Stay Forever Insider 1/2024

So, frohes Neues und alles! Während wir Raclette gegessen* und Raketen verschossen* haben, hat Christopher getreulich für euch den Insider fertig gestellt.

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Zu den Inhalten:

Wie immer geben wir einen raschen Überblick, über das, was an Podcasts von uns in diesem Monat zu erwarten ist, angekündigt sind vor allem Folgen zu GEHEIMES KONSOLENSPIEL (SSF) und dem Westwood-Rollenspiel Lands of Lore (SF). Die Unterstützer erwartet eine Reihe von Folgen zu Planetfall (SFS), eine Making-Mags-Episode zur MAN!AC, zwei Ausgaben von „Wusstet ihr eigentlich …?“, eine zum CD-i, eine zu Sam & Max. Und 10JK, klar.

Chris hat zudem wie letztes Jahr eine Übersicht über das Unterstützerwachstum bei Crowd-finanzierten Games-Podcasts gemacht. Spoiler: Die Analyse vor einem Jahr war maßgeblich mitverantwortlich für ein Umdenken bei unseren Freunden von Insert Moin, die dieses Jahr denn auch zu den wachstumsstärkeren Projekten gehören, Gratulation dazu von uns!

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Gunnar hat einen kleinen Rückblick auf sein persönliches Spielejahr verfasst (unter Ausklammerung von beruflich gespielten Sachen) und erklärt in einem kleinen Guide, wie man auf aktuellen Systemen Infocom-Spiele zum Laufen bekommt. Dazu gibt es wie immer Retro-News mit Christopher und eine praktische Übersicht über alle im letzten Monat erschienenen Folgen.

Viel Spaß beim Lesen!

(*) Nur Beispiele, im Hause Lott gab es weder Raclette noch Knallkram, ahem.

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Auf die Lands of Lore-Folge freue ich mich jetzt schon - habe gute (und schaurige :sweat_smile: ) Erinnerungen an die Serie. Ich hoffe aber mal, Eye of the Beholder schafft es zu einem späteren Zeitpunkt auch nochmal.

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In Anlehnung an Gunnar’s Spiele Liste 2023, hier meine Spielehighlights des letzten Jahres:

  • Evil West (durchgespielt)
  • Show Gunners (durchgespielt)
  • Expeditions: Rome (durchgespielt, volle Empfehlung für Historien- und Rundenliebhaber)
  • Jagged Alliance 3 (schon über 50h und noch kein Ende in Sicht)
  • The Silent Age (durchgespielt, ist auch nicht lang - schon von 2015, aber dieses Jahr erst entdeckt)
  • Cyberpunk 2077 - Phantom Liberty (mein Highligth, ohne wenn und aber und kurz vor dem Finale!)
  • Dungeons 4 (fast durch, es fehlen noch zwei Missionen)
  • Against the Storm (seit ein paar Wochen aus dem Early Acsess, kann man das überhaupt durchspielen?)

Mal sehen, was 2024 bringt!

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Frohes Neues!

Gunnar, ist das nicht verschenkte Zeit, wenn Du so viele neue Titel gespielt hast und nichts dazu podcastest? Mich würden aktuelle Titel interessieren. Insbesondere aus der Sicht einer „älteren“ Generation.

Das jetzt pro Spiel in drei Zeilen runterbrechen ist wie oben erwähnt, verschwendet!

Über (auch) aktuelle Formate (zumindest zu Spitzenspielen) würde ich mich freuen.

Ich könnte mir aber denken, dass er, wenn er schon mal wirklich nur privat für sich spielt, da auch gerne mal eben nichts zu sagen oder schreiben möchte. Und aktuelle Spiele gehören nun mal überhaupt nicht zur Thematik von SF.

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Also ich mag Stay Forever sehr und fände das (trotzdem) gut. Aber war jetzt auch nur ein Gedanke, weil in dem Newsletter etwa 100(?) Stunden Spielzeit aufgelistet wurden, die völlig verschenkt sind.

Und der Gunnar möchte ja was dazu sagen, sonst stünde es ja nicht da :wink:

Aber ist jetzt auch egal.

Ahoi

Lands of -fucking- Lore, geilst - wie ein zweites Weihnachten im Januar. Vorfreude!!

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Warum sind die 100 Stunden Spielzeit denn verschenkt, das verstehe ich nicht?

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Naja, Videospiele dürfen schon auch noch freizeitliches Hobby sein. Von meiner Warte aus hat der Insider an der Stelle eher die Note eines persönlichen Jahresrückblicks, eben für eine an Gaming interessierte Community fokussiert. Aber nicht alles, was Gunnar spielt (oder auch wir anderen im Team) ist für Stay Forever-Folgen. Persönliche Freizeit da als verschenkte Zeit zu bezeichnen, ist etwas harsch.

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Hi Ho - liest sich zugegeben etwas blöd. Das gebe ich zu. „Verschenkte Zeit“ meine ich im Sinne von „Verschenkter möglicher Podcast“.

So passt besser :slight_smile:

Habe ich doof formuliert, sorry!

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Jeder der drei anderen Titel wäre deutlich interessanter gewesen als Lands Of Lore… schade. Aber, wie so oft, gewinnt halt das populärste. Die Auswahl war aber etwas seltsam… warum zwei Spiele von Westwood, die sich auch noch sehr ähnlich spielen (LoL ist ja eigentlich ein runtergedummtes EotB 3 nur ohne Lizenz)?
Na ja, wird sicher trotzdem eine interessante Folge. LoL ist ja auch ein ziemlich überbewertetes RPG, was nur in den Anfangsgebieten Spaß macht und später mit Respawns und bescheuerten Dungeons nervt. Ohne seine, für damals, überragende Präsentation, würde da nicht viel übrig bleiben.

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Ich hab ja schon auch noch Freizeit, oder? :grinning:

Es ist ja nicht so, dass ich beim privaten Spielen immer sinnvolle Erkenntnisse produziere, ich schreibe nicht mit, ich mache keine Screenshots, ich recherchiere nicht parallel. Um aus meiner Spielerfahrung zu einem der genannten Spiele eine Podcast-taugliche Position zu erarbeiten, die sich auch interessant erzählen lässt, wäre schon noch richtig Arbeit vonnöten.

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Ich unterstelle euch immer diese beschwippste Leichtigkeit, dass Inhalte einfach so absorbiert und phonetisch umgewandelt werden.

Schade :slight_smile:

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Cool, dass ihr im Insider Ink Ribbon Radio erwähnt, höre ich ab und an auch gerne. Es ist ein Podcast über Horrorspiele, der sowohl aktuelle als auch Älteres bespricht. Die letzte Folge behandelte Parasite Eve und dort haben sie unter anderem gekonnt aufgearbeitet, dass Parasite spielmechanisch ein Bindeglied zwischen Final Fantasy VII und VIII. Dazu sei aber auch gesagt, dass es häufig ein eher launischer Podcast ist.

Ich hatte ja befürchtet, dass Lands of Lore gewinnt. Nicht, dass ich das Spiel nicht für ausreichend respektabel halte würde, aber dazu gibt’s schon sehr viele Retrospektiven. Ich hätte mir daher Darklands als Gewinner gewünscht. Solche Umfragen gewinnt aber in der Regel immer der Verkaufssieger. :sleepy:

Jetzt, wo das Ergebnis feststeht, erwarte ich aber auch einen O-Ton von Patrick Stewart, wie er zu seinem Engagement kam und wieso der große Shakespeare-Darsteller keine Berührungsängste mit dem Medium Computerspiel hatte. :wink:

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Jetzt muss ich doch mal eine Lanze für Plundered Hearts zum Thema Originalität brechen.
Rein vom Spielerischen ist es sicher nicht ganz oben bei den Meisterstücken wie Trinity.
Doch warum ist es aus Sicht der westlichen Spielegeschichte originell und spielenswert?

  1. Es ist unter den Infocom-Adventures das einzige, welches von einer Frau, Amy Briggs, geschrieben und entwickelt wurde.

  2. Es ist eines der ersten westlichen Adventures, vielleicht sogar das erste, welches explizit eine weibliche Spielerschaft ansprechen wollte.

  3. Es ist ein Jahr vor Kings Quest IV (primitive Story) das erste westliche Adventure mit einer weiblichen Hauptfigur und es ist vielleicht das erste westliche kommerzielle Computerspiel (1) mit einer weiblichen Perspektive in einer komplexeren Story (Ich weiß, die Geschichte verläuft etwa wie ein romantischer Bastei-Piratenroman).

  4. Soweit ich weiß, ist es das erste westliche kommerzielle Adventure mit dem Piratenthema. Übrigens war Briggs die Babysitterin von Ron Gilbert. Falls Ihr nochmal wegen z.B. Maniac Mansion mit ihm sprecht, würde mich interessieren, ob Plundered Hearts vielleicht eine Wirkung auf Monkey Island hatte.

  5. Es gehört zu den wenigen stark literarischen Infocom-Adventures. (Wenn auch auf Bastei-Roman-Niveau)

Natürlich hat die Darstellung einiger Figuren aus feministischer Sicht Schwächen bzw. passieren einige problematische Dinge (Stichwort: Vergewaltigungen, Gewalt gegen Frau). Das ist aber auch der Zeit geschuldet, in der das Spiel entstanden ist. Reizvoll finde ich aber aus männlicher Sicht, hier wirklich die Innenperspektive einer weiblichen Figur (auch in den problematischen Stellen) einzunehmen. Als Einführung in das Genre ist es natürlich perfekt, vielleicht auch gerade für weibliche Spieler.

  1. Ich mag das Cover (okay, kein Argument)

Zu Wishbringer, biased ähem, da gibt es tatsächlich ein paar nervige Stellen (Laufrätsel). Man bekommt aber als Anfänger ein Spiel, bei dem man in einem ähnlich begrenzten Kosmos wie Mêlée Island, nur eben in der Zork-Welt (Die aber nur lose im Hintergrund, das Spiel steht für sich.), eine echt runde Sache geliefert. Ist vielleicht ein wenig was für Leute, die Stranger Things mögen. Es hat diesen Goonies-80s-Vibe, nur dass man eben alleine agiert.

Bei diesem liebevollen Inhalt und dieser niedlichen Welt will man doch sofort loslegen:


Dennoch, beide Spiele können für heutige Spieler schon als »schwer« empfunden werden. Wirklich leicht, da stimme ich Gunnar zu, ist Moonmist. Vielleicht für ganz blutige Anfänger (Leute, die bei Loom in die Komplettlösung geschaut haben.) erst einmal besser geeignet.

Fußnote 1: mir unbekannte Laienspiele auf Heft-Disketten oder zum Abtippen ausgenommen

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Ein bisschen weine ich, dass es nicht EotB geworden ist. Zumal ich, wenn ich hätte abstimmen dürfen, das Ruder tatsächlich rumreißen hätte können. :frowning:

Aber Land of Lore ist ein würdiger Ersatz, über den ich deutlich weniger weiß als über EotB. Und man kann die Geschichte von LoL (das ist die offizielle und eindeutige Abkürzung für Lands of Lore, oder?) ja garnicht erzählen ohne intensiv auf Eye of the Beholder einzugehen. :wink:

Aber ich hoffe letzteres kommt trotzdem mittelfristig auch dran :smiley: