die Antworten sind:
ja
nein
nein
weiß der Geier
da ist jeder irgendwie geil
natürlich nicht
Das ist aber auch ein bunter Blumenstrauß an kaum vergleichbaren Fällen, was hast Du denn gegen den Paten 2, was stimmt denn bei Dir nicht?! ![]()
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ja
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weiß der Geier
da ist jeder irgendwie geil
natürlich nicht
Das ist aber auch ein bunter Blumenstrauß an kaum vergleichbaren Fällen, was hast Du denn gegen den Paten 2, was stimmt denn bei Dir nicht?! ![]()
Stimmt, aber diese bunte Auswahl ist ja Teil meines Punkts: Ob eine Fortsetzung funktioniert oder nicht, lässt sich so ins Blaue hinein gar nicht sagen.
Raiders zum Beispiel ist ein großartiger Film und wenn man anschließend Temple of Doom sieht, könnte man meinen: Hätten Sie es mal lieber dabei belassen! Aber dann kommt halt The Last Crusade, der wieder auf dem Niveau des Erstlings ist.
Insofern, finde ich, wenn man argumentiert, dass eine Auszeichnung sei, wenn ein Film für sich steht, auch betrachten muss, welche Filme es unter dieser Annahme womöglich nicht gegeben hätte.
Es gibt natürlich Filme, bei denen einigermaßen offensichtlich erscheint, dass ein Sequel unter normalen Umständen kaum funktionieren kann. Meistens sind das so High-Concept-Sachen wie Hangover, die hauptsächlich von ihrer Prämisse leben - und dann kaum eine andere Wahl haben, als selbige zu wiederholen, was zu Schrott wie Hangover 2 führt.
Aber bei Matrix beispielsweise finde ich nicht, dass die Geschichte bzw. Welt wirklich auserzählt ist; am Ende des erstens Teils hat Neo eine Schlacht gewonnen, aber nicht den Krieg. Sprich: Die Sequels waren doof, aber sie mussten es imo nicht sein - es hätte auch ein Terminator 2 dabei rauskommen können.
Keine Ahnung. Ich bin jetzt auch niemand, der zu allem ein halbes dutzend Nachfolger braucht, aber wir reden hier ja eh fast ausnahmslos von Popcorn-Kino, das allein schon aus Hollywood-Gründen immer mit dem potentiellen Franchise im Hinterkopf angelegt wird.
Ich persönlich kann den Schrott drumherum aber auch ganz gut ausblenden; gerade bei sowas wie Star Wars ist es ja sonst umöglich, die originale Trilogie zu genießen, wenn man da alles andere - Filme, Serien, Spiele etc. etc. - gedanklich miteinbezieht.
Ohne Witz, ganz große Liebe für Temple of Doom; für alle drei Filme. Nach Crusade hätten sie aufhören sollen. Es gab noch einen Film mit dem jungen Sherlock Holmes, der ähnlich funktionierte wie Temple of Doom. Mit Tempeln und alten Kulten bekommt man mich immer.
Bei Constantine 2 mit Reeves oder nem neuen alten Blade bin ich dabei. Prinzipiell mag ich aber abgeschlossene Filme und Spiele.
Ich habe sehr widersprüchliche Gefühle gegenüber Fortsetzungen. Einerseits rolle ich bei fast jeder Ankündigung mit den Augen, weil mittlerweile einfach alles heute fortgesetzt wird und eine Geschichte vielfach auch gar nicht mehr als eigenständige, abgeschlossene Story angesehen wird, sondern als potentieller Startpunkt für eine ganze Reihe mit Sequels, Ablegern, Serie dazu, Prequel und Animations-Variante. Man merkt, wie die Filme als Marken konzipiert sind, nicht als unabhängige Erzählung. Aber gut, es gehört eben heute zum Geschäft.
Andererseits finde ich Fortsetzungen auf eine Weise auch immer spannend - vor allem, wenn sie nicht von vornherein geplant waren. Wohin gehen wir? Wie gehen die Autoren damit um, dass eigentlich die Story abgeschlossen war? Wie verändern sich Reihen mit der Zeit und der Wahrnehmung ihrer Geschichte? Da haben viele Reihen für mich ganz unterschiedliche Reize - ich fand es schön, der originalen STAR-TREK-Besetzung in ihren Rollen beim Älterwerden zuzuschauen (es war so zutiefst menschlich; ähnlicher Effekt dann später mit der Serie PICARD); ich finde es spannend, wie die SAW-Autoren teils mit der Brechstange ihren Plot immer mehr verschachteln und dabei teils sehr kreativ “Erzähllücken” schaffen; ich mag es, wie die MISSION:IMPOSSIBLE-Filme das Kino ihrer jeweiligen Zeit widerspiegeln.
Es gibt schon durchaus Fortsetzungen, bei denen es schade ist, dass sie nie kamen. Don Coscarelli wollte mal einen zweiten Teil von BUBBA HO-TEP drehen, und ich bin mir sicher, der wäre wunderbar spaßig geworden. Aber gut, wir haben ja schon einen wunderbar spaßigen ersten Teil, da braucht man sich ja eigentlich nicht zu beklagen. Ich hätte auch gern den dritten GHOSTBUSTERS mit dem alten Team gesehen, dessen Skript lange Zeit, jawohl, herumgeisterte, aber es sollte halt nicht sein. KING CONAN mit dem alten Schwarzenegger, wieder inszeniert von John Milius, wäre grandios gewesen, aber der Zug ist ja auch abgefahren. Und eine Sequel-Idee, die vor ein paar Jahren gehandelt wurde, hätte ich mir auch gleich angesehen: TRIPLETS, eine TWINS-Fortsetzung, bei dem Schwarzenegger und DeVito als dritten Bruder Eddie Murphy kennengelernt hätten - aber der Plan endete mit dem Tod von Regisseur Ivan Reitman (und vermutlich liegt in einer Studio-Schublade jetzt stattdessen der Plan für ein Remake mit The Rock oder John Cena und … hmm, Elijah Wood?).
Ah ja, und aus der Abteilung “eigentlich schon von vornherein als Reihe geplant, aber war leider nichts”: Guy Ritchies KING ARTHUR sollte ja eigentlich sechs Filme umfassen, bei denen die Artus-Sage in jedem Film mit einer anderen Figur im Zentrum erzählt wird. Schade, das hätte ich gerne weiterverfolgt, wie die Erzählungen dann ineinandergreifen.
exakt bubba ho-tep ging mir kurz durch den kopf, aber wie schön der war und gut, kein franchise, ich feiere das!
aber natürlich ist der impuls, das gefällt mir so gut, da möchte ich mehr von, menschlich.
großartig ist meiner meinung in dem zusammenhang die alien-reihe, wo jeder film total eigen und komplett anders ist, und gefallen tun die alle sehr sehr gut, gerade in ihrer totalen unterschiedlichkeit
edit: ach herjee, tippen auf dem handy… schlimmste wortruinen saniert
Bubba-Ho-Tep!
Da bin ich vor Jahren drauf gestoßen, nachdem wir mit Leidenschaft „Das Böse“ verschlungen hatten. Auch hier, eine sehr, sehr späte Fortsetzung, die aber auf ihre Weise einen guten Abschluss bot.
Ja, ich bin beim Thema Fortsetzungen auch zwiegespalten: Einerseits sagt man sich, was soll das noch? Und dann schaut man es doch ![]()
bin mit dem Bakshi-Film sozusagen aufgewachsen, liebe ihn trotz- oder gerade wegen seiner Verschrobenheit in so mancher hinsicht. Gerade den Stilmix im Zusammenspiel mit der Rotoskopie fand ich immer toll, irgendwie ja auch herrlich 70er psychedelia (die vier Nazgul-Reiter am Himmel…).
Die restlichen anderthalb Bücher im selben Stil umgesetzt zu sehen wäre toll (gewesen) - die Rankin/Bass Version von Return of the King habe ich nie geschaut, aber die ist ja auch ästhetisch ganz anders.
ansonsten: kein Sequel, aber ich hätte gerne noch einen neuen weiteren Lynch-Film gehabt (oder zehn). oder Twin Peaks S4.
Mir gehen Fortsetzerei/ge-Reboote/Remakes eigentlich auch eher auf den Zwackel. Hauptsächlich nicht wegen der Sache an sich (einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist ein Remake) , sonder weil es einfach so dominant ist. Ich will halt auch mal wa sneues sehen. Das ist ja Teil von dem, was mich so an den Originalfilmen begeistert hat.
Zum Thema. Joa, ob ne Fortsetzung ein Ritterschlag ist weiß ich auch nicht. Es gibt mit Sicherheit Filme, für die sich das besser eigent als für andere. Was die nicht ganz so alten Filme angeht fällt mir da spontant der letzte Dungeons & Dragons ein. Der hat überraschend viel Spaß gemacht massig Potential da noch…10 Filme in dieser Art von zu machen.
Mir würde mehr einfallen zum Thema: Filme, die KEINE Fortsetzung gebraucht hätten, oder besser noch Fortsetzungen, die kein Mensch gebraucht hätte. Da hätte ich eine Riesenliste anzubieten. Es hängt eben alles von der Qualität der Fortsetzung ab und da gibt es nur sehr wenige Fortsetzungen, die an ihren Vorgänger heranreichen. Eine Fortsetzung ist in der Regel nicht mehr als eine Auszeichnung des Vorgängers und der verkrampfte Versuch, dessen Qualität nochmal zu erreichen, was allzuoft daneben ging. Eines der besten Beispiele dafür ist “Der weisse Hai”. Ähnlich verhält es sich mit Remakes, wenn auch nicht ganz so schlimm. Mir fällt jedenfalls kein einziger Film ein, von dem ich noch eine gelungene Fortsetzung erwarten könnte. Dafür waren meine Enttäuschungen zu groß.
In der Welt von Inception hätte ich noch einen Film genommen. Nicht unbedingt eine Fortsetzung, aber ein Aufgreifen des Weltkonzeptes hätte für mich noch Potential gehabt.
Aber grundsätzlich sind die meisten Fortsetzungen ja eher ein “auf sicher spielen” als “wir haben noch eine Geschichte zu erzählen”.
Spannenderweise hat mir Inception Nolan vergällt. Ich mag den garnicht, ich kann mich nicht erinnern, wann ich jemals ärgerlicher aus dem Kino gegangen bin.
Allerdings: ich würde dir sogar zustimmen. Ich würde noch nen Versuch nehmen.
Was genau hat es Dir vergällt und wo oder warum siehst Du trotzdem den Ansatz für eine gelungene Fortführung?
Ich stimme dir grundsätzlich zu. Aber von vornherein auf mehrere Teile angelegte Reihen meinst du damit nicht, oder?
Ist ein spezieller Stil, kann ich verstehen. Ich mag auch Burton und Kubrick, bin aber zb bei David Lynch raus. ![]()
Wobei mir gerade die Matrix-Fortsetzungen dem ursprünglichen Film doch relativ deutlich etwas “weggenommen” haben. Ich hätte gut damit leben können, nicht zu wissen, was außerhalb der Matrix passiert, denn ich stimme @Kenai85 mit seiner Auflistung, was alles nicht so toll war, uneingeschränkt zu.
Und auch wenn ich jetzt versuchen kann, so zu tun, als hätte es Matrix Reloaded und Matrix Revolutions nicht gegeben, ist meine eigene Vorstellung der Welt außerhalb der Matrix jetzt erstmal dahin. Die war zwar vor den Filmen nur sehr diffus und unausgegoren, dessen Möglichkeitsspanne wurde jetzt aber mit für mich mit eher lauwarmem Inhalt “aufgefüllt”, und da gibt es irgendwie kein zurück.
Gute Fortsetzungen wären auch schön geworden, aber diese Möglichkeit haben die für mich nicht besonders guten Filme ja eben auch genommen.
Bei anderen Filmen ist das anders. Zum Beispiel fand ich den dritten Teil von Zurück in der Zukunft persönlich den schwächsten (auch wenn ich ihn nicht per se “schlecht” fand). Das tut meinem Genuss der ersten beiden Filme aber keinen Abbruch, weil der dritte Teil einfach eine “zusätzliche” Geschichte geschaffen hat, statt grundlegendes auszufüllen. (Und das sogar obwohl er eine Zeitreise in die weitere Vergangenheit ist.)
Der Vorteil dieser Trilogie (BTTF) ist wohl auch, dass sie bereits als solche angelegt war. Teil 2 und 3 wurden sogar unmittelbar hintereinander weg gedreht. Während des Drehs von Teil 2 wurden einzelne Szenen von Teil 1 neu gedreht, teils identisch, teils aus anderer Perspektive. Und dazu gibt es natürlich die unzähligen Anspielungen aller Filme untereinander.
In einem Ranking für Teil 3 wahrscheinlich fast immer der Schwächste, mag auch mit am Westernthema liegen. Ich habe ihn eigentlich auch immer vernachlässigt, umso größer war der Genuss, als ich ihn neulich mal völlig bewusst für sich geschaut habe.
Ja, schon klar, daher habe ich ja die Idee, dass man daraus hätte mehr machen können. Finde es ein wenig unglaubwürdig, dass Cypher der EINZIGE Mensch sein soll, der in der Matrix bleiben möchte.
Matrix 1 war einfach schon unheimlich facettenreich und hat sein Universum, ich will schon sagen glaubwürdig, inszeniert, gezeigt oder angedeutet. Vieles davon und darüber hinaus durfte im Kopf stattfinden. Auch mir haben Teil 2 und 3 (und Teil 4 wird scheinbar komplett totgeschwiegen?) nichts von Bedeutung hinzugefügt und mir den ersten beinahe verleidet. Ich versuche ihn nach wie vor eigenständig zu betrachten, habe ihn aber auch schon eine Ewigkeit nicht gesehen.
Stimme ich dir zu. Es hätte für mich auch keine Fortsetzungen geben müssen. Und Teil 4 ist der schlechteste Film, den ich je gesehen habe. Nichts, aber auch wirklich gar nichts, hat in diesem Film funktioniert.