Der Amiga (SFT 19.2)

Das Intro von The Killing game Show war episch (lediglich die Explosion sah schon aus der damaligen Perspektive für mich mies aus) und ein geiler Titelsong.

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Kurzverison: Ja genau.

Länger: Die Maschinen hatten damals sehr unterschiedliche Möglichkeiten. So bot jetzt der Amiga im OS direkt eine Unterstützung für Fenster. Aber ein C64-BASIC kann diese Funktion gar nicht haben. Aber will ich diese Funktionen in meinem AMIGA-BASIC haben? Dafür brauche ich ja viele zusätzliche Befehle. Und für Spiele sind diese Funktionen komplett nutzlos.
Und abseits von diesen Maschinen-Anpassungen boten die BASICs auch Unterschiede in den Möglichkeiten der Sprache. Zum Beispiel waren in AMIGA-BASIC die Zeilennummern nur noch optional.
Und dann ist noch die Frage, wie schnell das läuft, ob ein Compiler mitgeliefert wird etc.

Hier mal ein Zitat aus dem Vorwort von „Amiga 500 für Einsteiger“ von Christian Spanik:

Na, haben Sie bei Ihrem Amiga 500 denn schon die Frontklappe für die 256-KByte-Speichererweiterung gefunden? Nein? Und die Kickstart-Diskette, auf die ausdrücklich im Handbuch hingewiesen wird, ist auch nicht im Paket? Ihre Tastatur sieht ganz anders aus als die im Handbuch abgebildete? Die Tastatur funktioniert, obwohl Sie gar kein Tastaturkabel angeschlossen haben?

Das sind keine wundersamen Zaubereien, es ist auch kein MontagsAmiga, den Sie gekauft haben, sondern eigentlich ist alles in bester Ordnung. Bis auf das Handbuch, das Commodore Ihnen dazu gegeben hat. Computerhersteller schaffen es nämlich praktisch nie, Handbücher so zu gestalten, daß alles stimmt. Viel zu viele Dinge ändern sich während der Entwicklung des Gerätes, so daß die Leute, die meist „nebenbei“ in Tag- und Nachtarbeit die Handbücher dazu her¬ steilen, einfach gar keine Chance haben, sie aktuell zu halten.

Meinem Amiga lag ein Handbuch für Workbench 1.2 bei, obwohl Version 1.3 dabei war.
Aber das Handbuch war auch sehr lieblos gestaltet.

Der C64 war einfach ein richtig rundes Produkt weil das BASIC im ROM lag und das grandiose Handbuch direkt einen launigen Kurs dafür mitbrachte.
Beim Amiga wussten sie wohl selbst nicht so recht, an wen sie sich wenden. Also gab es ein liebloses Basic und herzloses Handbuch, das mit seinen kühlen Farbbildern wohl die Bürowelt ansprechen sollte.
Da investiert man Millionen in die Entwicklung der Hardware und dann gibt man für Handbuch und Software nur noch das nötigste aus…

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Ich habe mal nachgeschaut. Meinem Amiga 500 lag tatsächlich ein Handbuch für Amiga DOS 1.3 bei, aber keines für BASIC, obwohl BASIC wohl auf der Extra-Diskette dabei war. Und Bilder gab es in den Buch auch nicht. Aber ich habe meinen Amiga 500 auch relativ spät gekauft, so um das Jahr 1990 herum, eher später. Genaueres weiß ich nicht mehr. Ich glaube, es lag auch ein Handbuch für den Amiga 500 bei, aber das habe ich wohl nicht mehr oder es ist gut versteckt.

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