Hallo zusammen, erster Post und normalerweise postet man ja nur Feedback wenn man sich über was stört, dem Trend wollt ich mich mal entziehen.
Bei den letzten paar Spielefolgen, spezifisch Seven Cities of Gold, Bomberman, Final Fantasy 5, etc. ist mir etwas aufgefallen das ich sehr schätze. Zu allergrössten Teilen habe ich die besprochenen Spiele selbst nie gespielt oder maximal kurz angespielt oder bei einem Kollegen gesehen / darüber gelesen. Die art wie ihr die Spiele beschreibt und erklärt führt jedoch dazu, dass ich trotzdem irgendwie ein nostalgisches Gefühl habe und mit den Informationen aus dem Podcast nicht gänzlich unwissend an ein Spiel rangehe. Extremst ähnlich wie wenn ich ein Spiel wieder anfasse das ich in den frühen 90ern und 00er Jahren gespielt habe. Man erinnert sich nur noch lückenhaft an Details aber trotzdem fühlt es sich an als wäre ich schonmal hier gewesen. Das find ich sehr schön. Ihr geht auch nicht so tief auf die Geschichte ein, dass man (besonders bei stark storybasierten Spielen) dann eigentlich das ganze sich auch sparen kann, man kennts ja schon.
Aktiv hat das dazu geführt dass ich beim Anhören von FF5 und erwähnung von FF6 den 6er Podcast angehört habe, und jetzt die Pixel-Remasters von 5 und 6 “vorbereitet” habe auf meinem Steamdeck sowie primären Gaming-Rechner und die dann als nächstes drankommen - es fühlt sich aber nicht an als währe ich komplett blind. Diesen Grat zu gehen - genug zu erzählen dass man weis wroum es im Spiel geht und es auch in der Tiefe zu besprechen, aber nicht komplett alles so durchzukauen, dass man dann keine Lust mehr drauf hat - ohne das gefühl zu geben man “hat was ausgelassen” - ist anspruchsvoll und das beherrscht ihr sehr gut, meiner bescheidenen Meinung nach.
Super sympatischer Beitrag, dem möchte ich mich gerne anschließen! Ich gehe an die (S)SF Folgen natürlich auch mit unterschiedlichen, emotionalen Erwartungen ran.
Da gibt s Spiele, zu denen ich selber eine Verbindung habe und bei denen es dann extrem spannend ist, wie sich Gunnar, Chris und Fabian damit auseinandersetzen und was deren Fazit ist. Da muss bzw. kann man seine eigene, verklärte Erinnerung mitunter auch noch mal hinterfragen. Trotzdem gehört da nicht viel dazu, mich zu Beispiel noch mal zum anspielen zu bringen.
Dann gibt es Spiele, die ich selber wenig bis kaum erlebt habe, von denen ich aber weiß, dass sie prägend für Genre/Zeit waren und bin entsprechend interessiert.
Und dann gibt es Spiele, die könnten mir nicht egaler sein. Von denen habe ich noch nie gehört und ich bin einfach neugierig, worum es überhaupt gehen wird. Und dann geht’s mir doch tatsächlich manchmal so, dass ich nach dem Podcast denke “Hm, spannend, ich glaube, das sollte ich mal ausprobieren”. Das möchte ich ebenfalls als Kompliment an die Podcaster verstanden wissen - ein unbekanntes Thema doch so spannend zu vermitteln, dass man es selber ausprobieren möchte ist schon ziemlich cool.
geht mir auch so, zuletzt bei "Rollercoaster Tycoon (SF 161) , ich kannte nur den Namen, aber nach der Folge hatte ich richtig Lust selbst das anzufangen :}
Ich möchte dem auch beipflichten. Bin erst vor einigen Monaten über die Spieleveteranen bei SF gelandet und es ist einfach eine solche Freude, wie wunderbar es euch gelingt, Abstraktion mit Detailverliebtheit und industriegeschichtlichen Aspekten zu verweben (no pressure). Ich befinde mich gerade in einer ziemlich stressigen Phase meines Lebens, lerne für die Facharztprüfung und versuche (mehr bemüht als erfolgreich), mir neben Arbeit, Privatleben und Schlaf überhaupt noch kleine Oasen inmitten des doch merklichen Kortisolsturms zu erschließen. Der Podcast hilft da erstaunlich gut, inzwischen freue ich mich auf neue Folgen schon richtig. : >