Beneath a Steel Sky (SF 160)

Mein Titelbild hat nur das falsche Jahr :wink:

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In Deutschland nicht erfolgreich? Schade.
Ich habe keine Schuld! Ich habe das Spiel damals drei Mal gekauft.

  1. In der originalen Box. Da hatte ich dann aber die CD verloren.
  2. In der Virgin White Label Budget Box. Da war die CD irgendwann zu zerkratzt.
  3. nochmal in der Virgin White Label Budget Box

(4. Ach, und aufm Handy.)

Ich glaub das ist ein Rekord bei mir. Das hat kein anderes Spiel geschafft.

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Ich glaube, im Podcast wurde eine Besonderheit des Spiels nicht angesprochen (oder ich hab es überhört): In den Dialogen des Spiels werden random irgendwelche WÖRTER in GROSSBUCHSTABEN geschrieben, was auf Dauer ziemlich störend RÜBERKOMMT, zumindest ging es MIR SO.

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Zum Thema Sound/Musik wollte ich noch kurz anmerken, dass die Midi Musik mit einem Roland SC-55 nochmal wesentlich runder und orchestraler klingt. Ich habe das Spiel von Diskette aus installiert und mit originaler Hardware getestet. Einziger Nachteil sind gelegentliche Abstürze bei der Roland Musik. Das passiert bei Verwendung des Soundblasters nicht. Ich wollte eigentlich auch ein Hörbeispiel anhängen, aber .wav Dateien lassen sich nicht hochladen…

Technische Vergleiche Amiga zu PC finde ich aber generell sehr gut. Ich würde dann aber auch immer den bestmöglichen PC Sound als Vergleich heranziehen. Auch wenn diesen damals vielleicht nicht alle Nutzer genießen konnten :wink: . Die Roland Sachen waren ja auch damals schon sehr teuer…

Vielen Dank für diese tolle Folge. Hat mich gleich zum Spielen animiert…

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Eine wirklich schöne Folge, vielen Dank! Die Folgen, in denen die Spiele differenziert besprochen werden, gefallen mir besonders gut. Die Betrachtung des Endes fand ich besonders gewinnbringend. Das Spiel habe ich vor 10 oder 15 Jahren nachgeholt, als es bei GOG kostenlos erschien. Es hat mich nicht so begeistert, aber da fehlt mir eben die Nostalgie.

In die Zusatzfolge habe ich erst reingehört. In den ersten sieben Minuten ‘entwertet’ Gunnar zwei seiner eigentlich interessante Punkte mit “egal”, um zum nächsten Thema überzuleiten. Das finde ich sprachlich nicht elegant. Ihr seid ja so bedacht auf hohe sprachliche Qualität, deshalb spreche ich diese Kleinigkeit mal an.

Sehr schöne Folge.
Das Spiel hat damals nicht viel für mich getan, die guten, düsteren Momente stehen einfach so sehr im Kontrast mit den klamaukigen / seltsamen Stellen. Fand es immer irgendwie „off“, sowohl die Handlung als auch als Adventure. Schön das jetzt in dieser Form noch einmal bestätigt zu bekommen.

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Vielleicht HATTE der Texter auch Tourette und MEINTE der Kunstgriff sei UNBEDINGT nötig um auf sein Leiden AUFMERKSAM zu machen. Ich habe gerade mal REINGESPIELT und mir vorgestellt wie alles was GROß geschrieben steht auch GESCHRIEN wird….

Irgendwie ist das schon seltsam. Aber damals hab ich das nie wahrgenommen

Ich verstehe total, was du meinst mit dem „Geschrien“-Eindruck – so habe ich das beim Lesen auch im Kopf.

Nur als kleine Anmerkung: Der Vergleich mit Tourette ist vielleicht nicht ideal, weil es eine reale Erkrankung ist. Dein Punkt kommt aber auch ohne den Vergleich gut rüber.

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Aua :face_with_peeking_eye:

Stimmt, ich wollte hier niemanden verunglimpfen oder mich darüber lustig machen. Ich hab das in dem Moment schneller geschrieben als darüber nachgedacht.

Aber ich meine bei Lucas Arts ist das akzentuiert auch mal vorgekommen, so als Wink mit dem Zaunspfahl, einen bestimmten Ort aufzusuchen oder eine Tätigkeit. Aber hier ist das ziemlich willkürlich. Und ich kann es jetzt nicht mehr ignorieren.

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Danke für die Folge. Ich hatte das Spiel positiv in Erinnerung. Euer Auseinandernehmen hat nachvollziehbare Schwächen ans Tageslicht gebracht, die mein Blick auf das Spiel jetzt schon nüchterner machen.

Ist gerade bei mir etwas so wie bei den YouTube-Kanälen Honest Trailers oder Pitch Meeting, wo Lücken im Plot von Filmen auf die Schippe genommen werden. Manchmal kommen dann aber Sachen da hoch, die tja den Film dann nachträglich für mich etwas verderben. Wer Bohemian Rhapsody mochte, sollte dieses Pitch Meeting nicht sehen: https://youtu.be/1RajlWbY7uQ

Bitte weiterhin die Spiele auseinandernehmen. Ich höre zum Trost eine alte Monkey Island-Folge. :sweat_smile:

Ich hab an viele Sachen positive Erinnerungen, die sich im kalten Licht der 2020er Jahre (und vor allem meiner persönlichen Weiterentwicklung) nicht bestätigen, bei Filmen noch viel mehr als bei Games.

Aber die Sachen von damals haben ja trotzdem ihren Platz im Kontext ihrer Zeit und meine positive Erinnerung geht nicht weg durch die neuerliche Beschäftigung damit.

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Beneath a Steel Sky fand ich damals als Teenager erwachsen und düster, spiele ich es heute nochmal, stolpere ich schon an einigen Stellen über den etwas seltsamen, unpassenden Humor.

Ansonsten habe ich bei dem Spiel vor allem noch starke Erinnerungen an die kaputte Amiga-Installations-Routine. Das Installieren der 15 Disketten dauerte nämlich Stunden über Stunden. Der vermutliche Grund - beim Kopieren der vielen Einzeldateien wurde nach jedem Kopiervorgang einer Datei erstmal das komplette Verzeichnis der Diskette erneut eingelesen. Ich habe dann damals nach 3-4 Stunden die Installation abgebrochen und einfach per Hand die (noch zahlreichen) restlichen Disketten in die angelegte Verzeichnisstrukur kopiert. Nach 10 Minuten war ich durch.

Beyond A Steel Sky habe ich mir vor zwei Jahren mal angeschaut. Leider recht klein und in der Geschichte werden teilweise Dinge impliziert, die danach nicht mehr aufgegriffen werden. Wirkte für mich so, als wäre das mal größer geplant gewesen und dann aus Budgetgründen eingedampft. Aber der Hacking-Puzzle-Mechanismus ist eine nette Idee, auch wenn das Experimentieren damit auf die Welt leider keinen Einfluss hat, sobald es nicht zu einem Rätsel gehört. Alles in allem ist BASS2 also eher ein gut gemeinter Spar-Nachfolger.

Naja, das ist auch vielleicht eine Anlehnung an die Comic Herkunft, in denen das teilweise immer noch üblich ist. In der Regel um besondere Betonung rüber zu bringen, aber das klappt nicht immer gut.

Apropos - auch nett die Martha Washington Comics von Dave Gibbons jetzt empfohlen zu bekommen, wo ich gerade auf der Suche nach der gedruckten Gesamtausgabe bin und das letzte “Angebot” von knapp Tausen Euro erst diese Woche gesehen hatte. Leider ist die Printauflage ziemlich rar geworden.

Die Folge ist auf jeden Fall endlich mal die Gelegenheit, das Spiel, das schon ewig bei GOG rumliegt, zu installieren. Jetzt bin ich ja vorgewarnt, was mich da erwartet…

Echt, das kommt aus Comics? Mir ist das da noch nie untergekommen. Bin nicht so der Comicleser, aber die Klassiker wie Asterix, Tim & Struppi etc. haben das doch nicht?

Kenne es auch mehr aus englischsprachigen Comics, habe es aber auch schon in Franko-Belgischen gesehen. Hier z.B. aus im Podcast mehrfach erwähntem “Watchmen” (hoffe es ist ok ein Panel-Schnappschuß aus dem Band zu posten…)

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Doch das kommt auch in der Asterix Comics vor das Wörter groß geschrieben werden um damit auszudrücken das der Sprecher zornig ist oder schreit.

Schöne Folge! Ich wollte das Spiel vor ein paar Monaten auf dem Amiga spielen, aber meine Version stürzte reproduzierbar an einer Stelle ab (in irgendeinem Laden oder Reisebüro oder so…) und so kam ich leider nicht weiter. Den Spielstand auf einen anderen Amiga zu übertragen, in der Hoffnung, dass es dort läuft, war mir zu aufwändig und so habe ich mich umso mehr über diese Folge gefreut. Jetzt weiß ich wenigstens, was ich bzw. ob ich was verpasst habe.

Sehr schöne zwei Folgen!

@Chris

Tatsächliche find ich meine Amiga Eurobox sehr sehr ansehnlich und ohne große Macken :wink: Insbesondere die Kanten sind sehr gut erhalten.

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Ja klar, aber das passiert vielleicht ein paar Mal in einem ganzen Band, nicht in jedem einzelnen Satz mehrfach wie in BASS. :see_no_evil_monkey:

Schöne Folge. Hat mich besonders gefreut, dass Christian Watchman richtig als 12-teilige Heftserie und nicht als Graphic Novel bezeichnet hat. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Überhaupt sehr kompetenter Gastbeitrag, wie sich das für SF gehört. Finde es immer sehr…beruhigend wenn man an Themen mit denen man sich etwas auskennt merkt, dass sie gut recherchiert sind. Da hat man dann direkt mehr vertrauen in die Themen, bei denen man sich nicht so auskennt. Nicht, dass ich da bei SF Zweifel gehabt hätte. Aber trotzdem schön.

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