Die Welt von Warcraft

Original Post: Die Welt von Warcraft | Stay Forever

Mit Rahel und Oliver

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Die Welt von Warcraft? Folgt demnächst:
Die Welt von Panzern
Die Welt der Goo
Die Welt von Xeen
?

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Die Welt im Konflikt.

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Was genau ist deine Frage?

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Ich glaube, das ist einfach ein Scherz wegen World of Warcraft, World of Tanks etc.

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Oder falsch übertragene Abscheu vor dem Verein Deutsche Sprache. Transfer-Leistung in diesem Fall ungenügend. :wink:

Ich bin ja immer wieder überrascht, wie viel Inhalt in solchen Welten stecken. Ich habe mit Warcraft bislang eigentlich nicht viel am Hut und habe auch keines der Spiele gespielt. Aber interessiert zugehört habe ich schon.

Es ist interessant, wie lange Blizzard das ganze bereits am Leben erhalten und immer weiter entwickelt hat. Ich kann das nur erahnen, es hat recht offensichtlich sehr vielen Menschen über diese lange Zeit sehr viel Freude bereitet. Das finde ich bewundernswert und komme trotzdem nicht umhin, das von außen wie eine riesige Soap Opera zu sehen, die mir mit all ihren Twists und nachträglichen Hinzufügungen inzwischen zu kompliziert geworden ist.

Als jemand, der nach Warcraft 3 ausgestiegen ist, ist mir nach dem Hören ehrlich gesagt auch jegliche Lust auf mehr Warcraft vergangen. Je länger das ganze lief, desto mehr bekam ich den Eindruck von einer Franchise, die händeringend nach immer neuen Höhepunkten und „Überraschungen“ für ihre Käuferschaft sucht. Zu einer zunächst recht einfach gehaltenen Erzählung kommt erst hier mal wieder ein neues Volk dazu, dort ein neuer Kontinent, dann die Außerirdischen/-weltlichen und wenn alles nichts mehr hilft, die Zeitreise. Jetzt fehlt nur noch das Multiverse, dann ist die Marvelisierung abgeschlossen.

In so lang laufenden Franchises besteht immer das Problem mit dem nächsten Kick, der mich die Geldbörse zücken lässt. Durch die meist nicht vorhandene Vorausplanung wirft das aber auch immer mehr Probleme in der Konsistenz der Spielwelt auf, weil ja immer was Neues, nie Dagewesenes dazukommen muss, das aber eigentlich die ganze Zeit schon da gewesen sein soll, auch wenn vorher noch niemand dran gedacht hat. Über kurz oder lang wird’s dann entweder verworren, extremst kleinteilig oder hahnebüchen. Darum bin ich mittlerweile ein großer Fan von Geschichten, die ihre Lore im Vorfeld festgezurrt haben, dann aber auch mal ihren Endpunkt finden. Warcraft hat für mich gefühlt den passenden Zeitpunkt dafür verpasst. Bin neugierig, wie lange sie dafür noch ein ausreichendes Publikum finden, werde selbst aber nicht mehr tiefer in diese Spielwelt einsteigen.

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Mir war damals schon Warcraft 3 zu viel, vor allem durch diese Dämonenfraktion. Und mittlerweile ist die Welt einfach völlig überladen und dadurch auch ziemlich langweilig. Der Podcast war natürlich trotzdem gut, aber die Welt von Warcraft kann weiterhin gern ohne mich existieren :wink:

Wäre das nicht eher die Welt der Kriegskunst oder wörtlicher die Welt des Kriegshandwerks? :thinking:

Klar, ich habe nur seine Liste der „Welt“-Spiele mit World in Conflict erweitert :wink:

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Erstmal tolle Folge :slight_smile:

Als jemand, der die WC-Kampagnen erst für sich entdeckt hat, nachdem er World of Warcraft (WoW) angefangen hat (aber nicht lang danach - muss kurz nach dem Release von Vanilla damals gewesen sein) empfinde ich es immer als geradezu tragisch verschenkte Gelegenheit, dass Blizzard nicht ergänzend zu den Geschehnissen in WoW Kampagnen für WC3 rausgebracht hat. Für mich - und das mag bei jedem anders sein - funktionieren epische Heldengeschichten in MMOs irgendwie nicht. In einer Welt, in der tausende Spieler einigermaßen gleichberechtigt existieren sollen, passt es mir nicht in den Kopf, dass berühmte Heldenfiguren gleichberechtigt mit jedem sprechen oder wir gar selber irgendwelche Helden sein sollen.

Solche Geschichten passen für mich viel besser in eine Kampagne im WC3 Format, das man sich dort gut auf einen kleinen Cast an Helden fokussieren kann ohne, dass für mich irgendeine MMO-Imerssion bricht.

Leider hat Blizzard das nicht für sinnvoll oder lohnenswert erachtet, weswegen ich mit allen Figuren und (globalen) Handlungssträngen, die ausserhalb der etablierten WC1-3 Lore existieren nie warm geworden bin. Daher hat mich die ganze Warcraft-Geschichte auch schon seit ca. Mists of Pandaria verloren. Mir wurde auch zu viel Zeit darauf verwendet die kosmischen Hintergründe zu erklären, was dann wiederum einige Inkonsistenzen mit der mit bekannten (und von mir geschätzten) Lore mit sich gebracht hat. Aber vielleicht war das auch unvermeidlich wenn man sich die Zeitskala betrachtet auf der die Schreiber neue Lore liefern mussten. Und vielleicht hätte man mir auch das mit WC3-Kampagnen schmackhaft machen können :smiley:

Täusche ich mich, oder gab’s da ab und an mal ne Verwechslung?

Garrosh <> Grommash Hellscream

Und der Typ der in die Vergangenheit gereist ist und beim Aufbau der Iron Horde behilflich war, das war Garrosh.

Puh, da klingeln mir ja die Ohren bei den ganzen Details und Geschichten hinter den Geschichten…

Hmmh also mir persönlich ist diese Hintergrundgeschichte ja schon wieder viel zu viel.
Da ist der Oberbösewicht am Ende nur wieder der Handlanger des Handlangers des Gehilfen des eigentlichen Oberbösewichts, wie sich dann aber herausstellt war er aber doch der hinter dem Oberbösewicht stehende und noch viel niederträchtigere Einflüsterer des Oberbösewichts in Verkleidung, der alles nur tat um noch geheimere Geheimpläne zu verwirklichen….

Gääääääääähn…

Ich fand in diesem Punkt den Herrn der Ringe schon grenzwertig (Sauron in seinen vielen Gestalten), aber das hier ist einfach nur…. Naja, die Folge von knapp 30 Jahren „Wir müssen noch eins oben drauf setzen!“

Ich sag mal: Für Fans…

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Meine Frage ist: „Hast du diesen schlecht vorgetragenen Witz verstanden?“ :upside_down_face:

Tut hier nichts zur Sache, aber ich möchte hier anmerken, dass der Verein Deutsche Sprache inzwischen sehr rechtskonservativ ist und eine gewisse Abscheu angebracht sein kann.

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Oh ja! Habe ich letztens erst recherchiert, weil das bei uns aufkam im Kontext universitäre Arbeit – Gendern – Klagen bei Durchfallen wegen fehlendem Gendern. Da dachte ich mir schon, moment, das ist das klassische Nazi-Narrativ, was ist das denn für ein Verein? Und das wurde von einer Dozentin an der Uni empfohlen! Recherche hat auch entsprechende Verbindungen hervorgebracht. :mask: Man muss nur mal googlen, was für Aussagen der Vereinsvorsitzende gemacht hat – auch “Hitler” wird nicht ausgelassen. Kann ich nur von abraten.

Anyway, Thema verfehlt, sorry fürs Ablenken.

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Danke für die ausführliche Darstellung der World of Warcraft. Als jemand der nach der Beta nicht mehr WoW gespielt hat auf jeden Fall sehr interessant.

Eine Sache habe ich aber vermisst. Die Handlung des Films ist ja zeitlich parallel zu Warcraft 1. Hier war aber die Handlung gefühlt eher so eine Mischung aus Menschen und Orc Kampagne. Das hat mich damals etwas zeiegespalten zurück gelassen, obwohl ich den Film eigentlich mag. Ist der Film offizieller Kanon?

Die Folge hat mir gefallen, sie hat jedoch meinen Eindruck aus den 90ern verfestigt, dass die Lore von Warcraft ein einziges zusammengestückeltes Trainwreck ist. :see_no_evil:

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Irgendwann im letzten Drittel wurde es mir ein bisschen zu viel und meine Informationsaufnahmefähigkeit hat nachgelassen, aber insgesamt sehr informative Folge. Habe zu Zeiten von Burning Crusade viel WoW gespielt und in den Jahren danach immer mal wieder für 1-2 Monate reingeschaut, aber mich irgendwie nie mit der Story beschäftigt. So sind mir zwar massenhaft Namen und Orte über den Weg gelaufen, konnte die aber nie so wirklich zuordnen. Beim hören der Folge hat plötzlich sehr vieles mehr Sinn ergeben, auch z.B. warum es Scherbenwelt heißt, was es mit so manchen Fraktionen und Einwohnern auf sich hat usw. :slightly_smiling_face: