Das ist bei mir mittlerweile auch haeufig so. Und da bin ich extrem empfindlich gegen Lyrics. Bin mittlerweile grosser Fan von Ambient Sound-Dingens deswegen.
Bin ganz froh, das meine Kinder trotzdem gerne Musik hören, wenn wir zusammen kochen oder im Auto unterwegs bin. Und das Sie musikalisch flexibel genug sind um zwischen Kinderliedern, Death Metal, Deutschrap und Hardstyle zu wechseln
Der Unterschied besteht nicht in den Spezifikationen der SACD, sondern in dem neuen Master, das selbst für Stereo-SACDs angefertigt wird. Dieses unterliegt nicht den Zwängen einer Radio-/Mainstreamabmischung, sondern wird in dem Gedanken erstellt, dass es auf gutem Equipment in einer Umgebung gehört wird, die eine hohe Klangdynamik zulässt.
Umso mehr gilt das für Mehrkanal-SACDs für die die Instrumente auf mehr Kanäle aufgeteilt werden können, und so nochmal mehr Details herauszuhören und räumlich zu orten sind.
Natürlich ist im Marketing viel Voodoo, aber einen Zusatznutzen gibt es eben schon.
Hab gerade Phantom Power von The Tragically Hip reingehauen und dachte ist das irgendein Hip Hop Remix …?
Offenbar hat die CD gelitten. Ich hab auf Track 2 geschaltet und hoffe jetzt das Beste
/edit nein, bei 4 war dann wieder Schluß. Hab die CD mal kritisch von unten beäugt und mich dann wenig gewundert. Nicht sicher ob Dreck oder Kratzer. Mal schauen.
Klar kann das Quellmaterial für sie weniger „massentauglich“ mit mehr Dynamik daherkommen. Aber das könnte man eben genau so gut mit einer CD machen, die zusätzlichen Spezifikationen der SACD machen nix außer reinem Marketing (oder hier eher reiner Scam, weil „Marketing“ ja meist doch eher versucht, echte Vorteile irgendwie vorherzuheben).
(Weiah, genau als ich das schrieb gab‘s ein kleines Erdbeben hier. Kein Witz, war wirklich so. Hab ich die Götter der Audiophilie erzürnt? Nachher lieber mal ein audiophiles Ethernet-Kabel kaufen und opfern.)
Vielen Dank für die Hintergrundinformationen - Da ist einiges dabei, was ich nicht so auf dem Schirm hatte.
Wie auch von Claus-Michael auch geschrieben hat: Bei einer neuen Abmischung und noch zusätzlichen Kanälen hört man definitiv Unterschiede und ich höre da viel mehr Details in der Räumlichkeit, auch mit dem Kopfhörern und nur zwei Ohren… Ob man da nun soviel Bandbreite- und -tiefe gebraucht hätte ist für mich am Ende egal, so lange das Ergebnis einen Unterschied macht. Ich bin mit den Ergebnissen auf jeden Fall sehr zufrieden.
BTW Die alte HipHop Sammlung ist auf jeden Fall auch eine feine Sache! Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Ruhrgebiet oder Berlin? Seitdem ich vor 5 Jahren mal die Beginner mit D Flame, Toni L und Torch live gesehen habe, kann ich das auch von der Bucket-Liste streichen
Ja, wollte auch nix vermiesen, eben nur auf die Sache mit den Specs hinweisen. Übrigens gibt es bei der Wahl der Kopfhörer und Lautsprecher schon noch Unterschiede. Wenn du Lautsprecher benutzt, dann ist sogar die Geometrie und Beschaffenheit des Raumes ein sehr großer Faktor (also das hört man dann echt auf Anhieb). Optimieren kann man also weiterhin, nur mit den Specs des Quellmediums und der digitalen Signalkette nicht mehr so richtig.
Was die Hip-Hop-Sammlung betrifft: Ich würde sagen Schwerpunkte sind so Richtung Stuttgart (oder Heidelberg), Berlin, Ruhrgebiet (Köln, Bochum…), aber auch München. Ich glaube einfacher ist es, wenn ich ein paar Glanzstücke meiner Sammlung aufliste (nicht alle in supergutem Zustand):
Alben:
Massive Töne - Kopfnicker
Stieber Twins - Fenster zum Hof
Die Klasse von 95 - Die Klasse von 95
ABS - Kinderspiel / Leichter getan als gesagt
Creutzfeld & Jakob - Partner
Feinkost Paranoia - Dorn im dritten Auge
Echorausch & Echofam - Ach So
12" / 7":
Die Klasse von 95 - Die krasse Klasse / Hip Hop und Rap (12") (Posse-Track mit MC Rene, Fettes Brot, Der Tobi & Das Bo, Ferris MC, Massive Töne, Stiebers, Spax, ZM Jay)
Mister Schnabel & Samy Deluxe - Eimsbusch Style
Cora E. - Schlüsselkind (12")
Retrogott & Hulk Hodn - Der Schuster (7")
4Trackboy & Echomann - Astrologie (7") (4Trackboy is ein Alias vom Retrogott)
Freundeskreis - Enfants Terrible (12")
Fiva MC - Status Quo / Kleinigkeiten (12")
Hab noch einiges mehr, u.a. von RAG (Ruhrpott AG), Absolute Beginner, aber das ist jetzt mal so ein Querschnitt von „repräsentativ“ (oder „rapräsentativ“?) bis „hab ich extra aufgetrieben“.
Mit fehlt noch einiges, u.a. eben von Torch, Toni L. usw. (Advanced Chemistry, Die Alte Schule), paar frühe MZEE-Platten allgemein…
Dass du die vor 5 Jahren live gesehen hast ist der Wahnsinn! Ein Kumpel hatte mir das damals weitergeleitet, die waren da auch in München, aber leider hat sich das nicht mit meinem Heimaturlaub überschnitten… hätte ich’s früher gewusst, hätte ich anders geplant!
Oh stark, da sind ein paar gute Sachen dabei - Da kommt einiges an Nostalgie hoch
Haha, Fiva MC hab ich sogar auch mal Live in FFM gesehen - Ich dachte, die kennt niemand…
Bei uns gings aber erst Ende der 90er los, also paar Jahre später - Wobei sich doch ein paar Sachen decken. Bei uns lief damals hauptsächlich EinsZwo, Dynamite Deluxe, Massive Töne, Absolute Beginner, Dike-D, Curse, Ferris MC, Eimsbush/Mongo Clikke, KKS, Afrob…
Ich hab wegen dem Advanced Chemistry Konzert in FFM nochmal geschaut und bin dann fast vom Stuhl gefallen → Ist doch schon 9 Jahre her…
Daheim ist es auch digital, ich habe gar keinen Schallplattenspieler. Wie ich Musik höre, hängt etwas davon ab, was ich gerade tu:
Sitze ich am PC, streame ich Tidal oder spiele FLAC-Dateien ab. Die höre ich dann mit einem Hifi-Kopfhörer, der an mein Audio-Interface angeschlossen ist. Mit 3,5mm will ich mich nicht mehr herumschlagen, viel zu störanfällig!
Läuft der PC, aber ich laufe gerade im Raum umher/räume auf/sonstwas, ist der Weg „Audio-Interface → Verstärker → Hifi-Boxen in Wohnzimmer und Küche“. Die Bochen stehen leider etwas ungünstig (beide schräg hinter dem Schreibtisch), sodass ich das eher selten mache, wenn ich am PC sitze. Die Musik kommt dann einfach zu stark von rechts und geht an mir „vorbei“. Das geht schon mal, aber macht meist keinen Spaß.
Läuft der PC nicht, kommt es etwas drauf an. Meist hab ich Musik dann über Bluetooth abgespielt, aber nachdem ich meine Boxen aufgerüstet habe, möchte ich das eigentlich nicht mehr (Qualitätsverlust und so, nennt mich ruhig ein Goldohr). Darum höre ich momentan wieder verstärkt CDs. Ich habe auch ein paarmal den Weg „Chromecast → Fernseher → Verstärker → Hifi-Boxen“ gewählt, aber so ein laufender Fernseher ist da doch Unfug. Werde mir wohl zeitnah ein Gerät zulegen, mit welchem ich FLAC-Qualität von Stream oder USB-Stick direkt an den Verstärker schicken kann, so ein Wiim Pro Plus oder Ultra. Sonos hat doofe Ohren, die kommen mir nicht ins Haus.
Ich möchte aber eigentlich auch gerne mal wieder ein paar CDs brennen. Ich finde es immer eine tolle Herausforderung, eine Playlist zu bauen, die Beschränkungen hinsichtlich der Laufzeit unterliegt. Da geht man direkt ganz anders ran als wenn man einfach alles draufwerfen kann. Und es ist auch ganz schön, Musik hören zu können, ohne ständig das Handy zur Hand zu nehmen…also schieße ich mir vielleicht auch bald einen günstigen BluRay-Player und baue mir ein paar FLAC-Playlist-CDs.
Ich selbst mache beides.
Musik die ich mag kaufe ich mir auf Schallplatte. Ich mag es etwas in der Hand zu haben und das hören über Schallplatte ist insgesamt ein anderes Hörerlebnis.
Das schöne daran ist, dass man Musik auch wieder mal als Album hört und nicht mehr nur über Playlists in denen dann einzelne Songs völlig ohne Kontext stehen. Manches funktioniert aben nur im Kontext eines Albums.
Ja, das kann man auch über Streaming haben, aber ich beobachte in meinem Umfeld, dass da immer weniger gemacht wird.
Zusätzlich höre ich Musik aber natürlich auch noch über Streaming. Ich hab einfach keine Lust immer meinen Plattenspieler mitzunehmen und das nachrüsten im Auto ist mir auch zu aufwändig
Ich höre Musik auf viele Arten. Komplett gemischt.
Digital über Tidal, Ambient meist über Youtube (Cryo Chamber etc.). Dann und wann aber auch als Bandcamp FLAC Download.
Selten(er) aber doch leg ich Vinyl auf. CD’s ebenso. Und für ein Demo oder so aktiviere ich auch mal meinen neuen alten Kassettenspieler. Das passiert aber äußerst selten.
Ich nutze die ein oder andere Playlist beim Laufen. Oder auf einer längeren Autofahrt, wenn mehr Leute im Auto sind (z.B. auf der Fahrt zum Party.San, 800km, je nach Pausen zwischen 8 und 10 Stunden).
Ansonsten aber fast ausschließlich immer ganze Alben (Ausnahmen sind z.B. Soundtracks für Spiele oder Filme). Für mich ist ein Album DAS zentrale Werk einer Band oder eines Künstlers. Und ich guck mir ja auch nicht nur eine Ecke der Mona Lisa an. Gut, der Vergleich hinkt ein wenig, schon klar. Aber meine Liste am Jahresende heißt immer „Alben des Jahres“ und nie „Songs des Jahres“.
Unterschiedlich. Unterwegs oder „nebenbei“ via Streaming (Deezer) sowie Bandcamp. Und Bands & Platten, die ich wirklich mag, dann auf Vinyl oder auch Tape. Für Tapes grade kleiner obskurer Bands und Projekte via Bandcamp auch nen kleinen WeAreRewind-Walkmanrecorder am Start, den ich dann benutze und auch mitschleppe.
Sprich: Zum Entdecken Deezer, zur Archivierung Vinyl & Tape. Und gerne auch merch bei Bands als „Förderung“.