Das geht uns allen so. Ich hab, als ich noch auf iOS war, diese App hier verwendet:
Alle paar Monate hab ich die mal installiert, mit einem kostenpflichtigen 1-Wochen-Account, wenn ich das recht erinnere, und dann mit dem sehr einfachen und befriedigenden System des „Swipe nach links, wenn das Foto weg soll“ in 10-15 Minuten Monate von Fotos bereinigt.
Ich hatte bis letztes Jahr einen wirklich alten PC (gut 10 Jahre mit einzelnen Upgrades zwischendurch) und dieser war auf dem aktuellen Windows 10 - Build unfassbar langsam geworden (booten, laden von Spielen).
Parallel hatte ich dann Linux Mint installiert und die Kiste rannte im Vergleich zu vorher. Auch das laden von Spielen (über steam) ging um einiges schneller, da Linux anscheinend nicht mit anderen Prozessen parallel beschäftigt war wie Windows.
Kann sich aber auch noch ändern, da zumindest Ubuntu die Mindestanforderung des Arbeitsspeichers auf 6 GB erhöhen möchte.
Ich war aber dennoch sehr positiv überrascht.
Es gab ja auch mal eine Zeit der Netbooks. Meine Eltern hatten einen mit Windows XP. Das Gerät lebte nach dem EOL des OS mit Lubuntu damals weiter. Das war klasse. Heute kann man es natürlich aufgrund der arg gestiegenen Anforderungen der Websites nicht mehr wirklich brauchbar nutzen.
Dann möchte auch ich mich hier anschließen.
Ein selbst gehosteter Vaultwarden läuft bei mir schon seit einigen Jahren und meine Backups sind stets mit Cryptomator verschlüsselt. Seit einigen Wochen ziehe ich von Microsoft zu Proton um und die Backups werden auf Filen/Proton verlagert.
E-Mail → Outlook → Proton
E-Mail Client → Outlook → Proton mit Thunderbird + Nine
Kalender/Notizen → Outlook → Proton
Browser → Firefox
OS → Windows → Bazzite (geplant)
Office → MS Office → SoftMaker Office
Haupt-Messenger → Signal
Ausweich-Messenger → WhatsApp → RCS (sobald iOS verschlüsseltes RCS beherrscht)
Backup → OneDrive mit Cryptomator → Filen + Proton (in Arbeit)
Da es hier um Bilder Archivierung, bzw. Bilder nie wieder anschauen ging hier my two cents.
Ich fotografiere seit April 2004 digital und mittlerweile haben sich da über 90.000 Bilder angesammelt. Eine verdammt große Menge, die auf die Jahre runtergebrochen gar nicht mehr so groß ist IMO. Seit einigen Jahren liegen die Bilder in einer Cloud (Lebenslang Account von 10TB bei pCloud)..
Ja, da ist sicher auch viel Unsinn dabei, aber ich freue mich jeden Tag auf den Tagesrückblick der letzten 22 Jahre und browse durch den jeweiligen Tag an verschiedenen Jahren. So kommen immer wieder wollige Erinnerungen hoch und vor allem bei Konzerten höre ich dann oft in die teils längst vergessenen Bands wieder rein. Und selbst wenn auf dem Bild nur ein Bierchen zu sehen ist, springt mein Gehirn asap zu dem Zeitpunkt des Konsums inkl. den Leuten die dabei waren, bzw. die Aktivität die anstand.
Also mein Tipp. Installiert euch einen Rückblick (falls es nicht schon von Haus aus geht) und schaut jeden Tag dort rein. Für mich ist es eine wahre Freude und die Bilder faulen nicht sinnlos irgendwo rum.
Bei mir geht’s von Haus aus in der pCloud App. Übrigens nutzt pCloud EU Server, weshalb meine Wahl darauf gefallen war.
Hatte damals zwischen einem NAS und einer Online Cloud überlegt. Ich wollte aber letztendlich keine Daten zu Hause haben (Einbruch, Feuer, Wasser etc.) und hatte mich dann für einen Anbieter entschieden. Die 10TB kosteten mich damals 850€ (Lebenslang oder max. 99 Jahre), was ich als guten Deal empfand (solange es die Firma gibt xD). Ein Abo kam für mich auch nie in Frage, da hier die Preisstruktur zu schlecht und zukunftsunsicher war. Von den 10 TB sind 1,49TB belegt. Habe neben Bildern auch einige wenige andere Dateien drauf. Mal schauen, wie lange die reichen TB werden.
Der einzige Nachteil ist, dass ich seit einigen Jahren fast nur noch analog Fotografiere aber es hier keine EXIFs gibt. Somit werden diese nicht angezeigt. Vielleicht kommt da aber mal etwas, dass sich an dem Datum orientiert, wenn der entsprechende Ordner angelegt wurde.
Ich glaube der Grund ist nicht, dass Linux irgendwo beliebter ist als anderswo. Der Grund dürften die Gaming Handhelds (Steamdeck usw.) sein. Die sind in Asien zwar auch beliebt, aber viele nutzen dort den Windows Modus (oder ein Gerät, das direkt mit Windows kommt), weil gerade Spiele von tencent oft Anticheat vorraussetzen.
Ich denke ich hab heute etwas gefunden dass diese Lücke für mich füllt: Anchor Notes. Wer das Feature-Set von Google Keep/Notes kennt, kennt auch die Funktionen hiervon: Einfacher RTE, Sharing von Notizen, Webinterface und Android App (kein iOS so wie ich sehen kann, hab ich aber nicht.) Was „fehlt“ sind Erinnerungen und ortsgebundene Erinnerungen, beides aber unwichtig für mich. Ich teste das weiter und führe das eventuell am nächsten DID in der Familie ein.
Gestern in der aktuellen The Pod Magazin Folge gehört, dass Microsoft jetzt doch mal dieses Jahr Windows wieder benutzbarer machen möchte. Das ist nach Jahren der enshittification ja mal eine krasse Idee.
Wenn sie das ein paar Jahre durchziehen glaube ich es ihnen vielleicht sogar.
So viele Leute die Windows momentan verlassen (sowohl Linux als auch Mac) machen wahrscheinlich schon Eindruck. Es ist immer noch nicht viel, aber sicherlich ein Trend den MS wahr nimmt. Außerdem merke ich schon in meinem Umfeld dass Linux nur andere Probleme macht als Windows, nicht wirklich mehr.
Mein subjekives Gefühl bei meinen ganzen neuen Setups (Linux, Graphene OS): Wenn da was nicht geht, dann hat das einen Grund.
Vielleicht habe ich was falsch gemacht oder mit Absicht eine Software gewählt, die weniger schnüfflerisch ist, dafür aber auch weniger Funktionen hat oder eine Brücke aus der großen Kommerzwelt (etwa ein HP-Drucker unter Linux) funktioniert nicht gut, weil ich nur Basisfunktionen nutzen möchte und nicht das Abo mit allen Daten etc.
Auf jeden Fall liegt der Grund in meiner Hand. Ich kann eine Konfiguration ändern, einen Kompromiss machen, ich kann doch eine andere App wählen, ich kann andere Peripherie auswählen.
Während bei MS/Apple/Google es doch sehr oft so ist, dass Dinge mit Absicht nicht funktionieren und ich das eben nicht kontrollieren kann. Ich kann nicht sagen, dass ich keine Werbung oder KI in meinem OS möchte, sondern ich muss alles einzeln suchen und abschalten und dann hoffen, dass die sich dran halten. Ich kann nicht so easy die Defaultoptionen des Herstellers umgehen, eigentlich funktioniert alles nur so richtig, wenn ich das ganze Ökosystem buche - nutze ich abweichende Apps/Programme, sind oft die Verlinkungen im System unbrauchbar. Und zuweilen, zuweilen sind Dinge einfach mit Absicht scheiße, weil der Hersteller nicht mein Wohl im Auge hat, obwohl ich den ganzen Bums ja zahlen soll.
Man hat mit FOSS nicht weniger Probleme, aber die Probleme sind irgendwie weniger frustrierend, imo.
Nachricht am Rande: KDE kriegt 1mio Euro von Sovereign Tech Fund. Da seh ich mein Steuergeld gut angelegt, vor allem, weil KDE e.V. aus meiner Sicht fiskal sehr gut handelt!
Ich bin technisch sehr laienhaft. Könntest du genauer beschreiben, was du meinst, wenn du davon sprichst, dass bei MS und Apple oft Dinge absichtlich nicht funktionieren? Ich dachte bisher immer, es wäre halt unpassend designed.
Nachdem ich es mal wieder mit Linux probiert habe, merke ich bereits in den ersten Tagen, was mich schon damals daran genervt hat.
Ich öffne den frisch installierten Browser - Fehlerhinweis: Einige Sicherheitsfunktionen bieten auf ihrem aktuellen Betriebssystem möglicherweise weniger Schutz. Link auf Website des Browserentwicklers.
Da steht dann netterweise eine Anweisung, was ich tun soll. Nämlich eine Datei an einer bestimmten Stelle erstellen und Text reinschreiben, u. a. ein Dateipfad zu /home//bin/usw., mit dem Hinweis, dass davon ausgegangen wird, dass das Programm unter $Home/bin/ installiert ist.
Tja, isses aber leider nicht. Die System-Suchfunktion hilft mir keinen Millimeter weiter und ich wüsste auch nicht wo es sonst sein sollte. Der Software-Shop der Distribution, über den das Programm kam, lädt Programme zwar automatisiert irgendwo hin, verrät aber nicht wohin. So Lösungen wie Rechtsklick–>Eigenschaften aus Windows führen hier nur zum Software-Shop. Ganz tolle Wurst.
Es ist wirklich wundervoll, wie Distributionen, die Usern eigentlich den Umstieg erleichtern sollen, durch irgendwelche Sonderlösungen doch wieder Stöcke zwischen die Beine werfen.
Was auch nicht klappt: irgendwann wird – vermutlich durch Energiesparfunktionen – der Bildschirm schwarz und lässt sich irgendwann nicht wieder reaktivieren. Nicht sofort, er geht erst mal in Sperrbildschirm. Aber nach gewisser Zeit ist der Rechner dann zwar immer noch an, das Betriebssystem kommt aber nicht mehr zurück. Nicht einmal so einfache Sachen funktionieren vom Fleck weg. Linux ist geeignet für simple Nutzung und Cracks, aber für Nutzung irgendwo dazwischen ist und bleibt es eine Einstiegsqual allererster Güte.
Schade dass es für Dich nicht passt. Welcher Browser war das denn? Wenn es Dich interessiert, ich „befürchte“ dass Du Software als „flatpak“ bekommen hast, die sind etwas vom System getrennt.