Zehn Jahre Klüger: November 2012

Eben erschienen für die Unterstützerfeeds: Zehn Jahre Klüger, unser Koop-Format mit The Pod.

Diesmal geht es um das Floppen der WiiU, das Phänomen Candy Crush Saga und das Geschichtsbild von Videospielen.

Viel Spaß beim Hören.

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Hach, die Wii U! Ich hab da wohlige Erinnerungen dran. Das war tatsächlich meine erste stationäre Nintendo-Konsole und ich mochte die sehr. Das „Windwaker HD“ z.B. war darauf großartig. Man hatte halt immer die Karte parat und ab und an hab ich das Spiel auch auf dem Pad gespielt.

Oder „Lego City Undercover“, da konnte man das Pad benutzen, um die Gegend nach den versteckten Blöcken zu scannen.

Und „Pikmin 3“ war auch klasse mit dem Pad.

Aber man merkte schon, dass den Entwicklern nichts so richtig Tolles einfiel. Das Pad blieb halt immer nur ein Anbau mit ein paar Gimmicks. Die Konsole bleibt am Ende ein merkwürdiger Prototyp für ihren eigenen Nachfolger. Ich hab sie trotzdem lieb. :sweat_smile:

Das Pad war auch toll für asynchronen lokalen Multiplayer. Zombi U hatte einen Modus wo der Spieler am TV es ganz normal am Shooter gespielt hat und der Spieler am Pad konnte auf der Übersichtskarte Gegner spawnen und Fallen auslösen.

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Das war auch so ein bisschen Nintendos Idee: Das Konzept der Wii um einen asymmetrischen Aspekt erweitern. Aber abgesehen von dem Zombiespiel und ein paar Mario-Party-Ideen kam da ja nicht viel.

Nintendoland hatte noch ein paar nette Multiplayer Spiele dieser Art, aber ja, am Ende waren es eigentlich nur Techdemos. Schade drum.

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Zum Geschichtsbild von und in Videospielen möchte ich folgende Literatur empfehlen:

White Mythic Space : Racism, the First World War, and ›Battlefield 1‹

Rockstar Games and American History : Promotional Materials and the Construction of Authenticity

Teaching the Middle Ages through Modern Games : Using, Modding and Creating Games for Education and Impact (mit einem Artikel zum 2007er Assassin’s Creed)

Die sind jetzt alle von De Gruyter, aber die haben halt diese schöne Reihe Video Games and the Humanities

(Ansonsten stellt der Transcript-Verlag schöne Literatur zu Computerspielen als pdf im open access zur Verfügung, die verlinke ich jetzt aber nicht, das findet man recht leicht.)

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Schöne Lesetipps! Danke.

Das freut mich!

Ich liebe dieses Format. Obwohl ich es nicht wirklich gut heiße, dass immer mehr fremde Podcasts(-Sprecher) Einzug in Stay Forever halten. Wenn ich damals als Zehnjährige Knight Rider in der Glotze sehen wollte und dort plötzlich AirWolf gelaufen wäre, dann hätte mein Vater so etwas gemurmelt wie „Ach, das is doch Pott wie Deckel. Das andere, mit dem Hubschrauber, ist auch so eine Mega-Maschine. Und beides sind Action-Serien.“
Ähhh…nein! Mit zehn Jahre klüger bin ich aber von Anfang an klar gekommen. Da ist immerhin ein Christian Schmidt involviert.

Mehr „Fremde“ —> mehr sehr gute und interessante Formate (Die Welt von…, SFT, DTTD…) —> mehr Inhalt und Themen —> mehr gut.

Weiß nicht…sehe ich komplett anders. Wenn ich andere Podcaster hören möchte, mich deren Inhalte und Themen interessieren, mit (natürlich) einem völlig anderen Ansatz in Aufbau, Besetzung und Ablauf ihres sehr individuellen Podcasts - dann lande ich auch bei denen. Und weiß dann, was mich dort erwartet.

Solange das alles aber keine Auswirkung auf die regulären Stay Forever-Ausgaben hat (weil Arbeitsaufwand sich dadurch erhöht und das Engagement und Einsatz der Hauptpodcaster ja auch nur begrenzt - bis zu einem Limit - vorhanden/verfügbar ist) soll mir das Wurscht sein. Dadurch verschiebt sich ja nichts signifikant. Prioritäten werden nicht neu verteilt. Es gibt quasi nur ein Wachstum, der gut für diejenigen ist, die fremde Formate interessiert. Und dieses + an Podcasts gerne mitnehmen, obwohl Gunnar&Christian in diesen keine Rolle spielen.

Ich bleib dabei. Ich bin hier für Stay Forever oldschool. Solange et dat gibt, gibt’s auch keine Kritik deswegen, sondern es bleibt halt nur bei einer gesunden, nicht toxischen Skepsis von einer, die nicht automatisch gleich alles restlos gut finden muss. :woozy_face::+1: