Phoenix Wright: Wusstet ihr eigentlich …?

Fabian und Gunnar haben noch einen schnellen Nachschlag zur Ace-Attorney-Folge. Die Herren sprechen über…

… Spiele, in denen Miles Edgeworth der Held ist
… die Filmumsetzungen als Manga und Realfilm
… Phoenix Wright als Inspiration für das Genre der Visual Novels
… den Komponisten und die Musik

und noch einiges mehr.


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Wieder mal eine interessante Folge, bei der ich feststellen musste, dass Visual Novels scheinbar eines meiner Lieblingsgenres sind (Phoenix Wright, Danganronpa und Layton sind super, von Doki Doki ganz zu schweigen, was ja schlichtweg ein Meilenstein war).

Und ich bin in Team Fabian: Picross ist doch wohl mal ganz toll! :flexed_biceps:

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#TeamFabian: Picross ist mein Lieblings-Puzzlespiel. In diesem Video werden einige interessante Varianten vorgestellt und kurz erklärt, warum Nonograms so entspannend sind und eine Art Meditation sind.

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Ich würde sagen die The Great Ace Attorney Chronicles Teile haben definitiv Liebe verdient. Gehören für mich zu diesen besten Ace Atterony Teile und haben ein paar wirklich schöne Fälle auch wenn sie dem Prinzip natürlich nichts neues hinzufügen. Aber wenn man ein Faible für das viktorianische London hat ist es auf jeden Fall einen Blick wert. Vor allem hat die Reihe einer der besten Sherlock Holmes Varianten die ich kenne.
Der Soundtrack ist natürlich auch wieder große Klasse

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Sind auch gerade alle im Angebot, wobei ich die Preise auf der Switch nicht verstehe. Phoenix’ Trilogie kostet normal 30€, Apollos knackige 50€. Ja hui!

Es hat mich sehr glücklich gemacht, dass in der Folge die hervorragenden Reihen „Zero Escape“ und „Danganronpa“ erwähnt wurden. Ich liebe diese Spiele sehr.

Bevor ihr noch ein weiteres Mal „Layton & Wright“ spielt, würde ich euch empfehlen, dem ersten „Dangenronpa“-Teil eine Chance zu geben. Nach dem ersten Class Trial habt ihr bestimmt einen guten Eindruck, ob euch das taugt oder nicht.

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Zwei von den Apollo Justice Spielen sind in der neueren 3D-Engine und wesentlich umfangreicher als die alten Ace Attorneys und haben die jeweiligen DLCs an Bord - vielleicht deshalb.

Und was Picross angeht hat Herr Lott ausnahmsweise mal nicht recht…

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Ja, auch ich stimme Fabian zu und finde Picross-Spiele toll! Ich mag besonders Mario Picross auf dem Gameboy und die Picross 3D Variante auf dem Nintendo DS und 3DS.

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Ah, das wusste ich nicht! Ich habe nur den ersten Apollo-Teil gespielt und der war „Mehr vom Gleichen (auch grafisch), aber zehnmal die gleiche Cutscene und sehr viele Schlüpfer“.

Herzlich willkommen im Forum!

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Mario Picross habe ich erst über die Switch kennen- und schätzen gelernt, wird irgendwie doch selten erwähnt (klar, ist „nur“ ein Picross, aber immerhin mit Mario).

Herzlich willkommen im Forum :waving_hand:

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Mario’s Picross (1995) auf dem GameBoy war als Kind meine Einstiegsdroge in das Picross-Genre. Ich liebe es. <3

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Picross gehört auf meiner Switch zu der Spielereihe, in die eine dreistellige Anzahl an Stunden geflossen sind! #TeamFabian

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Ich war etwas traurig, dass die Zero Escape Trilogie doch etwas länger erwähnt wurde. Das heißt wohl, die Spiele bekommen keine eigene Folge :frowning:

Picross ist okay. Nichts, das ich ewig spielen könnte, aber als kurzer Zeitvertreib zwischendrin zur Ablenkung geht das schon.

Great Ace Attorney fand ich leider sehr nervig; sind die einzigen Teile der Reihe, die ich nicht durchgespielt habe. Da fühlten sich die Dialoge oft wirklich endlos an, ein paar der Figuren waren unglaublich anstrengend, und diese Jury erst … die war für mich schon keine Unterhaltung mehr, sondern reine Schikane. Wenn mal ein ein neues Ace Attorney kommt, dann hoffentlich ohne Jury.

Picross ist genial als Companion beim Hören von Podcasts oder Hörbüchern.

Es ist zwar etwas schablonenhaft, wenn man den Dreh erst raus bekommen hat, es gibt aber viele Varianten, die das Spielprinzip erweitern, z.B. durch Farben oder Doppelreihen.

Auf mich wirkt es meditativ, eine digitale Alternative zum Schnitzen oder Malen.

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Fabian hat ziemlich treffend dargelegt was an Visual Novels den Reiz ausmacht.
Man ist in der Geschichte selbst gefesselt und möchte wissen wie sie ausgeht.
Häufig werden die Novels dann in „Routen“ unterteilt, bei denen man seine favorisierten Charaktere wählt, und dann aus deren Perspektive die Story weiterverfolgt. In Zero Escape war es wohl welcher Charakter stirbt? Leider kenn ich die Serie garnicht, aber VNDB scheint die wohl sehr gut zu finden, muss ich mir mal auf die Wunschliste packen.

Zu Dangonronpa: Also wenn ihr eine VN ausprobieren wollte… eher privat under weniger für Stay Forever… dann sollte man es mit Dangonnronpa versuchen. Meines Wissens nach ist diese Serie mit eines der erfolgreichsten VN-Franchises da draußen, auch gerade im Westen. Versucht wenigstens mal den ersten Fall durchzuspielen, dann bekommt ihr ein Gefühl dafür wie sich Dangonronpa spielt. Danach wirds auch noch ne gute Ecke abgedrehter, im positiven Sinn.
Übrigens: Das der Spongebob-Sprecher Monokuma besetzt hat war eine sehr gute Castingwahl, Monokuma klingt im japanischen Original fast exakt gleich.

Doki Doki Literature Club… ich verstehe nicht warum man das hier rausgebracht hat.
Man muss sich das so ein bisschen vorstellen als würde man ein Fantasy RPG in einem kleinen Dorf anfangen, die erste Quest ist das Beseitigen von Ratten in einem Keller, es gibt Elfen, Zwerge, Orks, gute Ritter usw. usw. Also was ganz generisches, was es schon gefühlte hundert mal gab.
DDLC fängt genau so an, nur halt nicht im Fantasy RPG Genre sondern im Romance VN Genre. Highschool, 4 Heldinnen, ein Protagonist, ein kleiner Twist (hier der Literaturclub). So fangen die fast alle an.
Das weiß man im Westen aber nicht, denn Romance VNs gibt es hier nicht. Im Westen gibt es immer nur Dekonstruktionen wie eben DDLC, Parodien wie Hatoful Boyfriend oder Class of 09, oder im allerbesten Fall Romantik-Elemente in RPGs, die sich aber mehr wie Spielmechaniken als echte Romanzenentwicklung anfühlen.

Daher ist das ja lobenswert von Gunnar, dass er mal tiefer schauen wollte, da er keine VNs kennt.
Ja natürlich nicht, VNs finden im Westen nicht statt, eben weil die Leute Spielmechaniken und keine JADV haben wollen.

Deswegen war ja meine Empfehlung… wenn Stay Forever irgendwann mal eine VN besprechen will… Clannad oder eben Little Busters.
Die gibts mittlerweile auf Englisch, die stammen noch gerade so aus der Zeit, die man heute „retro“ nennen kann, wurden entwickelt vom legendären Studio Visual Arts/KEY und Jun Maeda (sehr bekannter Autor für VNs und auch sehr guter Musiker) hat starkt mitgewirkt.
Desweitern brechen sie ein aus den Konventionen aus (nicht in einer Dekonstruktion wie DDLC, sondern indem sie die Mechaniken sehr tief in die Geschichte integriert haben), sind leicht verfügbar, und fallen auch nicht in die Kategorie 18+, was gerade bei VNs vor 2000 recht oft der Fall war.

Ist wieder etwas länger geworden, aber ich finds wirklich großartig, dass ihr euch auch mit etwas obskureren Genres beschäftigt, die wahrscheinlich garnicht so euer Geschmack sind. VNs sind sehr japanisch und nicht für jeden etwas.

Ich verstehe den Punkt ehrlich gesagt nicht. Das Spiel wurde von einem US-Amerikaner entworfen und kostenlos veröffentlich. Es wäre doch totaler Quatsch gewesen, das nicht im Westen herauszubringen?
Also klar, viele hier kennen die parodierten und verwendeten Tropes vermutlich eher aus Erzählungen, aber die Zielgruppe waren glaub ich eher eingefleischte Fans. Warum hätte ein englischsprachiger Entwickler sein kostenloses englischsprachiges Spiel also nicht im englischsprachigen Raum veröffentlichen sollen? :thinking:

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Erstmal will ich mich dem Tenor im Thread anschließen und Gunnar sagen, dass er nicht so viel Ahnung von zahlenbasierten japanischen Videospielen hat.

Zwei Ergänzungen zum Podcast:

Die Sache mit den Burgern ist Capcom beim ersten Apollo Justice auf die Füße gefallen, da gibt es dann den Ramen-Laden, zu dem Maya und Phoenix gegangen sind und die Anspielung funktioniert dann halt nicht.

„Dick Gumshoe“ ist ein doppeltes Wortspiel, Dick ist alter Slang für einen Detective (oder Schnüffler im Allgemeinen), das muss dann bei Gunnars Neuübersetzung noch beachtet werden.

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Derrick Plattfuss. :slight_smile:

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Professor Layton hat das mit den witzigen Charakternamen-Übersetzungen doch eigentlich ganz gut vorgemacht.

Mein Lieblings-Nebencharakter „Schnurrbert“ heißt im Englischen „Stachenscarfen“. :slight_smile:

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