Die späteren Legend Adventures wie Death Gate benutzen aber nur noch Point and Click.
Ich verstehe was Du meinst. Du hast schon Recht: Das Ziehen zwischen verschiedenen Betriebssystemfenstern ist schon was einzigartiges bei Macventure. Man sieht es auch daran, dass die Amiga Version ganz anders aussieht als die Mac Version. Am Amiga werden eben die standard Workbenchfenster benutzt, die mit ihren Rahmen ganz anders aussehen als die Fenster am Mac. Deswegen sah Deja Vu auf dem Amiga für mich auch immer ein bisschen aus wie ein AmigaBASIC Programm. Inzwischen habe ich aber gemerkt, dass die Macventure Spiele auch auf dem Amiga ziemlich cool sind, auch wenn der erste Eindruck etwas komisch und „billig“ aussieht.
Mein erster Eindruck bei den Deja Vu Screenshots war zwar sofort Wonderland, aber ja, Wonderland ist viel hakeliger und von Grund auf eigentlich ein Textadventure.
Korrektur: Wonderland unterstützt eben doch Drag and Drop zwischen Fenstern, aber nur sehr eingeschränkt. Aus der offiziellen Anleitung:
If you now locate the pear icon in the Items in Room Window and drag it into the Inventory Window, you will find that you are now carrying the pear. Of course, if you wanted to drop it, you could simply drag it back to the Items in Room Window. Fourthly, if your machine supports Wonderland’s graphics, you may open the Graphics Window (Accessories menu again) (…)
Direkt aus dem Grafikfenster kann man den Pfirsich aber nicht herausziehen. Da muss man dann über das Kontextmenü den Get Befehl aufrufen.
Die Stadt der Löwen und Holiday Maker fallen mir auch noch ein. Das sind Point and Click Adventures aus der Egoperspektive aber die haben auch kein Drag and Drop.
Point and Click Adventures aus der Egoperspektive sind zwar etwas in der Nische, gab es zwischendurch aber noch (Nikopol Secrets of the Immortals, X-Files u.a.), und gibt es auch heute noch, zum Beispiel Her Story, Obduction, usw. Zum Glück! Es muss nicht immer alles so wie Lucasarts oder Sierra sein. Die Egoperspektive ist viel immersiver.