In üblichen Amiga-Bestenlisten findet man Apidya eher selten richtig weit oben. Ein gutes Spiel war es ja. Aber um die Spitzenplätze kämpften andere. Manchmal genügt dennoch bereits eine große persönliche Leidenschaft, um auch einem alten Computerspiel ohne Legendenstatus zu einer Neuauflage zu verhelfen: Stefan Becker verliebte sich einst so sehr in das Shoot ’em up (aka Shmup) Apidya, dass er es in Zusammenarbeit mit Mitgliedern des alten Studios nun für einen zweiten Frühling aufgefrischt hat. 1992 zeichnete Kaiko für das Original verantwortlich, eine deutsche Firma, die bewusst ein wenig wie Taito klingen und mit Apidya ein Spiel im Orbit von R-Type, Gradius und anderen japanischen Größen des Shmup-Genres abliefern wollte.
Die Blumen, die Bienen und das Ballern: Mit Apidya Special kehrt ein Amiga-Oldie zurück, der japanische Shoot ’em ups 1992 anders interpretierte. Fabian hat reingespielt.
Ich hatte damals die Demodiskette und da ich nie das Ende der Demo erreicht habe, hatte ich weder Original Vollversion noch eine Raubkopie
Das Special habe ich mir gekauft und kam dank der Hilfen deutlich weiter, aber beim Techno Level hab ich mir dann auch gedacht: „Ich checks nicht ganz“
Damals, als die Finger noch schneller waren, das Original durchgespielt. War schon fordernd, aber doch leichter und spassiger als manche Konkurrenten, an denen ich gescheitert bin. Das Setting war auf jeden Fall sehr erfrischend. Für mich eines der Top-5-Shmups auf dem Amiga.
Danke für das Review! Das Original für den Amiga steht noch hier im Regal, wunderschön und bockschwer.
Die physische Edition habe ich vorbestellt, ist aber leider noch nicht verfügbar. Mal gucken, wann es soweit sein wird. Sieht auf den Bildern zumindest recht hübsch aus, inkl. Datenträger, Artbook und Soundtrack.