Deine persönliche Hardware-Geschichte?

Da es sich bei „Stay Forever“ um einen Retro-Podcast handelt, würde mich interessieren, wir Ihr an das Thema Computer und Videospiele ran-geführt wurdet, bzw. wie damit Euer weiterer Werdegang ablief.

Dann fange ich doch mal bei mir an:

Die erste Erfahrung hatte ich mit einem Clone des Interton VC 4000, welches mein Vater damals einem Arbeitskollegen abkaufte. Wir hatten zwei Module, deren Spiele eher simpel gestrickt waren. Teilweise konnten wir in bestimmten Modi erst gar nicht spielen, da wir nur einen SW-Fernseher hatten. Das Problem war, dass zwei unterschiedliche Farben die gleiche Graustufe hatten können.

Später spielte ich bei einem Nachbarn mit dem Commodore C16 und später mit einem C128D. Irgendwann meinte mein Vater, er schaffe sich einen Computer mit Maus an. Damals dachte ich mir nur, was ein Computer mit Mäusen zu tun haben könnte. :face_with_diagonal_mouth: Der Atari 1040STf wurde angeschafft! Anfangs ärgerte mich nur, dass ich die Spiele meines Nachbarn erst gar nicht spielen konnte.

Ich lernte diesen Computer aber bald zu lieben. Es gab zu diesem Zeitpunkt noch wenige Spiele. So lernte ich aber schon früh etwas zu programmieren.

Ich gebe zu, dass ich damals den Atari ST immer für den besseren Computer neben dem Commodore Amiga hielt und dieses auch vehement propagierte. Im Nachhinein hatten beide Computer ihre Vor- und Nachteile.

Auf einen PC sind wir erst relativ spät umgestiegen. Wieder hat sich mein Vater einen Computer angeschafft. Diesmal einen 486 DX50 mit einem „EISA“-Bus, wenn das noch jemanden etwas sagt. Später hatte ich dann meinen ersten „eigenen“ Computer. Es war ein AMD 386DX-40, welchen ich mir selbst zusammenbaute. Den Atari ST hatte ich natürlich schon etwas früher „geerbt“.

Die weitere Geschichte ist schnell erzählt:

Diverse PC-Neuanschaffungen, Umbauten und Aufrüstungen. Auch heute bin ich noch immer mit einem PC unterwegs. Allerdings bin ich schon seit 15 Jahren von Windows auf Linux umgestiegen, was ich nicht bereut habe.

Retro-Spiele spiele ich heute mittels einem Raspberry Pi mit RetroPie an unserem Fernseher. Ich weiß, dass ist nicht das gleiche Feeling wie an einem echten Gerät! Trotzdem bin ich heutzutage fasziniert, dass ich alte Systeme in einer Weise emulieren kann, welches ich mir damals nicht mal hätte erträumen können. Und das alles mit einer Platine, welche um ein vielfaches kleiner und leistungsstärker ist, als alle Computer welche ich besessen hatte.

Dadurch lernte ich auch die tollen Systeme zu schätzen, die ich niemals besessen hatte. Auch Systeme, welche ich mir damals nie hätte leisten können.

So, ich will Euch nicht weiter langweilen und bin gespannt auf Eure Geschichten und Anekdoten…

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Also bei mir kam ich über mehrere Verbindungen zur Liebe an Computern / Spiele-Hardware. Ich persönlich hatte lange Zeit weder einen Computer noch eine Konsole (bis auf einen GameBoy). Wenn wir Ende der 80er bei meinem Onkel zu Besuch waren, dann liebte ich an dessen PC mit meinem Cousin zu spielen. Ich denke es war ein 286er und wir „spielten“ Larry und Battle Chess. Außerdem war ich recht neidisch auf deren NES und dort hatte ich Super Mario geliebt. Später hatten sie einen SNES.

Mein Vater hatte über die Arbeit verhältnismäßig früh einen Laptop (286 von Compaq) bekommen und ich spielte da Summer Games und die ersten Adventures aber auch Mortal Kombat 1. Einmal hatte ich Angst gekriegt, weil der Rechner nicht mehr reagierte. Ich befürchtete, dass die mehrere 1000 Mark teure Maschine wegen meinem „Spiele-Hobby“ kaputt gegangen wäre. Ich hatte auch immer Angst, dass ich einen Virus anschleppe, als es mit (selten originalen) Spiele-Disketten auf DOS und Windows 3.11 weiterging. Nach und nach lernte ich dann auch den Umgang mit Word / Excel unter Windows 3.11. Ich glaube diese Zeit hat mir sehr geholfen, meinen IT-Beruf zu erlernen und auszuüben. Dafür stehe ich mit touchbasierten Geräten auf Kriegsfuss - ich war da einfach zu alt. als das raus kam :grimacing:

Anfang der 90er konnte ich bei zwei guten Freunden in meinem Alter auf deren Amiga 500 viel spielen. Bei meinem etwas älteren Cousin bin ich zum ersten mal in Kontakt mit einem Atari ST und einem Mac gekommen. Der Mac hatte mich nie interessiert und ich glaube er ließ mich ohnehin nicht an ihn ran. Ich war damals eh nur an Spielen interessiert und da hatten wir dann mehr auf dem Atari ST gespielt. Ich erinnere mich da z.B. an Loom und Sim City.

Mit 13/14 denke ich bekam ich meinen ersten PC (586). Ich war hin und weg und hab mich dann viel damit beschäftigt, den Rechner nach und nach aufzurüsten. Ich habe viel gespielt - und ja, es waren dann auch einige Originalspiele dabei :grinning: Und zu der Zeit habe ich vor allem die PC Player und dann Gamestar verschlungen.

Nach der Schule um 2000 rum habe ich immer weniger gespielt. Dann hatte ich während des Studiums neben Windows viel mit Linux zu tun. Ich glaube deshalb war mir auch OS/2 aus der letzten SF Technik Folge ein Begriff und ich habe sie gefeiert! Um ca. 2005 habe ich mir fürs Studium ein iBook gekauft. Seit dem hab ich nie wieder einen PC besessen.

Erst mit Stay Forever seit ca. 4 Jahren bin ich wieder zum Spielen zurück gekehrt. Neben meiner xbox one „spiele ich auf dem PC“ ab und zu mit Geforce Now. Aktuell Half Life Black Mesa. Ich bin fasziniert, dass das so gut funktioniert.

Aber mal sehen, vielleicht schließt sich wieder der Kreis und ich kaufe wieder mal einen PC.

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Also mich haben als Kind Computer im Bekanntenkreis fasziniert. Mein Onkel hatte ein Spectrum CPC, ein anderer ein C64. War eigentlich immer am betteln die zu Besuchen :slight_smile:

Zu Hause hatten wir ein Atari 2600, worauf ich immer gespielt hab. Mein Vater hat sich irgendwann ein MS-DOS PC angeschafft (ich glaube das war ein 286). Von meinem Kommuniongeld habe ich mir dann endlich den heiß ersehnten Amiga 500 gekauft (konnte den zuerst gar nicht nutzen da ich kein Geld für 'nen HV-Modulator oder gar einen Monitor hatte, aber ich wollte den unbedingt haben, da dachte ich, es wird sich schon was ergeben. Das war echt gemein. Ein paar Wochen später haben sich meine Eltern dann erbarmt und mir 'nen gebrauchten Monitor gekauft. Damit ich auch was für die Schule damit machen konnte … ähm).

Den Amiga hab ich echt geliebt, bin später - als eigentlich schon alles vorbei war - noch auf einen A1200 im Tower mit Turbokarte und ein CD32 mit SX-32 gewechselt. Erst Ende der 90er hab ich eingesehen, dass es wohl an der Zeit ist sich einen PC zuzulegen. Hab alle mein Amigas verschenkt, was ich heute bitter bereue :slight_smile:

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Ich komme aus einer Familie in der Computer früh Gang und Gebe waren. Zudem haben wir in den 90’ern und frühen 2000’ern einen Einzelhandel für Computer und Computerspiele betrieben. Die Jahreszahlen sind deshalb bei mir nicht so ganz sauber - weil viel auf einmal. Ich versuche mal stichpunktartig Erfahrungen herauszuschreiben:

  • C64 stand zu meiner frühen Kindheit bei uns zu Hause. Ich habe aus der beobachtenden Position nicht nur die Spiele sondern auch das Abtippen von Listings und das Brennen von EPROMs beobachtet. Später hatte ein Kumpel einen C64 den wir dann auch intensiv bespielt haben. Lebhafteste Erinnerungen: Last Ninja 1+2 sowie Archon.

  • Schneider CPC hatte mein Onkel. Nur mal kurz gesehen… kein tieferer Kontakt. Mochte den C64 lieber.

  • Atari ST kam nach dem C64 ins Haus und war mein erstes Gerät. Meine Erfahrungen sind hauptsächlich rollenspielgetrieben, da das die Spiele waren die ich hauptsächlich in der vererbten Diskettenbox oder sogar als Original „übergeben“ bekommen habe. Der ST wurde später auf einen Mega ST mit Festplatte geupgradet. Spiele die mich beschäftigt haben: Dungeon Master, Amberstar, World Games, Winter Games, Elite. Dazu der ganze reLine RPG Stack.

  • Als der Atari durch war kam ein 386’er, dann ein 486’er (bin mir nicht sicher ob es gleich der DX2 66 war). Der 386er hatte nur PC Speaker… habe mir eine Adlib Karte zusammengespart und erarbeitet - war enttäuscht, dass die tollen Soundeffekte fehlten. Primäres Suchtspiel: Wing Commander 2. CD-ROM musste für die CD-Fassung von Privateer her. Seitdem habe ich durchgehend einen PC - zum Spielen und zum Arbeiten.

  • Es stand mal ein CDi bei uns zu Hause… mit den ominös bekannten Zelda Spielen. Ich hab es aber nur 2- oder 3mal bespielt. Der Kontroller war fernbedienungsartig und grausam. Die Grafik hatte ich als beeindruckender in Erinnerung als sie heute aussieht. Aber hey - FMV war auch mal in.

  • Ich bin ein Early Adopter der PlayStation 1 und meiner Meinung nach ging es für das Gerät nicht gut los. In meinen Spielschrank warteten eher maue PC Umsetzungen… Los gings für mich dann mit dem ersten Blood Omen, Suikoden und FF7. Ich glaube ich hatte 2 PS1 weil ich die erste so zerspielt habe, dass das Laufwerk nicht mehr wollte.

  • Wir hatten später auch eine Dreamcast mit dem großartigen SoulCalibur. Das war übrigens das Spiel, welches bei uns am meisten auf dem Gerät gespielt wurde. Viel gabs gefühlt nämlich nicht. Soul Blade hatte mich auf der PlayStation schon den einen oder anderen Controller gekostet… also war ich dafür super dankbar.

  • Eine PS2 habe ich mir später irgendwann noch gekauft… Aber irgendwie sprang der Funke nicht mehr so über und ich war in meiner MMO Phase auf dem PC gefangen. Danach war erstmal Konsolenpause bis zur 360… und danach bis zur Switch, welche ich heute besitze. Keine Ahnung warum Konsolen für mich nach der PS1 nicht mehr so die Sache waren… hat vielleicht damit zutun, dass ich irgendwann angefangen habe in der IT zu arbeiten und sowieso immer gute PC Hardware zuhause hatte.

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Die Reihenfolge in der ich die folgenden Systeme nutzen bzw. bespielen durfte weiss ich nicht mehr…

Mein Vater hatte einen PC auf dem nur DOS lief und mit dem wir ganz einfachste Spiele spielten bzw. er in seiner Freizeit sich am Programmieren versuchte. Ausserdem hatten wir einen NES und einen Super NES für die Familie :slight_smile:

Meine persönliche Hardware Geschichte begann mit einem gebrauchten 386… von da an habe ich regelmäßig in neuere Systeme bzw. System Komponenten (CD Laufwerk, Optische Maus, usw…) investiert und aber auch den Konsolen Bereich immer mehr und mehr vernachlässigt…

Besonders die privaten LAN Partys haben dazu beigetragen das ich nicht mehr mit der Konsole warm geworden bin, weil man mit denen eben nicht im Multiplayer spielen konnte und wenn doch wusste das damals keiner von uns :wink:

Ich habe dann irgendwann mal ne PS2 und ne PS3 gehabt aber außer Gran Turismo habe ich keine Spiele auf der Playstation gespielt… und bis heute bin ich der Plattform PC treu geblieben…

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Schneider Joyce PCW, 1986. Ich bin mitgefahren, als wir ihn gekauft haben. Durfte im Computerladen diverse Computer ausprobieren (ich war fünf Jahre alt) und war begeistert von den Macs mit Maus und grafischer Benutzeroberfläche. Der von meinen Eltern gekaufte Schneider Joyce hatte dann leider keine Maus und einen Grün-Schwarz-Monitor. Vier Spiele waren drauf: Memory, Bikes (ein Tron-Klon, was ich damals aber nicht wusste), ein „Fußball-Manager“ (rein textbasiert) und eine weitere Brettspielumsetzung (evtl. Backgammon?), die ich damals aber nicht verstanden habe. Hauptsächlich habe ich darauf aber erste Programmierversuche mit LOGO und BASIC gemacht.

In den folgenden Jahren ging es dann mit LCD-Spielen (Tric-o-tronics) und Arcade-Games los (Pac-Man und Outrun waren meine Favoriten). 1990 kam ein Game Boy ins Haus, 1991 ein NES, 1993 ein PC. Die 90er-Jahre waren für mich dann eine ausschließliche PC-Zeit, erst ab 2000 ging es mit Dreamcast, Game Boy Advance, Nintendo DS, Gamecube, Wii und schließlich Switch wieder in den Konsolenbereich zurück.

Playstation und XBox habe ich bis heute ausgelassen.

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Danke für die Erwähnung der LCD Spiele. Ich was ca 6 aber kann mich nur ganz vage an diese Spiele erinnern. Diese Vorläufer vom Game Boy gab es sogar bei uns auf dem Dorf im Zeitschriftenladen. Ach, du hast ganz verstaubte Erinnerungen bei mir zurück gerufen!

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Die LCD-Spiele waren für uns damals DER Einstieg in die Computerspiele - ein bisschen Arcade-Flair für zu Hause. Wurden auch am Schulhof fleißig getauscht (du leihst mir Donkey Kong und kriegst dafür Oil Panic von mir, aber in zwei Wochen tauschen wir wieder zurück!). Wir nannten sie damals alle „Tric-o-tronics“, obwohl nur die Game & Watch von Nintendo so vermarktet wurden (im deutschen Sprachraum). Es gab auch welche von Casio und anderen Firmen.

Alles vor dem Game Boy. Nach dem Erscheinen des Game Boy starben diese Spiele recht schnell aus.

Im Electronic Handheld Museum gibt es übrigens hunderte Spiele mit Fotos: https://www.handheldmuseum.com

Außerdem wünsche ich mir eine Stay Forever Technik-Folge über LCD Games. :slightly_smiling_face:

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Mit Computern hatten meine Eltern eigentlich gar nichts am Hut. Da jedoch der Sohn eines Bekannten meines Vaters als fleissiger Student einen Computer besaß, hatte das Ganze für meinen Vater etwas positives. So war es nicht schwer ihn dazu zu überzeugen einen C64 zu kaufen. Mein Dad kaufte die „Brotkiste“ gebraucht aus einer Zeitungsanzeige und sensationellerweise war eine komplette Diskettenbox randvoll mit…ähm…Sicherheitskopien von Spielen dabei :slight_smile: boah was haben wir gezockt auf dem Teil! Und erste Schritte in Basic. Noch heute kriege ich ganz nostalgische Gefühle, wenn ich an diesen schmucklosen blauen Hintergrund vom Commodore denke.

Später dann, 1994, auf PC umgestiegen: 486 DX2 mit 66 MHZ und ausgestattet mit einer gigantischen Festplatte mit 256 MB Speicher. Von da an so a la Chris nur noch in der PC Welt geblieben. Erst später als ich meine Frau kennenlernte kam die Konsolenkomponente dazu. PS2, dann WII, WII U und jetzt SWITCH und PS4. Aber PC oder Gamerlaptop hatte immer einen Platz sicher bei uns…nur dass jetzt mein großer (14) immer dran sitzt. Das Leben ist hart :smile:

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+1 für die Technikfolge

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Atari VCS 2000 (nicht mein eigener, von einem Freund)
C 16
C 64
Amiga 500+
Amiga 1200
ab 1994 diverse PC
Playstation 2-5

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Ich bin direkt mit dem Amiga 500 eingestiegen, den hatte mir mein Opa damals geschenkt. Mein Opa hat im Bereich Videobearbeitung gearbeitet und hatte dafür dann immer den Amiga benutzt. Ich war dem Amiga dann auch recht lange treu, bis ich dann irgendwann doch mal meinen ersten PC bekommen haben (ein 166er MMX).

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Eingestiegen bin ich mit dem Schneider CPC 464 meines Bruders, dem bin ich immer gehörig auf die Nerven gegangen, damit ich darauf regelmäßig spielen durfte. Ich habe da sogar welche von diesen riesigen Listings abgetippt, damit ich neue Spiele nutzen konnte.

Weiter ging es mit dem Sega Master System und danach der Umstieg auf einen 8086er (Kaiser, Elite, ZacMcKracken und Digger lassen vom Monochrom-Monitor grüßen). So richtig los mit dem PC-Gaming ging es dann mit einem selbst zusammengestückelten 486er, da lief dann auch Wing Commander :slight_smile:

Hier noch was zum Nachlesen zum CPC bei Interesse:

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Also ich passe für einen Retro-Podcast mit ursprünglich mal Schwerpunkt auf Computerspiele wahrscheinlich gar nicht mit meiner Historie als absoluter Technik Spätzünder :laughing:
ACHTUNG: Roman der Hardwaregeschichte folgt
Als Baujahr 1989 hatte ich meine kurze Spielehistorie als Kind ganz bei den Konsolen und erst viel später bei den Computern.

So begann es mit einer Sega Master System I für meinen Bruder und mich. Ich war so jung, dass ich mich an die Spiele nur noch vage erinnere, es waren aber wie ich inzwischen rausfinden konnte Klassiker wie Wonder Boy und Double Dragon. Sogar eine Lightning Gun hatten wir, die war echt cool :sunglasses: Leider wurde die Konsole zerstört, ich glaube sie fiel besonders unglücklich vom Schrank herunter.

Ersetzt wurde sie durch eine SNES, wo wir wenig Spiele hatten, aber durchaus wieder die bekanntesten wie Mario Kart, Super Mario World, Lufia usw. Lustigerweise hatten im Verwandtenkreis fast alle eine SNES und jeder eine andere Version von Street Fighter II, das war die Hauptbeschäftigung für Familienfeste :smile:
Die SNES wurde mit dem Auszug meines Bruders entführt, seitdem hatte ich keine eigene Heimkonsole mehr für sehr lange Zeit.

Einer meiner Cousins besaß viele Konsolen. So spielten wir, wenn wir vorbei kamen (sehr oft, meine Tante und meine Mutter sind sehr eng befreundet) alles quer durch zusammen oder ich auch mal allein, wenn er nicht da war. Das war dann PS1, PS2 (ich liebe nach wie vor Eye Toy und SingStar :joy: ), Gamecube und N64. Man merkt deutlich den Fokus auf Nintendo und Playstation.

Dazwischen gab es dann mal Snake oder Klingeltöne komponieren auf dem Nokia 3210, dass ich als Schlüsselkind recht früh bekam.

Im Kinderhort hatten wir einen Gameboy, den man 1 Std am Tag spielen durfte. Dort spielte ich u.a. Links Awakening. Das übliche Tetris und Pokemon und anderes inkl Gameboy lieh ich mir auch immer wieder von meinem Cousin.

Später bekam ich zu Weihnachten einen Gameboy Color, den besitze ich stolz bis heute. Unbedingt wollte ich ein transparentes Gehäuse, weil das nicht so klobig aussah und mich das Innenleben faszinierte. Bis heute habe ich dafür nur Zelda Spiele…^^

Im Kinderhort durften wir auch diverse Lehr- und Kinderspiele auf Windows 95 später Windows 98 spielen. Zwar eher selten (30 Min - 1 Std alle paar Wochen), aber mit viel Freude.
An den Bibliothekscomputern der Stadt, die eigtl für Internet gemietet werden konnten, durfte man auf Nachfrage kleinere Adventures aus der Ausleihe installieren und spielen, solange noch ein PC frei war und niemand für Internet gebucht hatte. Das war auf Windows XP. Da durfte ich dann auch meine erste Erfahrungen mit dem Internet machen, wenn ich das Taschengeld übrig hatte.
Erst Anfang der 2000er hatte ich dann meinen ersten eigenen Rechner mit WIN 98 und später XP. Es war der alte WIN 95 Rechner meines Onkels und entsprechend lahm lief der Rechner, aber er lief. Damit zockte ich hauptsächlich geliehene oder geerbte Spiele vom Onkel, manchmal auch aus der Bibliothek. Sogar Sacred ruckelte, aber es machte Spaß. Bis heute ist mein erstes Spiel darauf, Roller Coaster Tycoon, einer meiner Favoriten Spiele zum Entspannen. Ansonsten liefen hauptsächlich PointnClick Adventures darauf oder ältere Spiele, denn mehr packte die Hardware einfach nicht. Gemalt wurde viel in Paint^^
Internetanschluss hatte ich dann erst nach 19 nach meinem Abitur,als ich das von meinem Nebenjob bezahlen konnte. kurz darauf dann ein erster Laptop mit Vista, der bei Release mit Windows 7 bestückt wurde. Das Riesending existiert und läuft noch, ein Dualcore mit 2,1 GHz und 4 GB Ram, dessen einzige Schwachstelle die Intel HD Grafikkarte war,die ist jenseits von gut und böse. Besonders schade bei einem 18 Zoll Laptop, das Ding lässt sich gut schleppen :smile:

Erst ca 2014 den ersten selbst gebauten modernen Rechner, der wirklich Spieletauglich ist/war. Endlich 3D Spiele ohne Ruckeln!!! Erst dieses Jahr ist er einem Upgrade gewichen. Trotzdem werden hauptsächlich alte Spiele gespielt xD
Seit 2020 besitze ich eine Nintendo Switch, meine erste neue Konsole seit der SNES. Zwischendurch hab ich mir wieder eine SNES und eine Master System I nachgekauft, dazu gesellen sich inzwischen Playstation 1, Playstation 2 , Mega Drive und eine Master System II
Folgen sollen in absehbarer Zeit (die nächsten 1-5 Jahre) C64, Amiga, PS3, Wii U, Sega Saturn, CDi, ggf auch noch mehr, je nachdem was ich auf dem Gebrauchtmarkt erwische und wie Geld vorhanden ist.

PCs oder andere Computer-Hardware vor WIN 95 kenne ich eigtl nur seit ich Stay Forever höre und das mich in die Spielhistorie reingezogen hat und freue mich jedes Mal ein bisschen über die Spiele und Hardware-Archäologie, weshalb ich mich besonders über SFT freue :slight_smile:

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Ich möchte nur mal sagen, dass ich den Thread ganz toll finde und Eure Geschichten mit großer Begeisterung lese. Irgendwie schön. :blush:

Der erste Computer im Haus war ein TI 99/4a, so um 1983 herum. Der wurde relativ günstig abverkauft, vermutlich weil er keine Entstörplakette hatte, die man sich - sofern man legal bleiben wollte - dann selbst besorgen musste. Mit dabei waren Einsteckmodule, u.a. eins mit dem Spiel Parsec, ein Seitwärtsscroller im Weltraumsetting.

Danach kamen ein ZX81, ein Timex 1000 (im Prinzip das gleiche wie ein ZX81). Spiele kamen bei allen drei durch Abtippen entsprechender Listings aus einschlägigen Zeitschriften aufs System.

So um 1985 erlangte ich dann über die Schule Zugang zu Apple 2e und ein bisschen später stand dann ein C64 zu hause auf dem Schreibtisch. Spiele waren anfangs primär „Funktionstests von extern gelagerten Sicherheitskopien“, das erste gekaufte Spiel war „Gunship“ von Microprose.

Ein paar Jahre später ging es dann mit einem 286er (mit Herculeskarte, was die Spielefähigkeit einschränkte) in die PC-Zeit, die bis heute währt.

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Bei uns fing alles an mit einem „Telespiel“, das meine Eltern wohl bei Tchibo gekauft haben. Ich erinnere mich noch an einen Pacman-Klon mit Hundefängern :smile:
Kurz darauf gab es einen echten Atari2600, zu dem wir uns bestimmt 2 Dutzend Spiele anschafften.

Als ich 8 wurde, schenkte unser Opa uns seinen ausgedienten C64, also machte ich mich sehr früh mit dessen Funktionsweise vertraut. Ich setzte mich auch noch viele Jahre gegen mein Umfeld durch, wo bereits NES, Megadrive und der PC allmählich vorherrschend waren.

Mein Bruder hatte um '91 rum noch einen Amiga500, mit dem wir allerhand Mist anstellten. Ich sage nur: Monkey Island 2 auf 11 Disketten :rofl:

Bei mir ging zwischendurch noch mit dem Gameboy und dem SNES weiter, bevor ich mir 1996 meinen ersten eigenen Rechner kaufen konnte. Zuvor vermachte mir eine Nachbarin einen damals schon betagten 286er. Ich muß nicht erwähnen, dass darauf so gut wie nichts lief :smile: doch im Informatikunterricht kam ich mit BASIC in Kontakt und begann, eigene kleine Programme, Rechner und Textadventures zu schreiben. Viel mehr wurde daraus nicht, aber ich will die Zeit und die Erfahrungen nicht missen.

Seither bin ich dem PC treu geblieben, habe mich aber seit der Wii auch immer wieder von Nintendo begeistern lassen, weil mich vor allem Mario Kart und Zelda einfach nicht kaltlassen.

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Aufgrund familiärer Beziehungen nach Frankreich und in die Werbebranche, hatten wir tatsächlich in den frühen 90ern einen Macintosh classic (monochrome). Heute betrachtet war die Nutzeroberfläche extrem modern. Dort war dann auch mein erster Kontakt mit Point and Click Adventures (Indiana Jones and the Last Crusade), die in meiner Jugend mein absolutes Lieblingsgenre wurden. Danach ist aber nie wieder ein Mac ins Haus gekommen, der Mac classic ist hingegen immernoch im Keller, leider nicht mehr funktionsfähig.

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Der eine Zweig ist bei mir das NES, das stand nämlich bei meiner Großtante und Super Mario war ziemlich geil. Die anderen Spiele fielen da allerdings auch schon ab.
Der andere war der Amiga 500 den der Bruder meines besten Freundes hatte und der noch viel interessanter als das NES war.
Für den C64 hatte ich mich auch mal interessiert aber einerseits war das finanziell damals nicht zu machen, andererseits kannte ich auch niemanden mit C64.

Aus Kostengründen wurde es dann zuerst das NES, das an einer kleinen S/W Flimmerkiste hing. Aber schon zu der Zeit war klar: das war eine Notlösung.
Den Amiga 500 inkl 500MB Speichererweiterung und Monitor habe ich mir dann mit Zeitungen austragen verdient in Kombination mit Sponsoring von meiner Mutter. Spiele waren natürlich interessant, aber damals floss mehr zeit in Deluxe Paint, Startrekker, etc.
Irgendwann habe ich dann als Grafiker in einem Team an einem Computerspiel gearbeitet. Datenaustausch per Post, Besprechungen per Telefon. Immerhin kamen 1000 Mark dabei rum, für mich damals als Schüler ein Vermögen.
Aber natürlich war der Aufstieg des PCs nicht zu verleugnen und so kam dann irgendwann ein Windows95 PC mit 16MB Speicher dazu.
Konsolenmäßig hatte ich es dann nochmal mit der PS2 (nur Final Fantasy X gespielt) und Gameboy Advance (nur Final Fantasy Tactics gespielt) versucht.
Da ich auch gar keinen Fernseher hatte, waren Konsolen für mich dann erstmal tot. Ich wollte einfach nicht die nächste Konsole kaufen auf der ich nur ein Spiel zocke.
Dazu kam, dass ich ab 1999 in Richtung MMO abgebogen bin.
Erst zum Ende der PS3 Ära habe ich mir dann einen Fernseher und eine PS3 Slim geholt und diesmal nicht nur ein Spiel gespielt.
Danach folgten PS Vita, 3DS, Switch, PS4, PS5 und sogar mal ne XBox 360 für tales of Vesperia (3 Monate danach wurde die Switch Version angekündigt …).
Was Retro angeht, setze ich derzeit gerne auf meinen Miyoo Mini v2.

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Es muss Anfang der Neunziger gewesen sein als ich ein NES bekam ( danke Mama :heart:) und das war meine erste große Konsolenliebe.

Zum Glück für mich war bei uns um die Ecke ziemlich regelmäßig ein Flohmarkt, so dass ich relativ viele NES-Titel in der Sammlung hatte zB Mega Man 1-5, Mario 1-3, Zelda usw. Leider hab ich davon kein einziges mehr. Wenn überhaupt sind die Spiele samt Konsole noch bei einer meiner Schwestern.

Abseits davon hatte in der ersten Klasse meinen besten Kumpel Andreas und er hatte einen Sega Mega Drive, ergo konnte ich bei ihm das erste Mal 16-Bit erleben und war hin und weg. Sonic 2 war grandios und auch Streets of Rage war klasse zu zweit. Allein das Geräusch wenn Faust auf Kinn trifft und die riesen Sprites waren der Knaller.
Wusste in dem Alter auch nicht warum es so viel besser aussah, ganz einfach weil noch das nötige Fachvokabular fehlte. Hätte mir damals jemand etwas von Sprites erzählt, hätte ich geglaubt der labert von Erfrischungsgetränken :sweat_smile:.

Einen SNES hatte ich selber komischerweise nie. Bin mir aber ziemlich sicher, dass ich einen hätte haben können hätte ich bei Mama nur lautstark genug gebettet.

Aber dann einen Tages war es soweit und ich erblickte in einer Club Nintendo das N64 und hatte sogar diese aus heutiger Sicht extrem fremdschämige Werbe-VHS fürs N64 und habe mich dem Hype komplett ergeben.
In der Zeit vorm dem erscheinen gab es seitens Nintendo eine Vorbesteller-Aktion in der man 64Mark anzahlen musste um auch ja sicher zu sein eine Konsole zum Start am 1.3.97 zu bekommen. Mama hat die Konsole samt Mario 64 und Pilotwings bezahlt und ich von meinem Taschengeld die 64 Mark Vorbesteller-Anzahlung.
Weiß sogar noch wo wir die Konsole kauften, im Toy’s R Us im Kaufpark Eiche in Berlin-Hellersdorf.

Und so konnte ich dann am 1.3.97 im Alter von 10 Jahren zum ersten Mal Mario in 3D erleben und es so geil wie man dachte. Habe das N64 selbst heute noch in wohlig-warmer Erinnerung. Ocarina of Time, Resident Evil 2 und etliche andere Titel waren einfach herausragend und bei mir ganz tief im Gedächtnis verankert.

Im Jahr 1999/2000, so ganz genau weiß ich es leider nicht mehr, kam dann der erste PC mitsamt Internet ins Haus und dann begann meine jahrelang Odyssee durchs Reich der PC-Titel. Von Civilization 2 bis Counterstrike und Battlefield 1942 mit einem gefühlten Ping von 600 dank ISDN xD. Konsolen war zu der Zeit gar kein Thema für mich. Ich hatte nicht mal wirklich mitbekommen, dass es die Xbox gibt um erhlich zu sein. Wenn ich in den frühen Nuller-Jahren überhaupt Kontakt mit den damals aktuellen Konsolen hatte, dann nur über Kumpels oder meinen Cousin der eine PS2 und einen Gamecube hatte ( diese verwöhnten Einzelkinder! ;))

Aber als ich Ende 2006 etliche Monate wirklich extrem krank war und kaum das Haus verließ hatte ich mir mal für eine Woche oder so die Playstation 2 des Bruders eines meiner besten Freunde geliehen, da ich mir ja irgendwie die Zeit vertreiben musste wenn man nicht wirklich vor die Tür kann. Das hat mir dann so viel Spaß gemacht das ich beschloß mir auch eine PS2 zu kaufen und das tat ich dann auch zum Jahreswechsel 2006/2007.
Für 150€ eine PS2 Slim mit etlichen Games, meist aus der Platinum-Abteilung meines örtlichen Spieleladens und so hatte ich am Ende locker über 50 PS2-Titel.
Gran Turismo 4, Metal Gear Solid 2 und 3, die diversen Final Fantasys und mein bis heute liebstes Feel-good-Rpg Dragon Quest 8. Gerade letzteres hat bei mir einen ganz besonderen Platz im Herzen, da mir wirklich viel Freude brachte in einer Zeit in der es mir wirklich, wirklich schlecht ging, danke Square Enix :heart:.

Von da an war ich wieder Konsolero und bin es bis heute.
Hatte ich dann eine Playstation 3 die vollständig abwärtskompatibel ist und heute sogar noch neben meinen Fernseher steht und dann im Jahre 2008 auch eine Xbox 360 und diese Konsole war für mich persönlich, Achtung Wortwitz, ein Game-Changer.

Klar, auf der PS3 konnte man auch online spielen, aber was die 360 in speziell diesem Gebiet für einen Vorsprung hatte war der Wahnsinn. Die Xbox 360 hat quasi sofort meine PS3 zur reinen Maschine für Sony-Exklusivtitel degradiert, weil auf ihr alles zT wesentlich besser lief, alles viel angenehmer war und selbst das UI( Also die Blades und die „New Xbox Experience“) war freundlicher und einladender als die nackte technische Kühle der Cross Media Bar der PS3.

Hab dann einige Jahre generell kaum gezockt mir aber trotzdem dann doch eine PS4 Pro gekauft und später noch eine Xbox One X und fand beide ungefähr gleich toll.
Aktuell stehen hier noch die oben erwähnte PS3 und eine PS5 und gerade mit letzterer bin ich doch ziemlich happy.

Puh, was ne Textwüste. Wer liest das eigentlich alles freiwillig? :sweat_smile:

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