Das kaschiert auch ganz gut, dass die eigentliche Gegenwartsgeschichte eigentlich gar nicht so außergewöhnlich ist. Aber echt, Horizon - Zero Dawn zeichnet wirklich die niederschmetterndste Vision vom Weltuntergang, die ich je erlebt habe. Allein die ganzen Audiologs, die man so finden kann. Das hat mich beim Spielen damals noch krasser fertig gemacht als The Last of Us. Und das, obwohl es eigentlich ein helles und farbenfrohes Spiel ist. Da können sich viele mal 'ne Scheibe von abschneiden.
Mir ist die Vergangenheits-Lore auch echt unter die Haut gegangen. Sie haben das Ganze auch ziemlich gut gepaced. Zuerst hörte man ständig von diesen heroischen Kämpfen ums Überleben, wo jeder nur drauf wartete, dass die Superwaffe alle rettet, und dann diese trockene Ansage vom General. Da musste ich auch schlucken.
Die eigentliche Gegenwartsgeschichte fand ich aber, ehrlich gesagt, zum Schnarchen.
Ich fand die Audiologs auch fantastisch und hab die intensiv gesucht. Aber leider nicht alle gefunden. Da hätte ich mir gewünscht, dass sie am Ende alle auf der Karte angezeigt werden. Es gibt zwar dieses Gadget, das anzeigt, wenn eins in der Nähe ist, aber das war mir dann sich zu stressig (ich hoffe, ich erinnere das noch korrekt).
Nach der SF Folge und den 30-Jahre Feierlichkeiten hab ich, vermutlich zum 15ten Mal, mal wieder Quake durchgespielt. Mein letzter Run war schon Jahre her und mit dem Remaster von Nightdive gibt es ja jetzt ein Rundumsorglos-Paket.
Vieles wurde im Podcast bzw. auch hier im Forum ja schon gesagt, aber ich war dann doch (wieder) überrascht, wie weit Quake seiner Zeit 1996 voraus war. Ich war damals „live“ dabei und kann mich noch gut dran erinnern, was das damals für ein Sprung war. Wenn man Bezug zu dieser Zeit hat, kann man das heute mit dem Remaster gut „nachfühlen“. Klar, ein paar Beleuchtungseffekte gibt’s natürlich obendrauf, die damals nicht drin waren aber das Look&Feel wird trotzdem perfekt in die Gegenwart transportiert. Schade, dass aus diesem Cthulu/SciFi Setting dann nie mehr gemacht wurde. Auch wenn ich Q2 sehr mag. Dachte/hoffte, dass id Software nach der modernen Doom Trilogie jetzt das gleiche mit Quake macht. Aber nachdem Microsoft das Studio zu einem de facto Supportstudio zusammengestutzt hat, wird das wohl nicht passieren.
Achja, und das war vermutlich mein erster kompletter Run mit dem NIN Soundtrack.
Hab den auch auf Vinyl aber ich glaube, durchgespielt hatte ich Quake mit Soundtrack davor noch nie.
Die Addons spiele ich dann später im Jahr mal. Das neue Addon (Dawn of the Machine) soll ja richtig gut sein.
Sooo, es ist vollbracht: Nach 16h lief der Abspann von Pentiment über den Monitor ![]()
Und es war wert nochmal die Fäden aufzunehmen – Vielen Dank für die Empfehlung!
Ich fange mit der großen Stärken an, auch wenn vieles wurde schon gesagt wurde:
Setting, historische Darstellung, Vielschichtigkeit, künstlerische Gestaltung, Dramatik der Geschichte → Story und Setting sehr schön - Wenn es auch erfordert, dass man sich darauf einlässt!: Mitreißend, anregend zum Mitfühlen – die Schicksale (Es gibt viele) nehmen einen mit, mal lernt einiges über die Zeitepoche. Man muss gut aufpassen, es gibt viele Personen, aber umso mehr kann auch passieren (Und die Kindersterblichkeit hat ihren Anteil daran).
Da ist super viel drin: Es ist unübersehbar, was passiert, wenn man in Zeiten lebt in denen man nicht sagen darf, was man denkt – das gibt Einem viel über die heutigen Zustände zu denken. Da kann, nein sollte, man sich wirklich reinfallen lassen und sich reinversetzen:
Was bedeuten Traditionen, wie ist eine Lebensgemeinschaft dadruch strukturiert? Ich komme selbst „Vom Ort“ und so Dinge wie Kirchweihe, Maifeste usw. die gibt es noch heute und die haben innerhalb eines Ortes auch ihre eigene Dynamik. Oder warum haben sich Dinge aus der Vergangenheit so entwickelt, wie sie heute sind, auf welchen Ruinen wurden unsere Bauwerke errichtet → Die Metaphern (Vorfahren, alte Götter, Römer, Kirche). Was sagt das über die Zukunft?
Worauf baut das Narrativ auf; was sind Fake-News; was passiert wenn alte Narrative brechen? Welcher Sieger hat wann welche Geschichte geschrieben, welche Rufmorde wurden vielleicht auch begangen, von denen sich der/die Betroffene kaum reinwaschen konnte/kann.
Oder auch im Kleinen: Was passiert mit Menschen, die Angehörige verlieren. Dieses Leben in einer Rolle, in die man geboren wird und die Ergebung in Schicksale → Tatsächlich kann einen das wirklich packen und wenn man sich darauf einlässt, dann fiebert man durchaus mit: Wenn einzelne Individuen zu ihren Prinzipien stehen und auch das Durchhaltevermögen haben die Konsequenzen zu tragen. Welche Opportunisten leben nur egoistisch für ihren Vorteil und scheren sich nicht um Mitmenschen? Und mittendrin: Wie treffe ich dann Entscheidungen?! Wenn doch in letzter Instanz sogar Köpfe rollen können oder Dinge passieren, die man sicherlich nicht beabsichtigt hat… Da steckt super viel drin – Sehr stark!
Ein paar Ausrutscher bei Story und Spielmechanik, die waren aber eigentlich egal:
Storytechnisch waren einige Auflösungen am Ende recht weit hergeholt, da musste man schon wirklich einige Augen zudrücken - Details spare ich hier spoilerfrei… Dass man sehr viel hin und herläuft fand ich auch noch ok, im Hintergrund passiert immer was, man kann bisschen schauen – Könnte besser sein aber geschenkt, das war kein Beinbruch. Ich hätte mir gerne noch bisschen klarer gesehen, wann sich Dinge zeitlich auswirken und wann ich 10 Gespräche ohne Zeitverbrauch führen kann, aber auch das war am Ende nicht kriegsentscheidend.
ABER was mich echt genervt hat:
Die Dialogtechnik… Diese endlosen Dialoge (Mich stört nicht mal der Umfang an sich, aber…), ICH MUSS JEDE ZEILE EINZELN WEGKLICKEN… ALLE ZEILEN DES SPIELS! Kein Gespräch läuft automatisch durch. Und dann bauen sich die Texte in schöner und story-relevanter Art auf, ABER in einem UNENDLICH LANGSAMEN Schneckentempo (Das ich nicht wie üblich verschnellern kann).
Wer zur Hölle hat sich das ausgedacht?! Für die Auflösung im letzten Akt habe ich mich mehr oder weniger !40! VIERZIG Minuten durch lineare Passagen durchklicken müssen: DAS WAR FOLTER!!!
Nach spätestens ab 60-70 Prozent fing es an mich von allem abzulenken, was das Spiel so toll macht. Das war wirklich richtig ärgerlich! Und es wäre sichtlich recht einfach patchbar gewesen… In Summe waren es bestimmt 30%, die damit draufgegangen sind… Das ist Lebenszeit!
Also Insgesamt als wie Himmel und Hölle: Man muss einiges an Sitzfleisch und Durchhaltevermögen mitbringen, um die vielen tollen Sachen auch zu sehen → Und dann bekommt man auch sehr viel!
Man merkt, dass es wohl wenig Zeit und Budget gab à Gelohnt hat es sich, aber ich spiele es auch nicht in absehbarer Zeit nochmal…
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Schön, dass es dir gefallen hat. Du kannst aber durchaus die Texte in den Optionen schneller machen, sogar dass sie sofort aufpoppen.
Ich habe vor ein paar Tagen Gothic (The Remake™) durchgespielt.
Gegen Ende war ich schon froh als es endlich vorbei war, denn der Tempel des Schläfers hat sich unnötig hingezogen, fand ich. Es war alles irgendwie episch insziniert, jedoch ein bisschen zu viel rein-raus-Rennerei. Vor allem, wenn man dann doch noch 1-2 Dinge erledigen will bevor der Abspann droht.
Bei einigen Bosskämpfen hätte ich mir ein tightes Kampf/Ausweich/Block-System wie bei Dark Souls gewünscht. Mit der guten, aber doch irgendwie hakeligen Steuerung war der Nahkampf schwerer als nötig und ist oft eher in eine wilde Keilerei ausgeartet. Da würde man sich mit Magie wohl vieles leichter machen.
So oder so war es eine fantastische Reise mit ein paar bugs, die allerdings allesamt nicht schlimm waren. Eher so von der Sorte, dass NPC dir plötzlich ein Gespräch aufzwängen, welches wohl 3 Kapitel und 30 Spielstunden früher angedacht war. ![]()
Ich habe circa 75 Stunden gespielt, zwischendurch 1-2 Phasen gehabt, wo ich rumgeirrt bin und keinen Storyfortschritt verbuchen konnte, weil ich hilflos versucht habe an irgendwelchen Quests zu knabbern und das Ende hätte einen Tick zügiger, oder wenigstens mit Teleportationspunkt sein dürfen. Dennoch freue ich mich auf Teil 2… irgendwann bestimmt. ![]()
Genau das war auch mein Eindruck vom Tempel des Schläfers. Das ZOG sich so lang hin.
ich war in knaplp 60 Stunden durch, hab aber auch manche Nebenquest liegen lassen. ^^
Aber ja, unterm Strich ein echt schönes Remake.
Ich habe unter jedem Stein und hinter jeder Ecke nachgeschaut, sonst wären es wohl auch eher 60 Stunden geworden. ![]()
Die hätten definitiv das Backtracking am Ende hinten raus etwas entschlacken können. War schon sehr repetitiv ![]()
Weiterklicken muss man die Texte dann aber trotzdem noch; es verschwindet nur die Animation des Textes, richtig?
Ich habe gerade Huntdown beendet.
Ein echt ziemlich perfektes run and gun in verschiedener Hinsicht.
Sehr angenehme Spielzeit einer Mission von gut 15-20min je nach Erfolg/Skill.
Die Level sind recht abwechslungsreich, ich mochte die verschiedenen Settings und die Abwechslung des Leveldesigns je nach Setting. Mal etwas mehr Vertikal, mal mit Strömung im Wasser.
Die Gegnertypen joa doch auch relativ abwechslungsreich, z.T. fühlt es sich etwas nach reskin an, aber das ist schon ok. Auf jeden Fall sind die Bosse schon schön freaky
Es gibt verschiedenste Waffen in ähnlichen „Kategorien“, die meistens passend zur Situation droppen. Manchmal ist ein Granatwerfer aber nicht unbedingt die beste Wahl ![]()
Mitte des Spiels dachte ich noch „piece of cake“, dann hat der Schwierigkeitsgrad langsam angezogen. Aber wenn man sich Mühe gibt, kann man eigentlich alles gut lesen und es nicht unfair, man muss es halt nur lernen. Das geht eher in Richtung Dark Souls als reines Bullet Hell.
Alle Koffer ab ich nicht gefunden und da ich nicht der Sammler bin, werd ich es wohl auch dabei belassen.
Spätestens im nächsten Sale lohnt es sich zuzuschlagen.
Habe am Wochenende Keeper von Double Fine gespielt und heute das Ende gesehen.
Hat mir insgesamt gut gefallen. Der Anfang war noch ein bisschen unspannend und langsam, dann nahmen die Rätsel und Abwechslung zum Glück noch zu.
War aber nichts dabei wo man länger hängen bleiben könnte, sondern gerade so dass ich mich freuen konnte die Lösung schnell zu finden und zum nächsten Abschnitt weiterzukommen.
Mit dem nonverbalen Storytelling erinnert es mich am ehesten an Spiele wie Neva, bei denen die visuelle Abwechslung und Stimmung klar im Vordergrund steht. Musik war auch schön.
Endlich ,dank der Switch 2 Fassung ,Xenoblade Chronicles 2 beendet.
Ich fand Rex eh schon super unangenehm aber das am Ende auch Pyra/Mytrha zurückgebracht ,in zwei Personen getrennt und Rex im neuen Startbildschirm mit beiden händchenhaltend in die ferne blickt,lässt mich doch ein wenig würgen.
Rex ist das ganze Spiel so eklig „horny“ auf Pyra/Mythra
Mad Max (2015, Avalanche Studios)
Habe mich dann doch mal an Mad Max gesetzt und es in rd. 45 Stunden durchgespielt. Ein Open World-Autofahr-und-Kloppen-Spiel in der Endzeit. Es macht Laune, ist aber einen Tick repetetiv. Trotzdem konnte ich es nicht beiseite legen. Man rüstet stetig sein Fahrzeug auf und stößt in immer neue Regionen des Ödlands vor.
Eine Weltkarte ist zu erobern, das Einnehmen von Dutzenden Stützpunkten erinnert mich an FarCry (mag ich auch). Gute Unterhaltung nach Feierabend, grafisch kann es sich sehen lassen und vor allem: nicht zu schwer.
Dies noch: Es ist ein 18er-Spiel, die dargestellte Gewalt empfand ich teils als drastisch.
Danke an @n_quadra für diese Empfehlung. Den Titel gibt es bei gog regelmässig für 3 bis 5 Euro.
lol ich dachte das wäre ein Scherz-Ending, ein Glück habe ich Xenoblade noch gemieden ![]()
Vorpubertäres Harem-Getue, muss nicht sein.
Der erste Teil ist ein absolut grossartiges Spiel und soweit ich weiss ist nur der zweite Teil der Ausreißer.
Bitte nicht die restlichen Xenoblades meiden,da würde dir wirklich etwas entgehen.
Vielleicht mach ich nach Indy da mal weiter.
Das muss man halt echt wissen und ein wenig ausblenden können. Hab mehrere Anläufe gebraucht, bis ich durchgekommen bin. Und das nicht, weil ich so Scheiße spiele, da das Spiel an sich, auch für Hand-Auge-Koordinationslegastheniker wie mich, echt machbar ist. Insgesamt ist es halt Arkham Gekloppe mit sich wiederholenden Aufgaben und eingestreuten Story Missionen.
Klingt jetzt wesentlich schlechter als es ist. Es macht schon echt Laune und fängt auch die Tom Hardy Mad Max Atmo super ein.
Es wiederholt sich halt nur oft. Hotspots farmen, Konvoi raiden, Außenposten platt machen, Festung erobern, Madenfarmen etc. bauen, Auto und Gear verbessern. @johndoe78 möge mich verbessern, aber ich hab in meiner subjektiven Erinnerung, dass die Story 25% ausgemacht hatte.
Damit muss man klarkommen.
Ja, ist so mit der Story. Aber ich spiele kaum etwas wegen seiner Story. Far Cry ja auch nicht.

