Spotify Wrapped (Jahresrückblick) 2025

Ich erinnere mich wage daran, irgendwann mal unter einem Patreon- Post ganz kurz (1-2 Kommis) mit einem anderen User über dieses Thema geschrieben zu haben, möglicherweise findet sich ja diese Person hier oder alternativ auch gern andere Leute, die ihren Spotify für Rückblicke für das aktuelle Jahr teilen mögen. :blush:

Ich beschränke mich mal auf Podcast :sweat_smile:

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Dieses Jahr nur 7.000 Minuten SF, sorry.

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Bei mir ist es übersichtlich (“Statistik” aus Podcast Addict), da ich als Podcast nur SF höre. Insgesamt 7260min dieses Jahr. Letztes Jahr waren es noch 9420min. Mhh, mein hörverhalten ist eigentlich gleich. 2024 waren es aber 180 Episoden und 2025 bisher erst 78.

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Wer Podcast über Spotify hört, hat die Kontrolle über sein/ihr Leben verloren. Naja, wer bin ich to judge. Having said this, -hier ist meine Podcast Antenna Zusammenfassung (so far, es fehlt ja noch fast ein Monat, der i.d.R. nochmal ziemlich voll wird…

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Hab ich mir auch gedacht. Prinzipiell finde ich Spotify, bis auf die Art Monetarisierung für Künstler, eigentlich sehr brauchbar. Geht mit Carplay / Android Auto, läuft auf Alexa auch im Group-Mode, alle Geräte sind immer synchron. Funktional gibt es wenig zu meckern.

Mein Spotify hat mir ebenfalls nichts zu Podcasts ausgespuckt. Und grad eben hab ich gelernt (danke @Credit00 ) das man mit Podcast Addict ne Statistik für 2025 ausspucken kann. Toll :slight_smile:

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In Podcast Addict gibt es eine Statistik-Funktion? Wo versteckt sich die?

EDIT: Ah, habs. Dass man die Einstellung erst in einem anderen Einstellungsmenü sichtbar machen muss ist…besonders.

Ist den Künstlern gegenüber schon ein ganz schöner Verbrecherverein und man kann sich die Frage stellen, ob man die Praktiken der Geschäftsführung so unterstützen möchte. Klar, Spotify hat früh den Markt erobert und auch eine gewisse Abhängigkeit geschaffen die den Wechsel zu Alternativen, besonders für langjährige Nutzer, eher schwierig macht.

Aber Podcast Apps gibt es nun wirklich genug. Hier dem grossen Player auch noch den Wunsch nach Nutzer Engagement zu erfüllen ist, außer mit Convenience, nicht ganz nachvollziehbar.

Meiner Meinung nach sollte es eh keine Zentralisierung im WWW geben. Aber das ist nur meine Meinung und liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen.

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Ich bezahle 15 Euro im Monat für StayForever und kaufe einigermaßen regelmäßig Bandshirts / Alben auf CD bzw. bei Bandcamp. An mir liegt es nicht. Tatsächlich würde ich ohne Spotify sogar weniger Kohle für Mucke ausgeben, mal schnell ne Band Diskographie auschecken oder in mir fremde Genres oder Interpreten reinhören, wo sonst?

Nenne mir gerne eine Alternative zum Musik streamen wo man ein vergleichbares Angebot und die Convenience hat und ich gucke mir das gerne an. So wie ich das sehe isses die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und Spotify sind wenigstens europäische Bastarde, das ist mir lieber als es den Amis reinzuschaufeln.

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@Neon_Autumn hat aus Sicht der Künstler recht, auch wenn ich dir sonst meist zustimme. Spotify hat ein beschissenes Monetarisierungs-Modell. Die Einnahmen der Künstler werden nicht nach Klicks der Abonnenten, also in deinem Fall 15€, auf Songs, sondern nach prozentualem Anteil aller Klicks ausgeschüttet. Machst du also 1000 Klicks bei einem Metal-Indie, den niemand kennt, und 0 bei Taylor Swift, bekommt, symbolisiert, Taylor Swift trotzdem 99,9999…% deiner 15€.
Das ist halt Scheiße. Aber der Deal wurde damals mit den Major Labels, ohne die Künstler, ausgehandelt.
Echte Alternativen gibt es wenige, da fast irgendwo immer ein Label dahintersteht. Tidal soll noch besser sein, aber wie sollte ich das bezeugen, außer vom Hören-Sagen?
Effektiv kannst du also deine Favoriten nur mit Platten/ lizensierten Merch-Käufen und Konzertbesuchen unterstützen.
Ich würde eine Plattform bevorzugen, die direkt Verträge mit den Künstlern schließt, aber anscheinend braucht man für die Karriere fast immer einen Kredit und den geben hier halt nicht Banken, sondern Labels.
Deine Argumente verstehe ich aber auch komplett. Nutze ja auch Spotify.

EDIT: Das Spotify Modell wird aber auch hart abgemolken. Es gibt einige Low-Fi, und Piano Produzenten die absolute Fahrstuhlmusik produzieren. Damit kommen sie dann auf vorgeschlagene Playlists wie „Lernen“, „Studieren“, „Entspannen“ und farmen so, einfach weil sie unaufdringliche Hintergrundtöne ausspucken, Monatsgehälter, von denen wir träumen. Die spucken dann aber auch 4 bis 12 Tracks im Monat aus.

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Mein Post diente nur zur Erklärung warum Spotify nun mal nicht unbedingt der Place-to-be sein sollte was Podcasts betrifft. Podcast Apps gibt es wie Sand am Meer.

Zum Musik-Thema (Da werde ich jetzt ein wenig hart klingen): Neue Musik kennenzulernen kann ruhig auch in der eigenen Verantwortung liegen und ganz fern von Algorithmen ablaufen. Bandcamp hast du schon genannt (Nutze ich selbst. Ist super.) Lokale Events und internationale Neuerscheinungen lassen sich in den sozialen Netzwerken prima entdecken. Eigeninitiative ist das Stichwort.

Die Problematik am aktuelle WWW ist ja, dass durch Convenience vieles durch die Hände von großen Tech Unternehmen läuft und Kunst und Kultur immer weiter zentralisiert wird. Bequemlichkeit wird geboten…aber zu welchem Preis ? Algorithmus gesteuerte Vorschläge, KI generierte Musik, stetige Preiserhöhung und die Förderung einer Musiklandschaft die sich den Algorithmen unterwirft und Kunst in ein Korsett presst.

Aber, das ist ist nur meine Haltung. Am Ende muss man das selbst entscheiden.

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Genau das ist das Problem. Wenn man nicht ein Faible für Musik hat, sondern einfach nur passiv hören will, ist der Algorithmus von Spotify oder anderen Streamern eine gute Lösung. Ich will @Fischonkel hier absolut nichts unterstellen, da ich ihn oder sie ja auch nicht kenne. Aber ich kenne die Situation aus meinem Leben. In München (ich wohne 60km weiter weg, aber hier ist nichts) gibt es genau drei oder vier gute Locations, die Metal anbieten. Zwei oder drei konzentrieren sich, aufgrund der Saalgröße, auf Majors (inkl. Golden Ticket und First Row Pass) und eine, die auch mal „post-kleine“ Bands spielen lässt. Semi-Unknown findet also fast immer von Montag bis Donnerstag statt.
Mit 45 wird mir das langsam auch zu krass, obwohl ich die Musik mag. Aber ich muss am nächsten Tag halt auch wieder 08:00 bis 17:00+ arbeiten und meine Team-„Unterstellten“ verlassen sich auf mich.
So verlasse ich mich auch oft auf Algorithmen, Streaming und auf das was ich dann am Summer Breeze und Brutal Assault live höre.
Die Zeit fürs Suchen hab ich einfach nicht mehr.

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Das könnte ich gewesen sein, ich hatte ein krasses Spotify-Jahr 2023, weil ich extrem SF nachgehört hatte :laughing:
Inzwischen nutze ich aber schon lange AntennaPod.

Die Wrapped-Funktion finde ich trotzdem ganz cool:

Immerhin ordentlich Musik gehört.

Ok, krass :grinning_face_with_smiling_eyes:

Aber zu Podcasts, da komme ich auch auf ordentlich Zeit:

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Und ich hab mein musikalisches Alter von 52 nicht mal kundgetan. 78 ist halt echt Retro.

Oh. Da bin ja ich. 45 Stunden? Wusste gar nicht, dass wir so viel Content haben :sweat_smile:

Pocket Cast hat noch keinen Rückblick veröffentlicht, melde mich mit Zahlen, Daten & Fakten zurück, wenn ich was vorzuweisen habe.

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Bei Spotify gibt es doch keine Kapitelbilder oder? Das geht natürlich gar nicht! Aber dass es bei Spotify für jede Folge noch einen eigenen Kommentarbereich gibt, fand ich irgendwie süß. Soviel Personalisierung hätte ich dieser seelenlosen Gigantofirma gar nicht mehr zugetraut.

Gut, dass man Podcasts so schön beim pendeln oder nebenher hören kann. Sonst fände ich die 5 Tage Dauerhören / Jahr dann doch recht viel…

Genau. Und das passiert ja auch.

Ich meine, wieviel bleibt von einem Album-Kauf bei der Band und wieviel Streams auf Spotify entspräche das? Die Sache ist ja auch, ich könnte manchen Shit auch auf YT mit Adblocker gucken - da hat dann gar keiner was davon. Ich find es (aus meiner Sicht) so schon einigermaßen fair, ich kann reinhören und wenn ich „Fan“ geworden bin, hole ich Album oder Merch. Finde den Spotify-Alogrithmus übrigens auch recht ordentlich, der hat mir schon oft spannende Sachen reingespült.

So sieht es aus. Und man darf ja auch nicht vergessen das es ja durchaus auch mal keine Erfolgserlebnisse gibt bei der Suche - und das fühlt sich dann sogar nach Zeitverschwendung an.

@Neon_Autumn:
Mit ner Podcast-App kriegt SF aber gar keine Kohle für einen Stream? Bei Spotify gibt es meine StayForever-Abo-Kohle für die Zusatzfolgen und on top noch die Cents für den Stream. Ich lege keinen großen Wert auf die Kapitelbilder (die es aber mittlerweile auch gibt) und ich mag das drumherum - Statistiken, Angebot, Jams. Ist jetzt nicht so das spotify nicht durchaus auch ein paar coole Features mitbringt. Ich brauche auch nichts machen, brauche nicht mit Feeds jonglieren oder irgendwas.

Zum Musik-Thema: ich habe einen Vollzeitjob, zwei Kinder und lese, zocke, glotze und kritzel gerne. Das bisschen Zeit was ich habe reicht kaum aus um irgendwas davon so zu machen wie ich das als als ungebundender Jungspund betrieben habe. Früher hatte ich auch die Legacy UND Metal Hammer im Abo. Jetzt muss mich die Musik schon irgendwie finden, sonst ist meine „Spielzeit“ vorbei bevor ich irgendwas erreicht habe. Tatsächlich will ich sogar weg von dem ganzen lurken, social media und irgendwelchen news im Netz hinterherhechten - doof für die Künstler, und das tut mir als Grafiker und dementsprechend auch irgendwo Kreativer natürlich auch leid - aber dem Überangebot wird man als „casual“ (aufgrund der verringerten Zeit durch die Pflichten des täglichen Lebens) einfach nur Herr wenn man da ewig Zeit drauf schmeißt. Ich habe mich damit abgefunden das ich aktuell nicht mehr auf dem Stand bin und Kram entdecke, wenn ich ihn entdecke - wie das passiert ist mir letztlich dann auch egal, Hauptsache es passiert überhaupt noch.

Solange das Angebot breit aufgestellt ist, sehe ich ehrlich auch kein Problem damit eine Superdatenbank mit Zeug zu haben zu der ich jederzeit legalen Zugriff habe. Ich sehe auch nicht wo Kunst in ein Korsett gepresst wird - ich finde auf Spotify Pöbel MC, einen Kumpel von mir mit seiner Doom/Stoner-Instrumental-Band „Klatsche“ und quasi auch sonst jedes Metal-Album was ich Schrank liegen habe, selbst komisches Folk-Metal Zeug was ich früher über irgendwelche Sondermailorders a’la Trollzorn bestellt habe.

Das da bei Spotify die Preise erhöht werden, finde ich angesichts des Angebots nur fair (und würde mir wünschen das wird dann auch an die Künstler weiter gereicht). Und ist es ist ja auch nicht so das man nur von Spotify leben muss, wenn man denn von seiner Kunst wirklich leben will - ist halt ein Kanal und Werkzeug von vielen und ich meine das es auch schon zu Napster-Zeiten hieß das man mit der eigentlichen Musik nicht die Kohle macht sondern mit den Touren, Merch und was weiß ich.

Und letztlich ist bei Musik das Gleiche Problem wie bei den 3000 Spielen die täglich bei Steam reingekippt werden - welcher Normalsterbliche soll das alles sichten und da die Perlen aus der Scheiße wühlen? Sorry, da nehme ich jede Hilfe in Form irgendwelcher Filter und Aggregatoren die mich der Flut an „content“ irgendwie Herr werden lassen, gerne an. Die Zeiten wo man im Plattenladen ums Eck gemütlich durch drei Kisten Vinyl geschmökert hat sind halt vorbei, gleichzeitig gibt es aber für jeden Vibe den man sich vorstellen kann tausend Genres und Untergenres - ich habe allein im letzten Jahr bei Spotify Musik aus 200+ Genres (laut Wrapped) gehört. Das ist doch alles komplett irre - Eigeninitiative um nicht bekloppt zu werden wäre eher es ganz sein zu lassen mit der aktiven Beschäftigung und die Zeit sinnstiftender zu nutzen (und es ist ja nicht so als ob hier nicht hunderte CDs mit „Lieblingsmusik“ liegen würden, die mich wahrscheinlich eine ganze Weile bei Laune halten bis ich sie nicht mehr hören kann).

Nicht falsch verstehen, das Spotify Künstler nicht ordentlich bezahlt bzw. das in unserer aktuellen Welt Kunst und Kultur jeder Ausprägung nicht angemessen bezahlt wird ist eine Sauerei, da braucht man gar nicht drüber reden. Ich wüsste aber nicht wie man das lösen soll und ich glaube, zumindest in meinem Fall, hilft der Algorithmus irgendwelchen Random-Bands schon mal ein Album mehr zu verkaufen. Letztlich ist mein Platz, Geld und Lebenszeit begrenzt und ich kann sie nicht alle retten.

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Bin voll dabei.

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