Aber “To the Moon” wurde doch fortgesetzt? Wenn auch nicht mit “To the Moon 2”.
Und ich habe es noch nicht gespielt! Jetzt weißte auch, warum! ![]()
Spaß beiseite, ich hab das anscheinend wirklich nicht ganz mitbekommen. Ich meinte es auf eine flapsige „Wir setzen die Geschichte des ersten Teils genau so fort, inklusive des Patienten!“
Aber das Spiel trifft für mich dann diesen Thread sehr gut. Der erste Teil hat mich so enorm bewegt, ich saß Rotz und Wasser heulend vor dem PC. Da möchte ich eigentlich gar keine Fortsetzung haben.
Ja, das verstehe ich. Die Geschichte des Patienten hatte ihr Ende gefunden. Aber, wenn du es nicht mitbekommen hast: es gibt dann halt noch mehr Spiele mit dem Hauptcharakter-Duo.
Ich selbst habe übrigens nach '‘Life is Strange” noch keinen weiteren Teil aus der Reihe gespielt. Aber eigentlich möchte ich schon noch. Andererseits habe ich so viel Fanfiction dazu gelesen, dass ich vieles aus den Folgetiteln inzwischen grob mitbekommen habe.
Ja so war es gemeint. Es gibt genug Spiele, bei denen ich mir auch weitere Teile gewünscht habe und auch mit Freude gespielt habe. Dann gibt es die schlechten Fortsetzungen, von denen man enttäuscht war. Ganz normal.
Ebenso die Teile die “objektiv" besser waren und trotzdem nicht mehr gezogen haben. Borderlands 2 (ich meine zumindest die Wertung war höher) war so ein Spiel bei mir. Teil 1 mit Freunden am Stück durchgezockt, Teil 2 dann sofort gekauft und irgendwann in der Mitte ist es eingeschlafen. Das ist auch nicht schlimm, das Spiel lebt mehr vom Gameplay und dem miteinander und irgendwann war die Luft halt raus.
Aber bei z.B. KOTOR 1 der wtf Moment, damit sind die Erwartungen an Teil 2 so hoch… lieber nicht.
Leichtes Foreshadowing: Ich habe etwas Bammel vor Death Stranding 2.
Ich gehöre zu denen, die der erste Teil auf vielen Ebenen umgehauen hat. Die Latte hängt hoch.
Ich werde es sehr wahrscheinlich trotzdem spielen, irgendwann, wenn es mal keine 80 Euro kostet.
Irgendwie hat mich Death stranding immer abgeschreckt. Vielleicht sollte ich es mir mal anschauen. Edit: Kojima ist für mich Metal Gear und ähnliches, ich bin mit Metal Gear nie warm geworden.
Man muß sich auf die erste Stunde einlassen. Es beginnt ein wenig wie ein Walking Simulator, aber das geht vorbei.
Ich persönlich mochte diese Entschleunigung sogar sehr. Und Kojima brennt hier storymäßig echt ein Feuerwerk ab.
Ich lads mir mal runter, ist ja im Game Pass. Bin mal gespannt ob es mich catched, ich mag entschleunigt.
Ich übrigens auch nicht.
Tetris & Minesweeper!
The Last of Us.
Als ich erfahren habe, dass der Nachfolger angekündigt worden war, wurde ich so richtig sauer. Nicht weil ich dem Studio es nicht zugetraut hätte, einen guten Sequel zu entwickeln. Sondern weil das Ende des ersten Teil für mich an Perfektion hereingereicht hatte. Ich habe nie einen solchen pointierten Abschluss gesehen und wollte nicht, dass er durch die Fortsetzung redcont wurde.
Den zweiten Teil habe ich natürlich dann doch gespielt und fand es spielerisch um einiges besser als den Vorgänger. Meine Befürchtung bezüglich der Geschichte wurde aber bestätigt. TLOU2 hat mir leider das Ende des ersten Teils im Nachhinein versaut.
Verstehe heute noch nicht was der Story “Twist” sollte. Lustigerweise sorgt dieser Twist nun bei der TV-Serie schon wieder für Unmut (Und diesesmal auch für einbrechende Zuschauerzahlen).
Komplett belämmert, vor allem weil das Gameplay bei Teil 2 tatsächlich besser war.
Stimmt, aber mir ging es nicht mal um diesen “Twist”, sondern darum, dass dieses letzte “Okay!” von Ellie so ein perfekter, fetter Punkt in der Story des ersten Teils war.
Beim Spielen dachte man, dass es in der Geschichte um das Überleben der Beiden ging. Es stellte sich aber heraus, dass die eigentliche Frage eine andere war: Wie viel ist ein Mensch bereit zu opfern, um seinem Schmerz zu entgehen. Joel ist eben kein Held, kein Retter, sondern ein Egoist. Das Spiel zeigt seinen Absturz in die Illusion, eine Ersatztochter gefunden zu haben. Dafür opfert er zuerst seine Freunde, dann die Fireflies, die Ärzte, vielleicht sogar die ganze Menschheit, und schließlich – Ellie. Der letzter Dialog demonstriert seinen Verrat eindrucksvoll. Während der ganzen Reise war Ellie auf Joel, eigentlich einen Fremden, angewiesen. Man beachte, wie sie seine Kommandos oft mit genau diesem zögerlichen “O-kay” quittierte. Man konnte dabei förmlich spüren, wie ihre Skepsis allmählich dem Vertrauen wich. Ich interpretierte das Ende so, dass Ellie Joel inzwischen bedingungslos vertraute, während er dieses Vertrauen brach – nicht ihretwegen, sondern primär um sich den wiederholten Verlustschmerz zu ersparen.Der zweite Teil hat diese Interpretation zunichte gemacht. Das fand ich schade.
Wow das ist ein guter Punkt, darüber habe ich so noch gar nicht nachgedacht.
Wenn man keine zu hohen Erwartungen hat, muss man sich auch keine Sorgen machen, dass der Nachfolger daneben geht. Ich hatte nie Vorurteile gegen einen nachfolgenden Teil oder mir gesagt, ich will davon keinen Nachfolger sehen. Wenn der Nachfolger aber erst 10 Jahre später erscheint, kann man mit gewaltigen Veränderungen rechnen und das sind dann meistens die größten Enttäuschungen. Aber es kann schon sein, dass Nachfolger heute sich häufiger als Rohrkrepierer erweisen und große Namen dafür verbraten werden. Das hängt dann aber oft nicht nur am Gameplay, sondern oft auch an der respektlosen Behandlung der Kunden, wie beispielsweise bei EA und Ubisoft (ganz schlimm bei Silent Hunter 5).
Bin ich froh, dass sie Z nochmal originalgetreu aufgesetzt haben.
Horizon Zero Dawn.
- die Geschichte war so Rund erzählt und keine Fragen wurden offengelassen das ich Forbidden West zwar angefangen habe aber bis heute keine Motivation verspüre das überhaupt das weiterzuspielen.
Bei Filmen wäre das Äquivalent Jurassic Park - ich kenne bis heute nur den perfekten Blockbuster Teil 1.
Ich glaube bei Jurassic Park ist das auch gut so. Da kam bisher keiner dran. Horizon kann ich nicht mitreden.