Ich weiß, dass ist so richtig Off-Topic, aber ich möchte das Thema echt gern aufgreifen. In meinem lokalen Klinikum sinken die Blutspenden grad ins Bodenlose, was ich so von den Mitarbeitern gehört habe und darum mach ich auch den Post auf.
Eine Blutspende ist natürlich ein massiver, körperlicher Eingriff. Ihr bekommt eine Blutabnahme fürs Labor (eine Nadel) und dann wird das Blut entnommen (noch eine Nadel). Der Vorgang kann bis zu fünf Stunden dauern und man spürt echt, wie man „abgezapft“ wird. Trotzdem kann das halt echt Leben retten.
Leider kennt Google meinen Standort und spuckt mir nur Termine für Bayern aus, aber ich poste mal den Link: https://www.blutspendedienst.com/blutspendetermine
Wenn euch die Blutspende zu viel ist, zieht bitte den Organspendeausweis in Betracht. Jeder stirbt irgendwann (leider) und dann kann euer toter Körper vielleicht noch Leben retten.
https://www.organspende-info.de/organspendeausweis/infos-und-download/
Organspenden sind in DE immer anonym. Es entsteht also keine Schuld daraus und ihr oder die Verwandten müsst auch keine bescheuerten YT Videos machen.
Ihr gebt, wenn dann, euren toten Körper für etwas Gutes ab.
Hast du schon mal Blut gespendet?
Die Aussagen, dass es bis zu fünf Stunden dauern kann und man das „abzapfen“ spürt, treffen gar nicht zu.
Meist ist der Vorgang innerhalb von 30 Minuten abgeschlossen. Und das inklusive der ärztlichen Untersuchung. Es gibt einen Nadeleinstich in den Arm, daraus erfolgt die Blutentnahme fürs Labor und auch die Blutspende. Habe das Prozedere mehrfach genau so an zwei Unikliniken und auch an anderen Krankenhäusern erlebt.
Danach gibt es Snacks und zu trinken. Und einen Stempel im Fleißheft. ![]()
Hm also nach meiner Erfahrung ist man im Normalfall so bei ~45min immer gewesen. Aber davon ab natürlich wichtiges Thema. Plasma dauert nochmal 10-15min länger, ist aber auch weniger wild als Blut.
Ob und wie viel man spürt ist glaube ich sehr individuell und wie oft man sowas regelmäßig macht.
Edit: Und schön für Knochenmarkspende anmelden ![]()
Ja hab ich. Also mehrfach. Ich berichte aber nur von meinen Erfahrungen. Ich hab sehr „schlechte“ Gefäße und mir wurde das Blut immer am Handrücken abgenommen und ist schlecht gelaufen. Ich berichte also nur von meinen Erfahrungen. Wenn es auch in 30 Minuten geht… um so besser.
EDIT: Blutspender kennen ja die Maschine, durch die „gepumpt“ wird. Ich spüre das halt, weil es bei mir nicht so gut läuft.
Termin am besten vorher online buchen
- 1 min an der Anmeldung
- 1 min Hämoglobinwert bestimmen (via Fingerkuppe)
- 2 min Gesundheitsstatus-Onlinefragebogen (am iPad)
- 3 min Blutdruckmessen (da muss man manchmal kurz anstehen)
- 20 min Blutspende
- 15 min sitzen bleiben (gibt immer was zum essen und zu trinken)
Kann man so drei mal im Jahr machen. Meist kommt man immer mit jemanden ein bisserl ins ratschen und ist irgendwie immer ganz nett …
Wenn man zu Stoßzeiten kommt, in München ist das so ab 17:30 bis Ende, darf man nochmal etwas extra Zeit fürs warten einplanen. Und man kann es meines Wissens nach bis zu 6-mal im Jahr machen mit geschlechtsspezifischen Mindestabständen, die zu beachten sind…
Die Dauer hängt auch davon ab was genau man spendet, Vollblut geht am schnellsten und ist was meistens gemacht wird, bei Thrombozytenspende dauert dann aber auch der eigentliche Spendevorgang ca 1h…
Ich hatte bei meinem ersten Versuch Kreislaufprobleme, die ich in meinem ganzen Leben noch nicht hatte - die Spende wurde abgebrochen. Allerdings hatte ich zuvor nichts gegessen. Macht das einen so großen Unterschied, dass ich es mit ausreichend Futter noch mal versuchen sollte?
Wir hatten bisher alles. Mal geht es in 30 Minuten und mal dauert es Stunden.
Henner, es geht nur um den Versuch. Und darum ob du einen Organspendeausweis hast. Weil der tut niemand weh.
Ja, du solltest dich auf jeden Fall vorher schon fit und erholt fühlen und da gehört ein vernünftiges Essen dazu. Sonst ist der Kreislauf ja auch so schon tendenziell im Keller.
Das gleiche gilt für Erkältung o.ä. Wobei man da eh abgelehnt wird, wenn man 2 Wochen vorher krank war oder eine OP hatte. Zumindest ging es mir schon 2x so.
Auch genug trinken hilft nochmal, dass es tendenziell besser geht. Bei manchen Leuten funktioniert es aber auch einfach nicht so gut, bei empfindlichem Kreislauf kann es auch mal passieren, dass man umkippt. Daher ja auch das Warten anschließend.
Ja, vorher gut Essen und ausreichend Trinken ist essenziell. Der Körper reagiert da ansonsten entsprechend, das heißt Kreislauf macht nicht mit oder das Blut läuft nicht schnell genug. Dann kann auch durch das Personal abgebrochen werden.
Hast du auf den falschen Beitrag geantwortet?
Die Frage war doch „Ich hatte letztes Mal Kreislaufprobleme, macht das so einen Unterschied, ob man vorher etwas isst?“, da hat die Antwort null mit zu tun ![]()
(Und: Ja, macht es natürlich total, vorher und nachher immer was snacken!)
Okay, dann probiere ich es noch mal. Den Spendeausweis habe ich natürlich seit Jahrzehnten.
Dem kann ich nur zustimmen und noch dazu empfehlen: DKMS (Deutsche Knochenmarkspende) zu registrieren.
Geht schnell beim Hausarzt mit einem kleinen Piekser. Ich bin sogar schonmal angerufen worden, weil ich als Spender in Betracht kam. Der Patient konnte dann aber doch anders versorgt werden.
Organspender bin ich sowieso, das kostet ja gar nix.
Blut hab ich tatsächlich länger nicht mehr gespendet - danke für die Erinnerung!
Also aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass das nichts damit zu tun hat. Mal ist der Blutdruck hoch und mal niedrig. Nichts davon hat damit zu tun, wie man mir Blut abnehmen kann.
Ich bin alle zwei Monate bei der Blutspende bei uns im Ort vom DRK. Da ist die Sporthalle immer voll, aber mit Terminreservierung dauert das max. 45 Minuten. Viel, viel trinken vorher und eine Kleinigkeit essen. Wenn du das nicht machst, wird der Arzt recht unangenehm und lässt dich evtl. auch nicht zur Spende zu. Nach der Blutabnahme wieder was trinken und gute Verpflegung danach gibt es auch immer.
Und ehrlich als „massiven“ Eingriff kann man eine normale Blutspende definitiv nicht bezeichnen. Das ist echt ein Routinevorgang mit minimalem Risiko.
Das erste Mal hat glaube ich ca. 1 Stunde gedauert, weil ich davor noch einiges als Neuling ausfüllen musste. Danach war das aber eigentl. zeitlich nie ein großes Problem. In Summe wahrscheinlich so 35 Minuten. Hängt immer ein wenig vom Andrang und dem eigenen Wohlbefinden ab. Im Vorfeld, wie die anderen schon meinten, viel trinken und etwas essen, damit man sich auch nicht unwohl fühlt.
Tipp von mir: nach der Spende kurz liegen bleiben, aufsetzen und paar Minuten die Beine baumeln lassen und etwas bewegen. Erst dann aufstehen.
Ich hatte anfangs auch manchmal Probleme, was aber immer dann war, wenn ich zu schnell wieder aufgestanden bin und mich bewegt habe. Mit etwas mehr Ruhe beim Aufstehen von der Liege (wenige Minuten reichen) und dann auch etwas verweilen bei einer Wurstsemmel o.ä. vor Ort hab ich danach sogar eine Wanderung gemacht oder Kampfsport. Ist aber unvernünftig, macht das nicht nach mit dem Sport direkt danach xD
Blut raus dauert wirklich eher so 15-30 Min, je nachdem wie gut es fließt. Voruntersuchung noch ein paar Minuten (je nach Andrang) und es word empfohlen nach der Spende noch etwas zu bleiben zur Beobachtung, ich bleibe meist 20-30 Min. Das ist die perfekte Zeit um etwas mit den Leuten zu quatschen und eine Brotzeit zu essen und etwas Tee zu trinken ![]()
also in Summe bin ich eher 45-60 Min Tür rein-Tür raus bei einer Voll-Blutspende = „klassische“ Blutspende.
Länger dauert es bei einer Plasmaspende, weil nur das Plasma separiert und der Rest wieder zurückgeführt wird(vll ist das das „Gerät“ was vorhin gemeint wurde?). Bei einer Vollblutspende spender man ca 500ml komplettes Blut, das direkt in einen Beutel fließt.
Ich finde von der Spende selbst merkt man nicht viel. Ich hatte 1-2x, dass es weh tat, weil die Nadel sich an der Aderwand angesaugt hat. War aber auch nur ein blauer Fleck und ich wurde gefragt ib ich weiter machen will.
im allgemein empfehle ich
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Viel vorher trinken 1-2 Tage vorher und am selben Tag
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etwas auf den Eisengehalt der Ernährung achten die Woche vorher
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Am selben Tag so 1-2 Stunden vorher was leichtes gegessen haben (nicht nüchtern, aber auch nicht vollgefressen)
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Halbwegs ausgeschlafen sein / nicht übermüdet
Dann sind die Chancen besser es gut zu vertragen. Erfahrungen aus 20 Jahren Blutspende ![]()
Manchmal ist man auch einfach empfindlicher. Ich kenne einige, die es einfach nicht vertragen, und andere, denen es gar nix ausmacht und vieles dazwischen.
Ich vertrage es ziemlich gut und darf jetzt auch endlich wieder spenden und habe schon einen Termin in 2 Wochen![]()
Willkommen im Forum, Grenadier3107 ![]()
Es kann natürlich sein, dass das früher mal lange hat dauern „dürfen“. Ich gehe jetzt schon länger zum Deutschen Roten Kreuz → https://www.drk-blutspende.de/ - da könnt ihr auch nach Terminen in eurer Nähe suchen, die sind alle ~ 10 Wochen wieder an der gleichen Stelle, das passt dann zum Rhytmus in dem man Spenden darf.
Dort hat man mir gesagt, dass maximal 15 Minuten abgezapft wird. Wenn dann nicht die erforderliche Menge (500 ml) abgenommen wurde, dann ist das halt so.
Ein Spendetermin ist bei mir hauptsächlich davon abhängig, wie lange der Check-Up vorher (Temperatur messen, Hb-Schnelltest, Blutdruck & Kkurzes Arztgespräch) vorher dauert. Da können schonmal ein paar Minuten zusammenkommen wenn es sich staut. Aber auch keine halbe Stunde, die takten das gut, man macht ja auch vorher einen Termin mit Zeitslot.
Zur Sache generell:
Blutspenden ist eine tolle Sache, jeder sollte das zumindest mal probieren. Man bekommt einen kostenlosen Check der eigenen Gesundheit (es wird auch noch eine Kleinstmenge an zusätzlichen Blut für Labortests abgenommen), und das beste: Man bekommt Dankbarkeit der ehrenamtlichen Helfer die einem das Blut abnehmen und die Logistik dahinter organisieren, und ein gutes Gefühl, dass man einem anderen Menschen helfen wird.
Gleiche Kerbe ist Organspenden. Wer das ethisch vertreten kann, machen. Das ist ja für einen selbst dann bei der Ausübung der Spende Zero Effort.. ![]()
Ein guter Freund von uns, seit vielen vielen Jahren Dialysepatient mit 2-3 Terminen die Woche, hat eine neue Niere bekommen. Hat dafür aber auch 3 Anläufe gebraucht, bis es jetzt dann wohl nachhaltig funktioniert hat.
SPENDEN, MARSCH, MARSCH!
