Ganz klassisch: Im Plattenladen.
Verbringe da mindestes 10 Std. die Woche. Höre (oft auf Empfehlung meines Händlers) in neue Sachen rein und fahre gut damit.
Ganz klassisch: Im Plattenladen.
Verbringe da mindestes 10 Std. die Woche. Höre (oft auf Empfehlung meines Händlers) in neue Sachen rein und fahre gut damit.
Ich bin jemand der Musik genießt und höre zu 95% nur ganze Alben. Ich habe mir vor einer Weile mal relativ gute Kopfhörer gegönnt und höre meistens mit denen, oder hin und wieder auch im Auto. Musik kommt bei mir entweder von Vinyl auf meinem Plattenspieler oder streamend von Qobuz (Hi-Res, 24-bit/192kHz).
Genretechnisch bin ich tatsächlich für alles offen bis auf gaaanz wenige Ausnahmen.
Neue Musik (für mich neu, nicht zwangsweise aktuell) entdecke ich auf mehrere unterschiedliche Weisen:
Ich folge niemand auf sozialen Medien, weil ich diese aus Überzeugung nicht nutze. Auf kleine Konzerte gehe/ging ich immer gern aber in den letzten Jahren weniger.
Was die großen Streamingdienste angeht: Spotify lehne ich ab wegen absurdem Geschäftsmodell. iTunes/Apple, Youtube/Google und Amazon lehne ich ab wegen dystopischer Tech-Korporatokratie.
Auf Qobuz kann man auch Musik kaufen, das mache ich hin und wieder mal. Wenn ich Musik kaufe dann aber meistens Schallplatten, im Verhältnis 80%/20% Second Hand/neue Releases.
Für neue Musik und sehr gut kuratierte und diverse Sendungen höre (und unterstütze) ich seit vielen Jahren schon byte.fm
Hier noch die Kurzbeschreibung:
„ByteFM ist moderiertes Musik- und Kultur-Radio. Ohne Werbespots mit handverlesener Musikauswahl.
Aus dem Hamburger Medienbunker versorgen wir Euch mit guter Musik, alt und neu: Indie, Techno, Pop, Rock, Singer/Songwriter, Elektronik, Synth-Pop, Jazz, HipHop, Beats, Krautrock, Dreampop, Dubstep, Folk, Shoegaze. Auch klassische Musik gibt es bei uns im Programm, französische Chansons und Afrobeat.
ByteFM sendet rund um die Uhr im Web, in Hamburg über UKW auf den Frequenzen 91,7 und 104,0 MHz und DAB+ und in Berlin auf der UKW-Frequenz 88,4 MHz und DAB+.“
Ich lese immer nochmal Rezensionen bei Plattentests.de, aber meine letzten Entdeckungen, mit „Impact“, waren auf YT.
Ich recherchiere über z.b last.fm (similar to…) und höre dann über spotify
Da selbst aktiv, wird in dem Genre (DnB, Dubstep etc.) viel durch checken von Releases gefüttert. Dazu kommt Soundcloud und Soziale Netzwerke, sowie aktives Sample-Digging. Bei Letzterem stößt man halt immer wieder auf alte Tracks / Songs und greift dann die Künstler auch in ihrer vollen Diskographie ab.
Gerade was aber ganz außerhalb der eigenen Hörgewohnheiten mal reinplätschert, ist oft zufallsanhängig.
Seit einem dreiviertel Jahr höre ich wieder intensiver, da ein Plattenspieler Einzug gefunden hat. Aufgrund von Platzproblemen habe ich allerdings von jeder Band nur ein Album (mit der Ausnahme „Die Art“ und „Florence & the machine“, letztes für meine Frau).
Vorher hörte ich auch schon zu Hause über die Anlage (Denon Receiver mit dem Smartphone gekoppelt wo zwei große Canton Standlautsprecher dran hängen) albenweise, aber nicht so tiefgründig und eher beim putzen oder aufräumen. Jetzt mit dem Plattenspieler sitze ich auch öfters einfach auf der Couch und lese vielleicht etwas in Magazinen. Auch beim Home-Office (wie heute) laufen viele Platten durch.
Allerdings muss ich sagen, das ich zu schnell gewachsen bin und dadurch auch unüberlegt Platten kaufte. So hätte ich lieber von den Smashing Pumpkins das Album „Adore“ statt die Best Of. Wie auch bei den Beastie Boys lieber „Hello Nasty“ im Regal wäre, statt das Best Of. Wenn ich so überlege, sind von meinen 60 Platten bestimmt knapp 10 unüberlegt gekauft ![]()
Demnächst muss ich meiner Frau auch sagen, das ich mehr Platz benötige xD Da mein Subwoofer seit langem defekt ist (da steht auch der Plattenspieler drauf), wäre theoretisch Platz da. Der Sub war auch zu Funktionszeiten eher nur gedämpft im Betrieb und ich vermisse den auch nicht bei Filmen.
Die Platten die oben drauf liegen, sind Platten von meinem Vater. Unschön, aber aktuell nicht anders zu händeln. Wie man sieht, bin ich musikalisch breit aufgestellt.
Neue Musik erreicht mich eigentlich nur durch Freunde, wenn die mich auf ein Konzert mitnehmen. Ansonsten bin ich ziemlich engstirnig und im Stream (YouTube Music im Familienverband) tippe ich schnell auf weiter, statt etwas unbekanntes zu hören. Ich kann mich da nur selten drauf einlassen.
Ich hatte mal eine Zeit, da tippte ich „auf ähnliche Interpreten“ aber das was meist nicht sehr befruchtend. Da ziehe ich Musik eher noch aus Filmen wie z.B. vor ca. 15 Jahren „Als das Meer verschwand“, wo fast der komplette Soundtrack aus „Horses“ von Patti Smith stammte und seitdem ist Patti von mir aufgearbeitet und auch schon drei Mal live gesehen worden.
Sorry für Doppelpost.
Seit ich einen Plattenspieler habe, finde ich neue Musik beim Stöbern durch Sales oder auf Discorg, wenn ich bei einem Verkäufer stöbere. Höre dann immer in viel rein und schlage dann ab und an auch zu.
So hab ich letztens bei Herbert Grönemeyer (Bochum), Cannons (Shadow) und Goldfrapp (Head First) zugegriffen. Aktuell höre ich mich bei Tracy Chapman rein, dass in meiner Stamm Eisdiele immer mal auf dem Plattenteller liegt.
Ich gehe am liebsten auf Festivals, um Neues zu entdecken. Bin auch meist eher an den den kleinen Stages, als bei den Headlinern, außer ich will sie unbedingt sehen.
Auch Vorbands bei Konzerten sind immer eine gute Quelle.
Hier muss ich auch mal was anmerken, was mir am SummerBreeze aufgefallen ist. Bei der Abreise sahen die Campgrounds echt wie geleckt aus. Von anderen Festivals kenne ich eher Müllwüsten, wo jeder einfach alles stehen und liegen lässt, aber hier hast du teilweise nicht mal gesehen, dass 50000 Leute hier 5 Tage gecampt haben. Das ist eine sehr schöne Entwicklung.
Gerade auch auf kleineren Festivals ist es schon seit einigen Jahren herrlich sauber. Kein Glas, keine Couchgarnituren, höchstens hier und da mal ein paar wenige Zigarettenkippen. Wunderbar, wenn es auch auf den größeren Events wie dem Breeze klappt.
Wenn ich da bspw. an das Dynamo in den 90ern denke.. knietief im Müll, schon ab dem ersten Tag.
Am Breeze war das früher auch so. Mittlerweile ist die Zahl der Festival-Touristen aber auch wieder zurückgegangen. Vor 10 bis 20 Jahren gab es relativ viel große Camps, deren Bewohner nie das Camp verlassen und dauernd Disco mit Popmusik gemacht haben, plus der Cantina Band in Dauerschleife.
Natürlich ist die Aussage pauschal, aber das sah es schon immer am gröbsten aus. Aber klar, Umweltbewusstsein war da weniger und generell war es mülliger.
Mittlerweile haben die Leute aber auch besseres Equipment. Ich fahr inzwischen auch nicht mehr mit einem 25€ Pavillion los, der danach eh Schrott ist, sondern hab seit 10 Jahren ein 5x5m Event Shelter für meine Gang und mich. Das Ding hat inkl. Seitenwänden 550€ gekostet. Das lässt halt dann auch nicht einfach liegen.
2019 musste ich aber echt mal etwas zurücklassen. Da waren Gewitter angesagt und wir habenden Shelter mit Sturmankern statt Heringen festgemacht. Gewitter kamen keine, aber die Anker haben wir nicht mehr aus dem total trockenen Boden bekommen.
Oh, wie ich schon bei Deiner Beschreibung das Zittern im rechten Auge bekomme.
Ich war viele Jahre ab 2001 auf dem With Full Force und das war schon ziemlich Assi.
Wenn man ankam und in der Autoschlange wartete, war keine 2m weg der Zaun, wo alle ihre Schlange durchgehalten haben, um zu urinieren. Auch gab es immer einen riesigen Müllhaufen neben dem Pavilion und Dinge wie Zelt und Grills wurden zurückgelassen. Auch gab es viele Alkoholleichen.
Zumindest Zelte und Pavillon bauten wir immer ab, während das mit dem Müll erst eingedämmt war, als es Müllpfand gab. Sprich man bekam einen Müllsack und musste einen Geldpfand hinterlegten. Den Pfand bekam man wieder, wenn man einen gefüllten Müllsack zurück brachte.
Als wir dann man Jahre später auf dem Highfield waren, waren wir fast schon geschockt, wie sauber es war xD Da saßen sogar Leute am Zaun, was auf dem WFF eigentlich 3m Sperrgebiet war. Auch andere Festivals wie Magic Circle und Earthshaker waren sauberer. Am schlimmsten war noch ein Fuck the Commerce, welches auf einem alten Flughafengelände stattfand und alles betoniert war. An dem heißen Tag stank alles nach Urin, da nichts wegsickerte ![]()
Das Full Force war früher aber auch echt krass (Weiß nicht, wie es heute ist… Oder lebt das gar nicht mehr? 2025 war ja nix.). War da zwei Mal und beim zweiten Mal (müsste 2012 gewesen sein) sollte es Sturm und Gewitter geben. Da ist dann die Neo-Nazi-Security-Truppe über den Campground gelaufen und hat Zelte eingerissen. Wofür auch immer das gut sein sollte.
Ich bin jetzt echt nicht links oder woke, aber das war schon echt grenzig, was da teilweise abging. Soll jetzt auch kein Ost-Bashing sein, aber wenn man Frei.Wild und Unantastbar bucht und die Security Springer mit weißen Schnürsenkeln trägt, muss ich da nicht mehr hin.
Ich hab meine Go-To Festivals inzwischen gefunden. Breeze, Metalfest Pilsen(mit Hotel und einem Besuch im Angus Steak House) und das Brutal Assault. Manchmal auch das Obscene Extreme und Tolminator in Slovenien.
Nachdem ich meistens auf CZ Festivals bin, hab ich sogar angefangen die Sprache ein wenig zu lernen.
Wacken lockt mich z.B. gar nicht mehr. Noch weniger seit der Anheuser Busch Coop und der krassen Kommerzialisierung. Aber auch musikalisch war das noch nie so meins. Bin halt ein paar Mal mitgefahren und dann ists auch gut. Auf meiner Bucketlist stehen aber noch das Rockharz und das Reload. Allerdings hat das Breeze die meisten Bands, die mich interessieren, und die dann auch teilweise am Rockharz/Reload spielen. Folglich bin ich nie hin, weil ich das alles in der Nähe haben kann und es keine „einzigartige“ Location wie beim Brutal Assault oder Tolminator gibt.
Bei mir sind es das Hell Over Hammaburg (leider nächstes Jahr das letzte Mal in der Markthalle), das Rock Hard Festival (Zukunft leider ungewiss) und das Headbangers Open Air. Allesamt schön übersichtliche Veranstaltungen mit viel Underground und fachkundigem Publikum. So mag ich das, mehr brauche ich nicht.
Das hat sich über die Jahre etwas gewandelt.
Spotify und Youtube haben sicher einfluss darauf, aber mittlerweile hör ich Montags immer einen DJ Stream und bastel / male dazu an meinen Modellbausachen rum. So entdecke ich diverse neue Künstler im Synthwave bereich.
Ich kaufe nur noch von den Poets of the Fall die Alben aber mehr aus Nostalgie, ist halt sehr praktisch die Musik immer überall dabei zu haben.
Ab und an kaufe ich was auf Bandcamp, aber mehr als Support und meist von Künstlern die nicht auf Spotify / Youtube sind.
Auf dem WFF war ich nur von 2001 bis 2008 und da ist mir die Security nicht negativ aufgefallen. Rechte Bands waren da meines Wissens auch nicht vertreten.
Später wurde es ja in Full Force umbenannt und es gab einen Betreiberwechsel. Aber da war ich schon lange nicht mehr am Start.
Das WFF war jetzt auch nicht nur voll Assi. Die Line Ups waren damals richtig gut für ein 20 bis 25k Festival. Ich mein Motörhead, Iron Maiden, Soulfly, Manowar, Slipknot, Marilyn Manson etc. würden heutzutage auf solch kleinen Festivals eher nicht mehr spielen. Ich fand auch die Mischung aus Metal, Hardcore und Rock sehr gelungen. Dazu kam noch die Knüppelnacht. Hach ja, schöne Zeiten.
Mein letztes Festival mit Zeilen war dann 2010 das Highfield, bzw. Lollapalooza 2017, aber dann schon im Hotel.
Ich höre primär über Tidal - im Auto, beim Zocken, Kochen … (bin irgendwann von Spotify weg, weil mich die Firmenpolitik abgefuckt hat)
Entdecken, online, entweder über Last.fm oder Bandcamp (da kaufe ich dann ab und an auch).
Ansonsten über Konzerte/Festivals. Zum Beispiel Vorbands, die ich vorher nicht kannte.
Seit 2007 besuche ich das Roadburn Festival in Tilburg. Die Überschrift ist Metal, allerdings ist es sehr progressiv und auch gerne Experimentell. Neben Doom-, Black- und Post-Metal gibt es auch Drone, Folk, Ambient und weitere Stilrichtungen mit Metaleinflüssen. Es gibt in der Regel keine Mainstream Musik (also eher Mittelgroße Bands) und es werden gerne neue Undergroundtalente gefördert. Auch gibt es keine klassische Headliner Politik. Die bekanntesten Bands die bisher unter anderem dort waren (falls das einem was sagt) sind Heilung, Health oder Flowdan. Dann Acts wie Chelsea Wolfe, Defheaven oder Alcest. Auch das Publikum ist bisher immer super entspannt und man fühlt sich dort einfach wohl.
Ansonsten unregelmäßiger Besuch des dunk! Festivals in Gent bzw. Zottegem. Hier haben wir es primär mit Post-Rock zu tun. Auch hier haben wir keinen Mainstream, wobei Bands wie Explosions in the Sky oder Mogwai auch viele Soundtracks für Filme/Dokus und Serien gemacht haben (z.B. American Primevil auf Netflix oder Black Bird auf Apple TV). Oder 65daysofstatic (No Man’s Sky Soundtrack). Ansonsten ist das größte wohl Russian Circles gewesen.
Teilweise überschneiden sich beide Festivals auch mit einigen Bands.
Wenn ich mal etwas Ruhe und Zeit hab lege ich dann auch mal eine Schallplatte auf.
Auch bei mir ist es aus ähnlichen Gründen Tidal. Spotify will irgendwie alles sein und ich möchte einfach nur Musik hören und entdecken. Dazu die Preispolitik und die für Künstler:innen nicht unbedingt faire Verteilung der Einnahmen kamen dazu, wobei ich mir bei Letzterem auch bei Tidal keine Illusionen mache. (Wäre natürlich schön, wenn sie es ein bisschen besser machen.) Bandcamp habe ich deshalb auch schön öfter genutzt.
Entsprechend bin ich auch eher im Lager Playlist als Alben hören. Ich stell mir das zwar immer ganz nett vor, aber ehrlicherweise begleitet mich Musik als Soundtrack durch den Alltag und meistens mache ich parallel noch andere Dinge.
Neue Musik entdecke ich mittlerweile auch über Ego FM (https://www.egofm.de/). Auslöser war ein Interview mit Markus Kavka, der dort eine Sendung hat, in der er wöchentlich unter wechselndem Thema 25 passende Songs vorstellt und einordnet. Musikempfehlungen durch Menschen und nicht nur durch den Algorithmus fand ich ganz charmant. Auch jenseits der Sendung wandern mittlerweile immer mehr Songs direkt aus dem Programm in meine Playlists.
Und was ich mittlerweile sehr schätze: Der Fokus liegt wirklich auf der Musik. Keine Call-In Sendungen, keine Gewinnspiele, kein permanentes Verweisen auf Social Media oder dass Gott Sei Dank mal wieder Freitag ist oder oh je oh je schon wieder Montag, man aber trotzdem schon um halb sechs morgens so unnatürlich gut drauf ist, dass da irgendwas nicht stimmen kann. Einfach nur Musik. ![]()
Neue Musik lerne ich auf unterschiedlichste Wegen kenne z. B. durch Freunde, Youtube, Live Musik, Spotify.
Ein sehr konkreter Fall wie ich aber wöchentlich neues höre, ist jeden Donnerstag. Da spiele ich mit einem Kumpel Darts und nebenbei hören wir Musik. Wir haben einen Musikgeschmack der sich überschneidet (Clasisc Rock, unterschiedliche Metal Arten) aber auch Sachen die nur Einer von uns beiden mag (Punk, Rap, ProgRock). Am Anfang haben wir einfach immer Alben angemacht, die wir beide kennen und mögen, aber seit ein paar Monaten haben wir es uns zum Ziel gesetzt immer Musik zu hören die wir beide kaum oder gar nicht kennen. Dazu haben wir eine Liste mit Künstlern erstellt, die wir mal hören wollen und aus der nehmen wir uns dann immer etwas vor.
So auch heute wieder, es steht wohl u. A. Iron Butterfly an.