind mir irgendwie zu groß und mühselig geworden. Keine Ahnung woran das liegt. Falls sich das mal wieder legt, würde ich es aber durchaus probieren wollen.
Hatte letztens Rage in Piece fertig bekommen mit einem Death Counter von über 1200 Toden. Das Spiel ist so brutal schwer, ich glaube nicht mal in Demon Souls hat es mich so oft zerlegt wie da ![]()
Und auch die Liebe für Details finde ich einfach toll.
Ich habe hier an dieser Stelle mehr als nur ein paar Minuten verbracht, um dem tollen gregorianischen Gesang zu lauschen.
Oh ja, ich auch! Und das Lied am Ende erst!
Ich bin auch schon zweimal vom Spiel abgeprallt, aber nach dem Post werde ich es beizeiten nochmal mit ein wenig Durchhaltevermögen angehen
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Ich habe zuletzt das original Resident Evil, den Survival-Horror Klassiker als Jill Valentine nochmal durchgezockt. Ich hatte es bisher nur einmal auf der PS3 durchgespielt und wollte es einfach nochmal erleben.
Die Stimmung ist immer noch super. Auch wenn die Farbgebung der Räume heutzutage eher nach Zirkus ausschaut (jeder Raum des Anwesens hat eine andere bunte Tapete), hat es bis heute eine unheimliche Stimmung. Die wenigen Zombies die da sind, sind genau richtig abgepasst, wodurch das Spiel nicht wie die modernen Titel zur Schießbude mutiert (soll kein Vorwurf sein).
Der Survival Aspekt ist hier eindeutig das stärkere Element. Mit Munition haushalten, aufpassen was man im limitierten Inventar mit sich trägt um nicht doppelt und dreifach durch die Gänge rennen zu müssen und mit den Heilmitteln auskommen - Das ist spannend. Denn Horror oder Grusel kommt heutzutage leider nicht mehr auf. Dafür ist die Optik zu grob und die Darstellung wie gesagt etwas zu bunt. Die mittelschlechte englische Synchro macht es dann nur unfreiwillig komischer, wobei ich das persönlich gar nicht schlecht finde.
Was mich überrascht hat ist aber die Weltgestaltung. Es wird bereits eine Ada erwähnt (ich weiß nicht ob es sich dabei um die selbe oder einen reinen Zufall handelt), die Vorgänge wie alles schief ging sind genaustens erklärt und am Ende vollkommen nachvollziehbar, die Dialoge, so kitschig sie auch sind, geben mehr und mehr Hinweise auf das Große, Ganze, je weiter man im Spiel kommt.
Die Seite des Spiels ist fantastisch gealtert und hat mich wieder voll in seinen Bann gezogen. Ich konnte mich gar nicht vom Spiel losreißen und hatte es nach etwas über 5 Stunden am Stück durch.
Ich habe es auf der PS5 gespielt und mit dem Dual Sense fühlt man sich direkt heimisch. Ja, Panzersteuerung ist hier gegeben, aber es dauert nur zwei, drei Räume, dann hat man den Dreh raus. Was ich vermisse: Eine dedzierte Taste zum Nachladen (habe ich möglicherweise übersehen) und eine Taste für eine 180 Grad Drehung (ich glaube die kommt in einem der Nachfolger). Außerdem ist es sehr nervig, dass ich erst die aktive Munition des Raketenwerfers verschwenden muss, wenn ich eine andere Art nutzen möchte. Das ist leider sehr verschwenderisch.
Alles in allem ist Resident Evil aber bis heute ein absoluter Klassiker. Als nächstes möchte ich die Chris Kampagne spielen, die ich damals leider nicht gespielt hatte, also für mich komplett neu sein wird. Ich besitze auch die Nintendo DS Fassung, vielleicht spiele ich die Chris Kampagne darauf. Und danach werde ich mich wahrscheinlich auf das Remake von 2002 stürzen, was ich bis heute vor mir herschiebe.
































