Der Hobbys-Thread

Hallo zusammen,

meiner Meinung nach darf so ein Thema in keinem Forum fehlen, daher mache ich hier im Off-Topic Bereich mal einen „Hobbys“ Thread auf.
(Abseits von Videospielen) :wink:

Neben der Familie, Arbeit und dem Üblichen bleibt neben dem Interesse für Video- und vor allem Retrospielen immer noch Zeit für das ein andere Hobby.

Vor einiger Zeit habe ich mit der Astro-Fotografie angefangen und das hat mich die letzten Jahre enorm begeistert. Da Bilder mehr sagen als Worte, habe ich Euch hier mal ein paar Impressionen angehängt.
Ich hoffe, sie gefallen Euch! :slight_smile:

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Das erste Foto finde ich sehr schön. Um solche Fotos mit einem Teleskop erstellen zu können, muss man doch schon etwas tiefer in die Tasche greifen, oder? Meines Wissens nach eignet sich auch nicht jedes Teleskop für Astro-Fotografie. Wieviel sollte ein Anfänger denn mind. in ein Teleskop investieren, damit Erwartungshaltungen und Resultate letztendlich sich nicht zu weit auseinander entwickeln? :thinking: :telescope: :waning_gibbous_moon:

Vor gefühlt einem Jahr habe ich mir auf YT ein Video angeschaut. Aber seither das Thema irgendwie nicht mehr weiter verfolgt. :confused:

Teleskop für Anfänger kaufen - Worauf Du beim Einsteiger Teleskop achten solltest.

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Vielen Dank für das Lob!
Tatsächlich ist das Teleskop wichtig, aber eher zweitrangig. Du bekonnst schon super korrigierte Teleskope für ca. 700 Euro.

Das ganze Vorhaben steht (wortwörtlich) und fällt mit der Montierung, also dem Part, der für die Nachführung deines Equipments zuständig ist. Nur so kannst Du ausreichend lang auf einem Punkt belichten, ohne dass Dir die Erdrotation einen Strich durch die Rechnung macht. :slight_smile:

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Muss sagen, ich finde alle drei Fotos von dir richtig beindruckend. Insbesondere, weil sie sehr klar sind. Gefällt mir! :slight_smile: :star2:

Auch wenn ich selbst bei Weitem nicht so mit der Materie vertraut bin, da ich nur bei einer Freundin hin und wieder durch deren Teleskop schaue / Fotos mache, kann ich das mit Nachführung nur aus eigener Erfahrung nur bestätigen - als ich beim Beobachten des Mondes nur am Nachjustieren war. :telescope: :sweat:

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Wie funktioniert das eigentlich mit Belichtungszeit und Erddrehung? Teilweise sind die Belichtungen ja seeeehr lang. Gibt es da Automatisierung für? Das kann man ja kaum von Hand jede Sekunde justieren.

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@JohnRey
Sehr nett, vielen Dank!
Das stimmt, sobald die Nachführung passt und die Motoren nicht überladen sind, bekommt man sehr genaues Tracking hin. :slight_smile:
Umso schöner ist es dann, wenn mal alles reibungslos funktioniert. :sweat_smile:

@Christopher
Genau, die Montierung hat verschiedene Geschwindigkeiten, je nachdem was Du im Himmel nachführen möchtest. Sobald alles ausgerichtet (eingenordet) ist kann es schon losgehen.
Zusätzlich sitzt auf dem Teleskop nochmal ein kleineres Teleskop, welches für die Feinkorrektur der Motoren zuständig ist. Sieht dann fast aus wie ein Zielfernrohr.
Meistens mache ich Einzelbilder zwischen 3 und 10 Minuten jeweils und lege die dann zu einem Summenbild zusammen. :slight_smile:

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Sehr schöne Fotos! Das James-Webb-Teleskop hätte man sich sparen können :wink:

Das wäre ein Hobby, das ich mir prinzipiell auch vorstellen könnte, aber hier bei mir ist die Lichtverschmutzung doch beträchtlich. Wie ist das bei Dir? Wohnst Du auf 'ner Hallig?

Meine Hobbies sind u.a. Fußball- und Feldhockeyspielen, aber davon will keiner Fotos sehen.

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Vielen Dank! :slight_smile:

Das Thema Lichtverschmutzung ist bei uns zwar ein Thema, aber man kann glücklicherweise mit Schmalband- oder RGB-Filtern arbeiten. Wir wohnen etwas ländlicher ohne größere Stadt in der Nähe, komplett dunkel ist es aber leider nie. :wink:

Das sind super Hobbys, machst Du das in einem Verein?

Tolle Bilder, einfach klasse!

Bei mir steht natürlich alles rund ums Thema Horror weit oben. Vor allem aber Lesen. Und wenn ich davon einen Ausgleich brauche, fann musiziere ich entweder (Geige) oder mache Sport (Karate).

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Vielen Dank für das Lob!

Horror ist auch ein klasse Thema, vor allem gibt es da ja auch so viele verschiedene Bereiche und Arten von Horrorarten. Hast Du da einen Favoriten oder einen speziellen Tipp?
Ich finde es immer beeindruckend wenn Menschen Musik machen oder musikalische Begabung haben. Da fehlt mir definitiv das Talent bzw. die Geduld dafür. :sweat_smile:

Hui, mich auf Favoriten festzulegen finde ich da schwierig, eben weil es - wie du schon schreibst - so breit gefächert sein kann. Es gibt Games, Filme, Serien, Romane etc. Und wenn man darauf keine Lust mehr hat, kann man DIY-Projekte mit Horrorbezug suchen und die Bude verschönern. Oder einen Friedhof besuchen gehen. Was auch immer. Will heißen: Wenn man das Düstere mag, findet man eigentlich überall irgendeinen Bezug dazu.
Bei mir selbst ist es so, dass ich zwar Horror mag, dabei aber auch gerne etwas albern bin. Und ich mag, wenn ich diesen grotesken Mix woanders ebenfalls finde. Das ist bspw. im Film The Cabin in the Woods so.

Jenseits des Albernen gibt es im Bereich Horrorliteratur zwei Autor*innen, die mir dieses Jahr besonders im Gedächtnis geblieben sind: Tananarive Due und Grady Hendrix. Von Due ist bisher leider kaum etwas ins Deutsche übersetzt worden. Aber insbesondere ihr Roman The Good House ist einfach super und perfekt für Spukhausfans wie mich geeignet. Hendrix ist dagegen schon deutlich berühmter, auch in Deutschland. Seine Romane greifen eigentlich immer berühmte Horrormotive/-klischees auf: Vampire, Slasher, Spukhaus, etc. Er verballhornt diese Klischees eigentlich schon und treibt sie auf die Spitze - bis daraus dann schließlich ein purer Horrorroman wird, bei dem der Horror oft am Ende hauptsächlich von zwischenmenschlichen Beziehungen ausgeht (und weniger vom Monster an sich).

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Neben dem üblichen (Lesen, Filme und so), beschäftige ich mich mit Fotographie. Dabei bin ich hauptsächlich im Street/Dokumentar-Bereich unterwegs. So richtig viel poste ich nicht mehr online, aber hier wäre einmal mein flickr und instagram. Derzeit hauptsächlich Analog, wo ich in Zukunft auch wieder Abzüge ausbelichten will, da es hier wohl eine kommunal nutzbare Dunkelkammer gibt, nachdem ich einige Jahre keinen Zugang dazu hatte.

Vor Corona (und meinem Umzug zurück nach Deutschland) waren auch regelmäßige Brettspieltreffen im Pub und Pole Fitness noch Sachen die ich gerne gemacht habe, aber das ist derzeit leider ein wenig eingeschlafen. Auf P&P Rollenspiele hätte ich auch nochmal Lust, aber keine Ahnung wie ich eine Gruppe finden soll. :sweat_smile:

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Wo wohnst Du denn und welche Systeme/Genres interessieren dich bei P&P?

Heidelberg. Bin ansonsten für so ziemlich alles offen, wobei ich heute wohl was mit vergleichsweise leichtem Regelwerk bevorzugen würde. Wir hatten in meiner Jugend viel (A)D&D (2nd und 3.5e) gespielt und es auch mal mit Vampire versucht. Letzteres ist weitgehend daran gescheitert, dass keiner von uns wirklich Talent als Spielleiter hatte. D&D ging gut, aber auch dadurch befördert, dass es für uns immer mehr ein Grund war sich zu treffen und nie so richtig ernst genommen wurde.

Was ich heute wohl bevorzugen würde wären Abenteuer die stilistisch eher an Kurzgeschichten angelehnt sind, statt langer ausufernder Kampagnen, bei denen ich nicht sicher bin ob ich dafür wirklich noch die Zeit aufbringen kann.

Wenn du einfach nur noch einmal die Nase ins P&P reinstecken möchtest, könnte vielleicht der DreieichCon im November etwas für Dich sein. Da wird es sicherlich auch Spielrunden zu ganz verschiedenen Systemen geben.
Wenn für Dich Onlinerunden in Ordnung sind, wirst Du bei der Deutschen Lovecraft Gesellschaft eine recht gute P&P-Discord-Infrastruktur finden. Da kann man sowohl online spielen als auch fragen, wer in der Nähe wohnt und Interesse an einer RL-Spielrunde hätte.
Ansonsten würde ich mich immer in lokalen Spielecafés umschauen.

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Cabin in the Woods fand ich klasse. Vielen Dank für die anderen Tipps noch, ich werde mal schauen, ob ich etwas davon auftreiben kann! Hast Du mal überlegt, selbst etwas zu schreiben?

Sehr coole Bilder, wirklich beeindruckend!
Mit welcher Kamera bist Du dann analog unterwegs? Ich habe irgendwo noch meine alte Olympus OM1 rumliegen.

Danke! Digital nutze ich eine Fuji X-Pro2. Analog nutze ich eine Rolleicord Vb, die ich von meiner Großmutter übernommen habe (Mittelformat TLR) und habe mir kürzlich meinen heiligen Gral gegönnt: eine Leica M6, die ich derzeit mit einem 50mm/f2 Zeiss-Objektiv nutze.

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Oh wow, das klingt super!
Falls Du mal dazu kommst, würde ich sehr gerne ein paar Bilder sehen, die Du mit der Leica gemacht hast. :smile:

Die hier sind alle von meinen ersten paar Rollen (Filme: B/W ist Kentmere 400 in Deutschland wohl als Agfa APX 400 gelabeled, Farbe Lomo Color 400). Die aktuellsten Fotos auf meinem Instagram Account ebenfalls. An der Digitalisierung muss ich nachwievor ein wenig basteln (brauche noch mindestens ein ordentliches Makro). Derzeit sammle ich Filme für den nächsten Satz, zwei Rollen hab ich schon wieder voll.

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