Yoah, schwierig. Verstehe ich schon. Gleichzeitig kann man sich aber auch fragen, ob es wirklich Sinn macht, jeden Entwickler für jedes Spiel komplett neue Büromöbel modellieren oder gar designen zu lassen, die nur in einer drittwichtigen Büroszene mal kurz vorkommen. Selbiges für Animationen und Effekte. Sicher, einige zentrale Elemente sollten vielleicht wirklich von Grund auf designed werden, aber da bleibt ja immer noch einiges über.
Da frage ich mich gerade, haben Filme das gleiche Problem? Wie viele Props werden von Film zu Film und/oder TV-Serie wiederverwendet? Da gibt es zwar schon ein paar extreme Beispiele, die ja auch aufgefallen sind, aber wie steht’s mit den x-beliebigen Cafeterias, Supermärkten, Cubicle-Büros in diesen Medien?
Aus diversen Softwareentwicklungs-, Prozess-, und Energieverbrauchs-Perspektiven betrachtet ist die erfolgreiche Wiederverwendung von sowohl Code als auch Assets (da schließe ich Animationen und Effekte mit ein) ein uraltes, wünschenswertes Ziel. Und, je aufwendiger die Grafik wird, ab einem gewissen Punkt vielleicht auch einfach notwendig. Die einzige Alternative die mir in den Sinn kommt wäre vermutlich Einbußen in der Grafik hinzunehmen. Vergangene Spiele hatten dabei nicht nur die Eigenschaft, eben einfacher zu sein, sondern auch in einer Zeit entstanden zu sein wo das alles noch nicht in jeweils ausreichender Qualität verwendbar war (so hat jeder Detail-Sprung vmtl. dafür gesorgt, dass die meisten Assets zumindest angepasst werden mussten).
Aus Sicht der Immersion kann das allerdings natürlich blöd auffallen.
Nicht sicher was da eine gute „Lösung“ wäre. AI-generierte Assets will man ja auch nicht (unbedingt).