Die Welt von Alien

Ich kann mit Alien: Ressurection sehr gut leben, der hatte echt starke Momente. Was dagegen den krampfhaften Versuch angeht, da eine Kohärenz oder Lore reinzuklöppeln, könnte mir das nicht zunehmend egaler sein. Dieses ganze Weyland-Yutami- und Discjockey-Geblubber oder was sie da mittlerweile sonst noch alles drangebastelt haben, ist so erkennbar an den Haaren herbeigezogen und Deus ex machina, dass ich das wirklich nicht mehr ernst nehme.

Zu Alien passt für mich eher die Variante „Monster of the Week“ oder möglichst kreative Todesarten a la Final Destination, also irgendwas, was innerhalb dieses einen Films abgehandelt und abgeschlossen werden kann. Innerhalb ihrer 90 Minuten haben sie immer noch genug andere Möglichkeiten, Sinn und Geist drin zu verpacken, ohne dass wir dafür irgendeinen dystopischen Lore-Überbau brauchen. Das spielt maximal irgendeinem Franchise-Manager von Disney in die Karten. Ich muss nicht wissen, wie das Alien entstanden ist, wie es früher mal aussah und ich brauch auch keine mythischen Urvölker. Mich interessiert nur ein fieser Killer und wie er die zehn kleinen Jägermeister möglichst effekt- und spannungsvoll dezimiert. Den Rest können sie sich sparen.

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Ist ja auch in Ordnung, die Geschmäcker sind ja verschieden.

ich habe die Folge leider noch gar nicht gehört, bei den Alien-Filmen springe ich aber beinahe reflexhaft an.
Ich habe seinerzeit die Ankündigung des 4.Teils leidenschaftlich abgelehnt.

Einschub: heute bin ich viel gelassener als früher, was alles angeht, was zu Dingen, die ich ein bißchen bis sehr mag hinzugestrickt wird, denn TATSÄCHLICH ist es so, daß es was vorher war nicht schlecht oder kaputt macht und mir schon gar nicht wegnimmt, nicht mal die Star Wars Prequels konnten/können das, obwohl ich seinerzeit auch die, aber erst nach dem Kinobesuch, für den Untergang einer Legende meiner Kindheit hielt… ach guck, waren sie aber gar nicht, sie waren halt einfach nur schlecht!

Als ich Alien 4 dann also seinerzeit auf Video aus einer Videothek auslieh und ansah, weil die Neugier dann doch gesiegt hatte, war ich richtig ein bißchen begeistert, sicherlich durch meinen vorherigen Unwillen befeuert, ich fand und finde den immer noch RICHTIG gut. Die Geschichte, die vorher beschrieben so lächerlich klang, war als Film erstaunlich schlüssig, spannend und hat mich überzeugt.
Ich mag sehr an den Alien-Filmen 1-4, daß sie jeder für sich sehr eigen sind und sowohl eine eigene Bildsprache haben und Vertreter eines eigenen Sub-Sub-Genres sind und sehr stark die Handschrift des jeweiligen Regisseurs tragen.

Romulus hatte dem Ganzen wenig hinzuzufügen, hat sich aber eingepasst und der Welt von Alien so etwas wie Zeit hinzugefügt, so ist das also, wenn nicht nur die Charakteristik eines Regisseurs abgebildet werden, sondern auch der Zeitgeist.

Was ich gar nicht gebraucht hätte, waren die Erklärungsversuche von Prometheus (der für mich noch unterhaltsam okay ging) und Covenant, der für mich nun gar nicht mehr okay ging.

Daß Alien Earth spaltet, kann ich aber mal SO richtig verstehen, denn ich selbst war gespalten, und kann immer noch nicht sagen, wie ich das am Ende eigentlich finde, bzw. nur mit viel Text und eine Note würde ich nicht drunterschreiben können. Irgendwie fand ich das schrecklich mißlungen, irgendwie aber auch nicht komplett. Die 2. Staffel werde ich aber sicher ansehen.

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Der Hut? Na vorne! Die Frage wurde doch schon in Spaceballs geklärt.

na, ich höre mal weiter.

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Ah, willkommen zu meinem TED-Talk.

Erstmal TL;DR: Ich verstehe total den Wunsch, Alien nicht zur Lore-Hausaufgabe verkommen zu lassen. Der Xenomorph funktioniert schon am besten, wenn er fremd, rätselhaft und nicht vollständig erklärt bleibt. Aber ich denke nicht, dass Alien je ein reiner Monsterfilm ohne Überbau war. Schon der erste Film hat mit Mother, Ash, der Company, Special Order 937, dem Space Jockey und der Arbeitercrew extrem viel Welt angelegt. Nur eben nicht als Franchise-Wiki, sondern als Teil der Atmosphäre und Kontext für das Geschehen.

Okay, Tick ausführlicher:

In einem reinen „Monster of the Week“-Film könnte die Handlung ungefähr lauten:

Raumschiff landet, Monster kommt an Bord, Monster tötet Leute, letzte Überlebende entkommt.

Das ist auch der Skelettplot von Alien, okee. IMHO greift das Lesen des ersten Film aber zu kurz, wenn man das nur wie eine Stephen-King-Kurzgeschichte sieht, das ist schon ein Scifi-Film mit Weltenbau und Zukunftsvision und allem. Alien 1979 baut schon eine Welt, die größer ist als der Film, ohne sie aber groß zu erklären, ist auch bei dem reduzierten Plot nicht nötig, man versteht die Andeutungen ja. Manche späteren Teile versuchen dann, diese Welt kleinteilig zu auszubuchstabieren, das kann man mögen oder eben nicht.

Bereits im ersten Film findet man folgendes:

  1. Mother / MU-TH-UR
    Der Bordcomputer wirkt zuerst wie neutrale Schiffsinfrastruktur, wird aber später als Teil eines Systems sichtbar, das die Crew nicht schützt, sondern eine Firmenagenda verwaltet, eben die von Weyland-Yutami, die schon im ersten Film vorkommen, dort zumeist nur „the company“ genannt. Das Logo ist übrigens überall, meist ohne Schriftzug (Schreibweise zunächst noch ohne -d bei Weylan, das -d kam im zweiten Film).

  1. Ash
    Der Android ist nicht einfahc ein Gruseleffekt. Er verkörpert die Logik der Firma in menschlicher Maske: höflich, sachlich, unheimlich, moralisch leer. Sein Verrat verschiebt den Film von einem einfachen Kampf gegen ein random Monster zu einem Struggle (wie die Kids sagen) gegen die Macht der Firma, die aus Profitgier ihre Leute ans Messer liefert.

  2. Die Nostromo-Crew als Arbeiterklasse
    Das sind keine heroischen Sternenflotten-Forscher oder Militärs, sondern Weltraum-Trucker, die über Boni, Verträge und Zuständigkeiten reden. Dadurch fühlt sich die Welt größer und kapitalistischer an, ohne dass der Film lange Exposition braucht.

Die ersten drei Punkte addieren sich (ich denke, das ist auch Konsens der Filmwissenschaft) zu einer subtilen, aber deutlichen Kapitalismuskritik.

  1. Der Space Jockey / das Wrack / die Eierkammer
    Auch das ist schon im ersten Film: eine wichtige Spur zu einer anderen Weltraum-fahrenden Rasse, die nicht erklärt wird. Das ist Worldbuilding durch Andeutung, anstatt durch das Lexikon.
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ich mag das total gerne, wenn Filme, aber auch Bücher, was auch immer, ein wenig über sich hinausdeuten. Wenn etwas in unserer Welt angesiedelt ist, dann ist die Welt auch größer als das Bild auf der Leinwand/Bildschirm/Seite, wir sehen einen Ausschnitt.
Wenn ich etwas aus einer fiktiven Welt/Zeit sehe/lese, dann kommt es vor, daß das guckkastenartig ist, weil außerhalb nichts zu sein schein, es gehört also ein Worldbuilding dazu, damit ich denk/merke, daß ich mich in einer lebendigen großen Welt befinde. Das ist im ersten Alienfilm wirklich schon sehr gut gemacht, speziell das Raumschiffwrack, der „Space Jockey“ das ist gegenständlich genug, um nicht ein bloßes Gadget zu sein, aber läßt Raum für Spekulationen. Gleichzeitig meine ich, ist die Verschwörung (im guten gegenständlichen Sinn), das doppelbödige, die hidden Agenda, das doppeldeutige ein Merkmal des US-amerikanischen Kinos der 70er Jahre. Sicherlich vor dem Hintergrund des „Sündenfalls“ Watergate, wo offenbar wurde, daß Dinge nicht so sind wie sie scheinen, ist das schon ein zentrales Motiv der Zeit der neuen Filmemacher, da durfte eine Figur oder ein Konzern auch mal mehrschichtig sein, etwas unaufgelöst, etwas angedeutet, „Alien“ ist meiner Meinung nach ein gleichzeitig Meisterwerk aber auch typischer Vertreter seiner Zeit, in der das berechtigte Mißtrauen bei den Menschen wuchs, auch gegenüber Konzernen. Vertuschungen, was Umweltsauereien angeht, ich weiß gar nicht, ob der Unfall von Three Mile Island vor Alien war, jedenfalls war die Zeit von Schwarz und Weiß auch in Hollywood vorbei. Die ganze neue Dreckigkeit der Nostromo… was ich sagen wollte, ja, völlig richtig, es gab schon im ersten Film eine „Welt von Alien“.

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Das sind imho alles klassische Merkmale eines guten Films, dass auch der Bildhintergrund eine gewisse Schlüssigkeit aufweist, die aber nicht unbedingt über das Sichtbare hinausgehen muss. Das Worldbuilding ging ja nie so weit in die Tiefe, wie es in der Podcastfolge dargelegt wird, bspw. welche Nationen wann miteinander zu welchem Block verschmelzen usw. Das fängt ja schon damit an, dass beim Firmennamen das „d“ von Weyland fehlt.

Alien war also imho erkennbar nie ein Dragon Age, wo sich die BioWare-Designer hingesetzt haben, um vor dem ersten Titel eine umfangreiche Hintergrund-Lore zu zimmern, die man dann regelmäßig zitieren und in diversen Ablegern ausbauen kann. Der Film entsteht meinem Kenntnisstand nach vor allem aus der „Insolvenzmasse“ der gescheiterten Dune-Verfilmung von Jodorowsky. Mir scheint es außerdem sehr naheliegend, dass der Film stark von den Klassikern der dystopischen SciFi und 2001: Odyssee im Weltraum inspiriert ist. Die Kapitalismuskritik ist da definitiv drin, aber das ist ja auch ein Pauschalposten all dieser Werke und Autoren und geht im Cyberpunk grad so weiter. Einen Plan für einen deep dive ins Jahr 2122 erkenne ich da eher nicht, das ist für mich eher Marke Möbelhaus, sieht aus wie ein Buch, hat aber nicht mehr wie eine Buchrücken.

In meiner Sichtweise hätten sie den Discjockey halt tatsächlich lieber wie den Monolithen in 2001 behandelt und einfach unkommentiert stehen gelassen, stattdessen für jede Fortsetzung jeweils immer was Neues überlegt, ohne Rücksicht auf die Vorgänger. Ähnlich wie letztens im Pixelkino, Freitag der 13. wurde nicht dadurch besser, dass man jetzt Jasons Kindheit kennt. An anderer Stelle hatte ich es ja auch schon geschrieben, dass das wirklich interessante an Alien eher ist, wie die Menschen in der Situation damit umgehen und dass Ripleys eigentliche Stärke ist, dass sie selbst in der schlimmsten Phase nie ihre Menschlichkeit verliert. Das trägt so viel mehr zur Atmosphäre der Filme bei, als das immer gleiche „Großkonzerne sind böse“ oder seltsame Fremdwesen mit Gottkomplex. Weil so richtig clever ist der Teil nicht, dass man das Gefühl hat, „wow, habe ich so ja noch nie woanders gesehen oder betrachtet“.

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Super Beispiel. In Spielen wird das doch immer als environmental storytelling bezeichnet… Der Space Jockey ist fantastisch, so eine faszinierende Kreatur über die man nichts weiß, außer das sie wohl auch Opfer des Aliens geworden ist. Das ist das faszinierende, was ist da wohl passiert…
In dem Moment, in dem die späteren Filme das erklären ist die Faszination weg und es wird banal. Das ist, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, auch mein Hauptkritikpunkt an den späteren Erzählungen im Alien-Universum: Aus Faszination wird Banalität.

Und ergänzend: Auf jeden Fall, das sind wichtige Punkte bei der Betrachtung von Alien. Da ist den späteren Werken leider aber auch nicht mehr viel zu eingefallen.

Fair enough, aber eben warst du ja eher noch auf der Position „Weyland-Yutani“ wurde erst von Disney erfunden:

Und ich finde…

… greift schon ein bisschen zu kurz, meiner Meinung nach.

Ist ja völlig okay, die Erweiterung eines Universums nicht zu mögen, aber so eindimensional ist das Franchise nicht mal zum Start gewesen. Und schon in den 80ern, nach dem 2. Film, wurde die Lore zumindest mal in der legendären Comic-Reihe von Verheiden weiter exploriert:

Es ist ja auch ganz natürlich, dass manche Leute gern die aufgeworfenen Fragen beantwortet haben wollen, woher kommt das Alien, was will Weyland-Yutani damit, woher weiß Weyland-Yutani überhaupt vom Xenomorph, wie sieht die Erde im Jahr 2122 aus, was für eine Rolle spielen Androiden in der Welt?

Das nicht zu wollen, fein, aber zu sagen, dass wäre komplett off, weil Alien eben ein Monster of the Week-Film sei, ist ein bisschen stark, imho :slight_smile:

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Ich glaube, der Unterschied besteht hauptsächlich in unserem Verständnis von Monster of the Week. Für mich ist das nicht automatisch gleichzusetzen mit hirnlos, es nimmt nur nicht unbedingt große Rücksicht auf irgend ein übergeordnetes Narrativ oder versucht auf Teufel komm raus eine Kohärenz herzustellen, wie es Disney mit seinen Cinematic Universes versucht. Weyland-Yutani als Logo oder Name ist ja nicht das Problem, sondern was da immer mehr und immer weiter hinzugedichtet wird. Jeder weitere Film/Serie/Comic muss das dann immer und immer weiter aufgreifen und ausbauen, wobei der Kern der Faszination meiner Meinung nach immer weiter flöten geht. Der Kern ist halt: da schleicht einer überlegener Killer herum, was tust du?

Ja, das sehe ich nicht anders. Ich finde nur, dass Alien als Film ohne das übergeordnete Narrativ halt kein besonders interessanter Film wäre, eine Reduktion auf…

… unterstellt halt, dass da nicht mehr ist als das Töten und das Monster.

Aber schon gut, vielleicht hat mich das ein bisschen sehr getriggert, weil für mich Alien ein Sci-fi-Film ist, kein Horror-Film. Ist möglicherweise keine populäre Meinung, hust.

Aber hear me out:

Alien funktioniert IMHO nur als Sci-Fi-Film weil seine Weltbau-Logik (Raumfahrt, Technologie, wissenschaftliche Erklärung) essenziell ist. Plot, Setting und seine Logik sind rein Sci-fi (kein übernatürliches Monster, keine klassische Horror-Ästhetik). Der Xenomorph ist kein Monster aus einer Horrorfilm-Tradition (wie Dämon, Vampir, Zombie), sondern ein biologisch plausibles, fremdartiges Lebewesen mit klaren Regeln (vom Ei zum Facehugger zum Chestburster zum ausgewachsenes Alien). Der Chestburster-Moment ist ja nicht einfach eine „Ah, lass mal Bodyhorror machen“,-Szene sondern ein Film-immanent logischer Aspekt des Alien-Lebenszyklus. Seine Verhaltensmuster (Jagd, Tarnung, Fortpflanzung) sind wissenschaftlich motiviert, nicht willkürlich gruselig mit Tentakeln und so. Die Technologie (Raumschiff, Waffen, Android) spielt eine zentrale Rolle, nicht nur als Kulisse, sondern als aktiver Teil der Handlung (z. B. Ashs Android-Enthüllung). Die Enthüllung des Wesens folgt wissenschaftlicher Neugier, nicht einem übernatürlichen Schockmoment.

Das alles ist pure Sci-Fi, finde ich.

Die Horror-Elemente (das übermächtige Wesen, die Jagd, die engen Gänge) sind Werkzeuge, um die Sci-Fi-Geschichte spannender zu machen, nicht umgekehrt.

Und nur, weil das halt gruselig ist und in seinem kalten Realismus auch gruseliger als viele Horror-Filme der 70er (und weil er viele Horror-Filme beeinflusst hat), gilt der heute als Horror.
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… wobei ich mich hier vielleicht ein bisschen weit aus dem Fenster lehne, Ridley Scott hat immerhin den 74er Horror-Streifen Texas Chainsaw Massacre als Inspiration für den Schnitt von Alien angegeben, vielleicht schon eine Horror-Tradition? Andererseits ist das Drehbuch von O’Bannon und der hat vorher den Sci-Fi-Film Dark Star gemacht, das war quasi Alien als Komödie, also kann man ihn gut in einer Sci-Fi-Tradition sehen.

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aaaah Dark Star…

sicherlich eins der wildesten Aliens der Filmgeschichte


toller Film!

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Von John Carpenter? Und FSK 6? Das geht zusammen?

Na klar! Und wie!

Klar ist das ein SciFi-Film. Und ein Horror-Film. Also ein SciFi-Horror-Film :smiley: Hatte bisher auch nie den Eindruck das das getrennt wird.

Mal ohne Quatsch: Hast Du den Eindruck das Alien in der Rezeption so stark in das eine oder das andere eingeteilt wird? Kam mir bisher nie so vor.

Sehr schöne Die Welt von… Folge. Rachel und Mhaire harmonieren super miteinander. Auch toll Felix Rick mal hier zu hören.

Auch wieder einiges Neues zur Alien-Lore gelernt. Danke für die genaue Beschreibung des Fortpflanzungsverlauf über mehrere Entwicklungsstufen der Aliens :sweat_smile:

Die Folge hätte aber vom Aufbau mit Film und Spielvergleich diesmal direkt in eine Pixelkino-Folge übergehen können. Die Formate haben ja doch viele Überschneidungen. Natürlich anderer Stil und Fokus, aber würde doch gut passen, Heinrich und Christian noch einzubinden :blush:

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Der eigentliche Horror ist, dass die Kultur, der reine Geist, die reine Logik der Wissenschaft, Ash, hier gegenüber der nicht kultivierbaren Naturgewalt des rein triebhaften Aliens versagt. Im Grunde hat dieser Film gleich zwei Monster. Die Synthese dieser Pole ist der am Ende übrige Mensch, Ripley. Sie vereint perfekt ihren Verstand mit Empathie. Sie ist kein Hitzkopf wie ihr Chef, sie bekommt keine Panik wie ihre Kollegin, sie ist kein Idiot. Dann kam Blade Runner, Prometheus und Covenant (David vs. sein Bruder). Napoleon scheitert in der Apple Verfilmung an seinem vernebelten Verstand. Neigung vs. Pflicht, Natur vs. Kultur, das Kunstschöne vs. Naturschönes. Der ganze Scott kreist um dieses Themenfeld. Der Marsianer. Mit Verstand überleben, hier der rote unwirkliche Planet als Natur. Die Triebe nicht verleugnen, aber auch im Griff haben. Mal entscheiden sich die Figuren für ihr Gefühl und fahren über die Klippe, obwohl eigentlich auch hier mit Verstand. Thelma und Louise wissen, dass der einzige Ausweg aus dieser Männerwelt der Tod ist (Hier Scott mal feministisch) usw… Königreich der Himmel, Jerusalem ist hier (Kopf) und hier (Herz). Der Mensch ist das wichtigste. Die Stadt besteht nur aus Stein. etc.

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Ich halte es beim Alien Universum mit Lovecraft, dass die stärkste Emotion die Furcht vor dem Unbekannten ist. Oder: weniger ist mehr.
Diesen ganzen Prometheus-Mist und Covenant mit den Engineers und David hätte ich nie gebraucht. Das hat den Space Jockey total entmystifiziert und die Aliens gibt’s auch erst seit 20 Jahren. Klar… Dementsprechend ignoriere ich diesen Quatsch.

Habe einiges von dem Alien-Rollenspiel zu Hause stehen. Das versucht auch recht ungelenk neue Monster einzuführen, denn das Alien ist halt mittlerweile relativ ausgelutscht und nicht mehr wirklich gruselig.

Eine ganz tolle „Die Welt von“ Folge - vielen Dank!

Hat mir Bock auf das Alien Rollenspiel von Free League Publishing gemacht.

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Hast Du hinter meinen Link geschaut? :thinking:

Mitte der 90’er Jahre habe ich sehr spontan die Telefonnummer von Chris Hülsbeck aus einem Telefonbuch herausgesucht und ihn angerufen. Damals wohnte er noch in Düsseldorf. Tatsächlich hatte ich ihn erreichen können und wollte mich lediglich nach einer möglichen Nachfolge zu Turrican 3 erkundigen. Dazu gab es natürlich keine(!) Auskunft. Allerdings hatte er mir bei dem Gespräch, welches nicht länger als 5 Min. andauerte, „Alien Trilogy“ für die Playstation 1 von Acclaim empohlen.

Tja, was soll ich sagen?! Eine Spiele-Empfehlung von Chris Hülsbeck dem Soundmagier. Was soll man da machen? :innocent: 1. Ich musste sofort herausfinden, wo ich das Spiel kaufen konnte. Toys 'R Us oder Saturn? :thinking: 2. Alien Trilogy gekauft 3. Alien Trilogy durchgespielt. :sweat_smile:

Alien 3 ist auf dem SEGA Mega Drive ein völlig anderes Spiel als Alien 3 auf dem SNES. Eine Versus Folge wie zuletzt bei SF Folge 16: Wing Commander vs. X-Wing fände ich ziemlich cool.

Alien Breed '92 Special Edition ist doch ein ganz großer Amiga Klassiker. Das Spiel würde sich doch ebenfalls anbieten, um in die Alien Welt einzutauchen auch wenn das Spiel nur eine entfernte Anlehnung (inspiriert durch die ALIEN Filme) an den Sci-Fi Horror :film_strip: ist.

:alien: :popcorn:

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