Down to the Detail: Gabriel Knight 2

Uhrenticken nervt mich auch. Kann ich nicht bei einschlafen, hätte ich wahrscheinlich leiser machen müssen. :sweat_smile:

Die Lautstärke war das kleinere Problem, aber die Dauer hat mich gekillt. Kurze Schnipsel gehen ok, aber auch die ständige Hintergrundmusik stört mich persönlich total. Ist wohl grundsätzlich nichts für mich, ich höre praktisch nur Hörbücher und nie Hörspiele. :smirk:

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Das mit dem Content der deutschen Version kann ich voll und ganz nachvollziehen, die deutsche Version hat schon eine spezielle (unfreiwillige?) Komik. Andererseits finde ich es wichtig, die Version mit einzubeziehen, weil es für diejenigen die GK2 „damals“ gespielt haben, vermutlich die gespielte Version ist und für die Gesamtbetrachtung auch nicht uninteressant. Im Sinne von „wie löst man das im Original vorhandene Sprachproblem?“

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Möchte hier auch nochmal meinen Senf dazugeben.
Fand die Staffel sehr gut und finde es zum Hören gerade wegen der Sounduntermalung viel angenehmer als SFS, weil es mir aufgrund der Musik und den Einspielern leichter fällt in der Erzählung zu bleiben als wenn nur Chris und Gunnar 1 Stunde über ihre Erfahrungen in einem leeren Raum sprechen. Muss bei SFS öfter mal zurückspulen wenn ich für ein paar Minuten den Faden verloren und das Gefühl hab nicht mehr mitzukommen.

Hab gestern die erste Max Payne Folge gehört und freue mich auch da schon wieder über die Musik und Sprachsamples aus dem Spiel.

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Mir haben die die DttD-Folgen nicht ganz so gut gefallen. Ich probiere es mal möglichst auf den Punkt zu bringen.

1 - Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie das Spiel spielen
Sondern wirklich nur jeden Screen beschreiben den man sieht und was gerade genau in der Handlung passiert. Vielleicht lag es dran, dass es ein FMV-Game ist, aber sie haben das Spiel mehr wie ein Film oder Walkthrough wieder gegeben.

2 - Zu viel inhaltlich unwichtige Details haben das Tempo verlangsamt
Ich versteh, dass sich vorgenommen wurde, bis ins Detail das gesehene zu Beschreiben. Aber wenn ein und der selbe Raum und die Eindrücke von dem von 3 Personen beschrieben werden in unterschiedlichen Worten, habe ich mich oft erwischt wie ich dachte: „Jetzt kommt Leute erzählt weiter, ich kann mir ein Wirtshaus aufn Dorf schon vorstellen“

3 - Redundante Dialoge, wo ich das Gefühl hatte ein und die gleiche Info 4x zu bekommen:
P1: „Ja aber später wird Grace ja sagen, dass sie nach München fährt um Gabriel zu treffen, weil der ja nicht weiß was sie über Ludwig raus finden wird.“
[12min vergehen]
P2: „Und jetzt wissen wir, dass wir nach München müssen. Also sagt Grace, dass Gabriel in München treffen muss, um ihm die Erkenntnisse über Ludwig mit zuteilen“
[Einspieler aus Spiel: Grace: „Ich fahre jetzt nach München um Gabriel zu treffen, er muss unbedingt erfahren, was ich über Ludwig heraus gefunden habe.“ ]
P3: „Jetzt sehen wir einen neuen Clip, wie Grace mit dem Gabriels Auto nach München fährt. Das scheint auch wirklich irgendwo in Bayern zu sein.“
P2: „Ja und auch schön ist, wie man die volle Aktentaschen sieht, mit den Informationen über Ludwig, die Grace gesammelt hat.“

Wie gesagt, kann alles sein, dass es am ausgewählten Spiel lag oder ich die Idee von DttD falsch verstehe, aber ich fand es nicht so unterhaltend wie die regulären SFS Folgen.

Ansonsten aber sehr sympathische Stimmen, sauber Produziert und man merkt, dass sie das wirklich Zeit investiert haben.

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Ja hier muss ich zustimmen, das sollte man unbedingt beibehalten, ich finde es durchaus interessant dass beide Fassungen besprochen und eventuelle Unterschiede aufgezeigt werden!

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Zu Punkt 1.
Wir haben das Spiel auch nicht während der Aufnahme gespielt, wir spielen es im Vorfeld und machen uns Notizen um uns dann während der Aufnahme unterhalten zu können. Das machen wir generell so. Eine direkte Vergleichsmöglichkeit mit SFS ergibt sich hier nicht.

Punkt 2.
Ja wir verlieren uns gern in, auch unwichtige, Details und müssen uns da oft selbst ausbremsen um nicht völlig den Faden und das Tempo zu verlieren. Vermeiden lässt sich das jedoch nicht, so im Eifer des Gefechts bzw. der Aufnahme.

Zu Punkt 3.
Ja, das mit den Redundanzen war ganz besonders in GK2 ein vordergründiges Problem für uns. Die Art des Spiels und unsere Herangehensweise bei der Postproduktion haben hier nicht ganz so gut harmoniert. Es wird jedoch zum Ende der der Staffel besser.

Wenn du magst, hör evtl mal in eine unserer anderen Staffeln oder in unsere aktuelle Max Payne Folge rein. Evtl gefällt dir das besser.

Trotzdem danke für das Feedback.

LG

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…Also bei SFs spielt auch keiner das Spiel während der Aufnahme sondern es werden Notizen besprochen. - bis auf Gunnar manchmal um schwere Rätsel zu knacken…

Mal was Grundsätzliches:
Ich weiß nicht, ob es so sinnvoll ist, erhaltenes Feedback immer gleich zu diskutieren. Eigentlich wird empfohlen Feedback unkommentiert stehen zu lassen und intern zu verarbeiten.

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Jetzt bin ich zwiegespalten, soll ich hier antworten oder nicht? :yum:.
Ich unterhalte mich halt gern mit der Community, das Feedback wird trotzdem intern ausgewertet. Wie SFS genau abläuft, weiß ich gar nicht. Habs nie gehört.

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:wink:

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Ich bin spät dran, deshalb packe ich jetzt einfach mal alle meine Gedanken und Anmerkungen in einen Post.

Zuerst einmal will ich euch ein Lob aussprechen, dass war mit weitem Abstand die bisher beste DttD Staffel, man merkt einfach wie viel ihr euch z.B. gegenüber Beneath a Steel Sky weiterentwickelt habt. Ich will mich dafür dann auch noch mal beim Stay Forever Team bedanken, dass sie uns diese Staffel ermöglicht haben.

Ich fand es großartig. Bitte behaltet auch die multimediale Untermalung so bei, für mich ist das eines der Alleinstellungsmerkmale von DttD, das eben nicht einfach nur Spielerfahrungen „aus dem Stegreif“ im Gespräch nacherzählt werden wie z.B. bei Stay Forever spielt oder den Dark Souls Diaries von den Kollegen bei The Pod sondern das ganze viel strukturierter gefasst ist und durch die Einspieler und Soundschnipsel auch viel plastischer und nachvollziehbarer wird.

Bei den klassischeren Let’s Plays leidet für mich oft die Übersichtlichkeit und man kann als Hörer auch mal komplett den Überblick verlieren um was es eigentlich genau geht. Insbesondere wenn die Beteiligten auch noch unterschiedliche Lösungswege oder Pfade durchs Spiel gewählt haben. Dass wird dann gerne mal (auch bei SFS) ein ziemliches Durcheinander durch dass man - insbesondere wenn man das Spiel selbst nicht gespielt hat - nur noch schwer durchfindet wenn die Sprecher nicht äußerst diszipliniert arbeiten. Das hat mir durchaus auch schon die eine oder andere SFS Staffel verleidet.

Bei DttD ging es mir bisher noch nie so, dass ich das Gefühl gehabt hätte jetzt den Überblick verloren zu haben und eure Art der Nachbearbeitung trägt einen großen Teil dazu bei dem Podcast die nötige Struktur und Textur zu geben. Es geht mir aber auch bei Stay Forever schon so, dass für mich die Podcasts noch einmal deutlich an Wert und Qualität gewonnen haben seitdem stärker mit Interview,- Audio- und Musik-Einspielern gearbeitet wird.

Selbst die einige Male kritisierten „Redundanzen“ sind für mich einer der positiven Aspekte, weil ich Podcasts nicht „binge“ und teilweise auch einzelne Folgen (wenn sie länger sind) nicht am Stück hören kann.

Ich mag auch die immer mal wieder eingestreute Spielekritik und Detailanalyse einzelner Spielszenen sehr.

Mich würde es jedenfalls sehr freuen wenn ihr die Art der Aufbereitung so wie ihr es bei GK2 gemacht habt beibehaltet, denn für mich macht es eure Podcasts zu einem schönerem Hörerlebnis und es ist auch etwas was DttD von nahezu allen anderen „Let’s Play“ oder Spielenacherzählungen unterscheidet.

Die einzige Kritik die ich tatsächlich hätte ist die Art wie ihr Hintergrundmusik in die Folgen integriert. Musik an sich stört mich dabei nicht aber ihr neigt manchmal dazu eine kurze Loop eines Themas aus dem Spiel in Dauerschleife laufen zu lassen und wenn man dann z.B eine Stunde am Stück immer wieder die selben 30 Sekunden als Hintergrund hören muss kann das je nach verwendetem Stück schon mal echt wahnsinnig nerven.

Ich bin jedenfalls Fan.

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Zu den Folgen selber.

Als jemand der nicht nur in Bayern aufgewachsen ist, sondern in den Neunzigern auch schon volljährig war und das Bayern das GK2 als Hintergrundszenario verwendet deshalb bewusst miterlebt hat finde ich das Spiel „uncanny“ (wie es Menschen aus dem englischen Sprachraum beschreiben würden).

Teilweise ist es fast schon ungewöhnlich akkurat für ein Spiel aus den USA - bis hin zu den korrekten Postleitzahlen und Vorwahlen und einem Nahverkehrsplan von München der zumindest auch genau so aussieht wie ein MVV Fahrplan aus den Neunzigern - alles Dinge die man zur Entstehungszeit nicht mal einfach so im Internet nachschlagen kann. Die bayrische Geschichte rund um König Ludwig von Bayern wird auch sehr akkurat abgebildet - inklusive der gängigen Erklärungsansätze und Verschwörungstheorien. Selbst den „Rosenkranz“ haben sie in Altötting auf Deutsch drin, was für eine Wallfahrtsstätte die der Jungfrau Maria geweiht ist absolut korrekt wäre.

Dann ist das Spiel aber an andere Stelle völlig vogelwild und stellt Dinge dar die so gar nicht nach Bayern oder in die Zeit passen oder einfach völliger Blödsinn sind.

Es passt aber auch weil Jane Jensen ja in den achtziger Jahren für 9 Monate in Bayern gelebt hat und ihr Mann für die Recherche zu GK2 und der Oper auch einige Monate in Bayern war (und dort u.a. Bayreuth, München und Neuschwanstein besucht hat).

Ansonsten denke ich nicht dass das Thema Homosexualität, die Andeutung das von Glover bi- oder homosexuell sein könnte und die angedeutete sexuelle Spannung zwischen von Glover und Gabriel reiner Zufall sind. Dieser Teil des Spiels passt zum restlichen Oevre von Jensen - die unter dem Pseudonym Eli Easton ja auch seit 2013 „Liebesromane mit schwulen Protagonisten“ schreibt wie es die deutsche Wikipedia formuliert und die in einigen Interviews ( z.B https://web.archive.org/web/20161214152209/http://elieaston.com/out/ oder Gabriel Knight Creator Jane Jensen's Successful Second Act: Erotic Novelist) selbst beschriebt, dass sie klassische Heterosexuelle Beziehungen als Autor auch nicht sonderlich interessieren.

„“I’m crap at writing very feminine female characters. And, similarly, I don’t care for traditional [male-female] gender dynamics,” she says. “I was tested in a college psychology class once and my personality tested dead in the middle—androgynous. I tend to be most comfortable in that zone. Most of my main characters are neither hyper-masculine nor hyper-feminine…. It’s hard for me to write those kinds of characters from a place of truth. I’m more comfortable in the LGBTQ space where personalities and gender dynamics are in the middle.”“ (aus dem Waypoint Interview)

und im selben Interview räumt sie es sogar selbst ein:

„Eli Easton is not a career swerve but the fulfilment of the promise of Jensen’s second Gabriel Knight , back in 1995, which blisters with unconsummated attraction between Gabriel and a libertine, bisexual werewolf. “An indication that I’ve always been fascinated by the homoerotic,” Jensen says.“

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Ich weiß gar nicht worauf ich zuerst antworten soll. Ich liebe alles was du geschrieben hast, zumal die Parts zu Jane Jensen sehr informativ sind. Wir werden an unserem Stil nichts ändern. Was die 30 Sek Loops angeht… Die hätte ich normalerweise im Schnitt so nie genutzt, leider sind sie in der Form Teil des Spiels. Ich hatte also kein besseres Material.

Trotzdem vielen Dank für dein Feedback. Evtl treffen wir uns mal in unserem Discord channel.

LG Ringo

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Das ist für mich das Wichtigste zu lesen. Andere Stile gibt es schon und nicht zu wenig. Euer Stil ist selten und wertvoll. Wie… Kontinente. Von denen gibts auch nur ganz wenige.

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Servus DttD-Team!

Bitte ändert nichts von eurem Stil!

  • Bitte behaltet die Untermalung mit der Hintergrundmusik unbedingt bei. Sie macht den Podcast erst so richtig immersiv.
    Ich habe gerade wieder angefangen die Staffel zu Gothic zu hören und bin mit euch im Sumfplager angekommen. Die atmosphärische Sounduntermalung mit Insekten, Fröschen etc. sowie die leise Musik nimmt einen erst so richtig mit an den Ort. Ganz toll!

  • Bitte unterhaltet euch unbedingt weiterhin zu evtl. unwichtigen Details, mögliche Redundanz und Tempoverlangsamung hin oder her.
    Ich mag es unheimlich gern euch zuzuhören. Ich mag es mit dem Podcast in die Spielwelt einzutauchen. Ich brauche keinen schnellen Durchmarsch durch das Spiel und dessen Story. Heißt es nicht „Down to the Detail“? (Andernfalls wäre vielleicht ein Hörbuch besser geeignet…)
    Mir gefällt besonders gut, wenn Ihr euch Gedanken zu Spiel und Spielwelt macht. Ihr habt eine tollen Blick für Details, über den ich manchmal nur staunen kann. Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal eures Podcasts, auf das ich auf keinen Fall verzichten möchte.

Ich freu mich schon auf die Max Payne Staffel, mit der ich allerdings erst starten werde, wenn noch 1 bis 2 weiter Folgen erschienen sind, damit ich mir mehr davon am Stück anhören kann.

Viele Grüße!

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Wir werden unseren Stil definitiv noch verändern, höchstens noch etwas verfeinern. Unseren Blick fürs Detail ebenso, ist ja schließlich namensgebend.

LG Ringo

PS: Aufnahmetermine sind momentan wieder rar gesäht. Max Payne wird noch etwas auf sich warten lassen. :grimacing::sweat_smile:

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Mir hat das Format sehr gut gefallen und in Folge habe ich auch DttD in meinen Podcatcher aufgenommen (und dort Last Express gehört, was eine super Ergänzung zu der SF Folge dazu ist).

Der sehr detaillierte Austausch über die Szenen mit einspielen und der gelungenen Sounduntermalung ist erstklassig und hat mir viele Spaziergänge versüßt.
Mir gefällt es sehr, dadurch Spiele wie ein Hörspiel erleben zu können und zusätzlich viele Hintergrundinformationen aufzunehmen.

Chapeau für die ganze Arbeit, die die Produktion sicher macht.
Es lohnt sich für die/den geneigten Hörer/in.

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