Digital oder Analogfotografie, und was macht ihr damit

Das gespräch startete im Talk über Uhren Analog oder Digital mit @Credit00 .

Warum fotografiert ihr Digital, warum Analog, oder warum beides? Warum digitalisiert ihr analoge Fotos? - Natürlich ist auch das GAS (Gear Aquisition Syndrome) Thema :slight_smile: .
Was mich interessieren würde: Was macht ihr mit den Bildern dann?

Zum letzten: Ich mach auf empfehlung von einem Freund jährlich ein (1 Stk.) Fotobuch (dann aber hich quality, darf schon 100-200CHF kosten). Das wird sogar von 2-3 Freunden angefragt um es mal durchzuschauen. Ganz wenige lass ich drucken (für Bilderrahmen), meine 2 Besten bisher sogar auf Alu/Acryl.
Ich teile sie aber auch auf Instagram / FB etc. Wobei bei Instagram seit dem Wechsel und fokus auf Reel’s die Likes von so 50-80 und ca. 200-300 Impressions nun auf… 8 mit … 10 Impressions gefallen sind, wovon 8/8 follower sind. Es hat spass gemacht solange die Fotos ein paar „fremde“ gesehen haben und wohl auch Freude bereitet? Aber wenn der algorythmus so anti static image ist… kann mans auch sein lassen.

Bringt mich auch dazu zum „Warum mach ich das“: Momente festhalten und anderen Menschen freude bereiten. Immer wenn jemand Freude dran hat an einem Foto oder Fotos von einem Event dann macht mir das freude.

Hier noch meine Antwort @Credit00 als split off vom anderen Beitrag, was u.a. die erste Frage oben anschneidet:

Ich hab eine grössere Auswahl an Objektiven von Festbrennweiten über f4 und 2.8 „Dreifaltigkeit“ bis zu etwas Tele (100-500 und 200-800 wobei ich mit letzterem überhaupt nicht glücklich bin, der AF haut gefühlt 50% daneben, besonders bei Flugzeugen/Tieren im Flug) .

Viele verstehen das nicht (das ich so viel verschiedenes hab) da die meisten Photogs die ich kenne sich nur auf ein Thema konzentrieren (z.B. Street, oder Wildlife), ist bei mir komplett anders, ich mach alles. Wildlife, Street, Astro, Landscape, Action (Flugzeuge), Makro, Events (Fotojournalismus vor allem, sagt man dem glaube ich)… Sport wär noch auf der Wunschliste, hatte da noch keine Möglichkeit. Das macht mir freude immer nach lust und laune das zu machen was ich gerade möchte, oder die Möglichkeit dazu zu haben.

Entsprechend mag ich es eine art Werkzeugkoffer zu haben wo ich mir die richtigen Werkzeuge dann raussuche. Es braucht dann aber auch Skill die Auswahl minimalistisch zu treffen.
„Beim Objektive wechseln mach ich keine Fotos“ ist mein spruch, besonders auf Wanderungen. Nicht nur, aber auch wegem Gewicht :wink:

Ein 600f4 / 800f5.6 wär irgendwie geil, nur haben mich die 15k die dann 2-3mal im Jahr für 2h rausgenommen werden noch nicht soo überzeugt :slight_smile: . (Fotografier mit Canon R5, darum ist die Auswahl im Tele bereich etwas limitiert) Ich machs als Hobby und nicht beruflich währ noch wichtig anzufügen. Darum muss ein Objektiv für mich keinen „return of investment“ im monetären Sinne bringen.
Hobbys dürfen was kosten solange man das Geld auch „hat“. (Ich kaufe mir nur Dinge mit Geld das ich habe, auf pump is nich bei mir.)

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Habe in den 90ern analog angefangen mit einer gebrauchten Minolta X-700. Überwiegend SW, später selber im Badezimmer entwickelt. Das waren Zeiten! Vom Kunstlehrer eine Pentax 6x6 geliehen bekommen und voll ausgeflippt. Auch, weil es absolut grausam ist, den wabbeligen 6x6 in die Entwicklerspule zu friemeln. Das meiste waren Portraits und ähnliches. Vorbild: Peter Lindbergh.

Analog ist nichts mehr vorhanden. Dafür eine 5D MKII mit dem Standard 24-105 und das Billo-50mm. Ich fotografiere allerdings kaum noch bis gar nicht mehr.

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Grundsätzlich mag ich die Fotografie. Allerdings fehlt mir da dann oft die Zeit und damit einhergehend die nötige Ruhe. Zumindest mag ich es weniger, mal eben im Vorbeigehen 20 Schuss abzufeuern und weiter. Um zur eigentlichen Frage zu kommen, finde ich Analog super interessant, aber für mich dann letztlich nicht praktikabel genug. Aber es war dann eben auch nie mein Haupthobby. Und wenn ich überlege wie viel Zeit das nochmal alles extra nimmt, kann ich mir echt nicht vorstellen :smiley: Aber Respekt vor jedem der das durchzieht.

Wenn ich mal dahingehend unterwegs bin, hab ich eine kleine Olympus PEN EP-7 mit 2–3 einfacheren Objektiven (14–42 mm, ein Tele und ein Macro). Meist ist es dann aber wirklich nur mal noch im Urlaub.

Ich hatte auch mal eine Canon Spiegelreflex. Das hat ein paar Wochen beschäftigt, aber irgendwie dann doch kein dauerhaftes Interesse beschert.

Achso, und was ich mit den Fotos mache… zu 90% überhaupt gar nichts… was wohl auch der Grund ist warum ich es sehr selten mache. Einige wenige Fotos werden gedruckt und hängen in der Wohnung. Der Rest kuschelt auf irgend einer Festplatte. In ein paar wenigen Fällen hab ich mal für ne Taufe oder Konzerte (mit)fotografiert, was dann zB. von, sehr kleinen, Bands auf Instagram genutzt wurde.

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Danke für die Erstellung eines Threads :slight_smile: Zuerst das Grundlegende … die Technik. Im Bild seht ihr 10 Kameras, wovon drei (Pentacon Six, Rolleicord IV, Pentax ME) stetig im Einsatz sind. Drei (Reto UWS, Exa 1c, Voigtländer) weitere sind gelegentlich im Einsatz und zwei (Rollei 35 T, Olympus Mju) sind leider defekt. Die Praktica ist die einzige Kamera, welche aus Familienbesitz ist (von meinem Opa), während die anderen über die letzten 16 Jahre zugekauft wurden.

Als ich Anfang 2004 mit einem klobigen Haufen Technik (Fuji Finepix A210, schaffte immerhin 9400 Bilder) in die digitale Fotografie Einstieg, wusste ich noch nicht, wohin die fotografische Reise gehen würde.

Als dann Ende 2006 in eine Einsteiger DSLR (Pentax K100D) investiert wurde (damals kostete Einsteigerequipment noch 1000€ und wurde nicht wie heute für 350€ verschleudert) und man sich mehr und mehr belesen hatte, wurde mir klar, das es irgendwann eine Vollformat werden sollte. Oder besser noch eine Mittelformat.

Eine Mittelformat war mit damals fast 10.000€ jedoch in weiter Ferne! Von meinem fotografischen Fähigkeiten ganz zu Schweigen. Mitte 2018 fühlte ich mich aber technisch schließlich soweit, immerhin mit der Pentax K1 eine Vollformat zu kaufen. Geübt hatte ich mehrere Jahre schon analog, welche die gleiche "Sensor"größe hat. Dennoch war der Umstieg hart.

Der Traum einer Mittelformat war jedoch nie ausgeräumt, doch Digital weiterhin mit mind. 5000€ zu weit weg. Aber es gibt ja noch die analoge Welt und geht man in die Zeit vor 1980 wird’s auch erschwinglich. Und tada… Ich begrüßte die Pentacon Six (ein Biest aus Dresden aus den 1970er) und eine Rolleicord (kleine Schwester der berühmten Rolleiflex aus den 1950er).

Analog lief von 2009 an immer parallel zu digital, wobei ich an der digitalen fast nur analoge Gläser setzte. Erst kurz vor der Vollformat stieg ich auf digitale Festbrennweiten um. Mit den Jahren wurde es jedoch analog immer mehr und digital immer weniger. Aktuell fotografiere ich fast ausschließlich analog und digital nur noch auf Konzerten und mal im Urlaub.

Fotografisch nutze ich ausschließlich FBs wie 31mm und 70mm (beide digital), sowie 50mm, 135mm und 300mm (alle analog) und da ich nur im Pentax Universum zu Hause bin, passt alles analoge auch an die digitale Knipse. Hab zwar auch noch ein 16mm Fisheye, ein 24mm Weitwinkel und ein digitales 25 bis 70mm Zoom, aber diese verwende ich fast nie.

An meinem DDR Biest ist entweder ein 40mm (aka 27mm auf Kleinbild) oder ein 80mm (aka 50mm auf Kleinbild) geflanscht. Die Rolleicord IV hat eh feste 80mm.

Als immer dabei hab ich die digitale Ricoh GRiiix dabei. Es war eine Zeitlang die analoge Olympus Mju, aber die ist leider gestorben :frowning:

Was mache ich mit den Bildern. Zum einen liegen diese auf Insta und zum anderen mache ich „regelmäßig“ Fotobücher von Urlauben, Familienalben oder nur mit analogen Kram im Format A4. Zudem hängen natürlich in der Wohnung noch ein paar Bilder und seit März 2025 hängen noch 10 Bilder von mir in den Räumlichkeiten, wo ich meine Bilder entwickeln und scanne lasse. Die Dame rechts ist die Chefin des Ladens, links bin ich.

Ach ja, für die, die ihre Bilder auf Festplatten sterben lassen :frowning: Ich freue mich täglich über meine Zusammenfassungen der letzten 22 Jahre, die mir meine Cloud zu spielt.

Mein analoger Content auf Insta:

Mein Konzert Content auf Insta:

Ach ja, meine Faszination und das warum fehlen noch xD

Also beim analogen gefällt mir einfach das entschleunigte und das Komponieren. Es macht mir einfach Spaß und ist gut für meine innere Balance. Es beruhigt mich und es fordert mich. Mit dem ganzen Thema entwickeln möchte ich allerdings nichts zu tun haben :see_no_evil_monkey: Dies überlasse ich anderen und freue mich dann nur über die Scanns.

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Ich glaube ich hatte das hier auch schonmal irgendwann erwähnt, aber ja Fotographie ist eines meiner langlebigeren (und teureren hust) Hobbies. Hatte zum Auslandssemester in den USA 2011 die ausgemusterte DSLR meines Vaters (eine Nikon D50) bekommen und keine Ahnung. Dachte mir dann, dass ich das Semester nutze um das zu lernen und hab daher einen Digital Photography kurs belegt (musste aus Visagründen mindestens 4 Kurse belegen, aber nun, Auslandssemester darf halt auch mal ein paar Spaßkurse enthalten). Das hatte mich dann ziemlich angefixt, insbesondere Street und Dokumentarfotographie hatten es mir angetan. Mache ich auch bis heute hauptsächlich, zusätzlich halt zu Landscape im Urlaub. Nach Rückkehr hatte ich mir dann gleich eine neue Kamera gekauft – iirc eine Nikon D5100 mit 35mm/f1.8 Glas. Das war schon eigentlich eher unnötig, aber egal.

Zur Promotion bin ich dann nach Schottland gezogen und um Anschluss zu finden der studentischen Photography Society an der Uni beigetreten, was dem ganzen nochmal einen gehörigen Schub gegeben hat und mich auch an analoge Prozesse heranführte: die Society betrieb/betreibt eine kommunale Dunkelkammer. Die D5100 wurde recht schnell durch eine Fuji XPro1 ersetzt und diese 2016 schließlich durch eine XPro2, die ich digital bis heute verwende. Mit dem ersten „richtigen“ – sprich gut bezahlten :wink: – Job nach Promotion/Postdoc hab ich mir dann nochmal was unvernünftiges geleistet und nutze nun zusätzlich zur Fuji meine Traumkamera: eine Leica M6 mit 50mm und 35mm Linsen. Meine bescheidene Sammlung (sorry, schnelles Handyfoto :smiley: ):


(Nicht im Bild: eine Nikon F-M, die ich von meiner Großmutter übernommen habe und derzeit meine Partnerin verwendet).

Die Negative digitalisiere ich mit der Digitalkamera. So als hybrider Prozess funktioniert das für mich ganz gut: all die Freiheiten und die Einfachheit beim Processing, aber ohne das instant feedback was Digitalfotographie schonmal etwas anstrengend machen kann. Was mache ich allerdings mit den Fotos? Leider gar nicht mehr viel heute. Jährlich wird ein Kalender für meine Mutter und Großmutter zu Weihnachten erstellt. Und einige sind gerahmt in der Wohnung als Wall-art (wieder ganz furchtbar mit dem Handy gemacht…):



Letztere sind ganz frisch und hängen noch nicht. :sweat_smile:

Hab auch noch einen instagram account (https://www.instagram.com/lkirbyl/) und flickr (Fabian Peternek | Flickr), aber die sind ziemlich tot. Insta insbesondere gibt mir so gar nichts mehr, seit mir da im Feed ständig Kram von irgendwelchen Leuten (bzw. meist Organisationen) angezeigt wird, denen ich gar nicht folge. Ab und zu sollte ich aber vielleicht nochmal online was teilen, das war schon immer nett.

Insgesamt ist das bei mir aber nach dem Umzug zurück nach Deutschland etwas eingeschlafen. Heidelberg empfinde ich, verglichen mit meinen vorherigen Wohnorten, leider als sehr langweilig und Deutschland ist für Street sowieso immer ein wenig schwierig. Aber ab und an mache ich nachwievor meine kleinen Photowalks durch die Stadt und zumindest ein paar Frames springen da auch eigentlich immer bei raus. :slight_smile:

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Wowzers

Also ok mit so zeugs kann ich da nicht mithalten. Ich hab damals mit einer Minolta meines Vaters begonnen auf Wanderungen zu Knipsen, damals wars dann halt das eine verwackelte Foto vom Passgrat das man hatte :smiley: Später wars dann eine Canon die er hatte. Ich selbst hab ne kleine Minolta gehabt und die geliebt, leider mal beim Umsteigen in ner Gondelbahn liegen gelassen - ich werde hoffentlich bald da mal wieder vorbei gehen können und sie suchen.. so 32 jahre später :smiley: Vielleicht … :wink:

Als Zweitgerät hab ich noch ne kleine Fujifilm XT3 mkii, bewusst minimal weil ich was kleines leichtes wollt für wenn ich meine Canon nicht mitnehmen mag. Irgendwann dann nach dem Studium wieder lust gehabt und mir ne Canon 770D gekauft, dann über 77D und 6Dmkii zur R6 und dann R5 (die R6 hat jetzt meine Freundin :slight_smile: ).

Street ist in der Schweiz legal eh so ein Thema, theoretisch muss ich aktiv von jeder person die irgendwo drauf ist aktiv bewilligung einholen um das foto zu behalten. Deutschland ist da glaub lockerer? Aber ich vibe auch generell sehr selten mit fremden Menschen fotografieren.

Zum thema Wandern oder Laufen und paar Fotos abfeuern: Das kenn ich wenn ich mit anderen leuten irgendwo hingeh die mögen dann net stehen bleiben, führt zu dass ich entweder alleine gechillt gehe oder dauernd stress hab. Zum glück ergänzen ich und meine Freundin uns da gut. Sie ist primär Makrofotografie, d.h. wenn sie irgendwo was sieht muss sie sich net doof fühlen wenn sie da kurz n Stack holen geht, da hab ich zeit die Landschaft zu sondieren und umgekehrt. Da ist dann halt auch das verstäntniss da für „oh moment ich lauf kurz 20m zurück hab da was gesehen“ da.

Mein Einschneidenstes Erlebnis bisher war als ich mal ne Hochzeit fotografieren durft von wem bekannten. War sozusagen das Hochzeitsgeschenk von mir… und ich weis warum ich das nicht beruflich machen möcht… im schlimmsten fall gibt es von der Wanderung kein einziges foto, alles gelöscht - aber ne hochzeit.. und das ohne ahnung also alles „wingen“.
Ich weis noch genau als sich der Bräutigam hinsetzte und dann das Formular vor sich sah (Standesamt) und seine Mundwinkel von lachen zu „oh jetzt gilts“ ernst gingen… meint ich nur so trocken… „hey ich glaub ich bin nervöser als ihr beide“ - da waren dann alle gelockert :smiley: . Hat tolle fotos gegeben .

Ist aber schon viel aufwand, vor allem als hobbyist. Das sehen leider viele dann auch nicht - die denken die Fotos kommen von der Kamera 1:1 ungefiltert direkt dann in die [Cloud Sharing Platform hier einfügen]. Besonders bei Events, wobei so Fotojournalismus noch spassig ist, erinnert mich an Tierfotografie - mal jagen und schauen was passiert.

Was mich zu meinem überraschungs liebling eigentlich bringt, ich hab keine Ahnung von Tieren aber einfach mal den Hocker nehmen und 2-3h an den Naturschutz-Weiher chillen und sehen was einem vors Rohr kommt ist nicht nur entspannend sondern auch sehr erfüllend wenn was da ist danach.

Wie z.b. @Kritla erwähnte schau ich auch das ich eher weniger wie mehr Fotografiere. Während Covid hatte ich … naja mehr zeit ist eine lüge da ich da ich mich da in ein Burnout gearbeitet hab aber… weil man halt morgens nicht um 6 aufn Zug muss konnt ich auch mal nachts aufn Pass fahren und Sterne ballern oder sowas.

Auf Insta hab ich nur einen Account wo ich alles poste, vermutlich mit ein Grund warum irgendwann der Algo gar nicht mehr wusste was mit mir anzufangen ist :smiley: (komisch vor dem Videopush hatte er das problem nicht) - vereinzelt sind da auch Modellbaufiguren drauf (Warhammer 40k früher und aktuell Battletech Mechs). https://www.instagram.com/axonteer/

Gerade ein Fotowalk in SW am posten.

Eine Generelle frage an alle: bin ich der einzige der, wenn er PENTAX sieht… das mit Ausrufezeichen liest und am liebsten PENTAX schreien würde? Nein? Ok dacht ich mir schon :sweat_smile:

Die Faszination an Altgerät kann ich schon nachvollziehen. Wie bereits erwähnt wurde ist mir das Entwickeln dann aber doch zu aufwendig. Leider hab ich keine Kameras von meinem Vater mehr, weis nicht wo die abgeblieben ist.

Das sind so 3 Beispiele was ich so mach. Der See ist der Trüebsee in Engelberg - das Foto von der Komposition war nicht geplant, die Uhrzeit aber schon (dank Webcam wusst ich genau wann die Sonne da weg ist und konnte entsprechend planen) - das Foto hängt bei mir auch an der Wand.
Astro hab ich grad nix aktuelles, ist aufgrund meiner Arbeit aber auch schwer da zeit zu haben um Mitternacht 2-3h unterwegs zu sein und dann um 6 uhr Arbeitsbereit dazustehen :smiley:

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Ich ich ich! Ich bin ja ein Pentax Fanboy seit meiner ersten DSLR, der Pentax K100D von 2006. Danach kam die K5 und schließlich die K1. Zusätzlich habe ich analog noch die ME super, ME und Program A.

Ich habe auch vor Jahren mal im Standesamt und später noch mal eine komplette Hochzeit für befreundete Pärchen fotografiert. Nie wieder! Es ist ein Stress, den ich nicht mehr haben möchte. Das aufstecken des Ring, der Kuss, das anschneiden usw. Ich konnte die Hochzeit null genießen und es muss halt alles sitzen. Bei Freunden möchte ich halt mitfeiern, was aber nur funktioniert, wenn ich keine Fotos machen muss.

Ach ja, mittlerweile sehe ich auch vieles lockerer. Ich war viele Male in Asien im Urlaub und immer vom bepackt mit zwei Kameras (analog und digital) und Objektiven. Was für ein sinnloses geschleppe. Hatte das dann immer weiter reduziert und beim letzten Urlaub einfach nur meine analoge Pentacon Six mit einem Objektiv und meine digitale Kompaktkamera Ricoh GRiiix dabei. Hat völlig ausgereicht und war auch befreiend. Liegt aber auch daran, das die Ricoh so perfekt ist.

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…ist der Endboss. Einmal und nie wieder. Das Dark Souls der Fotografie.

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Ich bin natürlich auch mit analoger Fotographie aufgewachsen, aber das waren bei uns die primitivsten Knipsen die man sich vorstellen kann. Auf die Kinderfreizeit gabs dann so ne Knipse mit Kassette mit. Ich weiß noch, dass ich als Kind das einlegen eines 35mm Films wenn ich es bei jemandem sah hochkomplex fand :rofl:
Und dann natürlich das abgeben im Laden, warten und am Ende war dann nur ein Bruchteil der Bilder entwicklungswürdig und vom Rest war dann von unscharf über unterbelichtet und abgeschnittenen Köpfen alles dabei.

Die digitale Fotographie habe ich damals mitg offenen Armen begrüßt. Noch in den 90ern hatte ich eine Fujifilm mit 640x480. Die machte dann sowas:

Mit dem ersten Job kam dann die Kohle dick rein und eine Nikon Coolpix 910 (oder so) zur Jahrtausendwende.Die konnte immerhin 1600x1200, hatte diesen netten drehbaren Objektivteil und erlaubte auch mehr Einfluss auf Belichtungszeit und so. Die hat echt nette Bilder gemacht. Und keine weiteren Kosten, warten, entwickeln.

Aber ansonsten lief da erstmal wenig bei mir in die Richtung. Erst seit relativ kurzer Zeit bin ich wieder zu analog. Und die Nachteile sind natürlich nach wie vor da. Aber die alten Kameras sind teilweise echt extrem sexy und haben eine geile haptik. Und es ist einfach eine krasse Entschleunigung. Das fängt bei der Aufnahme an, dem Warten, der Ungewissheit. Und wenn die Bilder dann kommen die Überraschung, weil ich teils gar nicht mehr weiß was ich fotografiert habe.

Die Kodak Retina 1b liebe ich für ihre Konstruktion und Haptik. Was für ein schönes Teil. Ok. Kein Belichtungsmesser (der heute eh problematisch wäre), kein Rangefinder (auf die ich eh nicht klar komme). Aber wenn man mal angegriffen wird, eine ernstzunehmende Schlagwaffe. Aber sie tut noch.

Die Zeiss Super Ikonta feier ich vor allem wegen der Optik. Und sie hat einen Rangefinder .. den ich echt schlimm finde :smiley: Aber verrichtet auch noch klaglos ihren Job.

Rolleiflex schön und gut, aber nachdem ich die Preise gesehen habe … aber es gab ja auch schönes Zeug aus dem Osten wie diese Flexaret VII. Ich musste echt nachsehen wie ich das Ding aufbekomme. Erst den Knopf rausdrehen, dann reindrücken. EInfach wenn man es weiß und so befriedigend. Auch ein wirklich tolles Teil.

Die Voigländer Pre Bessa ist meine derzeit älteste. Macht auch noch Bilder, aber hier wirds definitiv schon schwieriger :smiley:

Die Yashica Electro 35 finde ich auch sehr cool vom Design. Die Bilder waren mir irgendwie zu dunkel, aber ich glaube ich war echt dumm, denn ich hab glaub nicht beachtet dass die Batterien heutzutage die falsche Spannung liefern.

Mein „Baby“ ist die Olympus OM-1 mit Zuiko 50mm 1,4f. Auch noch komplett mechanisch (anders als die Yashica), lediglich der Belichtungsmesser braucht ne Batterie. Dank Adapter zeigt der auch korrekt an (die Quecksilberbatterien gibt es ja nicht mehr). Dazu kommt der wirklich tolle Sucher. Hier wird auch einem Stümper wie mir der rote Teppisch ausgerollt.

Gerade habe ich einen Testfilm mit meiner neu erworbenen Minox MB 35 durch. Die ist halt aus den 80ern und Plastik, aber trotzdem irgendwie sexy. Es gibt eine Alu Variante die echt heiß ist. Der Preis davon ist allerdings auch sehr heiss … :smiley: Bin echt mal gespannt ob und wie die was werden.
Bei neuen Analog Kameras hab zumindest ich auch immer eine Kennenlernphase. Man weiß nicht ob sie wirklich tun, die Zeiten korrekt laufen und wie wie dumm man selbst sich anstellt.
Ich war diesmal auf jeden Fall vorsichtiger und hab einfach draussen fotographiert. Innenräume werden da schnell zu Endgegnern =P

Und als Folge davon hab ich auch Digital aufgerüstet mit einer gebrauchten Nikon z6 ii. Die eignet sich vor allem ziemlich gut für alte Objektive die dankenswerterweise zwar nicht billig, aber ein gutes Stück günstiger als moderne Objektive sind.

Hab da ein Helios 44-2 58mm f/2 aus den frühen 1980er, ein Industar-22 50mm f/3.5 aus den 50ern, Pentax SMC Takumar 50mm f/1.4 aus den 70ern, Carl Zeiss Jena Flektogon 35mm f/2.8 aus den 60ern, Jupiter 9 F2/85mm aus den späten 70ern , Carl Zeiss Jena Flektogon Zebra 4.0/20 aus den 60er/70ern und ein Tair-11A 2.8/135 aus den 80ern.

Das ist z.B. vom Helios:

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Mega Beitrag!

Ich nutze ja ebenfalls an meiner digitalen Pentax oft Altglas. Vor allem mein 135/2.5 ist noch unglaublich scharf und hat ein tolles Bokeh. Ist immerhin auch schon fast 50 Jahre alt.

Meine älteste ist eine Voigtländer Brillant, die aus den 1930er stammen dürfte. Beim ersten Film auch gleich verknackt gehabt und den Film falsch eingelegt. Kratze dann die ganze Zeit am Gehäuse xD

Bisher hatte ich mit meinen alten Kameras immer Glück, wobei ich bei teureren darauf achte, das diese schon mal eine Wartung hatten. Bei der Rolleicord IV hatte ich dann sogar noch mal 100€ für eine neue Mattscheibe investiert, da die Kamera im Dunkeln nicht mehr nutzbar war.

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Sowas hatte ich bei meiner Pre-Bessa auch. Anfangs war alles super und dann bei den letzten Bildern wurde der Filmtransport dann plötzlich schwergängig. Ich wollte dann auch keine Gewalt anwenden und habs notgedrungen einfach aufgemacht und dann den rest so aufgespult.
Hab es danach nicht auch nochmal probiert.
Aber die alten Kameras sind echt so schön und faszinierend. Und mit einer hundert Jahre alten Kamera nochmal eine Aufnahme zu machen ist schon geil.

Das Ding ist halt auch: Wenn man nicht zu picky ist, kann man ne gute alte Kamera auch für nen 30er oder so abstauben. Da ist Film und Entwicklung (wenn man nur zu DM geht) fast so teuer wie die Kamera. Die Kosten leppern sich dann eher, wenn man viele Filme durchknippst. Und wenn man ein gutes Labor nimmt kommt auch nochmal was drauf.
Aber nach der Findungsphase knippse ich dann auch wieder weniger, dann geht da auch alles wieder.

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Die Voigtländer Brillant hab ich für 35€ auf einem Flohmarkt mitgenommen und war eigentlich nur für die Vitrine geplant. Ein Instagram Follower hatte mich dann allerdings angespornt einen Film einzulegen und ich hab’s getan. Die Haptik ist echt cool und auch einfach zu bedienen (nur drei Blenden und drei Zeiten). Auch war ich angetan über die Klarheit der Mattscheibe (halt 90 Jahre alt).

Zu Insta. Wenn ihr oben auf „Gefolgt“ klickt, ist das alles viel erträglicher und auch noch nutzbar.

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Die nimmt normalen 120er, oder?
Ich geb zu bei Kameras die so Umspulaktionen benötigen wäre ich dann bereits raus. Hab gesehen 120er kann man mit Feile und Nagelklipser für 620 (hab da keine Kamera) fit machen. Was für ein Scam von Kodak. Machen die einfach eigene Spulen, damit die Leute bei ihnen kaufen müssen :smiley:

Oha, ein Fotografie-Thread. :smiley: Ich hab natürlich mit meinen aktuell 41 Lenzen auch noch das analoge Knipsen mitbekommen, aber es war auch wirklich nur das „Knipsen“. So richtig mit Fotografie beschäftige ich mich erst seit 2015, glaub ich. Eigentlich wollte meine heutige Frau das als Hobby für sich entdecken. Sie hatte sich seinerzeit eine kleine Sony RX100 gekauft, dazu ein Fotobuch. Ich nahm das Buch, fing an zu lesen, und dann machte es bei mir plötzlich klick und es war um mich geschehen. Alles so schön logisch, alles so nachvollziehbar und dann diese vielen tollen abgebildeten Kameras … Na ja, kurzum: Ich hab ihr so ein bisschen das Hobby geklaut, weil sie das ganz entspannt machen wollte, ich mich aber direkt reingrub. Und da blieb ich dann auch. Von uns beiden fotografiere heute leider nur noch ich.

Bei mir fing es mit einer kleinen Nikon Spiegelreflex an (D3200, glaub ich), aber ich wurde damit irgendwie nicht so richtig war. Die konnte ja nicht sonderlich viel, außer halt Bilder machen, klar, aber sie war mir – obwohl das ja eine kleine Spiegelreflex war – doch immer ein bissl zu klobig. Und dann kam ich mit den Menüs auch nie so richtig gut zurecht und sie hatte einige andere „Macken“, die mir tierisch auf den Keks gingen (bspw. „dachte“ sie ständig, sie müsste den Blitz ausklappen und einsetzen, weil sich das Deaktivieren nicht dauerhaft speichern ließ).

Irgendwann im Sommer 2017, glaub ich, war’s dann so, dass hier in Berlin ein Olympus Playground stattfand. Das war vielleicht ein tolles Event! Da konnte man umsonst rein, sich 'ne Kamera leihen, wurde von keinem Verkäufer genervt, man konnte dann in einer riesigen Halle abgefahrene Kunstinstallationen fotografieren, sich Zeit lassen, Spaß haben, am Ende die SD-Karte auch mitnehmen. Ich bin direkt danach los und hab mir eine Olympus OM-D EM-10 Mark II gekauft. :smiley: Die habe ich bis heute und bin dem System auch treu geblieben, weil es für Makros in der Natur aus meiner Sicht nichts Besseres gibt. Aber auch, weil die MFT-Kameras so schön klein sein können, dass man sie unauffällig überall dabei haben kann und man damit nicht auffällt.

Leider gibt es die Playgrounds nicht mehr, die Marke Olympus ja auch nicht, aber zumindest bisher bin ich mit den Kameras der Nachfolgerfirma OM System auch ganz zufrieden (bisschen besserer Firmware-Support wär aber wünschenswert). Meistens fotografiere ich heute mit einer OM-1. Die ist bis unters Dach voll mit Funktionen, die mich bei meinem Hobby echt gut unterstützen: Wenn ich mal einen Fokusstack eines Insekts machen möchte, geht das oft einfach aus der Hand.

Von daher auch klar, weshalb ich mit analoger Fotografie nicht so richtig viel anfangen kann, denk ich. Aber ich verstehe den Reiz und finde es auch nach all den Jahren noch spannend, wie schön vielfältig die Fotografie eigentlich ist. Daher versuch ich auch immer mal, was anderes als Makros oder Vögel im Freien zu fotografieren. Wenn sich’s ergibt, Stadtmotive, gern mit schönen Lichtern, und außerdem mach ich inzwischen auch ein bisschen Eventfotografie für die Firma, bei der ich arbeite. Das ist eh das Beste: Da werd ich quasi ganz normal dafür bezahlt, das zu tun, was ich eh am liebsten mache. :smiley:

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Die Angst vor der analogen Fotografie verstehe ich immer nicht so ganz. Wenn die Kamera z. B. einen Belichtungsmesser hat, ist die einzige Hürde nur noch das scharf stellen (und die hohen Kosten).

Ich fing mit einer Pentax ME super (1970er) an und hatte nie technische bedingten Ausschuss. Die Blende so lang gedreht, bis die LED grün war, dann abgedrückt und gut. Bei ruhigen Bildern war dank tollen Sucher auch nie ein Problem beim scharf stellen.

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Ja, ich mein 10er fürn Film und 10er wenn man den bei DM verklappt. das sind immer noch 20€ aber man muss keinen Kredit aufnehmen. Und dass Dinge schief gehen gehört ja auch dazu.

Ich war z.b. auch mal der Überzeugung der Film ist zurückgespult und ich hab gehört/gespürt wie das Filmende rausgesprungen ist. Ja aufgemacht, Film gesehen. Zugemacht. Shiiiiit.
Hab das Ding dann natürlich bei DM/Cewe entwickeln lassen, denn die judgen mich nicht.

Und ja war scheiße, aber irgendwie auch interessant was der Unfall verursacht hat.

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Das war mir auch schon paar Mal passiert. Zum einen weil ich nicht wusste, das noch ein von drin war und mir ist auch schon der Film gerissen, weil ich dachte „los, ein Bild geht noch!“ und Zack war der Film aus dem Kanister gerissen xD

Ja, sonst würde ich sie nicht nutzen. Ich habe keine Ambitionen Film zu konfektionieren. Hab auch noch eine Kamera mit zwei Kanistern, wo man spezielle Kanister benötigt. Aber ne danke ^^

Habt ihr auch schon mal Experimente gemacht, wie z. B. 35er Film in eine 6x6 zu legen? Ich ja, aber seitdem liegt der Film ungescannt rum (immerhin ist er entwickelt), da das scannen im Labor Dank Sondermass mir zu teuer ist :see_no_evil_monkey:

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Harte Experimente mach ich da nicht. Ich hab mir mnal nen 15 Jahre aletn Film auf ebay geschossen und vorsorglich mit ISO200 statt 400er Einstellung verschossen. Ach ja DM scanned irgendwie alles aufm Kopf. In dem Fall fand ich das irgendwie interessant und habs nicht gedreht.

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Ugh, jo. So hab ich auf Island eine Rolle mit ganz tollen Fotos verloren und beim Versuch die Rolle dann in improvisiertem Wechselsack aus der Kamera zu retten auch noch beinahe die Leica beschädigt. :sweat_smile: Seitdem bin ich da sehr vorsichtig, was Versuche angeht noch ein letztes Frame auf die Rolle zu kriegen und ziehe recht behutsam auf, sobald ich zum Ende der Rolle spüre, dass es etwas Schwergängiger wird. :smiley:

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Den Fim weitertransportiert wie ein Muli hab ich gottlob noch nicht.

War letztens mit der Yashica unterwegs und konnte nach Bild 6 weder weitertransportieren noch hat sie noch ausgelöst. Hab dann die KI befragt und die meinte: Ja .. die Kamera ist kaputt. Schade drum.

Na gut, Film zurück gespult und … ich war felsenfest der Meinung ich hab nen 36er drin. Aber ich hatte noch einen Billo Testfilm mit maximal 8 Bildern drin. Ich war so verdammt sicher die Dinger wären längst alle durch.

Auf jeden Fall war ich erleichtert :smiley:

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