Grüße! Komisch, dass es noch nie jemandem aufgefallen ist, aber die Links auf steady für Neuzugänge 2 und 11 sind falsch. Könntet ihr bitte das korrigieren? Danke!
Ich habe einen Fehler im Kalender gefunden (der leider nicht korrigiert werden kann - außer in zukünftigen Jahren).
Ich schau heute drauf und sehe, übermorgen „Steve Jobs würde 60“. Nun, er wäre sogar schon 70. Aber das wichtigste ist ja, dass wir überhaupt an ihn denken ![]()
Herzlich Willkommen im Stay Forever Hörerforum.
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@dmoeller81 Es wäre schöner, wenn sich die Menschen an Dennis Ritchie erinnern würden. ![]()
Dennis Ritchie - Mitentwickler der ersten Version des UNIX Betriebssystems und Entwickler der Programmiersprache C.
@halufyx Danke, Danke! Das ist wirklich nett von dir ![]()
Was C angeht - ich weiß nicht. Ich bin für viele Programmiersprachen dankbar, für Python, Lua und Java, aber C…? Also wenn jemand C schon programmiert hat, dann weiß er, was es für ein Krampf sein kann. Andererseits bin ich auch kein Softwareentwickler und meine Programmierkenntnisse enden bei einer Array - Manipulation ![]()
Und die beiden Links gehen immer noch nicht… Ich will doch nur die zwei Folgen hören! ![]()
Danke für den Hinweis, korrigiere ich morgen, aber du kannst doch einfach in deiner Podcast-App nach Neuzugänge suchen?
Oh danke dir! Ich weiß, dass es für dich nur Arbeit ist. Und ich bin wirklich, wirklich dankbar!
Ich würde gern sagen, dass ich so RETRO bin, dass ich mir die Audio-Dateien wie vor 20 Jahren runterlade, mit einem Script sie durch die FFMPEG durchjage, um die nötige Lautstärke an meinem MP3 Player einzustellen und die Bilder der Kapitelmarken los zu werden, aber die Wahrheit ist, dass Spotify auf meinem Telefon immer wieder zusammen bricht. Ich weiß nicht, ob da irgendeine andere Software es am arbeiten hindert oder ob mein Bluetooth Chip im Telefon für Elektromagnetische Strahlung sehr anfällig ist. Und Spotfiy speichert leider nicht den Hörfortschritt, wenn es abgestürzt ist. So bin ich dazu übergegangen, die Podcasts runterzuladen und sie mir anzupassen. Es ist frimmelig, aber für mich funktioniert es wunderbar ![]()
Ich bin sprachlos. Es gibt X Podcast-Apps für alle Plattformen, die den SF-Feed verarbeiten können, Spotify läuft bei Millionen Menschen, man kann mit Tools wie Clementine einfach auf einen Schlag den ganzen Feed runterladen und auch gleich anhören, ohne Kapitelbilder angezeigt zu bekommen, aber… du lädst die Folgen von Hand, jagst sie durch ein Skript und hörst sie dann auf einer dafür nicht spezialisierten Software ohne Kapitelbilder.
Darf ich fragen, warum?
Sorry, das klingt ein bisschen aggro, du bist keinesfalls der Einzige, der das so oder ähnlich macht. Ich will es ja nur verstehen. Ist ein bisschen wie einen Porsche auf der Autobahn im zweiten Gang fahren ![]()
Ohne C kein Unix, (ja schon dann aber ausschließlich in Assembler.)
Ohne C kein Linux.
Ohne C kein MacOS.
…aber die Leute erinnern sich nur an Steve Jobs.
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Hallo Gunnar! Sorry für die verspätete Antwort, das ist jetzt ein halbes Jahr her, dass du mir geschrieben hast und ich habe lange über die Antwort nachgedacht, dann das Gespräch vergessen, mich daran wieder erinnert und wieder über die Antwort nachgedacht. Ich kenne dich ja nur als Person aus dem Internet, da will man schon eine coole und tiefsinnige Antwort darauf haben und ich habe bestimmt ein halbes Dutzend an Plädoyers vorbereitet, von patzig bis schmeichelnd, von weltanschaulich bis hin zu nebensächlich. Und dann habe ich alles verworfen und mich entschieden das zu schreiben, was ich als erstes gedacht habe -
was für eine Frage ist das denn? Also jemand, der einen Podcast über 8 Bit Computer und Spiele ohne Grafik und Sound betreibt, würde so eine Frage nicht stellen! XD Ich meine, man kann ja zu ALLEM, was wir tun, sagen - da gibt es ja etwas, was schneller, besser und effizienter ist. Warum reden wir über alte Spiele? Die neuen Moderen Spiele sind doch bereits da? Warum gehen wir spazieren? Wir können doch auch Auto fahren. Warum fahren wir in ein anderes Land um Essen zu genießen? Es gibt doch in unserer Stadt bereits eine Vielzahl an verschiedenen Restaurants. Ich denke, man versteht meinen Punkt
Wie oben schon erläutert, als mein Telefon mit Spotify mir den Dienst verweigerte, bin ich dazu übergegangen, die Podcasts runterzuladen. Wenn man sie runterlädt, dann sieht es so aus
okay, das Bild kommt von meinem PC, aber mir geht es um den Dateinamen. Das ist irgendein Hexcode, der von der Webseite(?) beim Dowload erzeugt wird, vermute ich jetzt Mal und man muss natürlich den Dateinamen ändern und ihn irgendwie auf dem Telefon verwalten, also wenigstens Mal einen Ordner anlegen, der die Podcast Folgen beinhaltet. Na ja, wenn man zu Hause ist, ist ja alles in Ordnung, dann hat man vielleicht noch Zeit dazu. Aber ich habe mich dabei erwischt, wie ich mir neue Folgen direkt beim Erscheinen im Bus oder Bahn runtergeladen und noch nicht ein Mal umbenannt habe. Irgendwann habe ich da nicht mehr durchgesehen. Ich habe mich dazu bewegt, das künftig zu Hause am PC zu machen - ordentlich runterladen, die verschiedenen Rubriken in bverschiedene Ordner einteilen und halt vorbereiten. Zunächst klappte das ganz gut, allerdings musste ich mein Telefon immer an den PC anschließen, was mir nicht so gefiel. Später kam ich auf den Gedanken den Musikplayer von meinem Handheld zu verwenden. Ich besitze einen GP2X Model F200, der sieht so aus
das ist ein Linux Handheld mit einem 200 MHz ARM Prozessor und 64 MegaByte RAM, wo 32 MegaByte schon allein fürs Betriebssystem draufgehen. Viele benutzen es als reines Emulatorgerät (ja ich weiß, es gibt da mittleweile neuere) aber für mich ist das ein Retrocomputer, der fast alles kann, was mein damaliger Windows XP Rechner mit einem Pentium 3 Processor auch konnte. Na ja, vielleicht nicht ganz. Aber auf dem Ding läuft nicht nur miene bevorzugte Podcast - Abspiel - Softwarte GNU Musik Player, hier ist übrigens die Website dazu https://wej.k.vu/projects/gmu/ (die Anwendung, von einem einzelnen gecoded, ist übrigens sehr sauber geschrieben - schnell, effizient, ohne Abstürze und mit Quality of Life Verbesserungen wie dem automatischen Speichern des letzten Punktes des Hörens und, halt dich fest, dem Fast Forward Play, ja, du lachst jetzt wahrscheinlich, aber wenn man einen 8 Stunden Mega Cut Podcast hört und nicht vorspulen kann, ist es plötzlich nicht mehr so witzig), sondern auch einige gute Spiele. Erinnerst du dich an die Warcraft 2 Folge? Da habt ihr die Opensource Variante Wargus erwähnt - es gibt einen Port dafür. Erinnerst du dich an Streets of Rage und Beats of Rage Engine? Auch diesen Port gibt es darauf. XCOM? Yes, Sir! Star Control 2? Aber sicher! Quake 1 und 2? Scheiße, ja! Rogue, Nethack und Angband? Yes, Baby!
Es gibt dafür nicht nur Spiele und Portierungen, sondern auch massig Software - Musikprogramme, Zeichenprogramme, Anwendungen für den Taschenrechner, Netzwerkerweiterungen, Texteditoren. Es gibt sogar einen Konsolenemulator - mit einer Tastatur und einem Fernseher kann man, mit einigen Einschränkung versteht sich, den Handheld tatsächlich als Computer nutzen. Man kann auch dafür selbst Spiele entwickeln - es geht nicht nur mit C und SDL, sondern auch mit einfachen Script Engines, wie love2d.org (okay, die Engine ist weder groß verbreitet, noch ist sie wirklich einfach, aber in Vergleich zu C Programmierung ist das ein Geschenk der Götter). Die Seite openhandhelds.org listet für den GP2X 1773 Files auf. Es sind natürlich bei weitem nicht so viele Spiele, wie mittleweile Portmaster für die modernen Systeme bereitstellt. Aber auf den modernen Rockchip Handhelds laufen auch nur alte Doom und Quake Varianten. Und wenn man bedenkt, dass die neuen Handhelds 4 Kern Prozessoren mit je 1,5 Ghz und dazu noch über 1 GB RAM besitzen, ist die Wahl der angebotenen Spiele eher bescheiden. Dazu muss man auch sagen, das der GP2X ein geschlossenes System darstellt und nicht eine Ansammlung an Handhelds mit der selben Chipzusammensetzung, für die Spielebibliotheken wie Portmaster die Programme bereitstellen,
Jetzt habe ich viel über meine bevorzugte Hardware gesagt, aber wenig über den Grund, warum ich darauf Musik und Podcasts höre. Die Antwort fällt mir leicht und schwer zugleich, am einfachsten wäre es zu sagen, weil es einfach möglich ist - okay, er kann jetzt weder die mpga Dateien mit Bildern, noch die m4b Dateien mit Kapitelmarken abspielen. Aber die MP3 Dateien gehen ohne Probleme. Die schwerere Antwort ist - weil ich es so mag und dafür gibt es weder einen rationalen, noch nachvollziehbaren Grund. Würde ich als Mensch in irgend einer Hinsicht rational handeln, würde ich mich mit einem Entertaiment Player aus Südkorea von vor 20 Jahren wohl sicher nicht beschäftigen und sicherlich an einem Samstag Abend etwas sinnvolleres tun. Aber dann würde ich auch nicht in diesem Forum sitzen und mich mit all den Menschen über Dinge austauschen, die ich in meiner Freizeit mache. ![]()
Ich nutze jetzt seit 5 Jahren ausschließlich Linux - hauptächlich Debian basiert und für Linux bin schon sehr dankbar. Aber nicht für die C Sprache. Versteh mich nicht falsch, ich fahre gern mit dem Auto, ich bastle aber ungern an einem rum. Ich weiß, dass die C Sprache wichtig ist, nur ich muss nicht unbedingt wissen, wie man alles in ihr coden kann. Und während ich jetzt tippe, möchte ich nicht unbedingt wissen, wie viel C Code ein armer Typ schreiben musste, damit mein Betreibssystem auch arbeiten kann. Über Speicher Allozierungen bis hin zu Stack Überläufen, es gibt wahrlich schönere Sachen, als C zu schreiben. Ich kann ein wenig C programmieren, nur ich tue es wirklich, WIRKLICH ungerne
Wow, das Setup ist komplett wild! Retro. ![]()
Cool ![]()
(Jemand, der derzeit seine Haushaltsabrechung mit TurboCalc auf dem Amiga macht)
TurboCalc ist ja auch super! Ich habe mir schon überlegt, ob ich die Briefe, die ich an alle möglichen Ämter versenden muss, nicht auf C64 schreiben sollte - so über GEOS mit GeoWrite, aber ich habe keine Ahnung, wo ich den Drucker hinstellen soll - in meinem Arbeitsraum ist langsam kein Platz mehr ^^”
Oh ja! Man sollte generell wieder viel mehr auf Nadeldruckern raushauen und verschicken, allein für das blöde Gesicht der Empfänger ![]()
Ich hab mal eine Kurzgeschichte verfasst und aufgrund der Thematik überlegt, diese vollständig auf dem C64 zu schreiben. Habe ich aber aufgrund der späteren Hürden Datenübertragung etc. wieder verworfen die Idee.
Oh, das ist echt schade, die hätte ich gern gelesen ![]()
Ich hab die ja trotzdem geschrieben
aber dann doch klassisch in Word.
Ist in einer Anthologie erschienen, später auf meiner Webseite, die momentan aber off ist.
Auf Wunsch kann ich die aber auch mal so schicken (PN).
Warum eigentlich nicht? Vielleicht kann ich dir ja eine Rezension dazu schreiben ![]()
Hm, nee, ehrlich gesagt nicht so richtig. Die Vergleiche hinkenfür mich aber ein bisschen. Ein passenderer Vergleich wäre hier vielleicht jemand, der mir stolz erzählt, wie er nach einer Stunde sein Retro-Spiel endlich ans Laufen bekommen hat, indem er eine Win98-VM erstellt und ewig mit Treibern rumgefrickelt hat und ich einfach nur dastehe und sage „Ja, aber…das läuft doch auch perfekt in ScummVM…“. Oder es erklärt jemand, wie gerade er den Nagel mit seinem Schraubendreher in die Wand gehauen hat und ich starre nur verzweifelt auf den Hammer, der neben ihm liegt. Deine Beispiele sind ja alle entweder nicht gleichwertig („spazieren“ vs. „Auto“ oder „Spiel A spielen“ vs „Spiel B spielen“) oder haben aus meiner Sicht gar nichts damit zu tun (Ich verstehe nicht, was „Ich mache Urlaub in Italien, weil ich das Essen dort mag“ mit „Ich möchte Podcasts manuell herunterladen“ zu tun hat).
Der Unterschied ist hier halt, dass es spezialisierte Software für Podcasts gibt und umgekehrt Podcasts stark auf diese Software ausgerichtet sind, sodass jeder davon abweichende Workflow immer etwas Insellösung ist. Du verwendest einfach einen Ansatz, der bei Podcasts zwar möglich ist, auf den Podcasts als Darreichungsform aber einfach nicht ausgerichtet sind. Versteh mich nicht falsch, ich hänge auch an vielen Stellen an einem Workflow, der sich mit anderer Software vermutlich besser und flüssiger bewerkstelligen ließe - ich bin da also insgesmamt vermutlich keinen Deut besser. ![]()
Deine lange Beschreibung der Hardware lässt mich ehrlich gesagt auch nur ratloser zurück als vorher. Die hat ja erst einmal nichts mit der Verwaltung der Podcasts zu tun. Das ist eine Begründung, Spotify nicht zu nutzen, okay, sehe ich ein, nutze ich (für Podcasts) ja auch nicht. Vielleicht sorgt das auch dafür, dass „echte“ Podcatcher nicht sauber funktionieren – kenne die Hardware nicht, von mir aus.
Aber für mich geht da jetzt immer noch nicht hervor, wieso du Dateien manuell herunterlädtst und sortierst, statt das Herunterladen und Umbenennen einfach von einem dafür vorgesehenen Tool wie GPodder zu nutzen? An den Rechner musst doch doch sowieso, um die Kapitelbilder loszuwerden, oder? Und woher hast du überhaupt die MPGA-Dateien, bei mir sind das alles MP3s?
Das ist gerade ein faszinierender Blick in eine völlig andere Welt, die mich an XCKD 1782 und XKCD 763 erinnert.
Und wie gesagt, ich bin da bei anderen Tools selbst nicht besser. Jedesmal, wenn ich einem Freund erkläre, wie ich CDs rippe, kriegt der einen Nervenzusammenbruch. Also nimm das bitte nicht als Angriff, sondern als aufrichtigen Versuch, die Hintergründe zu verstehen.
CPython ist die am weitesten Verbreitete Implementierung von Python. Man könnte also sagen: Ohne C kein Python.
Lua ist ein C implementiert. Also auch hier: Ohne C kein Lua.
Auch Java war ursprünglich teilweise in C implementiert.
Man kann die Bedeutung von C einfach nicht deutlich genug betonen. Ist es heutzutage ein Krampf, darin zu entwickeln? Klar, ich bin auch ein massiver Fan von „Lieber etwas Leistung einbüßen als mich mit Pointern und Speicherverwaltung herumschlagen zu müssen“. Aber all das sind Gründe dafür, dass Dennis Ritchie einen massiven Fußabdruck in der Geschichte der Computer und nicht zuletzt Videospiele hinterlassen hat, der leider (außerhalb der Nerdszene) sehr viel unbekannter ist als Steve Jobs, der halt einfach PR drauf hatte.
Wow. Da sagt man bloß, dass man keine Lust hat, die Podcasts auf dem Handy anzuhören und schon ist man zu dumm um einen Hammer zu benutzen. Es ist schon echt lange her, dass mich jemand so hart beleidigt hat ![]()
Es hat sehr wohl was mit der Verwaltung der Podcasts zu tun, indem es nicht automatisch auf meinem Endgerät erscheint. Ich muss damit tatsächlich an den PC, ich muss den Podcast runterladen, verstärken (sonst ist es auf dem kleinen Gerät einfach zu leise) und die Datei gegenbenfalls in eine MP3 umwandeln.
Ich mache es, weil es einfach möglich ist und weil ich dadurch etwas gelernt habe. Früher habe ich die Dateien einfach runtergeladen und es war mir egal, was da drin gewesen ist. Als ich es mit meinem Handheld gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass manche Dateien einfach nicht abgespielt werden. Ich dachte zuerst, dass der Arbeitsspeicher meines Gerätes zu klein ist und dass so ein Podcast mit über 100 MB da nicht reinpassen kann. Also bin ich zu einem Prof, der bei uns Mikroprozessor Technik unterrichtet hat und er hat mir erklärt, dass der Prozessor sich nur ein Scheibchen von der Datei abschneidet, das in den Speicher holt und anschließend decodiert. Und dass ich mir sogar die Größe des Scheibchens auswählen kann. Darauf habe ich mir die Dateien angegucktt und ich weiß nicht, wie das auf dem Podcatcher aussieht, aber auf dem Bild oben siehst du die Datei einer Hauptfolge (wenn der Podcast Kapitelbilder beinhaltet, wird mir die Datei als MPGA angezeigt, sind keine Kapitelbilder dabei, wird sie als reine MP3 Datei angezeigt)
Es ist auch nicht so, dass ich es nicht mit einem Podcatcher und dem RSS Feed des Podcasts versucht hätte. Ich glaube, das war sogar der Gpodder, zumindest sah er ihm ähnlich aus. Ich habe den RSS Feed reingeworfen und konnte auch die regulären Podcast Folgen sehen, allerdings von den Unterstützerfolgen habe ich nur die neusten gesehen und das hat mich richtig aufgeregt.
Ich kann dir auch nicht wirklich beschreiben, warum ich das so mache. Ich denke, einerseits möchte ich dem Handheld, den ich besitze, eine feste Daseinsberechtigung geben, denn so viele Spiele es dafür auch gibt, irgendwann hat man sie halt auch alle gespielt. Und andererseits habe ich das Gefühlt, über die Software auf meinen Geräten Kontrolle zu haben. Ich habe das Gefühl der Erfahrbarkeit der Dinge, die sonst nicht erfahrbar wären? Ich meine, es ist ja jetzt kein großer Sprung aus einer Datei eine andere zu machen, aber wenn ich es über Konsole mit einem Skript ausführe, habe ich das Gefühl etwas in meinem Computer verändern zu können (MPGA Datei funktioniert nicht, MP3 funktioniert plötzlich, das erste Mal als ich es gesehen habe, was wirkllich ein tolles Gefühl).
Ich meine, es ist ja nicht so, als ob ich jegliche Technologie, die nach 2005 rauskam, verabscheuen würde. Ich habe auch ein Smartphone und Spotify ist da auch installiert. Nur wenn ich bei Spotify etwas streame oder auch runterlade, habe ich ein seltsames Gefühl, dass ich keine Kontrolle darüber habe? Die Daten auf meinem Smartphone könnten auf der Speicherkarte sein, die könnten in irgend einer Cloud sein, die könnten verschlüsselt sein, die könnten auch morgen wieder weg sein. Es ist schwer zu beschreiben, vielleicht klinge ich auch paranoid, aber ich habe nicht das Gefühl, das irgendwas, was auf meinem Telefon drauf ist, wirklich mir gehört, sondern dass ich es nur nutzen darf, wie zur Miete…
Ich hoffe, es kam nicht wirklich als Beleidigung an! Ich meinte damit nur, dass du (aus für dich ja völlig logischen Gründen!) entschieden hast, nicht das spezialisierte Tool zu verwenden, sondern deinen eigenen Ansatz zu nehmen. Ich wollte also nicht Dummheit vorwerfen, sondern einfach „Es gibt ein spezialisiertes Werkzeug und es wird nicht genutzt“ verdeutlichen. ![]()
Ah! Hier kann ich helfen: GPodder hat ein eingebautes Limit und ruft nur die letzten X Folgen ab. Das kann man in den Einstellungen aber ganz einfach umstellen und sich dann das ganze Archiv herunterladen. Ich habe auch eine Weile gebraucht, bis ich es gefunden habe und auch im Discord wurde da schon mehrfach nach gefragt. Es ist einfach nicht sehr intuitiv.
Ich kann unter deinen Gesichtspunkten alles andere nachvollziehen (schwaches Handheld-Gerät braucht kleine Datei), nur das manuelle Herunterladen über den Link ist halt das, was mich immer verwirrt. Wo du die MPGA-Dateien herbekommst versteh ich zwar immer noch nicht so ganz (die Podcasts von der Website zu laden ergibt bei mir immer MP3s), aber das komprimieren der Datei für deinen Grenzfall verstehe ich durchaus. Danke für die Erläuterungen!
Ich appelliere, dennoch daran, vielleicht einem Podcatcher (gerne auch Gpodder) noch einmal eine Chance zu geben. Es gibt auch Extensions, die man einfach aktivieren kann und die dann direkt nach dem Herunterladen die Datei in MP3 konvertieren, Umbenennen, Normalisieren und auf ein angeschlossenes Gerät spiegeln (das letzte hab ich nicht probiert, aber in den Einstellungen wirkte es immer so).



