Stay Forever Technik Bits: die Gameboy Kamera

Original Post: SFT Bits: die Gameboy Kamera – Stay Forever

Tag zwei der Weihnachtswoche

Stay Forever Technik Bits ist eine Kurzversion des beliebten Technik-Formats von und mit Henner Thomsen und Fabian Käufer. Bits erscheint für Unterstützer vier Mal pro pro Jahr und will sich nicht ganzen Plattformen oder anderen großen Technikthemen widmen, sondern in kurzen Folgen interessante Peripheriegeräte ins Scheinwerferlicht zerren. Dies ist die Folge aus dem Februar 2022, es geht um die Gameboy-Kamera, ein wirklich ungewöhnliches Peripheriegerät für eine Handheld-Konsole. Die Kamera erschien 1998, machte Fotos in Schwarzweiß mit 128 × 112 (0,014 Megapixel, hust) und war bei Erscheinen die kleinste Digitalkamera der Welt. Einen passenden Drucker gab es auch.

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Hab mir nach der Folge übrigens das Kästchen geholt, mit dem man die Bilder unkomprimiert auf SD-Karte speichern kann. Zwar noch nicht viel damit gemacht, aber sehr feines Gerät, funktioniert tadellos!

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Dieses „unkompromiert“ hat mich schon zum Lächeln gebracht, bei 128x112x2bit = rund 3.5kB pro Bild. Ich hoffe deine SD-Karte ist groß genug, soll’s ja bald auch in 2TB geben, passen dann rund 600.000 drauf. :stuck_out_tongue:

Die Sache ist halt, bei anderen Methoden wie z.B. mit einem Videograbber bekommt man nur ein verfälschtes Bild mit Artefakten, Antialiasing etc. Mit dem Gerätchen bekommt man alles pixelgenau ohne jegliche Verfälschung

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Stimmt - der BitBoy ist tadellos und sicher die beste Ergänzung zur Kamera, die man sich wünschen kann. Man muss nur mit der Güte der Bilder selbst leben können - und die ist, wenn man nicht gerade Fotokünstler ist, zumindest gewöhnungsbedürftig. Vor allem Fotos in Innenräumen sind kaum brauchbar, wenn sie nicht taghell erleuchtet sind, aber mit starkem Sonnenlicht außen kommt die Kamera auch nicht gut klar.

Was Fabian sagt bei 07:20 über dieses „ordentliche Vertrauen“ das Ding gleich in mehreren versch. Farben auf den Markt zu bringen, ist industriell doch nicht wirklich ein Mehraufwand, die so zu produzieren. (?) Und kaufmännisch doch auch nicht.

In der Produktion vielleicht nicht, aber in der Logistik und im Vertrieb bedeuten weitere Produktvarianten immer einen erheblichen Aufwand. Zumal man zu Beginn nie weiß, welche Variante sich am besten verkaufen wird und womöglich die falschen Stückzahlen produziert (oder als Händler ins Regal stellt). Es ist schon mutig, sie von Anfang an so anzubieten, statt erst mal mit einer populären Farbe anzufangen und dann vorsichtig Varianten nachzuschieben. Andererseits hatte Nintendo immer schon den Mut zur Farbe (na ja, außer bei NES und SNES) und nach dem mehrfarbigen N64 wohl auch Erfahrungswerte.

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Was Henner sagt: Unterschiedliche Farben bedeuten unterschiedliche SKUs, das ist dann normalerweise ein eigenes Produkt mit eigener Inventarnummer, das separat mitgeführt wird. Farben können beliebt und unbeliebt sein und erzeugen Druck auf Hersteller und Handel, den Verkauf korrekt zu prognostizeren, um nicht auf einer unbeliebten Farbe sitzen zu bleiben.

Das macht man eigentlich nur, wenn man an große Stückzahlen glaubt.

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