Das Stay Forever-Bilderrätsel (Teil 3)

Giants: Citizen Kabuto?

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Das sind zwei einsame Überlebende aus Total War Shogun

Ich kenne die beiden nicht, aber bei einer Windmühle und rotem Himmel muss ich an Populous: The Beginning denken.

Lässt mich irgendwie an Outcast denken

Sacrifice?

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Das wäre auch mein zweiter Gedanke. Wollte nur nicht mehrere Antworten rausfeuern. Einige Spiele aus der Ära sehen sich auch wirklich ähnlich.

Richtig. Die beiden Kollegen stammen in dem Fall aus Sacrifice von Shiny Entertainment. Einer der eigenwilligen Genre Hybriden. Da hätte ich wirklich Lust auf eine Neuauflage :smiley:

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stimmt, Sacrifice war cool! Hab das auch noch irgendwo als Budget-rerelease.

Nun denn, was sehen wir hier?

Sieht ganz nach Pharao aus. :slight_smile:

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absolut: es sieht ganz danach aus, weil es selbstverständlich Pharaoh ist (Impressions, 1999)!


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Wie genial sind diese riesigen Bauten in Iso-Ansicht! WOW! Ein Hoch auf Pixelgrafik.

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Ich würde Pharao ehrlich gesagt nicht mehr als Pixelgrafik bezeichnen. Klar, das besteht alles aus Pixeln, aber das tut ein Doom Eternal letzten Endes auch.

Pixelgrafik heißt ja, dass bewusst mit Pixeln gearbeitet wird, Pharao (und auch schon Zeus) haben ja einen sehr „gemalten“ isometrischen Look. Da sieht man den einzelnen Pixel eigentlich kaum noch.

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Sorry, wird zeitlich gerade etwas eng ein neues Rätsel zu betreuen.

Ich würde diesen Grafikstil in seiner starren Iso-Perspektive noch als späten Ausläufer dessen einordnen, was man so als Pixellook bezeichnet. Klar sind die Assets zu der Zeit schon eher vorgerendert statt handgepunktet, aber das war so der letzte große Abgesang vor dem Siegeszug dynamisch berechneter 3D-Grafik, bei dem alten Säcken wie mir heute noch warm ums Herz wird.

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Verstehe was du meinst. Ich glaube aber, da gibt es vermutlich eine zweite Wahrnehmungsebene, abgesehen von der offensichtlich direkt aus Pixeln gemalten Grafik, die letztlich auflösungsunabhängig ist (ein Shovel Knight zum Beispiel sieht auch in HD noch pixelig aus); nämlich die zu einer Zeit vorrangig genutzte/mögliche Bild- oder auch nur Texturauflösung, die auch bei gerenderten Objekten und Polygonen einen ähnlichen Effekt auslösen kann, der in meinen Augen der ist, dass die daraus resultierende leichte Unkenntlichkeit von genauen Details die Grafik tatsächlich „dichter“ erscheinen lässt, als sie es eigentlich ist, weil das unbewusst die Vorstellungskraft stimuliert. Und diesen Effekt sehe ich bei Pharao noch ziemlich intakt, ebenso w

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kann deinen Gedanken im Ansatz nachvollziehen, würde aber persönlich auch bei vorgerenderten und höher aufgelösten Sprites (wie im Falle Pharaohs) noch von pixel art sprechen.

Selbst wenn dafür eine klare asset pipeline (3D Objekt > Rendering > maskiertes Sprite) bestand (im Gegensatz zu Handgepixeltem), so ist das endgültige Erscheinungsbild weiterhin stark ‚kuratiert‘ - weil statisch, und vermutlich häufig nochmal händisch nachjustiert. Gerade im Vergleich zu einem zufällig herausgefischten frame in einem first person shooter; klar, technisch betrachtet auch alles Pixel, aber bei letzterem liegt das Augenmerk bei Assets eher auf Silhouette, Farbpalette, Texeldichte, Shader, etc. Aber gut, vielleicht auch bisschen Haarspalterei und subjektiv :smiley:

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Okay, wenn du bei nicht-handgepixelten Grafiken noch von Pixelgrafik sprichst, kommen wir eindeutig nicht zusammen. :stuck_out_tongue:

Das mMn als Renderlook eine klar andere Kategorie. Der kann auch sehr schön aussehen, aber die Grafiken von Myst, Resident Evil, Stronghold, Age of Empires II oder eben Pharao sind für mich viel zu hochauflösend, um noch als Pixelgrafik durchzugehen. Die leben natürlich stark vom vordefinierten „Blickwinkel“, absolut! Aber es ist in meinen Augen eben nicht wirklich „pixelig“ genug, um als Pixelgrafik durchzugehen. Ein Pharao würde nichts an seinem Look verlieren, wenn man es heutzutage nochmal neu mit extrem hochauflösenden Grafiken machen würde; ein Commander Keen oder Super Metroid schon.

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ich glaube, da ist bei mir noch ein wenig mehr Graustufe. Myst oder etwa die vorgerenderten Hintergründe bei RE würde ich natürlich nicht als pixel art bezeichnen. Mark Ferrari’s Arbeiten für LucasArts, oder seine Living Worlds schon. Vielleicht ist pixel art die falsche bzw. irreführende Wortwahl meinerseits, granted.

Dennoch finde ich, dass ein Spiel wie Pharaoh, dessen Look modular und sprite-basiert ist, also aus einzeln zusammengesetzten, sich wiederholenden Grafiken besteht, dadurch näher an den Begriff rückt. Wie im vorigen Post gesagt, ich verstehe deinen Gedanken im Ansatz schon (und Pharaoh schrammt ggf. schon hart an der Grenze), aber ich glaube, man kann es auch ein wenig differenzierter betrachten.

Natürlich würde ich nicht „Pharaoh = Keen“ sagen - dennoch ist mMn eine Kunst, die einzelnen sprites so zu gestalten, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Selbstverständlich in diesem Fall nicht (komplett) handgepixelt, das dürfte jedem klar sein; wenn pixel art exklusiv letzterem vorbehalten ist, dann fällt Pharaoh raus. Aber vielleicht wird hieraus ein wenig klarer, worauf ich hinaus wollte.

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Du würdest also auch die originalen alten Spiele Commandos und Baldur’s Gate nicht als Pixelgrafik ansehen? Für mich ist auch das wunderschöne Pixelgrafik:

Eigentlich ist es aber auch egal, wie man es nennt, superschön ist es so oder so :slight_smile:

Die Grafik von Pharao sieht so aus, als wären zumindest manche Objekte von Hand auf Papier gemalt und dann eingescannt, also ähnlich wie bei Monkey Island 2. Speziell hier bei der Sphinx habe ich das Gefühl, Pinselstriche zu sehen:

Würdest Du Monkey Island 2 als Pixelgrafik bezeichnen? Da weiss man ja, dass die Hintergründe auf Papier gemalt wurden und dann eingescannt. Für mich sind aber auch die Hintergründe Pixelgrafik (die Figuren im Vordergrund sowieso):

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Vielleicht sollten wir das langsam in einen eigenen Thread auslagern und ein neues Rätsel posten, weil @Apprentice ja abgegeben hat (was vielleicht untergegangen ist)? :grinning_face_with_smiling_eyes:

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