Ah, gerade das Ende fand ich genial. Ich weiß, manche sehen das anders, aber ich fand das totale overpowered sein in der Zitadelle (vor allem mit dem „Fakeout“ bei dem einem erst alle Waffen abgenommen werden) war die Belohnung dafür, im Spiel soweit gekommen zu sein.
Dark Souls 3 mit Ashes of Ariandel und der Ringed City. Erstes Ende (NG, „alles“ erlebt). Das ist natürlich in einem Souls-Game noch nicht DAS Ende.
Gameplay, peak. Alles satt, geschliffen, Bewegung smooth, usw. Es fühlt sich großartig an, Impact ist da.
Super breit, was Waffen, Style und Buildts anbelangt (inklusive Weapon Arts)… das ist mir alles wurscht, weil ich eh immer der „Guts“-Dude mit dem Großschwert bin.
Lore: Alles ist gut in Teil 3, aber es ist nicht 5-Zloty-gut. Neben Timely-whimely ist jetzt auch alles convergey-mergey und völlig wild wird alles in Verbindung gesetzt. Tja mei, ist halt wieder ein Fiebertraum.
Fazit: Ich will mehr Dark Souls 3, zwei ganze Cycles to go. Ich bin bereit. BIST DU BEREIT NAMELESS KING?
Habe gestern meinen Urlaub genutzt, um Ghost Trick am Stück zu spielen. Verstehe schon, dass das Kultklassiker ist. Gutes Foreshadowing, man kann viele Twists der Geschichte schon früh erahnen und andere kommen KOMPLETT aus dem Nichts. Es ist witzig, die Charaktere sind liebenswert und das Mysterium fand ich interessant.
Mein größtes Problem ist tatsächlich, dass an vielen Rätseln nicht nur offensichtlich ist, was man tun muss, sondern einem das obendrein auch noch auf die Nase gebunden und mehrfach gesagt wird. Lasst mich doch erstmal knobeln!
Assassin’s Creed 1
Fast schon typisch: Ich habe das Spiel vor Ewigkeiten in irgendeinem super Sonderangebot gekauft und danach nicht mehr angesehen. Die gesamte Assassin’s Creed Reihe habe ich immer als eher uninteressant und zwiespältig empfunden: teilweise tolles und aufwändiges historisches Szenario, eingerahmt durch eine äußerst krude Science-Fiction-Rahmenhandlung.
Letztes Wochenende war es nun soweit, ich habe den ersten Teil der Reihe auf meinem Steam Deck installiert und gestern Abend zu Ende gespielt. Und was soll ich sagen: Mein oben formulierter Eindruck hat sich leider bestätigt. Die Rahmenhandlung rund um das historische Setting ist wirklich bescheiden und unnötig. Das eigentliche Spiel ist ab der Hälfte unglaublich repetitiv und immer wieder ermüdend. Dennoch wollte ich irgendwann das Ende des Spiels sehen und habe mich durchgebissen …
Also beim Nintendo DS Original habe ich das nicht so in Erinnerung, da hing ich ziemlich oft fest, und das Spiel hat mir nicht geholfen. Vielleicht wurden diese Hilfen erst später für das Remaster hinzugefügt, weil man heutzutage den Spielern keine schweren Rätsel mehr zutraut?
Also, bei ein paar Rätseln hab ich definitiv länger gehangen. Ein paar relativ knackige waren schon da. Aber es gab auch oft genug Situationen, wo es direkt losging mit „Du musst sie retten! Hey, sieht dieser Stuhl nicht aus, als könnte er zum Fallen gebracht werden?“ und ich denke mir so „Das war auch meine Idee, aber jetzt fühle ich mich nicht mehr clever.“…
Final Fantasy VII Remake
Final Fantasy VII ist ein wichtiges Spiel für mich. Es war das erste JRPG, das ich jemals gespielt habe - abgesehen von Secret of Mana, das ich ein wenig zusammen mit und bei meinem Schulfreund Sebi gespielt habe. Und es hat mich weggeblasen. Die Story, die Charaktere, die Zwischensequenzen! Abgesehen von Wing Commander hat mich kaum eine Spielewelt so in ihren Bann gezogen und nie wieder habe ich bei einem Spiel so viele Tränen vergossen. Ich dachte ursprünglich, dass das Spiel ausschließlich in Midgar spielen wird. Meine Überraschung, dass es eigentlich erst so richtig losgeht, wenn man die stickige Stadt verlässt, lässt sich nicht in Worte fassen. So ein Gefühl hatte ich seitdem nie wieder.

Entsprechend hohe Ansprüche hatte ich an Final Fantasy VII Remake. Als ich aber hörte, dass Square Enix die Neuauflage auf drei Vollpreistitel aufblasen würde, verlor ich zunächst das Interesse. Abzocke! Fragmentiertes Story-Telling! Buuh! Doch mit dem scheinbar exzellenten Release auf Switch 2 gab ich dann doch nach. Nintendos Handheld wirkte auf mich wie die perfekte Plattform für das Remake. Dazu kam die Ankündigung von Square Enix, dass sowohl Rebirth als auch der dritte Teil Revelation auf der Switch 2 erscheinen wird - Das Versprechen war gut genug für mich und die Zeit war reif, da der zweite Teil Rebirth nur kurze Zeit später erschien und Revelation schon 2027 sowie zeitgleich mit den anderen Konsolenversionen kommt.
Insgesamt bin ich super froh, dass ich Final Fantasy VII Remake auf der Switch 2 endlich eine Chance gegeben habe. Die Änderungen an der Story halten das ganze Geschehen frisch, das Gameplay ist abwechslungsreich und es macht Spaß, Gegner in Echtzeit zu verhauen. Die Portierung auf Nintendos mobile Konsole ist rundum gelungen und läuft meist wunderbar. Meine ursprünglichen Zweifel wurden also - zumindest zu einem Drittel! - widerlegt und ich freue mich jetzt auf Rebirth!
Viel mehr Wörter habe ich noch auf meinem Blog.
Vor ein paar Tagen hab ich „Star Wars Outlaws“ beendet.
Ich hatte Spaß an dem Spiel. Ist es Star Wars? Vielleicht nur ein wenig. Aber mir gefiel die Möglichkeit, mit Kay eine echte Outlaw zu spielen. Passt dir gerade was in den Konstellationen nicht? Die Galaxis ist hart und du willst überleben, also wähle deine Verbündete eben jeden Morgen im Spiel neu ![]()
Ich mag es, in eine stimmige Welt einzutauschen, da kann ich über viele mechanische oder spielerische Mängel hinwegsehen. Grafisch ein sehr schönes Spiel. Vielleicht auf dieser Engine mal ein KOTOR 3 wagen ![]()
Größte Kritik? Aliens müssen doch nicht englisch reden, das tun die im Film auch nicht.
Und Nix war einer der besten Sidekicks. Müssen ja nicht immer Droiden sein.
Ich fand die Geschichte so unfassbar belanglos und die Charaktere so strunzlangweilig, dass ich mich immer wieder freute, wenn eine Cutscene zu Ende war und ich wieder erkunden durfte. Das hat nämlich ziemlich Spaß gemacht.
Well Dweller
Tolles Metroidvania, das fast alles richtig macht. Ich mochte vor allem das sehr flotte Movement und die konstante Progression der Fähigkeiten.
Die eigene Waffe ist ein Streichholz, das in Wände geschlossen werden kann und dann als Sprungbrett fungiert. Das ist eine etwas ungewöhnliche Art der Fortbewegung und funktioniert prima.
Die Story ist ein düsteres Märchen, die das Spiel aber humorvoll transportiert und in sehr schönen Illustrationen, die im Spiel selbst gesammelt werden, erzählt. Spielerisch geht Well Dweller keine neuen Wege, aber es hat viel Charme. Die QoL Features passen auch: Die Karte ist sehr aussagekräftig, das Backtracking stört kaum, weil man früh die Möglichkeit freischaltet, sich jederzeit zu jedem Speicherpunkt zu beamen.
Größter Schwachpunkt: Selbst auf dem höchsten der 3 Schwierigkeitsgrade ist das Spiel spätestens ab dem Mittelteil sehr einfach. Die meisten Gegner sind keine große Bedrohung, einige Bosse lassen sich durch die zahlreichen Talismane (Schmuckstücke) bruteforcen. Im letzten Abschnitt zieht es etwas an. Ich hätte mir gewünscht, dass die Talismane deutlich begrenzter sind, sie verbrauchen unterschiedlich viel Platz (wie in Hollow Knight), man findet aber sehr viele zusätzliche Plätze und kann sie auch für wenig Ingame-Währung kaufen. Das Kampfsystem ist auch kein Kracher, im wesentlichen gibt es einen Nahkampf- und begrenzte Fernangriffe, ansonsten weicht man den Gegnern durch dashen aus. Es funktioniert aber gut und das Trefferfeedback ist nahezu perfekt.
Habe 16 Stunden für die Platin gebraucht. Hier ist das Spiel sehr entgegen kommend, weil fehlender Sammelkram gegen Währung auf der Karte aufgedeckt werden kann. Finde Well Dweller noch etwas stärker als die Vorgängerspiele von Kyle Thompson, Islets und Crypto Custodian, die ich ebenfalls sehr mochte.
So, auch ich habe nach wochenlangem Prokrastinieren jetzt das fehlende letzte Kapitel vom Gothic 1 Remake hinter mich gebracht. Hier mein Resümee zum Spiel, das sich in vielen Punkten den Vorgängern anschliesst.
Stärken
- Werktreue in Bezug auf das Original, trotzdem mit vielen willkommenen Verbesserungen.
- Die Welt ist optisch sehr gelungen und wirkt (im Rahmen eines solchen Spiels) glaubwürdig und immersiv.
- Das Erkunden macht Spass, auch weil die Welt nach wie vor angenehm kompakt ist.
- Das Setting ist einigermassen originell, erklärt die spielerischen Limitationen der Welt schlüssig, und verzichtet auf Fantasy-üblichen Kitsch.
- Die ruppigen Dialoge haben nichts von ihrem Charme verloren, sind angenehm kurz und knackig, und gut vertont.
- Die Progression ist wirklich spürbar und belohnend. Das Level-Gating durch starke Gegner funktioniert, man kann auch mal an einem vorbei rennen und gucken, was dahinter ist.
- Höchst angenehmer Verzicht auf nervige und Immersions-zerstörende Open-World-Mechaniken wie Questmarker, Minimap, sinnlose Sammeltasks, usw
- Recht viel spielerische Freiheit.
- Üppige Länge von 60+ Stunden.
Schwächen
- Doch recht dünne Story mit vielen MacGuffins. Die Charaktere bleiben ziemlich flach und die Interaktion mit ihnen rein transaktional.
- Hauptsächlich Fetch- und Kill-Quests, mit nur wenigen interessanten Ausnahmen.
- Innerhalb der drei grossen Lager fehlt es ein bisschen an gestalterischer Abwechslung, besonders das Sumpflager ist dadurch ziemlich unübersichtlich.
- Enorm viel Hin- und Her-Gerenne; Teleportsteine und Reittier helfen nur bedingt und man erhält sie erst spät im Spiel.
- Teilweise schlechtes Balancing; vor allem das Magiesystem ist unausgereift.
- Überwiegend nerviges Endgame mit stundenlangem Dauergekloppe.
- Einige Bugs auch in der aktuellsten Version 1.05b.
Schmerzpunkte
Insgesamt hatte ich die ersten 2/3 des Spiels viel Spass. Das Spiel hebt sich angenehm von der heutigen Massenware ab und belohnt einen mit schönen Locations und spürbarer Progression.
Durch die letzten 2 Kapitel musste ich mich allerdings eher durchquälen. Im Schläfertempel ist es trist, der Schwierigkeitsgrad macht unvermittelt einen rapiden Sprung, und gleichzeitig hat man keinerlei Ruhe- oder Fluchtmöglichkeiten mehr. In zwei, drei Arenakämpfen mit irgendwelchen Hilfsdämonen verfeuert man mehr Heiltränke, als im ganzen Spiel zuvor. Hat man nicht genug Heilung und Mana mitgebracht (sprich: einige Dutzend), muss man mit einem mehrere Stunden alten Spielstand von vorne anfangen — vorausgesetzt, man ist überhaupt auf die Idee gekommen, vorher explizit (also nicht quick) zu speichern.
Das gilt vor allem, wenn man wie ich als Magier spielt. Denn dessen Fähigkeiten kann man im (häufigen) Nahkampf ziemlich vergessen. Für effektive Sprüche muss man teils mehrere Sekunden still stehen, während einen die Gegner 2-shotten. Extrem teuer sind sie auch noch. Einer der effektivsten Sprüche, die Blitzkugel, scheint ein Problem mit der Kollisionsabfrage zu haben und gleitet zu 30, 40% ohne Schaden mitten durch einen zustürmenden Gegner hindurch (besonders bei den schnellen Schattenläufern zu beobachten). Viele der mächtigeren Zaubersprüche sind eigentlich völlig nutzlos. Sowieso muss man über die Hälfte der Spielzeit mit nur dem Feuerpfeil bestreiten, denn in Magie aufsteigen kann man erst spät. Komplett unverständlich ist mir das Fehlen jedweden Schutzzaubers, während sich mehrere Gegner im Endgame hinter genau einem solchen verschanzen. Den finalen Kampf habe ich nur dank eines Glitches in weniger als 10 Versuchen bestanden, keine Ahnung, ob ich sonst die Geduld aufgebracht hätte.
Fazit
Schade also aus meiner Sicht, dass Alkimia in den Punkten Magie und Endgame nicht mutiger war und das Spiel dort mehr bearbeitet hat. Denn die genannten Probleme plagten ja schon das Original.
Insgesamt aber trotzdem eine Empfehlung für Leute, die gerne explorieren und sich von teilweise rumpeligen Kämpfen nicht abschrecken lassen. Vergebe 85% für die ersten zwei Drittel, 60% für das Endgame, macht zusammen solide 75%.
Lara Craft and the Guardian of Light
Das habe ich damals bei Release auf dem PC schon gespielt und jetzt nochmal auf der XBox, damit ich nicht so ahnungslos bin, wenn ich jetzt das erste Mal Lara Croft and the Temple of Osiris spiele.
Insgesamt hat es mir ganz okay gefallen, aber bisschen viel Geballer und Action. Die Rätsel und Sprungeinlagen haben mir aber gut gefallen.
Freigeschaltet habe ich nicht einmal die Hälfte der Artefakte oder Waffen. Dazu habe ich meist zu wenig Punkte erreicht oder nicht die benötigten roten Schädel gefunden oder die Challenges erfüllt. Bin überhaupt kein Completionist. Bin gespannt wie der Nachfolger ist.