Eine großartige, sehr schöne Folge. 
Ich hatte mir vorher extra nochmal die alte SF-Folge angehört (in meiner Podcast-App war sie als “gehört” gelistet und ich konnte mich aber nullkommanull daran erinnern), und dann direkt diese hier, und da war es natürlich amüsant, dass Gunnar und Mháire exakt mit demselben Witz starten - auch wenn er bei Chris damals komplett versandet ist.
Ich war großer Fan der Bücher damals, auch wenn ich mich noch gut daran erinnere, dass “Elfensteine” ungewohnt gruslig war, da würde einmal ja eine ganze Gemeinschaft von fahrendem Volk durch Dämonen hingemetzelt, auch die Hexen und so fand ich sehr gruslig, dagegen waren “Schwert” und “Wishsong” deutlich ‘angenehmer’ für meinen jugendlichen Lesegeschmack. Kurioserweise war es dann aber gerade der “Elfensteine”-Plot, der mir viel länger im Gedächtnis geblieben ist, weil er ungewöhnlicher und letztlich auch origineller war, während Buch 1+3 ja letztlich nur das Muster der Ensemble-Trope aufgreifen, bei Buch 3 dann nochmal stärker mit diesem “Die Glorreichen Sieben”-Format, wo am Ende nur noch ganz wenige übrig bleiben.
Jedenfalls hab ich total viel vergessen und die Bücher gehörten nicht zu jenen Werken, die ich später in meinem Leben noch als “solltest du mal gelesen haben” in Gesprächen parat hatte. Umso schöner und wohliger und mehr “throwback” war die Erinnerung. Ich musste dann aber erstmal im Kopf wieder sortieren, welche meiner bruchstückhaften Erinnerungen zu welchem Buch gehörten, vor allem, weil die beiden dann sogar noch Walker Boh erwähnt hatten (der übrigens ebenfalls aus der Ohmsford-Linie stammt, und außerdem von Kimber Boh aus “Wishsong”; da sieht man auch wieder wunderschön dieses Thema von “Familien-Linien”, das ihr erwähnt hattet.
Fand es übrigens generell sehr stark, sich über “Themen” Gedanken zu machen, das kommt tatsächlich in der Beschäftigung mit Fantasy-Literatur bisweilen zu kurz; das war ein inspirierendes Segment.
Dank Zusammenfassungen im Netz etc. habe ich mir jetzt rekonstruieren können, dass ich die darauf folgende Serie “Heritage of Shannara” noch gelesen hatte (Scions/Elf Queen/Druid/Talismans; wobei alle vier Bücher eindeutig zusammenhängen, was wohlgemerkt für die damalige Zeit eine ungewöhnliche Zahl ist, wer hat da gegen das Heilige Gesetz der Fantasy-Trilogie verstoßen?!), und ich habe sie als ziemlich gut in Erinnerung, relativ vielschichtig, allerdings auch von Stil und Anmutung her seltsam unterschiedlich. Der Elfen-Plot-Strang ist wieder so ein Glorreiche-Sieben-Ding, wo bei einer Reise durch ein Sumpflang alle bis auf die Hauptfiguren sterben, während die Reise von Walker Boh in den Norden fast schon so eine eher märchenhafte Story mit vergleichsweise reduzierten Charakteren in einem extrem abgegrenzten Setting ist. Meiner dunklen Erinnerung nach war der vierte Band (Talismans) eines der ersten Bücher, das ich auf Englisch gelesen habe, weil ich nicht warten wollte bis es auf Deutsch rauskam. Vielleicht sollte ich das nochmal lesen, ich weiß gar nicht, wie viel ich mit meinem Zehntklässler-Englisch da damals verpasst habe. Das von euch in der Folge erwähnte Finale mit dem Turm der Magie hab ich nämlich, glaube ich, nicht gerafft. 
Danach kam dann die “Voyage”-Serie, das ist vermutlich die mit dem in der Folge angesprochenen Supercomputer - und da bin ich meiner Erinnerung nach während des ersten Buchs oder nach dem ersten Buch ausgestiegen. Weil es wurde mir alles zu repetitiv. Schon wieder eine Gruppe an Leuten, schon wieder eine Queste, und für mich zumindest war die Tatsache, dass es jetzt auf nen anderen Kontinent geht, höchst unattraktiv, weil dann so gar nichts mehr vertraut war (man muss sich ja schon bei jeder neuen Serie mit komplett neuem Personal auseinandersetzen, da hilft dann wenigstens, wenn die Orte und das Setting gleich sind).
Ich würde euch übrigens aus meiner Erinnerung widersprechen, dass Menion Leah der “Aragorn”-Charakter des ersten Buches ist. Da passt Balinor für mich in der Gesamt-Charakterisierung doch deutlich besser, nicht nur wegen der Rolle als “Thronfolger im Exil”, sondern auch wegen seines Auftretens, seiner Erfahrung, seiner vertrauten Beziehung zu Allanon. Menion ist vom gesamten Habitus ein jugendlicher, ungestümer Charakter und gehört, finde ich, eindeutig eher zur “Hobbit”-Fraktion, also zum Nukleus der anfänglichen Helden, mit denen man sich als Leser identifiziert.