Warum?
Die FernUniversität in Hagen ist eine (die einzige deutsche) staatliche FernUni, was sich bspw. in der bundesweiten Akkreditierung der Abschluesse und den Semestergebuehren wiederspiegelt.
Bspw. die IU Internationale Hochschule oder Wilhelm Büchner Hochschule sind „nur“ private, staatlich anerkannte Fachhochschulen. Bei einer privaten Fachhochschule kann es bei fehlender bundes- oder europaweiten Akkreditierung passieren, dass der Abschluss nur in den jeweiligen Bundesland anerkannt ist bzw. anerkannt werden muss.
Bzgl. der Gebuehren, bezahlt man an der FernUniversität in Hagen nur pro Semester, nicht wie bei fast allen privaten Fachhochschulen pro Monat.
Man zahlt eine Grundbebuehr plus die Module welche belegt werden, wobei die Module 3 Semestern aktiv bleiben bevor sie erneut bezahlt werden muessen.
Werden jetzt Modul 1 (20 ECTS) und Modul 2 (10 ECTS) belegt, sind im ersten Semestern 366€ faellig (180€ + 110€ + 60€ + 16€). Wobei die Kosten fuer das einzelne Modul von der ECTS-Punkteanzahl abhaengt. Im Zweiten nur 76€, sofern Modul 1 + 2 wiederbelegt werden.
Grundgebühr 60 Euro
Beleggebühr 11 Euro je ECTS-Punkt
Sozialbeitrag Studierendenwerk Dortmund: 16 Euro
Daher empfinde ich ALLE privaten Fachhochschulen, welche eine Monatsgebuehr verlangen, reine abzocke und eine einzige Frechheit!
Meines Wissens nach hat keiner der Bachelorstudiengaenge eine NC-Schranke, diese greift nur bei einzelnen Masterstudiengaengen, bspw. Psychologie.
Eine Sonderheit einiger Bachelorstudiengaenge ist die Modulstrukturierung des Studiengangs. Im Gegensatz zu einer Kursstrukturierung, sind bei einer Modulstrukturierung mehrere Kurse zu einem Modul zusammengefasst.
Bspw. waehrend man an einer Praesensuni im ersten Semester meistens 6 Kurse im Fach Psychologie laut Regelstudienplan ableisten muesste, hat man an der FernUniversität in Hagen nur 2 Module, welche im Endeffekt aber aus 6 Kursen bestehen.
Durch die Modulstrukturierung respektive durch die Zusammenfassung der Kurse in Module, ist die selbststaendige Planung bzw. Einteilung des Studiums extrem eingeschraenkt, da manche Module aus bis zu 4 Einzelkursen bestehen, sprich man das Pensum von Kursen 4 abarbeiten muss, obwohl man evtl. nur Zeit fuer 2 Kurse hat (Teilzeitstudium). Zudem sind die Modulpruefungen bzw. das Vorbereiten auf selbige ungemein schwerer und aufwendiger, da das Fachwissen von mehreren Kursen in einer einzigen Modulpruefung vorgehalten werden muss.
Beispiel,
Modul 1 des B.Sc. Psychologie besteht aus 4 Kursen:
Einführung in die Psychologie
Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie
Psychologie und kulturelle Vielfalt
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
Demtsprechend ist der Umfang der Modulpruefung gestaltet, also statt eines Schwerpunktes, sind es 4, zudem hat man in 2 der 4 Kursen eine verpflichtende Pruefungsvorleistung, welche erbracht werden muss, damit man zur Pruefung zugelassen wird. Die Semesterwochenstunden fuer das Modul 1 belaufen sich auf ~28std, wohingegen man an einer Praesensuni bspw. nur 2 Kurse belegen koennte und somit nur ~2x6 Semesterwochenstunden aufbringen muesste.
Man sollte sich der Modulstrukturierung respektive Modulbindung bewusst sein, da Module nicht aufgebrochen bzw. nicht in Teilen abgeleistet werden koennen!