Monkey Island im Theater

Das Theater in Halle hat Monkey Island bereits 2015 auf die Bühne gebracht und sammelt nun für eine Wiederaufführung des Klassikers im nächsten Jahr. Ich habe damals auch für die erste Aufführung gespendet und ein furchtbar wichtiges Plakat dafür bekommen. Leider ist die Veranstaltung für mich etwas zu weit weg, aber eventuell finden sich hier ja auch noch ein paar Guybrush-Fans, die mithelfen wollen, um das Stück wieder auf die Bühne zu bekommen.

Der originelle Pitch bei Youtube:

Hier könnt ihr eine Spende für die Sache abgeben:

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Sehr toll, danke fürs Teilen! Ich habe mir das Stück damals zwei Mal angesehen (wohne in/bei Halle) und fand es super umgesetzt, und schade, dass es seitdem nicht mehr auf die Bühne geschafft hat. Aber das kann sich jetzt ja endlich ändern :smiley:

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Hab was in den virtuellen Hut geworfen! Danke für den Hinweis :wink:

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Allein schon um die Frisur live zu sehen, ist eine Reise wohl wert.

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Wir waren schon 2015 (zu zweit) da und freuen uns auf die Neuauflage 2026 (diesmal zu dritt :grin: ).

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Hmmh, ich fahre hin und mache Fotos… Wer geht denn auch hin von euch ?

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Aber sowas von. :blush:

Wir kommen zu zweit am 18.

Wann seid ihr am Start?

Wird aber ein Husarenritt kommen erst nachmittags in Halle an (so die bahn will) und müssen am so gleich in der früh zurück in den süden.

Wir jetten auch am 18’ten hin und direkt danach wieder zurück, allerdings gibt es zu sechst im Bus auch ausreichend Rotation beim Fahren.

Also bin am Samstag da mit @Thimbleweed_Park

Jemand Lust auf ein Nachbesprechungsbier nach dem Theater?

Wir waren bereits am Freitag da und es war sooo gut! :smiling_face_with_three_hearts:

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Es war toll! Uns hat es sehr gut gefallen, wir haben viel gelacht und können es rundheraus empfehlen. Nächstes Jahr gibt es nochmal Aufführungen, falls es sich noch wer geben möchte. :slight_smile:

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Ich war gestern auch mit meinem Sohn da und wir fanden es beide klasse! Was da an Bühnenbild und Requisite eingesetzt wurde, hat so schön gepasst.

Und genau: Für nächstes Jahr sind schon Karten im Vorverkauf:

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So sind nun auch wieder zu Hause angekommen.

Ich kann aber nicht vollkommen in die Lobpreisung mit einstimmen, auch wenn ich natürlich gut unterhalten wurde.

Aber zuerst das Lob:

Bühnenbild, Musik, Drehbühne, “Das Inventar”, das hat mir alles gut gefallen.

Was mich gestört hat.

  • Die Aufteilung, ich weiß es entspricht dem Spiel, aber eine Aufteilung in 1x90 Minuten und 1x40 Minuten war anstrengend. 2x65 Minuten wären besser.
  • Damit verbunden der Part auf Melee Island war sehr ausführlich, dafür wurde der Part nach der Pause zu rasch durchgehetzt. Mit der Straffung auf Monkey Island kann ich noch leben, aber dass der Finale Showdown mit LeChuck dann in 6 Sekunden abgetan wird, wird dem Spiel nicht gerecht.
  • Für meinen Geschmack auch eine zu genaue Nacherzählung des Spiels, schön keine Frage, aber das gleiche Erlebnis habe ich auch beim Spielen. Von einem Theaterstück erwarte ich, dass es über dem reinen Nacherzählen hinausgeht. Vlt. auf die popkulturelle Bedeutung des Spiels auf einer Metaebene eingeht.
  • Inhaltlich war mir das zu wenig Eigenleistung. Ganz schlimm fand ich das am Ende, wenn Guybrush sagt: “Aber eines habe ich aus der Geschichte gelernt: Zahle nie mehr als 50 Mark für ein Computerspiel.” da hätte man aus dem Computerspiel ruhig auch “Zahle nie mehr als 40 € für eine Theaterkarte machen können.

So bleibt das insgesamt halt bei einer netten Unterhaltung, ohne künstlerischen Mehrwert.

Aber das hat natürlich auch mit meiner Erwartungshaltung daran zu tun.

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Ron Gilbert höchst selbst hat die Aufführung zu Kenntnis genommen:

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Dass es Deine Erwartungshaltung nicht getroffen hat @rezeguet , tut mir leid und ich finde es gut, dass Du das neben den durchweg lobenden Erwähnungen hier ausführst. Ich hatte mich bewusst dagegen entschieden, vorher irgendeinen Einblick in das zu bekommen, was mich erwartet.

Spoiler-Warnung: Wer das Erlebnis nächstes Jahr ähnlich unvorbereitet angehen möchte, sollte hier nicht weiterlesen (ist aber im besten Fall ohnehin schon wieder aus dem Thread ausgestiegen).

Ich könnte mir auch eine sehr viel freiere Inszenierung in der Welt von Monkey Island vorstellen. Hier wurde eben die Entscheidung getroffen, sehr nah an der Spielerfahrung zu bleiben und die Erinnerungen des Publikums zu bedienen. Das waren dann ja nicht nur Zitate, sondern auch (sich wiederholende) Bewegungsabläufe oder die Verwendung von Befehlen. Den Abschlusswitz hätte man anpassen können, stimmt. Letztendlich erscheint es mir aber konsequent, das nicht getan zu haben. Deine Variante hatte ich auch im Sinn - und das genügt mir.

Die Zeitaufteilung hat für mich gepasst. 5 Minuten mehr (für einen wehrhafteren LeChuck) hätte ich aber auch genommen.

Will sagen: Sollte sich mal ein Ensemble entscheiden, eine stärker für sich selbst stehende Interpretation anzugehen, sehe ich mir das auch sehr gerne an. Die Variante in Halle hat mir aber sehr gut gefallen und auch gerade in Verbindung mit dem sehr angenehmen Publikum und dessen Einbindung in einem für mich passenden Maß, einen sehr schönen Abend geboten.

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Galerie: Monkey Island Theater / Halle (Saale) • ZW-Radio falls jemand ein paar Fotos davon sehen will…

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Ich habe es leider nicht sehen können, aber hier muss ich dann doch kurz einhaken:

Dass es ein Ungleichgewicht vor und nach der Pause gibt ist absolut üblich im Theater. Wobei 90/40 sich schon nach einer sehr starken Unwucht klingt, insbesondere, wenn die Pause als so deutlicher Trennpunkt „Vor Monkey Island/ab Monkey Island“ dient. 80/50 oder 75/55 wäre aber absolut kein Unterschied, den ich ungewöhnlich fände.