Die Strategie-Diskussion, inkl. Blutschwert-Kombo (und wann das nicht geklappt hat), Bone-Rüstung, usw., hat mir sehr gefallen.
Davon gerne mehr.
Die Strategie-Diskussion, inkl. Blutschwert-Kombo (und wann das nicht geklappt hat), Bone-Rüstung, usw., hat mir sehr gefallen.
Davon gerne mehr.
weil du es ansprichst: Ich fand das Kämpfen dort echt cool Oo Das war zb viel dynamischer und flotter als noch in Teil 10 oO
Es ist noch nicht mal das 100% System an sich finde ich (obwohl die Idee scho nervt !) - es ist eher das Problem bei mir gewesen: Ich wollte das machen…meinst du du findest da heute noch ne gescheite Lösung im Netz zu ? oO
Wie lange ich gesucht hab weil die alle so verwirrend waren weil die halt so geschrieben sind in dem Stil: “und damit hast du Kapitel 1 beendet aber ebvor du beendest solltest du noch im 231ten Raum in Guardosalam die Truhe mit dem gelben Knauf zweimal öffnen” - Ich übertreibe jetzt
![]()
Aber so waren die halt ALLE gefühlt geschrieben ![]()
Eine so inhaltsschwere wie schöne Folge über ein Spiel, das ich mal zu Bildungslückenschließzwecken vor Jahren am Emulator nachholte. Ich fand “Final Fantasy 5” niedlich, gewitzt und manchmal nervig; insgesamt sehr vergnüglich. Interessanter als bloßer Geschmack sind natürlich Werkentstehung und Kontextualisierungen und da habt ihr ja wieder einmal geliefert.
So viel ihr bereits in die Folge packtet, so sehr habe ich einen Aspekt dann doch vermisst, nämlich eine breitere Genre-Perspektive auf das Job-System. FF5 ist ja nur einer unter mehreren Rollenspielvertretern, die den Helden nicht gleich zu Spielbeginn spielmechanisch determinieren. Schon das alte Wizardry erlaubte beliebig viele Klassenwechsel, so dass man sich einen Feuerbälle werfenden, Heilzauber wirkenden Superninja bauen konnte.
Führt FF5 nur etwas fort? Ist sein System ein neuer Ansatz? Eine interessante Seitwärtsbewegung? Stärkt es die Spielerautonomie mit seinem modularen Heldenkonzept oder schiebt es die spielmechanische Verantwortung für die eigene Unentschlossenheit dem Nutzer zu? Gehört es mit seinem Job-Design einer bis heute fortwirkenden Denkschule an oder wurde es durch anders motivierte Ausformungen ersetzt?
Keine Ahnung, ob solche Nachhakfragen überhaupt in den Aufbau einer regulären Folge passten oder ob sie besser in einem Querschnittsformat aufgehoben wären. Stoff für Weiterführungen hättet ihr durch euren Schatzhort an Material ja zur Genüge angehäuft.
Ähm ne kurze Verständnissfrage: Kann ein Spiel nem Nutzer “etwas zuschieben” ? oO Oder ist es dann nicht einfach rein mechanisch quasi “schlecht” oder nicht “ausführlich” genug ausgebaut so dass der Nutzer eben immer wieder dieselben Fehler durch seine Handlungen bekommen ? (Was ja nicht passieren SOLLTE wenn ein Spiel zb “besser” gepollischt ist usw ;))
Angenommen, ein Spiel sei über sich selbst unschlüssig, weil es im Entstehungsprozess nicht mit einer klaren Idee des angestrebten Spielzuschnitts entworfen wurde, dann hieße, “dem Nutzer etwas zuschieben”, die Entwickler kramten alles mögliche hinein und überließen es dem Spieler, sich aus der losen Bauklötzchensammlung das für ihn passende zusammenzustellen. Das muss erstens gar nicht zwingend schlecht sein (als Kind habe ich fast nur so gespielt), zweitens ist ja gar nicht gesetzt, dass Spiele mit Jobsystemen in so eine Kategorie fallen würden und drittens müsste im Falle des Falles erst mal sauber argumentiert werden, inwieweit das dann auch speziell für FF5 gälte.
Als Forenschreiber mache ich es mir natürlich denkbar bequem, werfe nur eine Frage auf und gebe die anschließende Arbeit an die Herren Podcaster weiter, die sich wahrscheinlich auch gar nichts Schöneres vorstellen können.
ah ok so meinst du das
dachte halt einfach dann iss es ja praktisch “fehlerhaft” rausgekommen so gesehen
also ich kann mir nicht vorstellen dass das “Absicht” iss so
Spät zur Party, Cast hat mir sehr gut gefallen -erstaunlich facettenreich, das fand ich super. Vielleicht meine Lieblingsfolge SSF bisher.
Mich hat das Spiel selbst überhaupt nicht gecatcht, war mir von den Figuren/Handlung her viel zu blass, habe auch quasi alles vergessen und im Vergleich zu 6 sieht es auch noch immer zu sehr nach aufgedrehtem Famicom aus.
Unglaublich, hier fordern manche sogar schon die 4. Folge zu einem Spiel einer Rollenspielserie ![]()
Ich wüsste da andere Kandidaten, die eine weitere Folge verdient hätten und sogar welche, bei denen noch eine 0 steht!
CRPGs:
Dunjonquest: (1) von 10
Ultima: 1 von 9
Wizardry: 1 von 8
The Bards Tale: 1 von 3
Might & Magic: 1 von 9
„SSI Goldbox“: 1 von 13
The Magic Candle: 0 von 3
Eye of the Beholder: 0 von 3
The Elder Scrolls: 1 von 3
JRPGs:
Dragon Quest: 0 von 8
Final Fantasy: 3 von 11
Phantasy Star: 0 von 4
Gerne ergänzen, vor allem bei JRPGs, mit denen ich mich nicht auskenne ![]()
Quellen:
Englische Wikipedia mit 1. Erscheinungsdatum bis 2005, Serie hat mindestens 3 Hauptfolgen
Stay Forever „Alle Podcasts“ Seite
Dann helfe ich mal nach. ![]()
Alles super interessante Titel, die eine Folge verdient hätten. Hab’ mich auch gewundert, dass statdessen jetzt schon das dritte Final Fantasy drangekommen ist.
War aber trotzdem wieder eine tolle Folge. Außerdem finde ich cool, dass das jetzt eine eigene kleine Sub-Reihe von Fabian und Chris ist. Mir kommt nämlich der „Das hier ist auch unser Spaß-Projekt und wir machen worauf wir Bock haben.“-Faktor gefühlt ein bisschen zu kurz über den „Wir haben hier professionell einen Dienst an der Gemeinschaft zu erfüllen.“-Anspruch.
Sind das alles Serien und haben 3 oder mehr Teile bis 2005 ![]()
In Wikipedia bin ich noch über diese JRPG Serie gestolpert, die bis 2005 auf über 20 Teile kommt, aber die Spiele schienen mir dermaßen Japan-exklusiv und vor allem nicht so bekannt zu sein:
Auf dem PC habe ich natürlich Lands of Lore vergessen: 1 von 3
Bei manchen Serien braucht man definitiv nicht alle Teile zu besprechen. Auch wenn ich z.B. bei der Ultima Serie Teil 4 deutlich wichtiger finde als Teil 1, sind die Ursprünge der Serie doch wichtig. Teil 1 einer Serie sollte man darum meiner Meinung nach nie auslassen. Bei den Teilen danach kann man im Einzelfall entscheiden.
Ich würde noch um Parasite Eve ergänzen. Die Mischung aus Body Horror und FF Renderkram war toll. Aya auch sehr coole Heldin.
Und auch wenn es mehr in die Taktik geht, Langrisser (bis 5) ist auch mega.
Ach, Parasite Eve hatte ich sogar noch auf dem Schirm. Hatte ich dann aber wieder vergessen. Hat was damit zu tun wie ich hier Dinge poste, sprich’ Kommentare Stück für Stück über Tage fertig schreiben (mit viieelen Unterbrechungen) und dann erst veröffentlichen.
Da Persona ein direkter Ableger davon ist, ist (Shin) Megami Tensei neben Dragon Quest und Final Fantasy tatsächlich eine der bedeutendsten JRPG-Serien. Dazu hat sie einen deutlich anderen Ansatz wie der Rest.
Kingdom Hearts und Everquest fehlen noch in der Liste. Fallout 3 dürfte mittlerweile ebenfalls im Referenzrahmen sein. €dith: Mass Effect. Seiken Densetsu. Atelier. Etrian Odyssey. Monster Hunter.
Lands of Lore wurde mit Teil 1 ausreichend besprochen. ![]()
Nee. Aber den Anspruch verstehe ich auch nicht ganz. Ein Spiel kann doch auch relevant und besprechenswert sein, wenn’s nur einen Teil hervorgebracht hat. Ebenso kann eine Serie Ableger hervorbringen, die das Hauptwerk an Bedeutung oder Fortsetzungen übertreffen, z.B. das bereits erwähnte Persona zu (Shin) Megami Tensei oder Mario & Luigi bzw. Paper Mario zu Super Mario RPG.
Ich habe überhaupt nichts gegen Einzelspiele. In meinem Ursprungskommentar geht es mir aber um Serien. Darum auch die Statistik, von welchen Serien bisher wie viele Teile besprochen wurden.
Ich habe meine Gedanken dazu in meinem zweiten Kommentar noch präzisiert, worum es mir geht:
Wie viele Teile einer Serie zu besprechen macht Sinn?
Den 1. Teil einer Serie zu besprechen macht meiner Meinung nach immer Sinn (siehe oben).
Danach wird es schwierig. Nur weil alle Teile einer Serie sehr erfolgreich sind, sollte man nicht alle Teile besprechen. Aber welche Teile einer Serie berücksichtigt man dann?
Wizardry 2 hat meiner Meinung nach keine eigene Folge verdient, weil man die Party aus dem ersten Teil importieren muss. Das ist so gesehen nur ein Addon. Ultima 4 dagegen ist so ein großer Wendepunkt in der Serie hinsichtlich Charakterentwicklung, Story und Spielmechanik, dass dieser Teil unbedingt eine Folge verdient hat.
Bei Final Fantasy 5, 6 und 7 würde mich interessieren, wieso genau diese 3 Teile besprochen wurden. Ich habe die 6 und 7 beide mit so großem Abstand sowohl zu 5 als auch zueinander gehört, dass ich, als jemand der sie nie gespielt hat, nicht sagen könnte, warum genau diese 3 ausgewählt wurden und nicht die anderen 8.
Sorryyyyy! Das habe ich so spezifisch nicht rausgelesen. Da haben wohl meine eigenen Gedanken zur Spiele-Auswahl dieser Folge mein Verständnis deines Kommentares gelenkt.
Fairerweise sollte historische Relevanz nicht immer der ausschlaggebende Faktor für eine Spielbesprechung sein. Das würde viele in sich super interessante Titel ausschließen.
Ich würde auch widersprechen, dass der erste Teil immer eine eigene Abhandlung verdient hätte. Wo mache Fortsetzungen zu wenig distinktiv sind, gibt es auch Originale, die im Lichte ihrer Sequels oder ganzer Genres heute schlicht zu rudimentär erscheinen, um alleine eine ganze Folge zu rechtfertigen. Die Ursprünge einer Serie sollten aber natürlich nicht unerwähnt gelassen werden, wenn sich erstmals einer Reihe gewidmet wird.
Bei den bislang besprochenen Final Fantasy-Episoden wurden deren individuelle Eigenschaften bzw. die Begründung warum sie eine Auseinandersetzung verdienen, soweit ich mich erinnere, doch ausreichend hervorgehoben. Die videospielgeschichtliche Bedeutung von Teil 7 dürfte jedem mit dem Medium vertrauten Menschen klar sein. Teil 6 war erzählerisch für die Ära unheimlich ambitioniert und in praktisch allen Belangen Peak-16bit-JRPG. FFV jetzt ist durch sein offfenens Job-System und die detaillierten „Kampfrätsel“ interessant.
Wenn man nicht von dem Anspruch ausgeht, dass jeder Titel historischen Einfluss auf das Genre oder selbst die eigene Reihe hat, dann würde ich sogar behaupten, dass Final Fantasy eine der wenigsten Reihen ist, wo es sich fast lohnt jedem einzelnen Hauptteil (vielleicht ab Teil 4?) eine SSF-Folge zu widmen. In Sachen Story, Stil oder/und Kampfmechanik und Einfluss/Rezeption unterscheiden die sich alle recht stark. Selbst die Entstehungsgeschichten sind da oft ziemlich eigen.
In dem Fall wär ich aber dafür, das als eigenen Podcaststrang auszubilden. Super Stay Forever Final Fantasy? SSFFF?
Alles OK ![]()
Wird auch schon so gehandhabt. Vor allem in „Zweite Reihe“ und „Ein Spiel und seine Geschichte“. Persönlichkeit darf auch ruhig einfließen: Gunnars erstes Roguelike, Christians erstes Adventure, etc,
Da bin und bleibe ich anderer Meinung, außer vielleicht, wenn eine Serie wirklich komplett als Klon eines anderen Spieles angefangen hat und erst in späteren Teilen durch Neuerungen Eigenständigkeit erlangt hat.
Da sehe ich analog im Homecomputer/PC Bereich Ultima 4 bis 6.
Jetzt bin ich auch dazu gekommen, die Folge zu hören. Die anderen zu FF6 und 7 habe ich bisher ausgelassen, weil ich sie doch noch selber spielen und erleben wollte, ganz abgesehen von Story-Spoiler. Bei Teil 5 dachte ich mir, der gilt nicht so als Klassiker, den werde ich so schnell nicht spielen.
Ich habe zu Final Fantasy nur wenige Anknüpfungspunkte, allein schon, weil wenig Spiele davon in Europa erschienen und ab Teil 7 habe ich die Serie immer mit der PlayStation verbunden, welche ich nicht hatte (PS4 war meiner erste Nicht-Nintendo-Konsole). Das einzige, was ich durchgespielt habe, ist FF15, aber das ist allein spielerisch deutlich anders, ich nenne des gerne „Devil May Clive“.
Ich habe FF6 und 7 mehrfach versucht, aber bin immer etwas am ATB abgeprallt. Es stresst mich auf sehr merkwürdige weiße, so hektisch durch die Menüs zu gehen, um die passenden Option zu finden. Ich spiele auch hektische Spiele wie klassische Arena-Shooter der Marke Quake oder Doom, die modernen Dooms oder Sachen wie StarCraft. aber da macht es mir weniger aus wie hektisch Menüpunkte abzuklappern. Da fand ich die anderen JRPG-Serie mit Rundenkampfsystem SMT/Persona, Dragon Quest und natürlich Pokemon irgendwie ansprechender. Trotzdem habe ich Final Fantasy schon lange auf dem Zettel, insbesondere seitdem auch die älteren Spiele auf PC und anderen Plattformen, die ich auch habe, portiert wurde. Die Pixel Remaster habe ich komplett auf PC und Switch, aber nur kurz ausprobiert.
Das mit dem Zauber „kaufen“ finde ich irgendwie ansprechend. Wenn Christian sagt „Fall die einfach aus dem Himmel?“ würde ich sagen: in den meisten Spiele ja. Ich kann in Diablo mitten in der Wüste oder einen Dungeon sein, erreiche eine neue Stufe und bekommen die Fähigkeitspunkte, vergebe sie im Talentbaum und schwupps, habe ich eine neue Fähigkeit. Ich fand das System in Gothic mit dem Lehrer immer gut, weil es die Spielsystem in der Welt geerdet hat. Die meisten Spiele machen das aus Komfortgründen nicht, dafür fühlt sich das auch immer etwas „gamey“ an.
Eines noch wo ich mir gerade nicht sicher bin: Welche Version habt ihr eigentlich gespielt? Vom Original gab es ja nur die Version fürs Super Famicom auf japanisch.
@Fabian
Ist ein bisschen spät, mein Kommentar. Ich wollte es aber gerne loswerden:
FF6 ist bis heute mein Lieblings FF und 16Bit JRPGs feier ich sowieso ab. Da ich ein US SNES habe (konnte damals nicht warten, bis es das SNES in Deutschland gab), habe ich auch Final Fantasy 6 am Releaseday zocken können. Den Vorgänger hatte mein Kumpel für das US SNES gehabt, so dass ich das damals auch gezockt habe, bis er dann weggezogen ist.
Was mir nur nicht bewußt war: Ich dachte seinerzeit, es gab nur FF2 und FF3 in den USA und die habe ich ja gezockt.
Jetzt höre ich Deine SSF 95 über FF 5 und stelle nach 5min fest: „Moment mal, ich habe damals also gar nicht FF 5 gezockt, das war FF 4, was ich gezockt habe“
Also schnell Podcast pausiert und gegoogelt. Und siehe da, ich habe all die Jahre FF 5 nie gespielt, weil ich 4 und 5 verwechselt habe.
Festgestellt, dass FF V sogar im Gamepass kostenlos ist, dann aber doch lieber stilecht für die Switch2 gekauft. und bis zu den Sommerferien in Hannover gewartet, um es bloß nicht zwischen Tür und Angel zu spielen.
Jetzt sitze ich also hier, spiele seit ein paar Tagen ein echtes 16Bit FF und kann mein Glück nicht fassen
. Ich meine, wie groß ist denn die Chance, dass man für seine Lieblings JRPG Reihe noch ein neues, hervorragendes 16Bit Abenteuer erhält.
Da ich einfach davon ausgehe, dass Du wohl eher die treibende Kraft hinter FF V warst, möchte ich mich ganz herzlich bedanken! Eigentlich das Geschenk des Jahres für mich.