Stay Forever Kartenspiel?

Was ich letztens so überlegt hab: es gibt ja eine Menge Kartenspiele, in denen man Karten anhand eines nur auf der Rückseite aufgedruckten Datums richtig in vorher ausgespielte Karten sortieren muss. „Timeline“ zum Beispiel, wo man historische Ereignisse richtig einordnen muss, oder „Ausgerechnet Buxtehude“ für eine geographische Einordnung.

Würde so etwas nicht auch gut mit Karten zu den einzelnen Stay Forever Folgen funktionieren? Ich stelle mir das so vor: auf der Vorderseite schön gestaltet Pauls Folgenmotiv und der Name der Folge, und auf der Rückseite der komplette Steckbrief der Folge: beteiligte Podcaster, aber vor allem Veröffentlichungsdatum des besprochenen Spiels (für eine Spielvariante über Videospiele), Veröffentlichungsdatum der Folge (für eine Spielvariante über den Podcast „Stay Forever“), und Länge der Folge (für exzentrische Großmäzene, die nach zwei Long Island Ice Teas ohne Cola noch etwas ihre Detailkenntnis des Podcasts auf die Probe stellen wollen).

Und wenn die Karten schön gestaltet sind, im Zweifel einfach zum Sammeln, Angucken oder als „Vokabelkarte“ für die Stay Forever - Lore.

Also ich würde es spielen.

Und in Zeiten, in denen sich Magic The Gathering Spieler teure Karten einfach günstig über Onlinedruckereien nachdrucken lassen, müssten die Herstellungskosten doch eigentlich im machbaren Rahmen sein für ein Ünterstützer-Goodie (oder auch frei erhältlich im Shop?).

Nur mal so als Idee, hust…

Nerdige Grüße

Stephan

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Sowas in der Art hatten wir schon einige Male erwogen. Schau’n mer mal. :slight_smile:

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Hitster funktioniert ja praktisch nach dem gleichen Prinzip. Was ich mich frage: Gibt’s ein Patent auf diese Spielidee und man müsste sie irgendwie lizensieren? Oder muss man die Idee nur halbwegs stark verändern/erweitern, damit das dann nicht mehr greift?

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Ich glaube Grundkonzepte in dem Sinne kann man so gut wie gar nicht patentieren lassen.

Edit: Es gibt sogar schon Nachahmer wie Play

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Hitster kenne ich noch gar nicht so lange und hat mich nicht sooo abgeholt. Aber das Spielprinzip mit Games im SF Gewand - super Idee!

Ich hätte sehr Lust auf ein Quartett (ich hab nur wild was als Beispiel genommen), dann könnte ich spielerisch Details lernen :smiley:

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Ja, so ne Art "Anno Domini - Computer- und Videospiele " könnte ich mir auch echt gut vorstellen.

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Und da bei Play ja nur Karten mit Jahreszahlen beiliegen und die Stücke nicht fest mit der Karte verknüpft sind, kann man sich damit auch eine eigene Stay-Forever- oder Games-Playlist bauen und im Spiel nutzen. Es erlaubt ja eigene Playlists einzubinden.

Oder man kann sich eine eigene kleine Webapp basteln, die die QR-Codes von den Play-Karten nimmt, aber unabhängig von deren App auf Youtube-Videos zugreifen und diese eingebettet (aber unsichtbar) abspielen. Das würde das Drucken und Ausschneiden eigener Karten auslassen. Und ich weiß wovon ich rede. Ich habe hier über 200 Kärtchen im Hitster-Format mit allen Musikstücken aus den SF-Musikfolgen und zahlreichen anderen Games-Liedern und es war kein Spaß, die alle richtig zu bedrucken und so.

Also das catcht mich ja total! Mit ein paar mehr Zahlenangaben („Verkaufte Exemplare“, „Anzahl Systemumsetzungen“, „Raubkopierquote“ etc.) kann man damit Quartett-Stich spielen, mit jeweils vier zusammengehörigen Karten wie hier unten angegeben das klassiche Quartett, und nur mit der Jahreszahl „Anno Domini“ / „Hitster“.

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Ein paar kurze Querverweise zum Thema Hitster-Variante:

Wen es interessiert, wie eine „Hitster“- Variante für Videospiel-Intros aussehen kann und wie es sich spielt, kann sich

Und wer es selbst gerne ausprobieren möchte, der darf sich auf die Con Nord 26 in Hannover freuen. Am Freitag, den 23. Oktober spielen wir „GAMESTER“ beim Vortreffen.
Herzliche Einladung! :hugs: :hugs: :hugs:

aus dem „Insider“ 06/2026

Hörer-Heldentat: Wie „Gamester” entstand

Das spaßige Musik-Rätselkonzept trifft auf Videospiele.

Unser Hörer Marius hat für die SF-Con Süd 2026 ein eigenes Musikquiz rund um Videospiele entwickelt, komplett mit selbstgebastelten Karten, Spiele-Intros und erstaunlich viel Kleinarbeit. Herausgekommen ist „Gamester“: ein Spiel, bei dem bekannte Videospielmusikstücke zeitlich eingeordnet werden müssen. Wer moderne Musikquiz-Spiele kennt, wird das Grundprinzip sofort wiedererkennen. Und offenbar kam Marius’ Videospiel-Variante ziemlich gut an.

Die liebevolle Gestaltung von Gamester

Die Idee entstand ursprünglich als Geburtstagsgeschenk für einen Freund. Viele kennen vermutlich diese eine Person, durch die man selbst zum Gaming gekommen ist, bei Marius war das Simon. Für dessen Geburtstag stellte er im Herbst 2025 eine erste Version des Spiels zusammen: Videospiel-Intros aus der gemeinsamen Gaming-Vergangenheit, viel Nintendo 64, viel Nostalgie und entsprechend viele „Oh wow, DAS kenn ich noch!“-Momente.

Der Prototyp funktionierte überraschend gut. Also entstand schnell die Idee, das Ganze noch einmal größer aufzuziehen, diesmal für das Community-Treffen rund um die SF-Con in Karlsruhe.

Bis dahin war allerdings noch einiges zu tun. Gemeinsam mit Leuten aus der Community und diversen Listen und Empfehlungen stellte Marius eine Auswahl von rund 100 Spielen zusammen. Danach begann die eigentliche Arbeit: passende Musikstücke finden, ungeeignete Intros aussortieren, Dateien organisieren, Karten basteln und überlegen, wie man ein solches Spiel mit mehreren Teams überhaupt vernünftig durchführt.

Die Lösung fiel angenehm nerdig aus: Teams wurden mit farbigen Disketten-Untersetzern markiert, zum Buzzern kamen Tiergeräusch-Buzzer zum Einsatz und die Musik lief über gekoppelte Bluetooth-Boxen. Selbst an einen kleinen „Pokal“ für das Siegerteam wurde gedacht.

Gamester auf dem Vortreffen

Gespielt wird mit einem wachsenden Zeitstrahl: Nach jedem abgespielten Intro müssen die Teams entscheiden, an welcher Stelle die Veröffentlichung des jeweiligen Spiels einzuordnen ist. Mit jeder korrekt platzierten Karte wird die Aufgabe anspruchsvoller. Nebenbei wurde natürlich diskutiert, geraten und gefachsimpelt, oft darüber, auf welchem System ein Spiel erschien oder wer einen Titel bereits nach wenigen Sekunden erkannt hatte.

Wer es selbst ausprobieren möchte, kann direkt mit drei Beispielen testen, wie schwierig das Ganze tatsächlich ist. Die Aufgabe: Die folgenden drei Spiele korrekt in einen Zeitstrahl einordnen.

* Titel 12: HiDrive
* Titel 37: HiDrive
* Titel 43: HiDrive

Ob das Ganze in der Praxis funktionieren würde, war zunächst alles andere als sicher. Das Vortreffen zur SF-Convention im „Schwarzen Kater“ war voll, laut und chaotisch, überall Gespräche, Bedienungen und allgemeines Kneipenleben. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für ein Musikquiz. Erst als sich die Reihen langsam lichteten, ergab sich die Gelegenheit für einen Versuch. Und der funktionierte.
Gespielt wurde schließlich an vier Tischen in Teams gegeneinander. Trotz kleiner akustischer Probleme beim Buzzern entwickelte sich schnell gute Stimmung. Es wurde gejubelt, diskutiert und gelacht, besonders bei unerwarteten Titeln oder beeindruckenden Soforterkennungen.

Das Siegerteam

Am Ende gewann Team Grün knapp vor Team Orange, offenbar durch eine besonders starke Challenge in der Schlussphase. Wirklich wichtig war das Ergebnis aber vermutlich ohnehin nicht. Viel entscheidender war, dass die Idee funktioniert hat und aus einem kleinen Geburtstagsprojekt plötzlich ein Community-Spiel geworden ist.

Vielleicht taucht „Gamester“ ja beim nächsten Hörertreffen wieder auf …?

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Solange die Pik-Karten aus Riddle of Master Lu stammen, kauf ich’s…

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ich tausche definitiv eins gegen mein Quartett x)