Schöne Folge. Wenn schon ein Alien Game besprochen werden muss, dann gibt es eigentlich nur eines: Aliens - A Comic Book Adventure von Gunnars viel gerühmter Spieleschmiede Cryo. Da Gunnar ein ausgewiesener Alien Fan, ein Adventure Fan und ein Cryo Fan ist, sind das drei Dinge auf einmal. Mehr geht nun wirklich nicht.
Hi, war ein toller Beitrag, danke Rahel und Mhaire.
Ich habe nur eine offene Frage, das habe ich wirklich nicht geschnallt:
Wer war der/ die Erschaffer/in der Xenomorphen?
David der Android aus dem schwarzen Schleim?
Die Konstrukteure?
Evolution auf einem Brutplaneten?
Tut mir leid, wenn das explizit genannt wurde ,aber ich war zwischendurch wegen der vielen Namen und Planeten wohl verwirrt.
Wenn’s von Cryo ist, dann ist es doch bestimmt ein heißer Kandidat für SFS. Allein die Steuerung wird die beiden über drei Folgen in Atem halten… ![]()
Das ist eine exzellente Frage - und gar nicht so leicht zu beantworten. Hier widersprechen sich die jeweiligen Filme subtil. Aber es gibt zwei gängige Thesen: Es war entweder David, der mit dem Schleim rumexperimentiert hat. Oder es waren die Konstrukteure, die den Schleim als Biowaffe konzipiert haben und wussten, dass der auf vielfältige Weise mit DNA interagiert und so neue Lebewesen erzeugt.
Soweit ich das verstanden habe, hat David NICHT das „Ur-Alien“ entwickelt, sondern auf dem Planet der Konstrukteure (evtl. auch mit deren Plänen) solange experimentiert, dass er irgendwann selbst an einen Punkt gekommen ist, an dem er einen Xenomorphen bzw. eine Variante dessen entwickelt hat. Also solange Tutorials nachgebastelt und selbst gewerkelt, bis er zu einem ähnlichen Endergebnis gekommen ist.
Es würde ja auch gar keinen Sinn ergeben, denn zum einen, wie sollen die ganzen Eier auf den Planeten aus Alien 1 gekommen sein, und zum anderen scheinen diese dort ja schon sehr, sehr lange zu liegen - erinnern wir uns daran, dass der Pilot ja inzwischen scheinbar versteinert ist. Zumindest die Aliens/Eier auf Acheron muss es demnach schon viel, viel länger gegeben haben
ich dachte ja immer, der Xenomorph sei von einem Gigerianer erschaffen worden.
Ehrlicherweise sieht das allgemein auffindbare Bildmaterial zu Fulfremmen stark danach aus, als hätte jemand aus dem Giger-Katalog nochmal ein passendes Bild rausgesucht. Finde den gerade nicht bei mir, aber die zwei Bilder kommen mir extrem bekannt vor.
musste erstmal Fulfremmen nachschlagen- so tief stecke ich gar nicht in der Materie, sollte tatsächlich nur ein Wortwitz hinsichtlich des Ursprungs im Originalfilm sein ![]()
An Filmen kenne persönlich nur Alien 1-3 (und wie schon weiter oben gesagt, der erste Film ist mein absoluter Favorit) und Prometheus. Den Rest habe ich bisher gemieden bzw. nie geschaut (Predator & co mal ausgenommen)
Ui die Folge wird morgen früh sofort gehört. Ich liebe die Alien Filme. Teil 2 in der Extended Version ist der mit Abstand beste Teil.
Eine tolle Folge - danke Mhaire und Rahel!
Das Alien-Franchise finde ich insgesamt nach wie vor sehr spannend und ich halte es auch (noch) nicht so ausgelutscht wie so manch anderes. (Bspw. ist Matrix in viel kürzerer Zeit runtergeritten worden …)
Zuletzt haben wir uns Alien Earth angesehen - starker Auftakt, der leider Folge für Folge schwächer wurde.
Gefolgt von Romulus, dass sich sehr nach einer Rückkehr zu den ersten Filmen und erstaunlich pur anfühlte.
Danach brauchte meine Frau eine Auffrischung, hat die Zusammenhänge nicht mehr kapiert, und ich hab mich so gefreut, ALIEN und ALIENS nochmal zu sehen. Ich hab das irgendwo schon mal geschrieben: die haben jetzt bald 50 Jahre auf dem Buckel, und in nochmal 50 Jahren werden die noch immer der Hammer sein.
Ich hätte mir noch eine Erwähnung der Crossover mit Predator gewünscht, die waren nicht der Burner, aber allemal interessant:
Auch das Spiel AvP hat uns damals ziemlich fasziniert und für einige MP Sessions herhalten müssen ![]()
Zurück zum Franchise: in meinen Augen gab es keinen Totalausfall. Teil 4 Resurrection, Prometheus und Covenant haben ziemlich geschwächelt, die Serie naja.
Und ein Freund der „Übererzählung“ bin auch ich nicht. Ich steh mehr auf die subtile Art von 1 und 2. Da werden 5% erzählt, 50% angedeutet und ICH darf mir den Rest zusammenreimen, großartig.
Herzlich Willkommen im Stay Forever Hörerforum.
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Die Folge habe ich noch nicht gehört, aber das Franchise ist auf jeden Fall ein sehr interessantes!
Alien 1 & 2 sind in ihren jeweiligen Genres in den TOP10 aller Zeiten! Teil 1 als das SciFi-Horro-Meisterwerk was es einfach ist und der Zweite Teil, der einer der besten Actionfilme aller Zeiten. Wobei ja selbst der überragende Teil 2 schon einiges an Mystik demontiert.
Und deswegen steht der erste für mich immer noch meistens einfach alleine da. Klar es ist ein Slashermovie mit einem einfachen Plot, aber er bringt einfach unfassbar viel Worldbuilding und Details zur Spekulation mit.
Die erschreckend lebendige, glaubwürdige Sci-Fi Welt. Das Spacetruckers-Setting mit kohärenten und glaubwürdigen Kulissen und gezeigter Technik. Mit all den kleinen Details, eigenen Sicherheitssymbolwelten für das ganze Schiff, alles wirkt echt. Die Charakere, die internen Twists untereinander. Die Diskussion über Mitarbeiterausbeutung durch unethische Großkonzerne, die über dem Gesetz stehen (In den 70ern war auch das Thema noch recht frisch). Der Vertrauensbruch gegenüber den Mitarbeitern. Ausgerechnet durch DIE Vertrauensperson, den Arzt! …und durch die zweite Überlebensgrundlage, den Bordcomputer. „Crew Expendable“ trifft es auf den Punkt und ist ja selbst zum geflügelten Ausspruch geworden.
Und auch die starken Horror-Elemente in jeder Ritze: Diese gothische, schon selbst gruselige Raffinerie-Kathedrale, die da von einem kleinen Schlepper durch den Raum gezogen wird. Diese unendliche Raumweite, Schönheit, aber auch Einsamkeit, die visuell und auch musikalisch rübergebacht wird, insbesondere, wenn die Musik später noch zu einem ganz eigenen Albtraum wird…
Die verschiedenen Farbebnen (Schwarz bis Weiß) innerhalb der Nostromo. Die Machinenebene hat ihre eigene Gruseloptik und natürlich tötet das Alien das erste Crewmitglied im „sicheren“ weißen Crewquartier und nicht im Dunklen Keller und zeigt damit, dass man nirgends sicher sein wird…
Dann das ununterbrochene Spiel mit unterbewussten menschlichen Ängsten (Neben der o.g. Einsamkeit und der internen Paranoia) in nahezu allen Ästhetiken. Der Planet sieht aus, als würden da versteinerte Gerippe aus dem Boden ragen, dieser heulende Wind, das fehlende Licht. Das Alienschiff, was wirklich fremd wirkt… Der Spacejockey und seiner möglichen Verbindung zu den Aliens, selbst da ist vieles möglich im ersten Film. Es wird ja allein darüber oft genug diskutiert, ob die Eier im Laderaum des Schiffes sind oder ob es eine Höhle mit einer Bruchstelle ins Raumschiff ist; vielleicht durch die Alien-Säure? (Auch weil es mehrere Drehbuchfassung und Deleted Scenes gibt, die beides möglich macht). Die Eggsilo-Variante gibt es ja auch noch, die ja dann später noch in Prometheus wieder aufgegriffen wurde.
Dann die Ästhetik des Aliens, da kann man ja ganze Bücher drüber schreiben… Und was es mit seinen Opfern in den verschiedenen Entwicklungstufen macht. Da bleibt kein Thema ausgelassen vor dem man keine Angst haben könnte. Und es frisst und tötet nicht einfach nur, insbes. wenn man die Deleted Scene im Lagerraum mit reinnimmt. Die ist ja eigentlich auch nur wegen dem Pacing rausgeflogen und macht sogar die Queen im zweiten Teil unnötig oder ist vielleicht auch der eigentliche Grund für die Vorgehensweise des Aliens als Survival-Fähigkeit in Abwesenheit einer Queen. Gleichzeitig ist das Vieh gegen nahezu alles in diesem Raumfahrtsetting immun, es ist unangreifbar, immer einen Schritt voraus - Aber nicht magisch, sondern einigermaßen stimmig. Man hat sich da schon einige Gedanken gemacht. Alles was man da erfährt passt für das Setting aufs Auge.
Und auch der Twist, mit dem Ansatz, dass man zu der Zeit zu der der Film rauskam, niemals erwartet hätte, dass ausgerechent die Frau den Ritt am Ende überlebt und nicht der Captain… Man kann sich ja auch unendlich mit Videos und Topics beschäftigen, wenn es um die Interpretation all dieser Themen geht. Da war schon unfassbar viel drin. Und es war so stark, weil fast alles offen geblieben ist.
Die späteren Filme konnten eigentlich nicht anders und mussten alles entzaubern. Eigentlich wurden immer nur die Grundszenaren gemixt, ein wenig angereichert und wiederholt. Man musste ja sich ja auch immer mehr Ideen einfallen lassen, um mehrmalig selbst vollausgerüstete Militäreinheiten verlieren zu lassen - diese Überlegenheit des Aliens mit allen möglichen Szenarien künstlich am Leben zu halten… (Mal vom zweiten Teil abgesehen, der auch noch ordentlich was zu erzählen wusste…). Da könnte man auch nochmal so einen Text zu schreiben bzgl. Mutterthema, Vietnamtrauma, usw.
Ich hab trotzdem nahezu alles gesehen und das Meiste war wenigstens unterhaltsam und ok, wenn man mal ein paar Augen zudrückt. Alien Earth war dann echt ein Tiefpunkt, das war am Ende nur noch Krampf zu schauen… Dass angeblich die Prometheus Trilogy doch noch beendet werden wird interessiert mich eigentlich auch, damit man weiß, wie die David Storyline zuende gebracht wird.
Mein persönliches Highlight war dann als ich H.R.Giger mehr oder weniger zufällig bei einer Signierstunde im Filmmuseum Frankfurt sehen konnte und er mir mein Buch „Gigers Alien“ unterschrieben hat. Er war ja recht wenig unterwegs in der Öffentlichkeit, ich glaube dafür gabs nicht viele Gelegenheiten… ![]()
An dieser Stelle ein Riesenlob für die ganzen, zahlreichen tollen Kapitelbilder in der Folge.
Die Folge kommt bestimmt auf YouTube am besten, mit den Bildern auf großem Bildschirm. Da finde ich sie aber noch nicht.
Von mir aus, aber in Wirklichkeit halte ich keines der Alien Spiele für Stayforever würdig. Ich weiß jetzt werden die ganzen Isolations Fans im Kreis springen. Aber sobald man die KI des Alien durchschaut hat (spiele viele Stealthspiele, hat bei mir genau 5 Minuten gedauert) ist das Spiel strunz öde, weil du quasi vor den Augen des Aliens von Versteck zu Versteck schleichen kannst. Klar wenn man das nicht bemerkt ein total immersives Spiel, aber wenn man es bemerkt bricht alles zusammen. Daher Isolation bringt das Stealthgenre in keinem Bereich weiter nach vorne, außer man steht auf Aliens statt Diebe\Goblins\Soldaten. Gottseindank stellt sich diese Frage frühestens 2034, da könnte Gunnar schon in Rente auf seiner Insel sein ![]()
Hat sich eigentlich mal jemand damit beschäftigt, woher die grundlegenden Ideen im Alien-Universum so kommen? Denn O’Bannon und Giger haben die ja auch nicht auf der grünen Wiese entworfen.
Ich hab z.B. in meiner Kindheit mal die Horrorgeschichte „Die Katakomben von Yoh-Vombis“ (The Vaults of Yoh-Vombis) von Clark Ashton Smith gelesen. Da gab’s – Achtung Spoiler! – die ersten Facehugger denen ich begegnet bin und ich konnte einige Tage bei Dunkelheit nicht mehr rausgehen…
Was die Alien-Filme betrifft, finde ich es schade dass eigentlich alle – inkl. dem wirklich guten Aliens – an der Dekonstruktion des Meisterwerks Alien wirken. Ich möchte das mit den Konstrukteuren usw. alles gar nicht wissen. Weniger wäre mehr gewesen. Nach Prometheus hatte ich wieder etwas Hoffnung weil im Vorfeld kein Zusammenhang zu Teil 1-4 „versprochen“ war. Aber inzwischen hängt doch alles zusammen und es gibt für alles in der Alien-Welt Erklärungen. Finde ich irgendwie schade.
Gibt von Giger dazu die Alien Tagebücher, da werden sie geholfen. Da sind auch Skizzen und Fotos von Giger am Filmset drinnen.
Kommt heute
Eine tolle Folge von Rahel und Mháire. Empfinde die „Welt von…“ Folgen immer als eine schöne Bereicherung. Zu Aliens gibt es eine Doku (Memory - Über die Entstehung von ALIEN) und der sehr detailliert aufgelistet wird, wie bestimmte Szenen (der erste Chest Burster) entstanden sind, oder auch wie sich die Produzenten gegen H.R. Giger ausgesprochen haben, und Ridley Scott sich dennoch durchsetzte, das dessen Designs genommen werden.
Mir geht grad durch den Kopf, irgendwie unrealistisch dass es eine Spezies gibt die ganze Planeten „plattmachen“. Die würden ja dann kein Futter mehr finden und aussterben.

