Bei welchen Spielen habt ihr gecheatet und warum?

Ich habe Cheats seinerzeit immer gerne ausprobiert.
Hauptsächlich aus Neugierde um zu sehen wie das dann ist bzw. was dann passiert.

Abgesehen von den Cheats, die in den Spielezeitschriften abgedruckt waren, gab es bei uns im Freundeskreis auch ein Tool mit dem Namen Dirty Little Helper. Das war, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, eine riesige Cheatsammlung für hunderte von Spielen. Wenn ich ein neues Spiel hatte, hab ich da immer reingeschaut, ob es einen Eintrag gibt.

Richtig „cool“ fand ich das Cheaten via Hex-Editor. Das war zwar verhältnismäßig aufwendig, aber dafür hab ich mich damals immer wie ein richtiger Hacker gefühlt. :grimacing:

Abgesehen vom Ausprobieren habe ich auch in einigen Spielen regelmäßig gecheatet:

Zum Beispiel in DUKE NUKEM 3D um dort zu randalieren:
Alle Waffen mit DNSTUFF und sich dann in Hollywood Holocaust oder Red Light District austoben.
Mit dem Jetpack rumfliegen und mit dem Devastator rumballern, oder in Red Light District einen Haufen Pipe Bombs in den Aufzug packen, diesen dann nach oben fahren um sie hochzujagen… Das hat für eine Viertelstunde immer mega Spaß gemacht. :slight_smile:

Oder in SIMCITY 2000 um das Spiel überhaupt zu spielen:
Da ich zu den 3 Menschen auf der Welt gehöre, die zu blöd für SimCity 2000 sind und ich es nie (!) geschafft habe eine Stadt zu bauen, die nicht ziemlich schnell pleite geht, habe ich hier mit allen möglichen Cheats nachgeholfen um auch ein bisschen Spaß zu haben.

In NEVERWINTER NIGHTS:
Da gab es in einem Addon (oder schon im Hauptspiel :thinking:) die Möglichkeit sehr mächtige Waffen von einem Schmied schmieden zu lassen. Vorausgesetzt man hat die richtigen Zutaten dabei. Ich habe einen Dual Wielder gespielt und hatte nur Zutaten für eine ausgemaxede Waffe und eine solala Waffe. Da habe ich mir dann die restlichen Zutaten hergecheatet um in beiden Händen Superwaffen führen zu können.

In BALDUR’S GATE 1 & 2:
Hier habe ich oft mit dem Savegame-Editor „krumme“ Werte meiner Begleiter korrigiert aber auch die, im ersten Teil hässlichen, Portraits ausgetauscht.

In EUROPA UNIVESALIS 4:
Hier habe ich mit einem Savegame Editor einen Haufen Anpassungen vorgenommen. Auch weil ich im Grunde zu schlecht für das Spiel war, es aber doch spielen wollte.
In erster Linie habe ich die Qualität meiner Generäle und Admiräle geändert, weil diese einen riesigen Einfluss auf den Ausgang von Schlachten haben.
Außerdem solche Sachen wie den Fortschritt der Kolonialisierung von einzelnen Provinzen.

Das sind nur ein paar Beispiele. Letztendlich habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass mir ein Spiel keinen Spaß mehr macht, wenn ich mir zu große Vorteile ercheate.
Deshalb mache ich es mittlerweile nur noch sehr selten.

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Cheate gerade bei Alan Wake 2. Ich liebe die Story, aber mich nerven die Survival Horror Elemente. Begrenzte Munition usw. sollten nicht begrenzt sein.

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Erübrigt sich zwar durch das cheaten jetzt, aber trotzdem ganz interessant: Man kann die Drops an Muni sehr gut manipulieren - wenn man das meiste immer in den Stash legt (ich hab immer nur einen Stapel der jeweiligen Munitionsart behalten), erhöht sich die Drop-Rate massiv. Das gleiche gilt auch für die Medipacks. Ich war dann zum Endkampf randvoll. :joy:

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Das stimmt, ging mir ähnlich. Persönlich hasse ich dieses anpassbare Loot, was jetzt fest zum modernen Gameplay gehört. Ich finde es so viel schöner, wenn die Munition von Anfang an fest definiert verteilt ist, wie damals bei Resident Evil oder Tomb Raider.

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Baldur’s Gate - Enhanced Edition
Zum Glück läuft die Version auf der Technikbasis des 2. Teils mitsamt seinen Vereinfachungen, also habe ich mir per Konsolenbefehl einen Nimmervollen Beutel in den ersten Teil gemogelt und die elende Inventarfrickelei einem glücklicherweise verflossenen Zeitalter überlassen.

Horizon - Zero Dawn
Der einfachste Schwierigkeitsgrad ist faktisch ein Unverwundbarkeitsbefehl. Als es ins Finale ging, nahm das bis dahin famose Spiel die Unroute in Richtung „Alles zu lang, von allem zu viel“. Hab dann runtergeschaltet und bin lieber mit offiziellem „Cheat“ über die Ziellinie gewalzt.

Fast alle Rollenspiele der frühen 90er mit zufallsbasierter Heldenerschaffung
Wenigstens habe ich dank der Hexeditoren gelernt, wie eigentlich Heldenwerte in einem Spielstand aufbewahrt werden.

Aber dann verpasst man doch bei DSA Schicksalsklinge den Soundtrack der Heldengenerierung, eines der schönsten Musikstücke der RPG-Geschichte :slightly_smiling_face:

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Die Generierungsmusik höre ich natürlich beim Cheaten. :space_invader:

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Das könnte den ganzen Tag laufen. Samt Heldengenerierung.

Hab natürlich unendlich oft gerollt, bis genomierte Superaventurier entstanden sind. Mit Praios als Gott, damit der Mut „14“ beträgt.

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Das ist natürlich Champions League.

Boah, kommt der Gott nicht immer ganz am Ende und hast Du dann immer alles verworfen, wenn Dein Zwerg leider Swafnir-Jünger war (wahrscheinlich der einzige Zwerg Aventuriens mit dieser Religion)? Da sich ja mein ganzes Leben als eine einzige DSA-Charaktergenerierung mit Steigern der guten und versuchtem Senken der schlechten Eigenschaften bei jedem Stufenaufstieg zusammenfassen lässt (leider wurde ich eher mit „Mut 8“ als „Mut 13“ geboren), ist das o.g. Lied der soundtrack of my life.

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Verdammt, jetzt hab ich Lust die Nordlandtrilogie nochmal zu spielen. Weiss jemand einen Mod oder ähnliches für die originale Reihe um nen brauchbaren Controllersupport zu bekommen?