Blutspenden darf ich gar nicht, hab dafür früher Plasma gespendet. Aber ich war dann jedes mal direkt krank und durfte auch immer nur einmal im Monat spenden. Hab dann das auch sein gelassen.
Es gibt übrigens auch ein maximal Gewicht von 160kg.
Nach oben hin gibt es aus medizinischen Gründen eigentlich keine Grenze. Allerdings sind die (mobilen) Spende-Liegen bei unseren Blutspendediensten auf ein Maximalgewicht von 160 Kilogramm ausgelegt.
Die schicken einen wieder heim, nur damit ihr nicht umsonst Schlange stehen müsst.
Stimmt, von einem Gerät beim Spenden hab ich bisher genauso wenig etwas mitbekommen wie von einer Nadel im Handrücken. Handrücken kenne ich eher für einen Zugang und Blut abnehmen, also eher „bisschen raus oder viel rein“, nicht für den halben Liter. Und eine Maschine hab ich auch noch nie gesehen, nur so eine Wippe, die den volllaufenden Beutel aus Gründen immer hin- und herschwappen lässt*. Wüsste auch nicht, wieso man das Blut raussaugen sollte, wir haben da ja so eine Pumpe in der Brust, die das auch alleine ganz gut rausdrücken kann.
Heißt natürlich nicht, dass es so nicht passiert ist, aber ist zumindest nicht die Regel.
* Das ist übrigens tatsächlich nicht ohne. Mir macht das nichts aus, aber ich kenne Leute, denen beim Anblick des eigenen Blutes direkt schwummerig wird. Kannte das mal einen Notfallsanitäter, der konnte durch Blut waten ohne Probleme, aber wehe, er sah sein eigenes. Dann war direkt vorbei. Menschliche Psychologie ist komisch.
Bin ich auch seit über 10 Jahren registriert.
Ich bin darauf richtig aufmerksam geworden, weil ein Kollege damals einem Jungen mit einer Spende das Leben retten konnte. Da rückte das Thema plötzlich so nahbar heran, dass ich das unterstützen musste. Zuvor klang es eher abstrakt und nach einer Wahrscheinlichkeit wie ein Lottogewinn.
Aber nein - jeder mag einen genetischen Zwilling haben, und dem kann man helfen. Oder er dir.
Ich wohne in Worms und spende hier regelmäßig Blut (Vollblutspende) in den Räumen einer Kita / Kirchengemeinde. Das macht die Uniklinik aus Mainz. Es gibt 26 Euro für die Spende, und auch wenn ich selber das Geld gar nicht nötig habe, finde ich das gut so.
Man füllt vorher ein langes Formular aus, darin bekommt man dann Übung. Ein Arzt misst noch den Blutdruck und fragt, ob man auch genug gesgessen und getrunken hat.
Der Abstand zwischen den Spenden soll ca. 60 Tage nicht unterschreiten, es geht also 5 bis 6 mal im Jahr. Im Beutel landen dann pro Spende 500 ml. Von einer mehrstündigen Spende habe ich noch nie was gehört. Ich benötige ca. 30 bis 40 Minuten. Essen und Trinken vorher ist wichtig für den Kreislauf, da hatte ich aber noch nie Probleme.
Ich würde das jedem gesunden Menschen raten. Man tut was gutes und es ist unkompliziert.
Danke, dass du auf das Thema hinweist @ChSchäffler80 !
Ich spende regelmäßig, konkret Thombozyten, da ich von den Kerlchen genug habe.
Für die Knochenmark- / Stammzellspende kann man sich oft meist auch direkt registrieren.
Wichtiges Thema, daher Props an @ChSchäffler80, dass du das hier gepostet hast. Ich bin persönlich leider nicht fürs Blutspenden „geeignet“, da ich eine Phobie (die einzig mir bekannte) vor der Kompresse habe, mit der das Blut gestaut wird. Für mich ist eine Blutdruckmessung schon der blanke Horror.
Meine Frau macht das teilweise wett, indem sie regelmäßig Blut spendet.
Nochmals: Ich unterstütze das voll und kann nur jedem danken, der sich in der Lage fühlt, selbst Blut zu spenden und das auch tut.
Ich habe die seltenste Blutgruppe (AB Rh neg), aber leider auch sehr „schlechte“ Venen. MTAs zerstechen much leider oft. Einmal war ich mit einer Freundin in der Uniklinik zum Blutspenden (noch während des Studiums), bin dort aber während der Abnahme im Liegen ohnmächtig geworden. Sie haben dann alles abgebrochen und mir geraten, es lieber zu lassen. Seitdem hab ich es nicht mehr probiert. Vllt rappele ich mich nochmal auf. Ist ja schon lange her.
Einen Organspendeausweis habe ich. Da fällt es mir auch schwer zu verstehen, wenn jemand das nicht möchte. Außer vllt aus religiösen Gründen?
Ich kann das auch selten nachvollziehen - respektiere aber auch eine Entscheidung dagegen.
Wichtig ist ja nur, DASS jeder mal eine Entscheidung dazu trifft. Dann würden auch nicht so viele auf lebensrettende Spenden warten müssen.
Ich bin dafür, dass man in einem ohnehin notwendigen bürokratischen Akt, wie einer Ummeldung, einmalig dazu befragt wird.
Wichtiges Thema!
Ich persönlich falle allerdings immer um bzw. werde extrem schwindelig, wenn auch nur ein bisschen Blut abgenommen wird. Es scheint wohl eine Reaktion des Nervensystems zu sein, wurde mir mal erklärt. Ich kann jedenfalls nichts dagegen tun und es ist extrem unangenehm, wenn einem die Sinne mehr oder weniger langsam schwinden.
Meist wird auch gar nicht erst eine Möglichkeit gefunden, mehr als eine kleine Kanüle bei mir abzunehmen. Die Erfahrung habe ich jetzt leider schon sehr häufig gemacht, weil ich wegen der Schilddrüse regelmäßig ein Blutbild machen lasse.
Da ist es leider vermutlich nicht sinnvoll, zum Blutspenden zu gehen, fürchte ich. ![]()
EDIT: Mir fällt erst jetzt auf, wie ironisch das bei meinem Nutzernamen ist. ![]()
Ich gehöre leider auch zu den Menschen, die sich schon beim Blutabnehmen immer hinlegen müssen. Bin schon 3 Mal vom Stuhl gekippt.
Ich schreibe leider, da ich liebend gerne spenden würde, ist ja nun echt kein großer Aufwand, selbst wenn es eine Stunde dauert.
Einen Organspenderausweis habe ich aber und da muss ich sagen finde ich die Ablehnung die manche diesem Thema entgegenbringen echt lächerlich. Ich finde das gehört eigentlich beim Anfordern des Personalausweises gleich abgefragt und auf diesem vermerkt und kann nicht verstehen wie sich erwachsene Menschen so anstellen können bei so einem simplen Thema.
Habe meine Geringverdiener-Zeit damit überbrückt, dass ich 2 mal die Woche Plasmaspenden war mit finanziellem Anreiz.
Ich finde der Gesetzgeber müsste eine Regel rausbringen, nach der automatisch jeder Organspender ist und man aktiv wiedersprechen müsste. Würde dem Thema viel Stigma und Schwurbel (die wollen nur meine Organe) nehmen.
Guter Reminder mich mal nach regionalen Blutspendeterminen umzuschauen ![]()
Sehr gut gefallen hatte mir übrigens auch, als die Rocketbeans bei ihrem Vampir-Pen-and-Paper eine lange Blutspende-Werbung eingebaut haben. Thematisch passend und gut gemacht, und schön, dass auch die sich dem wichtigen Thema angenommen haben.
Ich hoffe, es klappt mit der Verlinkung an die richtige Stelle im Video: Klick!
Als jemand, dem das wichtigste im Leben von Spendern gerettet wurde möchte ich an dieser Stelle einfach meinen Dank an alle ausdrücken, die spenden und/oder das Thema präsent halten.
Vielen Dank
Schön, dass ein so wichtiges Thema hier angesprochen wird und ihr eure Erfahrungen teilt. Da will ich mich gern beteiligen.
Ich habe Blutspenden viele Jahre vor mir hergeschoben. Ich wollte es immer mal wieder machen, aber der letzte Ruck hat lange gefehlt. Ende letzten Jahres habe ich mir diesen Ruck dann endlich gegeben und habe nun schon 2x gespendet. Beim dritten Termin wurde ich leider vom Arzt aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. Sobald ich wieder spenden darf, werde ich auf jeden Fall wieder hingehen.
Ich spende beim DRK Blutspendedienst. Der „Verwaltungsakt“ mit Fragebogen (ganz Retro mit Stift und Papier) und ärztlichem Vorgespräch dauern für mich sogar etwas länger als die eigentliche Spende, die nach 15 Minuten vorbei ist. Das medizinische Personal kümmert sich hervorragend um die SpenderInnen und jede Frage oder Unsicherheit wird besprochen. Der DRK Blutspendedienst versorgt ErstspenderInnen auch mit allen nötigen Informationen, damit sowas wie bei Henner mit dem Kreislauf möglichst nicht passiert. Ich bin mir sicher, dass die Ärzte hier beim DRK eine Spende ablehnen würden, wenn man sagt, dass man an dem Tag noch nichts gegessen oder zu wenig getrunken hat. Ich habe jeweils ein paar Stunden vorher eine Mahlzeit zu mir genommen und mindestens 2 Liter getrunken und hatte nach den Spenden keine Probleme. Man sollte sich nach der Spende schonen und keine sportlichen Aktivitäten planen. Der Körper hat gerade einen halben Liter Blut „verloren“ und das muss erstmal nachproduziert werden.
Wer sich unsicher ist, ob man als Spender in Frage kommt: beim DRK gibt es einen Test, den man in 2-3 Minuten durchklicken kann. Einfach unter https://www.drk-blutspende.de/ ein Stück nach unten scrollen und bei Spende-Check auf den Link klicken (kann ich leider nicht genauer verlinken, weil man da noch sein Bundesland angeben muss). Wenn beim Spende-Check ein vielleicht herauskommt, schreibt eine kurze Mail mit den unsicheren Punkten oder ruft die angegebene Rufnummer an, um die Punkte zu klären. Bei mir ging es zum Beispiel um Medikamente und einen Auslandsaufenthalt. Meine Mail wurde innerhalb von einem Tag beantwortet (die Mail lag allerdings im Spam-Ordner) und die Unklarheiten waren beseitigt.
Wer nicht Blut spenden kann oder möchte, sollte aber zumindest über den Organspendeausweis nachdenken. Solange man lebt, passiert gar nichts. Es ist nur ein Stück Papier oder eine Plastikkarte, die man idealerweise direkt neben dem Personalausweis bei sich trägt. Man ist nirgendwo registriert und steht in keiner Datenbank. Erst im Falle des Todes wird der Organspendeausweis bedeutend. Wenn ich tot bin, brauche ich meine Organe nicht mehr. Hoffentlich retten sie dann jemand anderem das Leben.
Und/oder mit dem Partner/der Partnerin/Familie sprechen. Im Falle eines Falles, und der tritt ja immer dann ein, wenn man es nicht erwartet, weiß der andere was zu tun ist.
Man nimmt dem Anderen damit auch die Bürde entscheiden zu müssen!
Mir fällt grad noch ein.
Wenn ihr euren digitalen Perso freigeschaltet habt, könnt ihr euch auch zentral für die Organspende registrieren.
Das kann man im Gegensatz zum Kärtchen nich verlieren und es erspart im Zweifel den Angehörigen die Entscheidung.
Heute durch Zufall entdeckt:
Vom 3. bis 7. August gibt es eine Blutspende Aktion bei Tripsdrill (Freizeitpark bei Heilbronn ).
Wer Blut spendet bekommt ein Tagesticket für Tripsdrill gratis.
Edit: Keine Ahnung wieso die Vorschau 2025 sagt. Die Seite ist aber für 2026.
DKMS Registration und Organspendeausweis hab ich beides, Leider darf man bis zu 3 Monate nach frischen Tattoos nicht spenden und daher werd ich wohl so schnell kein Blut abgeben dürfen.
Würde schon aber ich hasse Nadeln abgrundtief, ich kann das garnicht ab. Dazu noch Rollvenen, gerne mal Spaß beim Arzt beim Blut abnehmen. Wäre mit Null Negativ ja gold wert ich weiß aber es ist für mich der Horror.
Für Organspende muss man bedenken dass die Organe von toten Körpern nutzlos sind, der muss am „Leben“ erhalten werden bis zur Entnahme. Die Vorstellung könnte für einige etwas gruselig wirken, Hirntod hin oder her.