Sly Raccoon (SSF 97)

ja, ich muss zugeben es ist wohl vermessen an solchen sprachlichen spitzfindigkeiten anstoß zu finden, deshalb habe darüber nachgedacht, warum ich dies als so störend empfunden habe.

also ein erklärungsversuch:

ich muss dazu vorausschicken, dass fabian eine der absolut angenehmsten deutschen sprechstimmen hat und es durch und durch eine pure freude ist, ihm zuzuhören. sowohl aufgrund der tonlage, des klangs aber auch und gerade wegen der sprachfärbung, die sich ansonsten klar im hochdeutschen mit nur marginalen dialektfärbungen einordnet und aus diesem grund vermutlich von hörenden aus allen deutschen sprachräumen als ähnlich angenehm wahrgenommen wird.

und gerade weil es so eine freude ist fabian zuzuhören, fällt ein plötzlich aus dem nichts auftauchendes SCHina so stark auf, da es eben den sonstigen genau nicht zuordenbaren dialektraum klar verlässt.

natürlich steht es jedem sprechenden frei seine dialektfärbung nach gutdünken zu bestimmen, aber ich denke, dass es vielen hörenden im CHina- und Kina-sprachraum ähnlich geht, dass sie SCHina als einen starken sprachlichen fremdkörper wahrnehmen.

um es mit pokemon zu sagen: „a wild schina appears … it is very effective“ :wink:

Die schlimmste Erfahrung meines Lebens war, als Marco Risch anderthalb Stunden über Wett-näss-däï sprach (Wednesday) und sein Gesprächspartner ihn die ganze Zeit auch partout nicht korrigieren wollte. :sweat_smile:

Solange es also nicht um Heart of Schina geht, komme ich eigentlich ganz gut klar. :grin:

Ich gehöre zur Schina-Fraktion, daher habe ich es nicht wahrgenommen. Alles andere ist für mich ein Fremdkörper, aber so what :wink:

Tolle Folge. Ich kannte sly racoon bisher gar nicht. Ich finde, dass manche Folgen mich echt triggern bestimmte Spiele nochmal nachzuholen :smiling_face_with_sunglasses:

Letztens hatte ich mir erst den dritten Teil von Professor Layton für den DS besorgt. :blush:

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auch das sprachlich neutrale CHina?

Bei dem Thema fällt mir eine kurze persönliche Anekdote ein:

Im Politikunterricht - muss wohl so 12. Klasse gewesen sein, norddeutscher Sprachraum - hielt ich mal ein Referat zum Thema China. Während ich vor der Klasse stand und vortrug, fing ich unvermittelt an darüber nachzudenken, wie ich eigentlich normalerweise das Wort ‚China‘ ausspreche. In einem plötzlichen Anflug von self consciousness war ich mir in dem Moment schlicht nicht mehr sicher. Dies führte dazu, dass ich den Rest des Vortrags einfach live experimentiert habe, und frei zwischen ‚China‘, ‚Schina‘ und ‚Kina‘ fluktuiert bin - im Versuch zu ermitteln, was sich für mich am natürlichsten anfühlt. Bin mir nicht sicher ob es die Zuhörenden gemerkt haben :smiley:

Fürs Protokoll: habe mich seit langem auf ‚China‘ (also, anfängliches Ch ausgesprochen wie in Becher) festgelegt.

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Ist dann offensichtlich nicht neutral.

Dem Sick seine „hot takes” sind darüber hinaus ja auch einfach Schwachsinn. Ich bin heute noch genervt davon, dass dank Bastian Sick so viele Leute glauben, „das macht Sinn“ wäre falsch. Seine Argumentation dazu macht ja noch nicht mal Sinn, die ist nicht mal in sich schlüssig.

Gerade bei China/Schina/Kina hört man jede Variante doch irgendwie ständig.

War mir als jemand aus der Gegend die Kina sagt jetzt auch gar nicht aufgefallen.