Ambermoon (SF 131)

Nur aus Interesse, was spricht denn dagegen, den Podcast verteilt über mehrere Tage zu hören?

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Ich hab ehrlich kein Clipping festgestellt, das das Spiel behindert hätte.

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Ohne es zu wissen: Ich vermute mal bei ihm laufen insgesamt mehr Podcasts auf die er hören will, als dass er Zeit hat diese „abzuarbeiten“.
Finde, das ist dann aber eher ein Luxus-Problem, denn im Endeffekt hat er dann ja immer genug geile Podcasts auf Halde.
Ich komme auch immer mal wieder in die Situation auf Podcasts zurück greifen zu müssen die ich nicht ganz so geil finde aber dann höre weil nix besseres da ist :smiley:

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Das ist natürlich Geschmacksache - oder eine Frage der Prägung? - aber ich würde sagen, dass die Progression in RPGs in sich die Belohnung ist => ich brauche keine kämpfe dafür. ZU sehen, wie mein Charakter level um level steigt und immer stärker wird ist mein Antrieb beim Spielen - sei das in RPGs, bei Battle Brothers oder in Fifa, wenn ich meine Jugendspieler aufbaue….

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Jung, was ist das denn für eine Lebensleistung? Danke für den Link, ich habe überhaupt keine Zeit und bin trotzdem/deswegen viel zu lang bei Eye of the Beholder II hängengeblieben.

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Ich bin mir nicht so sicher ob mir das Streitgespräch in dieser Art gefällt…. Zu intensiv und zu wenig Diskurs orientiert….aber das mag an mir liegen.

Zum inhaltlichen: Ich würde Christian in nahezu jedem Einzelpunkt zustimmen; die Probleme sind gut analysiert und das ist ja gerade Christians Stärke. Ich habe aber andersherum das Gefühl, dass dabei der große Blick verloren geht. (Und ich finde es auch ein wenig random, wann ein SPiel zerpflückt wird und wann nicht…)
Dass die Systeme nicht gut funktionieren ist ja richtig und natürlich ist damit kein schönes tightens game design mehr möglich wie bspw. Bei mule - aber das Vorhandensein der Systeme hat ja dennoch einen Wert (zumindest bei diesen frühen SPielen), weil sie die Phantasie beflügeln. Bei Rollenspielen ist es ja eher die Idee, die eigene Vorstellung, die den Spaß ausmacht => und darauf zahlt es dann eben ein, das Gold Gewicht hat und dass es 20 Zaubersprüche gibt und nicht nur die 5, die ich brauche. Das ist ja bei D&D ehrlicherweise auch nicht anders.

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Bei Ultima Online (vermutlich so auch schon bei 7 und so, da wurde ja übernommen) hatte das Gold auch ein Gewicht. Allerdings fällt beim Spielerinventar dann die Begrenzung der Itemanzahl weg (bzw. ist nicht relevant).
Es gibt viele Leute (die nicht Ultima Online gespielt haben) welche es zudem grauenhaft fanden, dass man die Items relativ frei platzieren konnte. Ich fand das immer super, denn es hat auch zum Gefühl der Welt beigetragen.
Und einmal hat ein Dieb Beschwerde bei mir eingereicht ich solle mal meine Tasche aufräumen, er kann so nichts finden.

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Du verwechselst das mit Sekiro. In Elden Ring gibt es soviele Builds die keinerlei Joypadakrobatik verlangen und du teils nicht einmal in die Nähe der Gegner kommen musst. Wie in den anderen From-Spielen gibt es außerdem supereffektive Taktiken alles zu tun außer das Spiel zu spielen (so lässt sich bspw. ein stattlicher Drache unter Ausnutzung des Bleedeffekts nur via einfachem Buttonmashing in seinem Rücken besiegen ohne sich auch nur ansatzweise irgendwie abzumühen oder gar den Bosskampf an sich auszulösen).

Und wie bei allen guten Rollenspielen kannst du jede Stelle im Spiel auch komplett kaputt grinden (zumindest im NG) - das Spiel bietet auch einige exzellente Spots und Waffen dafür easy aufzuleveln. Liebe geht raus an die „Palastallee“.

Security by obscurity ist das wohl :smiley:

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Guter Punkt. Ich würde sogar sagen, alle frühen RPGs und auch viele spätere sind auf irgendeine Art broken. Bei kaum einem sind die Skills gut balanciert, alle haben difficulty spikes und sehr oft ist die Progression schief.

Macht aber nichts, es geht ja auch ums Gefühl.

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Das ist vielleicht das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass jemand ein Soulslike als „Gegenmittel bei Frustration“ empfohlen hat. :smile:

Kleiner Spaß. Ich verstehe natürlich was du meinst.

1993 war ja so die Zeit, in welcher der Amiga irgendwie überholt wirkte. Damals war es einfach für mich nicht mehr sinnvoll, mir dafür eine Festplatte zu besorgen. Man hat einfach auf den PC geschielt. Nach sowas wie Monkey Island 2 (11 Disks plus Savedisk) oder Heart of China (9 Disks) war ich auch nicht mehr bereit, mir Spiele zu geben, die mehr als 4 Disketten hatten. Insoweit ist der Titel komplett an mir vorbeigegangen. Das aus gleichem Hause im selben Jahr erschienene Lionheart habe ich dagegen rauf und runter gespielt. Grafisch war Thalion zu dieser Zeit Sahne. Mich wundert überhaupt, dass Ambermoon heute noch so ein Standing hat. In meiner subjektiven Erinnerung, zumindest in meiner Bubble, war das Spiel kaum Thema.

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Vor Ambermoon dachte jeder, dass texturiertes 3D auf dem Amiga nicht möglich wäre weil ja das Bitmapformat für die Grafikausgabe für jede Pixelmanipulation mehrere Speichermanipulationen nach sich ziehen muss. Und auch nach Ambermoon ging es immer darum, sowas wie Doom auf dem Amiga möglich zu machen.

Ich habe mir gerade den Test im Amiga Joker angesehen. Ich hatte einen Extrakasten im Test erwartet, der noch mal huldigt, dass texturiertes 3D-Scrolling wie in Ultima Underworld auch auf dem Amiga möglich ist. Dass die Dungeons flüssig scrollen, wird jedoch nur kurz im Fließtext erwähnt. Und es wird nicht gesagt, wie sensationell das ist.

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Fantastische Folge! Ich dachte erst, oh je, drei Stunden über Abermoon!? Aber das waren wirklich drei hervorragende Stunden.
Und das extra Interview ist auch super, das waren drei tolle Gesprächspartner. Nur der Schluss war etwas sehr… plötzlich.

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Ich habe damals nur Amberstar für ein paar Stunden gespielt. Ich war halt noch jung und hab vieles nicht verstanden.

Jetzt werde ich durch Euch angeheizt und werde nochmal beides spielen. Also erst Amberstar und dann Ambermoon. Ihr seid Schuld, das habt ihr jetzt davon.

Es war wirklich eine tolle Folge.

Habe nochmal mit der Albion Folge angefangen. Dort heißt es, der Nachfolger sollte „Ambersun“ heißen, in dem Cast wurde im Interview glaube ich von „Amberworlds“ gesprochen.

Eine kurze Anmerkung: Ich mag es, wenn man die Animationsgeschwindigkeit hoch setzen kann und benutze dann auch immer die schnellste Stufe. Ein Fall. Meine negativste Erfahrung in Sachen Kampfwartezeit war Pool of Radiance Ruins of Myth Drannor (von 2001, also Keines der Gold Box Spiele). Da musste ich ungelogen manchmal 2 Minuten zuschauen, wie Zombies langsam durch die Gegend schlurften, bis ich wieder am Zug war. Ich habe mir Ambermoon Videos auf Youtube angeschaut, und mir wäre das etwas zu langsam. Aber das trifft auch auf all die japanischen Spiele mit Menükampf zu. Also Dinger wie Final Fantasy oder Pokemon, wo es in den Podcasts keine Einwände gab und immer nur von super tollem Game Design die Rede war, obwohl man da auch mindestens ein Drittel der Zeit mit (Zufalls-)Kämpfen verbringt, die langsam sind und einen nicht geistig herausfordern.

Ansonsten hat mir es gut gefallen, wie ausführlich in diesem Podcast Gründe ausgebreitet wurden, wieso einem das Spiel gefallen könnte - oder umgekehrt nicht.

Ist natürlich eine persönliche Geschmackssache, aber ich persönlich mag auch einen gewissen Grind-Anteil, wenn man in einem Gebiet ein wenig seine Party päppeln kann ohne bei jedem Kampf am Rand der Klippe zu stehen. Das schließt ja nicht aus, dass es auch anspruchsvolle Kämpfe gibt.
Aber klar, Geschmacksfrage. Es gibt ja auch Spiele die alles auf Bosskämpfe kondensieren.

Ich bin erst halb durch aber Gunnar‘s Stockholm Syndrom der Art „ich verstehe nicht warum du den Teil kritisierst weil ja er mag objektiv kaputt oder sinnlos sein aber in meinem Kopf steigert das die Inmersion“ jetzt schon ziemlich anstrengend.

Mein Eindruck ist ihr hättet das Spiel nicht besprechen sollen weil da zumindest auf einer Seite zu wenig kritische Distanz zum Werk vorhanden ist.

Edit: jetzt wird argumentiert das es „logisch“ sei das Gold Gewicht habe und dass das die Immersion steigert dabei hab ihr es bei den Gold Box Spielen noch beide - zu Recht - kritisiert

Edit2: Gunnar, spätestens an der Stelle wo du Christian dann vorwirfst das du „nicht checkst wo sein Problem ist“ und ihm vorwirfst er ginge da „zu mechanisch“ an die Sache ran wirkt deine ganze Argumentation eigentlich nur noch auf eine sehr mitleidige Art defensiv. Ihr verlasst hier endgültig die Diskursebene und es wirkt fast als würdest du seine Kritikpunkte als Majestätsbeleidigung empfinden.

Ich hadere gerade mit mir ob es Sinn ergibt weiter zu hören oder ob das so bleibt

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Der dritte Teil hatte nie einen offiziellen Namen. Die Verwirrung um die beiden Titel Ambersun und Amberworlds wird im Interview mit Karsten, Erik und Jurie angesprochen. Karstens Erinnerung nach hätte das dritte Spiel Amberworlds heißen sollen, aber zwischenzeitlich war auch der Name Ambersun im Gespräch.

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