Pocketcasts hat dann auch Statistiken geliefert. Hier im lokalen Vergleich bin ich mit meinem Stay Forever-Konsum vermutlich ein “Filthy Casual”, aber es hat dann trotzdem recht sicher für Position in meiner Hörliste gereicht ![]()
Selbstverständlich zahlt Spotify nichts für Podcasts. Sie nehmen deinen Feed, hosten ihn bei sich (entgegen aller Gepflogenheiten in der Podcast-Welt) und spielen ihn aus. Du willst das nicht, Pech, dann verlierst du eben die 50% deiner User, die Spotify im Lock-In hat. Und wie immer bei Plattformen, wenn sie irgendwas finden, was ihnen an deinem Feed nicht gefällt, werfen sie ihn raus.
Ist schon alles sehr ärgerlich. Ich benutze das privat nicht mehr.
Musik: Metrolist, Quoboz
Podcasts: Antennapod, Overcast
Hörbücher: Libro.fm
Gilt das, was du schreibst, auch für Amazon? Gibt’s von denen auch keinen Cent für die Streams eurer Podcasts?
Über Amazon hatte ich euch vor Jahren entdeckt, bin aber mittlerweile auf die Apple Podcast App umgestiegen, um euch zu hören.
Danke Gunnar, das ist doch mal eine Aussage / Erklärung mit der man was anfangen kann.
Tipps schaue ich mir an.
Selbstverständlich gilt das auch für Amazon.
Grundsätzlich: Das Wesen von Podcasts ist die kostenlose Verteilung per RSS. Ein sehr demokratisches Medium ohne Gatekeeper. Demzufolge: Keine Plattform, keine Podcast-App zahlt dafür Geld.
Und ganz ehrlich, warum sollten sie auch? Die Podcasts haben die Hoheit über den eigenen Content, sie können Werbung einbauen und profitieren von der Reichweite der Plattformen. Am Ende müssen wir da sein, wo die User sind, wenn die uns auf Spotify hören wollen, können wir uns dem nicht verweigern, egal, wie wir Spotify finden.
Aber um mit den Worten von Erich Kästner zu sprechen: "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“ Das deute ich modern als: Mach nicht auch noch Werbung für Spotify durch Wrapped-Posts ![]()
Generell ist die Rolle von Spotify ambivalent, sie haben sicher zur Vergrößerung der Hörerschaft beigetragen, sie bieten eine eigene Discovery, man wird als Podcast auch mal zufällig von Spotify-Hörern gefunden, das ist alles ganz hilfreich. Ärgerlich ist, dass sie eben nicht wie ein Podcatcher ein Verzeichnis von RSS-Feeds sind, sondern die Podcasts nur holen und dann vom eigenen Server ausspielen. Das nimmt uns die Kontrolle, theoretisch könnte Spotify unseren Content einfach weiter vertreiben, auch wenn wir den Feed löschen. Und natürlich kann Spotify einfach uns aus dem Programm werfen, wenn wir, was ja neulich ein, zwei Podcasts passiert ist, zu viel Musik-ähnliche Sachen im Feed haben. Das ist schon alles ein bisschen meh, und da bin ich noch gar nicht bei der KI-Musik und der Benachteiligung von Künstlern.
Meine Statistik soweit:
Den Lichtspielplatz habe ich über das Pixelkino gefunden und mag den mittlerweile echt gerne ![]()
Metrolist leecht die Inhalte irgendwie nur von YouTube (Music), oder? Teils sogar mit irgendwelchen Musikvideoversionen und umgeht dabei die YT Premium Bezahlschranke. Erscheint mir etwas fishy? Da am Ende aber auch nur YT / YT music drin hängt scheint die Revenue nur marginal größer als bei spotify zu sein. Oder übersehe ich was?
Quoboz werde ich mir mal zulegen, habe in deren Download Store (unter der Annahme das dies auch das Stream-Angebot widerspiegelt) zwar schon ein Album bei meinen Stichproben dabei gehabt welches dort nicht verfügbar ist, bei Spotify aber schon - aber insgesamt scheint das Angebot sehr ähnlich zu sein (auch Kram für die Kinder wie Rabe Socke und so) und damit eine echte Konkurrenz, mal sehen was die App kann. Danke für den Tipp.
Antenna Pod habe ich vorhin eingerichtet. Das man die Feedlisten nicht von alt nach neu sortieren kann und angehörte Casts nicht ausgeblendet werden können stört mich etwas (bei euch nicht, da bin ich auf Stand und konnte direkt alles markieren insofern egal, aber bei den Kollegen von The Pod werde ich eine Weile brauchen bis ich das mit Spotify synchronisiert habe was ich schon gehört habe und was nicht) - aber ansonsten war alles easy und fluffig in der Einrichtung. Auch hier Danke für den Tipp. Macht es für euch eigentlich einen Unterschied ob Stream oder Download (Statistik, Serverkosten)?
Das Libro.fm hat irgendwie ein komisches Angebot (habe nur mal stichprobenartig nach 40K-Krams und Dan Abnett gesucht und das war alles sehr lückenhaft), aber bei Hörbüchern ist bislang nur meine Frau unterwegs - mal sehen ob die da ihren Kram findet und dann passt es auch.
ich würde denken, das ist in der Tendenz nicht legal und die Musiker erhalten gar keinen Revenue. Ist ein bisschen wie Surfen von Youtube mit Ad Blocker, immer die Frage, wie man das damit halten will. Ich nutze das, um Live-Aufnahmen von Songs zu hören, die es auf Platte nicht gibt.
Quoboz hingegen ist imo eine valide Alternative, die mit Spotify mithalten kann. Ist eine französische Firma, gehört aber hauptsächlich einem kandadischen Medienkonglomerat, also vielleicht auch nicht ideal. Aber nun.
Libro.fm finde ich ziemlich vollständig für meinen Geschmack, wenn man ein paar zeitliche Exklusivitäten von Audible mal ausnimmt. Von Abnett finde ich ein 36 Bücher auf Deutsch, die üblichen Verdächtigen scheinen da zu sein, aber ich hab’s nicht mit Audible verglichen. Ich bin aber auch ein bisschen von dem Trip runter, dass es alles immer vollständig geben muss.
Exkurs: Ist wie mit den Streaming-Services, da kauft man zu Netflix noch Disneyplus und Prime Video, weil jeder irgendwie eine Serie hat, die man gerne hätte und beraubt sich der Chance, in Netflix mal tiefer nach Perlen zu tauchen. Am Ende schaut man ja nicht drei Mal so viel, weil man drei Streamer bezahlt, sondern optimiert nur ein bisschen auf der Auswahl herum. Fühle mich da immer an der Nase durch den Ring gezogen: Niemand von den Großen kann oder will entweder ein sorgfältig kuratiertes Programm voller Perlen oder wenigstens soviel Vollständigkeit wie möglich herstellen, alle klatschen Frankenstein-ig Billigeinkäufe, Exklusivproduktionen und temporäres Zeug zusammen, nehmen ständig Sachen rein und raus und verbinden das mit einer ziemlich miserablen Durchsuchbarkeit. Ich hab wieder locker angefangen, gezielt günstige DVDs bzw. Blurays zu kaufen, anstatt an jedem Familien-TV-Abend erstmal eine Stunde durch die Services zu suchen.
Und ich dachte, ich wäre die einzige!!! Insbesondere bei Serien, teilweise aber auch bei Filmen, habe ich damit wieder verstärkt angefangen. Bspw. stöbere ich inzwischen bei Flohmärkten durch Blurays/DVDs. Dabei hatte ich Kaufmedien für Filme und Serien eigentlich mehrere Jahre für mich abgeschrieben.
Inzwischen stelle ich aber fest, dass 1) das Angebot so fix von einem Streaming-Anbieter zum nächsten geschoben wird, dass “meine” Filme/Serien auch immer wieder aus dem Angebot verschwinden oder teilweise garnicht mehr verfügbar sind. Insbesondere ältere Produktionen müsste ich dann doch bei Amazon leihen oder kaufen - da habe ich keinen Bock drauf und kaufe sie lieber direkt. Und 2) ich von den digitalen Bibliotheken total überfordert bin und mehr Zeit mit Browsen als mit Gucken verbringe.
Bei Musik ist es ganz ähnlich: Mit Streaming hat sich meine musikalische Bandbreite erschreckend verkleinert. Deswegen kaufe ich auch da inzwischen wieder mehr als Kaufmedium und - total jeck - höre vor allem gelegentlich auch wieder Radio.
Ne, geht mir auch ähnlich. Physische Medien mache ich zwar eher nicht (Innenstadtlage war/ist mir wichtiger als Platz), aber ich bin schon seit längerem (so ein paar Jahre nun) dazu übergegangen, Serien und Filme, die ich sehen möchte on-demand zu kaufen (bzw. bevorzugt leihen, ein tatsächlicher Kauf findet bei digitalen Medien ja nicht statt), statt monatlich für Streaming zu zahlen. Alle paar Monate schließe ich dann für ein/zwei Monate ein Abo bei einem Streamingservice ab, um ein paar Sachen nachzuholen, die mich interessieren (derzeit habe ich Disney+ um Andor S2 zu schauen; das wird im Januar dann gekündigt und durch Netflix ersetzt für Stranger Things S5 und vermutlich Squid Game). Die werden dann zügig wieder gekündigt, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben.
Nur für mubi zahle ich monatlich, nichtmal, weil ich das so viel nutzen würde, sondern eher, weil ich es unterstützen möchte, dass es einen solchen Service gibt.
Kommt doch gerade wieder voll in Mode. Man muss sich nur mal die dutzenden YouTube-Videos angucken zum Thema selbstgehostetes „Netflix“ mit Jellyfin/Plex oder ähnlicher Software. ![]()
Da kommen bei SF aber auch noch einige Stunden bei Youtube dazu. Streams von der Con, die Folgen nebenbei, wenn am Rechner was gemacht wird…
Ich hab inzwischen eine ganz valide Sammlung. Da ich meist Konvolute kaufe komme ich bei 1 bis 2€ pro Scheibe raus.
Natürlich ist auch Quark dabei, aber in der Masse geht das schon.
Plex ist imho eines der besten Mediacenter für Filme und Serien. Die Komfortfeatures, Apps für Smartphones und TV und das skalierte Streaming unterwegs sind mindestens auf dem Niveau der großen Streaminganbieter.
Für Musik gehts eigentlich auch. Podcasts sind schwierig, da das ID3 Tagging oft nicht so sauber ist, bzw. nicht der Norm entspricht, die Plex erwartet.
Um zum kleinen Exkurs noch etwas beizutragen. Ich habe 835 physische Medien und 150 digitale “Käufe" aus dem Grund, wie Gunnar nicht erst 1h durch die Streaminganbieter zu scrollen. Klar, man hat seine digitale Watchlist, aber die umfasst mittlerweile auch je Anbieter über 100 Filme/Serien. Durch ein Regal browse ich auch lieber als durch eine digitale Bibliothek (so richtig schön mit dem Finger den Rücken entlang).
Nächstes Jahr werde ich wohl auch mein D+ Abo auslaufen lassen und Netflix habe ich auch nur, weil Netflix meinen 7,99 Account warum auch immer noch duldet. Wird der gestrichen, bin ich dort auch weg.
Metrolist ist auf jeden Fall raus, gar kein Revenue ist ja noch schlechter als Spotify.
Das mit dem kanadischen Medienkonglomerat hat schon einen faden Beigeschmack, andererseits gibt es halt mehr Kohle für die Künstler (Stand jetzt). Idealerweise ist man als Künstler wahrscheinlich auf möglichst allen Plattformen vertreten.
Was libro.fm angeht, keine Ahnung was ich da eingegeben habe - ging mir erstmal darum zu checken wie die so aufgestellt sind. Meine Frau hat aber signalisiert das sie neue Hörbücher schon hören will wenn die neu sind - wird sie wohl bei Audible bleiben.
Zum Exkurs:
Was Streaming Anbieter angeht, rennst du bei mir offene Türen ein. Wir hatten auch mal das ganze Paket mit Netflix, D+ und Prime. Sind jetzt aber bei Netflix als primärer Anbieter und Prime für alle Filme die Netflix nicht im Angebot hat (und in der Regel auch nur bei diesen 0,99 Cent Angeboten). Bei Prime einen Film leihen hat bei mir quasi die Videothek von früher ersetzt, stöbern tue ich gar nicht mehr - ich komme immer mit konkreter Guck-Absicht an. UX um durch die Bibliotheken zu stöbern ist bei allen Streaming-Anbietern einfach nur Scheiße. Und der ganze Bloat nervt mich auch hart, die Idee von Prime quasi kuratierte Channels / Anbieter zu abonnieren finde ich grundsätzlich ganz nett. Aber gemacht habe ich es auch noch nicht.
Ich habe nie aufgehört DVDs / Blurays zu kaufen und schleppe einige Filme schon seit meinen Teenager-Jahren mit mir rum. Früher hatte ich deutlich mehr, aber je älter ich werde, desto mehr schätze ich gute Kuration. Letztlich hat man sonst das gleiche Problem des erschlagenden Überangebots wie bei Streamern plus Kubikmeter an totem Stauraum und wenn der Film in der zweiten oder dritten Reihe unten rechts liegt, dann fuckt das auch ab. Und bei jedem Umzug (bei mir steht gerade Nummer 3 in den letzten 5 Jahren an) nervt es halt immer mehr.
Interessante Sachen kann man ja immer mal streamen und wenn dann mal was vorbei kommt was alle meine Knöpfe drückt (zuletzt waren das Arcane (allein aufgrund von Ästhetik und Technik) und der Edgerunners-Anime) wird es in die „ewige“ Sammlung aufgenommen. Selbige wird aber auch regelmäßig gegengeprüft und nicht jeder Film rechtfertigt einen dauerhaften Regalplatz bzw. haben einen Vibe der irgendwann nicht mehr passt. Finde ich aber so ganz schön und ist auch noch eine Auseinandersetzung mit dem Medium und Inhalt - bei einer Riesensammlung ist das aufgrund der Menge schon gar nicht mehr sinnvoll möglich, imo (merke das jedenfalls gerade bei meiner Spielesammlung). Will sagen, von einem „alles komplett“-Anspruch bin ich auch mittlerweile weg, das bei meinen Spielen auch herzustellen wird allerdings noch herausfordernd, haha.
So sieht das bei mir gerade aus:
Aber „scrollt“ man da nicht auch eine Stunde bis man endlich einen geeigneten Film gefunden hat? Oder weißt du direkt das du jetzt Film 472 schauen willst? Und wie ist es bei dir sortiert? Alles nebeneinander, sodass man easy access hat oder ist das eher wie bei mir, mit zweiter und dritter Reihe wo man schon wissen muss was man hat und wo es steht?
Ich habe beim Einzug extra ein Regal anfertigen lassen. Es steht im Flur zwischen zwei Türen und hat die Tiefe einer Blu-ray. Höhe ist 2,30m und Breite puh….2m vielleicht. Stellt man alles in Reihe, passen ziemlich genau 1000 Scheiben rein.
Generell habe ich immer einen Plan, was ich schauen möchte. Aktuell stehen Michael Mann Filme an (sah jetzt fünf Stück) und davor war John Carpenter dran. Ansonsten habe ich eine Excel, wo ich einige Filme markiert habe, bzw. lege ich immer ca. fünf Filme beiseite (für mehrere Gefühlszustände) und schaue generell gekaufte Filme zeitnah.
Sortiert ist alles langweilig alphabetisch. Alles andere machte in meinen Augen keinen Sinn. Einzige Unterteilung sind BDs, DVDs und einige besondere Editionen.
Geil, wirklich richtig geil.
Schmeißt du denn auch was raus oder bist du noch beim"vollmachen"?
Ist 1000 ein hartes Limit oder ist das nach oben offen?








